Wir konnten jetzt erstmals eine der niedlichsten Schmerlen Borneos importieren. Barbucca diabolica ist trotz ihres Furcht erregenden Namens ein vollkommen friedliches Tier. Leider ist noch fast nichts über die Art bekannt. In der Natur lebt sie in Waldbächen im Kapuas-System auf Borneo. Unsere Tiere sind bereits etwas größer als die in der Originalbeschreibung angegebene Maximalgröße von etwa 2,5 cm.
Interessant ist die Eigenart der Tiere, mit dem Bauch
stets in Kontakt zum Untergrund zu bleiben. Es sieht aus, als würden sie auf
einer Wurzel, einem Stein etc. entlang gleiten, was ihnen im Englischen den
Namen „Scooter-Loach" einbrachte. Es handelt sich um Kleintierfresser. Es
ist ganz wichtig zu beachten, dass diese Tiere niemals Futter aus dem freien
Wasser aufnehmen, sondern nur solches, auf das sie während ihrer unermüdlichen
„Gleitgänge" direkt stoßen.
Text & Photo: Frank Schäfer
Lexikon:
Barbucca: bedeutet in etwa „bärtige Backe"; bezieht sich auf den
Laichausschlag auf den Wangen der Männchen. diabolica: bedeutet
„teuflisch", bezieht sich auf die rot leuchtenden Augen.
adoketa: aus dem Altgriechischen: "unerwartet". Bezieht sich auf das natürliche Vorkommen, das weitab vom Vorkommen der übrigen Buntbarsche dieser Gattung liegt.
adolfoi: zu Ehren von Adolfo Schwartz.
Adontosternarchus: latein, bedeutet "zahnloser Sternarchus"; Sternarchus ist eine andere Messerfischgattung.
Aequidens: Latein, bedeutet "mit gleichem Zahn". Bezieht sich auf die Gebiss-Struktur.
africanus: latein, bedeutet "aus Afrika stammend".
agassizii: Widmungsname zu Ehren von Jean Louis Rodolphe Agassiz (1807-1873), einem bedeutenden Naturforscher.
Ageneiosus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "ohne Bart"; das bezieht sich auf die normalerweise eingeklappten und darum nicht sichtbaren Barteln.
aggregatus: latein, bedeutet "angehäuft", weil die Grundel im Schwarm lebend gefunden wurde.
agulha: nach einer am Rio Madeira (der Typuslokalität) üblichen, populären Bezeichnung der Art.
Akysis: aus dem Altgriechischen "ohne Blase", bezieht sich auf das Fehlen der Schwimmblase.
albifrons: latein, bedeutet "mit weißer Stirn".
albonubes: latein für „Weiße Wolken“, nach den Weiße-Wolken-Bergen in China, wo die Art entdeckt wurde
altae: Ableitung nicht bekannt (alta, latein, bedeutet "hoch").
Amatitlania: nach dem See Amatitlan in Guatemala, der Typuslokalität der Typusart der Gattung, A. nigrofasciatum.
amazonicus: nach dem Amazonas, wo die Art vorkommt.
Anabas: altgriechisch, bedeutet "der Kletterer".
Anablepsoides: in Anlehnung an die Gattung Anableps (Vieraugenfische), wegen der Lebensweise nahe der Wasseroberfläche.
anas: latein für "Ente".
Ancistomus: Zusammengesetzt aus den Gattungsnamen Ancistrus und Hypostomus; beides sind ähnliche Harnischwelsgattungen.
ancistroides: bedeutet "sieht einem Ancistrus ähnlich"; Ancistrus ist eine andere Welsgattung.
Ancistrus: nach dem altgriechischen Wort für "Angelhaken"; bezieht sich auf die hakenförmigen, auf dem beweglichen Zwischenkiemendeckel befindlichen und bei Gefahr abgespreizten Stacheln (Interopercularodontoden).
Andinoacara: bedeutet "Acara aus den Anden". Acara ist eine andere Buntbarschgattung.
annulatus: Latein für "geringelt".
ansorgii: Widmungsname für William John Ansorge (1850-1913), dem Sammler der Tiere.
aphanes: altgriechisch, bedeutet "unscheinbar".
Aphyolebias: zusammengesetzt aus dem vorderen Wortstamm von Aphyosemion und Lebias. Aphyosemion ist eine afrikanische Killigattung, an die die Angehörigen von Aphyolebias erinnern, Lebias ist ein antiker Fischname, der früher für Aphanius-Arten benutzt w
Aphyosemion: aus dem Griechischen, bedeutet in etwa „Kleiner Fisch mit Wimpelflossen“.
Apistogramma: altgriechisch, bedeutet "mit unzuverlässiger Linie"; es ist nicht klar, ob sich das auf das Seitenlinienorgan oder Zeichnungselemente bezieht.
Aplocheilichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Fisch, der Aplocheilus ähnlich ist". Aplocheilus ist eine andere Fischgattung.
Aplocheilus: bedeutet "mit einfacher Lippe", bezieht sich auf die Maulstruktur.
Apteronotus: altgriechisch, bedeutet "ohne Flosse auf dem Rücken".
araguaiae: aus dem Araguaia stammend
arcus: latein, bedeuted "der Bogen" und "der Regenbogen". Was genau Eigenmann mit dem Artnamen bezweckte, ist in der Erstbeschreibung nicht erklärt, aber vermutlich bezieht sich der Artname auf den bogenförmigen Verlauf des unteren Längsbandes ("... anoth
armatus: Latein für bewaffnet, wohl wegen des großen Rückenflossenstachels.
Astacus: lateinischer Name für den Flußkrebs
Astronotus: aus dem Altgriechischen "mit Sternenrücken"; bezieht sich auf die Zeichnung.
atlanticus: latein, bedeutet "aus dem Atlantik stammend".
atratoensis: nach dem Typusfundort, dem Rio Atrato in Kolumbien.
atronasus: latein, bedeutet "mit schwarzer Nase".
Auchenipteridae aus dem griechischen auchen: Nacken, Hals und pteron: Flosse, bezieht sich auf die Stellung der Rückenflosse.
Australe: aus dem Lateinischen für „Südlich“, bezieht sich auf die Herkunft
Axelrodia: Widmungsname, gewidmet Herbert Axelrod.
Balitoridae: abgeleitet von der Gattung Balitora. Der Name ist einer einheimischen Bezeichnung für eine Fischart in Indien entlehnt.
bambusa: bedeutet: "zum Bambus gehörend".
von barbatus, -a, -um (latein): bärtig
barbatus: latein, bedeutet "der Bärtige".
Barbucca: bedeutet in etwa „bärtige Backe“; bezieht sich auf den Laichausschlag auf den Wangen der Männchen.
Barbus: Latein, bedeutet "der Bärtige", was sich auf die Barteln bezieht.
barilioides: bedeutet "ähnlich einem Barilius"; Barilius ist eine andere Barbengattung.
barrae: nach der Typuslokalität, Barra am Rio Sao Francisco.
Baryancistrus: altgriechisch, bedeutet "schwer gebauter Ancistrus"; Ancistrus ist eine andere Welsgattung.
Batrachomoeus: zusammengesetzt aus den altgriechischen Worten für
Bauchflossen: auch Ventralen genannt, paarige Flossen am Bauch, die vor der Geschlechts- bzw. Darmöffnung positioniert sind.
Beaufortia – Widmungsname
bejeus - nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische.
beni: nach dem Rio Beni in Boliven, wo die Art endemisch vorkommt.
Betta: von einem indonesischen Namen für eine der Arten abgeleitet.
bicolor: latein, bedeutet "zweifarbig".
bifasciatus: latein, bedeutet "mit zwei Streifen".
bimaculata: latein, bedeutet "mit zwei Flecken".
Biotoecus: altgriechisch, bedeutet "Haus des Lebens". Die Erstbeschreiber nahmen an, die Tiere würden ihre Jungen zwischen den Kiemen bebrüten.
bitaeniata: latein, bedeutet "mit zwei Streifen".
blockii: Widmungsname.
Blue Tor: der Populärname bezieht sich auf die blau-glänzenden Rückenschuppen und die Ähnlichkeit der Fische mit Vertretern der Großbarbengattung Tor.
Brochis: altgriechisch, bedeutet "Schlinge"; bezieht sich auf eine anatomische Struktur des Bartelansatzes.
bocourti: nach Marie Firmin Bocourt (1819 - 1904), einem französischen Zoologen und Künstler.
boehlkei: Widmungsname für den amerikanischen Fischkundler James E. Böhlke.
bonapartii: Widmungsname zu Ehren von Prinz Charles Bonaparte, einem "Prinzen der Wissenschaft".
bondi: Widmungsname für Frank E. Bond, der eine Sammelexpedition in das Orinokodelta organisierte, bei der die Art entdeckt wurde.
bonti: nach der einheimischen Bezeichnung der Art "bonti-bonti" am Towuti-See.
Boraras: Anagramm für Rasbora, bezieht sich auf das umgekehrte Verhältnis von Körper- zu Schwanzwirbeln in Boraras verglichen mit Rasbora.
borellii: Widmungsname.
borneensis: bedeutet "von Borneo stammend".
Brachychalcinus: bedeuted "kurzer Chalcinus". Chalcinus ist eine andere Salmlergattung.
Brachygobius: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kurzer Gobius"; Gobius ist eine andere Grundelgattung.
Brachyplatystoma: aus dem altgriechischen, bedeutet "kurzer Platystoma"; Platystoma ist eine andere Welsgattung.
cacatuoides: bedeutet "ähnlich einem Kakadu", bezieht sich auf die lang ausgezogenen Membranen der Rückenflosse, die den Autor an die Federhaube eines Kakadus erinnerten.
cachius: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung für die Art.
Caecomastacembelus: latein, bedeutet "blinder Mastacembelus"; Mastacembelus ist eine andere Gattung von Stachelaalen.
cancila: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung für den Fisch.
canciloides: bedeutet "so ähnlich wie cancila".
cantonensis: bedeutet "aus Canton (heute Guangdong) stammend".
Caquetaia: nach dem Rio Caqueta in Kolumbien.
cardinalis: wegen des blutroten, an das Gewand eines Kardinals erinnernden Farbkleides.
Carinotetraodon: latein, bedeutet "Tetraodon mit Kiel"; Tetraodon ist eine andere Kugelfischgattung.
castroi: Widmungsname
Celiae: nach dem Entdecker, Celia Epie aus Menja in Westkamerun.
Centromochlus: aus dem Altgriechischen "mit Hebelstab", bezieht sich auf die mit einem Sperrmechanismus arretierbaren Brustflossenstacheln.
Centropomus: altgriechisch, bedeutet "Stachel-Deckel", wohl bezogen auf die stacheligen Kiemendeckel.
cf.: aus dem lateinischen „confer“, was „vergleiche mit“ bedeutet. Wird verwendet, wenn es nicht sicher ist dass es sich tatsächlich um die nachfolgend genannte Art handelt.
Channa: altgriechisch, bedeutet "der Schnapper", bezieht sich wohl auf das Luftholen.
chatareus: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung.
Chela: nach einer einheimischen Bezeichnung
Chilodus: aus dem altgriechischen, bedeutet "mit bezahnter Lippe".
chuna: nach der in Bengalen üblichen Bezeichnung der Art.
chuno: nach der in Bengalen üblichen Bezeichnung für diese Art.
Cichla: ein im antiken Griechenland verwendeter Fischname, der sich heute keiner Art mehr sicher zuordnen lässt.
Cichlasoma: bedeutet "mit dem Körper eines Cichla"; Cichla ist eine andere Buntbarschgattung.
Ctenopoma: altgriechisch, bedeutet "mit kammartigem Deckel", bezieht sich auf die Zacken am Kiemendeckel.
Curimatopsis bedeutet ähnlich zu Curimata, einer anderen Salmlergattung.
Cyclopsetta: der Gattungsname bezieht sich auf den cycloiden Schuppentyp der Fische in Verbindung mit dem Namen "psetta", einer anderen Plattfischgattung.
Cynopotamus: aus dem altgriechischen, bedeutet "Flusshund".
Cyphocharax: aus dem altgriechischen, bedeutet "buckliger Charax"; Charax ist eine andere Salmlergattung. multilineatus: latein, bedeutet "mit vielen Linien".
cyprinoides: latein, bedeutet "ähnlich einem karpfenartigen Fisch".
Danio: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische.
Danionella: Verkleinerungsform von Danio. Danio ist eine andere Gattung von Fischen.
dayi: Widmungsname für den Zoologen Francis Day (1829–1889).
delineatus = ohne Liniierung, bezieht sich auf die unvollständige Seitenlinie
dematoides: altgriechisch, bedeutet "ähnlich einem Demantoid"; ein Demantoid ist ein farbiger Schmuckstein, der gelbgrün bis braungrün gefärbt ist, genau wie der Fisch.
denticulatus: bedeutet "gezähnelt", bezieht sich auf die Struktur des Rückenflossenstachels.
diabolica: bedeutet „teuflisch“, bezieht sich auf die rot leuchtenden Augen.
Dianema: aus dem Altgriechischen : "mit zwei Fäden", was sich auf die Barteln bezieht.
digrammus: altgriechisch, bedeutet "mit zwei Streifen".
diphyes: altgriechisch, bedeutet "von verschiedener Natur", weil die gestreifte und die gefleckte Variante so unterschiedlich aussehen.
dracula: nach Graf Dracula, einer Romanfigur von Bram Stoker, die als blutsaugender Vampir umgeht; in Anspielung an die hauerartigen, zahnähnlichen Gebilde der Männchen der Art.
dunckeri: Widmungsname zu Ehren von Georg Duncker, Ichthyologe am Zoologischen Museum Hamburg, der u.a. die Keilfleckbarbe (Trigonostigma heteromorpha) entdeckte.
duplicareus: Latein für verdoppelt, bezieht sich auf die große Ähnlichkeit zu C. adolfoi.
eigenmanni: Widmungname für den Ichthyologen Carl H. Eigenmann (1863 - 1927).
Eigenmannia: zu Ehren von Carl H. Eigenmann (1863-1927).
electricus: latein, bedeutet "elektrisch".
Electrophorus: nach einem ebenso benannten frühen physikalischen Apparat, mit dem statische Elektrizität erzeugt werden konnte.
elizabethae: Widmungsname zu Ehren von Elizabeth Cabot Cary Agassiz (1822-1902), der zweiten Ehefrau von Louis Agassiz, die ihn auf der berühmten Thayer-Expedition (1865-66) begleitete und über diese Expedition auch schrieb. Der Name deutet auf die enge V
Elopichthys: bedeutet "Fisch wie ein Elops"; Elops ist eine andere Fischgattung.
endemisch: nur dort und nirgendwo anders vorkommend.
endlicherii. Widmungsname für Stephan Ladislaus Endlicher (1804 - 1849).
Enneacanthus: altgriechisch, bedeutet "mit neun Stacheln"; bezieht sich auf die Rückenflossenstruktur.
Ephippicharax: bedeuted "gesattelter Charax", was sich auf eine anatomische Besonderheit dieser Salmler bezieht, nämlich einen kopfwärts gerichteten, in die Muskulatur eingebetteten Stachel vor der Rückenflosse.
eques: Latein für Reiter, Ritter; Bezug unbekannt.
eriocheirum: aus dem Altgriechischen " mit haariger Hand".
Ernstichthys: Widmungsname, bedeutet "Fisch des Ernst", zu Ehren von A. Ernst von der Universidade Central de Venezuela.
Erythrinus: altgriechisch, bedeutet etwa "der Rötliche".
essequibensis: nach dem Typusfundort, dem Essequibo River in Guyana.
Etroplus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit bewaffnetem Bauch", was sich auf die kräftigen Afterflossenstacheln bezieht.
everetti: Widmungsname für Alfred Hart Everett (1848-1898), den Sammler der Art.
exilis: latein, bedeutet "schwach".
Familie: Kategorie in der wissenschaftlichen Klassifizierung von Tieren. Sie ist unterhalb der Ordnung und oberhalb der Gattung angelegt.
Farlowella: Widmungsname für W. G. Farlow, einem ehemaligen Professor an der Harvard Universität, USA.
fasciata – Latein „gestreift“
fasciatus: Latein, bedeutet "gestreift".
fasciolatus: latein, bedeutet "fein gestreift".
filamentosa: latein, bedeutet "mit Filamenten versehen", in Bezug auf die ausgezogenen Flossen.
flavatra: latein, bedeutet "gelb-schwarz", bezieht sich auf die Färbung.
floridae: nach der Heimat der Fische, Florida in den USA.
fluviatilis bedeutet "in Flüssen lebend"
foerschi: zu Ehren von Walter Foersch.
Fossorochromis: altgriechisch, bedeutet "grabender Chromis". Die Endung "chromis" wird allgemein für afrikanische Barsche verwendet. Es handelt sich um einen alten Fischnamen, der heute im wissenschaftlichen Sinne für den Mönchsfisch, Chromis chromis, ein
franciscensis: bezieht sich auf die Herkunft, den Rio Sao Francisco.
frankei: zu Ehren von H.-J. Franke, einem hervorragenden Fischzüchter.
fulvipinnis: von latein fulvus: orange und pinna: Flosse, also "mit orangenen Flossen"
Fundulopanchax: zusammengestzt aus den Killifisch-Gattungsnamen Fundulus und Panchax, soll andeuten, dass die Angehörigen der Gattung von beiden etwas haben.
furzeri: zu Ehren von R. Furzer.
gachua: nach der einheimischen Bezeichnung in Bengalen.
Galeatus: latein für „Helm“, also „der mit Helm“
Garra: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung.
gatesi: Widmungsname für Gordon E. Gates, einem auf Regenwürmer spezialisierten Zoologen vom Judson College in Rangoon, der Albert W. C. T. Herre, dem Erstbeschreiber von M. gatesi, bei seinem Besuch in Rangoon half.
geisleri: Widmungsname für Rolf Geisler (1925-2012).
genibarbis: aus dem Altgriechischen "mit haariger Wange".
Geophagus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Erdfresser".
gephyra: nach dem altgriechischen Wort für "Brücke", bezieht sich auf die Zwischenstellung, die die Art zwischen Apistogramma agassizii und A. pertensis einnimmt.
Gibbosa: latein für „bucklig“.
gibbosus bedeuted "bucklig"
glanis: bedeutet ebenfalls "Wels" in Neo-Latein (dem Gelehrten-Latein, das in etwa zwischen 1500 und 1900 in Verwendung war).
gloriosus: latein, bedeutet "ruhmvoll"
Gnathochromis - altgriechisch, bedeutet "Kiefer-Chromis", was sich auf das weit ausstülpbare Maul bezieht. Chromis ist eine andere Fischgattung.
goliath: nach dem mythischen biblischen Riesen-Krieger Goliath.
goodei: Widmungsname.
gossei: Widmungsname zu Ehren des Ichthyologen Jean-Pierre Gosse.
granti: Widmungsname für William Grant, Eigenmanns "tüchtigsten indianischen Führer auf dem Potaro, der später zusätzliche Sammlungen durchführte, die neben anderen neuen Arten auch diese enthielt."
guntheri: Widmungsname für Albert Günther (1830-1914), einem der bedeutendsten Ichthyologen der Welt.
guttata: latein, bedeutet "gesprenkelt".
Gymnocorymbus: aus dem altgriechischen, bedeutet etwa "mit nackter Kuppe", was sich auf den unbeschuppten Vorderrücken bezieht.
Gymnogeophagus: aus dem altgriechischen, bedeutet "nackter Geophagus", was sich auf die unbeschuppte Schnauzenregion bezieht. Geophagus ist eine andere Buntbarschgattung.
Gymnorhamphichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "nackter Rhamphichthys". Rhamphichthys ist eine andere Gattung Messeraale.
Haplochromis: altgriechisch, bedeutet "einfacher Chromis". Die Endung "chromis" wird allgemein für afrikanische Barsche verwendet. Es handelt sich um einen alten Fischnamen, der heute im wissenschaftlichen Sinne für den Mönchsfisch, Chromis chromis, einen
hasemani: Widmungsname für J. D. Haseman.
Hasemania: Widmungsname für J. D. Haseman.
hellerii: zu Ehren von K. Heller, einem österreichischen Botaniker.
Hemiancistrus: altgriechisch, bedeutet "halber Ancistrus"; Ancistrus ist eine andere Welsgattung.
Hemigrammus: altgriechisch, bedeutet "mit halber Linie", was sich auf die gattungscharakteristisch unvollständige Seitenlinie bezieht.
hemiliopterus: aus dem Altgriechischen "mit halbglatter Flosse".
Hemiloricaria: hemi ist altgriechisch und bedeutet "halb", loricaria ist eine andere Hexenwelsgattung.
Hemirhamphodon: aus dem Altgriechischen, bedeutet in etwa "mit Zähnen auf dem Halbschnabel".
herbertaxelrodi: Widmungsname für Herbert Axelrod (1927-)
Herotilapia: zusammengesetzt aus den Gattungsnamen Heros und Tilapia, zwei anderen Buntbarschgattungen.
hypostomus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit unterständigem Maul".
Hypseleotris: altgriechisch, bedeutet in etwa "hohe Eleotris"; Eleotris ist eine andere Grundelgattung.
Ichthyologisch: Ichthyologie ist das Spezialgebiet der Biologie, das sich mit Fischen befasst
Iguanodectes: bedeutet "Leguan-Beißer", was sich auf die Bezahnung bezieht.
Ilyodon: aus dem altgriechischen „mit flachem Zahn“, bezieht sich auf die Zahnstruktur.
imbellis: Latein für "friedlich".
Indostomus: bedeutet in etwa "mit winzigem Maul".
iniridae: nach dem Typusfundort, dem Rio Inirida.
Inpaichthys: zu Ehre des InstitutoNacional de Pesquisas da Amazonia (INPA) benannt; ichthys (altgriechisch) bedeutet "Fisch".
intermedia: bedeutet "dazwischen stehend".
iporangensis: nach dem Fundort der Typusexemplare.
istlanum: latinisiert nach dem Rio Ixtla, dem Typusfundort der Art.
Ivanacara: nach "Acara" und Iwan dem Schrecklichen, dem ersten russischen Zaren. Die Autoren deuten damit an, dass Arten von Ivanacara wie Iwan der Schreckliche massiven Stimmungsschwankungen unterworfen sind und plötzlich unberechenbar aggressiv werden k
jaculatrix: latein, bedeutet "die Schleuderin".
jenynsii: Widmungsname.
Jordanella: Widmungsname für David Starr Jordan (1851 - 1931).
jumbo: wegen der für die Gattung ungewöhnlichen Größe der Tiere.
juruense: nach dem Rio Jurua, der Typuslokalität.
juruensis: bezieht sich auf den Typusfundort, den Rio Jurua.
Kalochroma – aus dem griechischen „mit schönen Farben“
kanei: Widmungsname für Kane Grant, den Sohn des Erstbeschreibers.
kaupii: Widmungsname.
kerri: Widmungsname für W. E. Kerr, dem damaligen Direktor des INPA.
korthausae: Widmungsname für Edith Korthaus, ehemalige Redakteurin der Zeitschrift "Das Aquarium", die den Fisch entdeckte.
Kottelatia: Widmungsname für Maurice Kottelat, einem der bedeutensten Kenner der südostasiatischen Süßwasser-Fischfauna.
krameri: Widmungsname.
kraussii: Widmungsname
kubotai: Widmungsname für Hitoshi Kubota, einem Fänger und Exporteur von Zierfischen.
kuehnei: zu Ehren von Jens Kühne.
kuekenthali: zu Ehren des Zoologen Willy Georg Kükenthal (1861 - 1922), der die Art entdeckte.
kyathit: nach dem burmesischen Wort für „Leopard“, bezieht sich auf die Färbung der gepunkteten Variante.
labiosa: Latein „mit Lippen“.
lacrimula: latein, bedeutet "kleine Träne", was sich auf die Verbreiterung des Längsbandes auf dem Schwanz bezieht.
Ladigesia: Widmungsname für Werner Ladiges (1910-1984).
abgeleitet aus dem lateinischen Wort laetus: froehlich
Laetacara: aus dem Lateinischen "laetus" = fröhlich und "Acara", einem Indianerwort für Buntbarsch; bezieht sich auf die Schnauzenzeichnung, die den Eindruck erweckt, das Tier würde lächeln.
Lamontichthys: Widmungsname (ichthys: altgriechisch für "Fisch") zu Ehren von Francesca La Monte.
Lampiella: Zur Erinnerung der 1943 in Polen im Lager Sobibor von den Nazis ermordeten Großmutter des Erstbeschreibers Isaac Isbrücker, Céline Lampie. Sie war „eine kleine Frau mit einem kleinen Buckel“.
Lamprologus: bedeutet "der Glanztragende", bezieht sich auf die glänzenden Körperflecken bei L. congoensis, der Typusart.
lapidifer: latein, bedeutet "Steinträger".
larvophil: Maulbrüter, bei denen die geschlüpften Jungen, nicht aber die Eier im Maul bebrütet werden.
Lasiancistrus: latein, bedeutet "struppiger Ancistrus", was sich auf die Hautstacheln (Odontoden) bezieht.
Leucaspius = Weißer Aspius (Aspius ist eine andere Karpfenfischgattung)
leveretti - Widmungsname
liemi: Widmungname
lineatus: Latein, bedeutet "liniiert", bezieht sich auf die Zeichnung.
lippincottianus: Widmungsname.
llanero: nach den Llanos in Venezuela, wo die Art vorkommt.
longibarbis: aus dem Lateinischen "mit langem Bart", bezieht sich auf die Barteln.
Longipinnis: aus dem Lateinischen „mit langen Flossen“.
loretoensis: nach der Provinz Loreto in Peru.
Loricaria: nach dem lateinischen Wort „lorica“ für den Brustharnisch der Legionäre, also „Brustharnischträger“.
Lucania: latein, bedeutet "die Leuchtende".
lucipinnis: aus dem Lateinischen "lucidus" = klar, hell und "pinna" = Flosse, bezieht sich auf das helle Fenster an der Basis des dunklen Dreiecks auf jeder Flosse (Ausnahme: Schwanzflosse), das artcharakteristisch ist.
lugubris: latein, bedeutet "zur Trauer gehörig".
luxophthalmus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit leuchtendem Auge".
Macrobrachium: aus dem Altgriechischen "mit großem Arm".
melanzonus: bedeutet „mit schwarzen Zonen“, bezieht sich auf die zwei schwarzen Längsstreifen.
merah: nach dem indonesischen Wort für „rot“, wegen der Grundfärbung.
meridionalis: latein, bedeutet "südlich".
Mesoaphyosemion: das Präfix "meso" bedeutet "mittel-, halb-, zwischen-" und wurde gewählt, um klar zu machen, dass der systematische Status der Mitglieder dieser Untergattung unklar ist.
Metynnis: altgriechisch, bedeutet "zwischen die Pflugschar"; bezieht sich auf den Stachel vor der Rückenflosse.
micagemmae: von latein micare „schimmern“ und gemma „Edelstein“, also „schimmernder Edelstein“.
Microdevario: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kleiner Devario". Devario ist eine andere Gattung von Bärblingen.
micropeltes: altgriechisch, bedeutet "mit kleinen Schuppen".
Microphis: aus dem Altgriechischen "kleine Schlange".
Micropoecilia: bedeutet „kleine Poecilia“. Poecilia ist eine andere Gattung Lebendgebärender Zahnkarpfen.
Microrasbora: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kleine Rasbora". Rasbora ist eine andere Gattung von Bärblingen.
micros: aus dem altgriechischen mikros: klein.
mimulus: latein, bedeutet "Schauspielerchen", bezieht sich auf die Mimikry zu Corydoras diphyes.
minimus: latein, bedeutet "der Kleinste".
Modesta: latein: anspruchslos, bescheiden (wegen der schlichten Färbung konservierter Tiere)
Moema: eine Stadt im Brasilien.
Moenkhausia: Moenkhausia: Widmungsname für W. J. Moenkhaus, einem Freund Eigenmanns, des Erstbeschreibers der Gattung.
Mollienesia: Widmungsname zu Ehren von Monsieur Mollien; die Gattung gilt zur Zeit allgemein als Untergattung zu Poecilia.
Monocirrhus: latein, bedeutet "Einfaden", was sich auf den fleischigen Kinnanhang bezieht.
moolenburghae: Widmungsname zu Ehren von Mrs. Moolenburgh, die geinsam mit ihrem Mann eine reichhaltige Präparatesammlung von Fischen von Sumatra zusammentrug und Weber und de Beaufort für ihr epochales Werk über die Fische des Indo-Australischen Archipel
Nomorhamphus: altgriechisch, bedeutet in etwa "mit gesetzmäßigen Kiefern"; bezieht sich auf die im Unterschied zu anderen Halbschnabelhechten in etwa gleichlangen Ober- und Unterkiefer.
Nothobranchius: Altgriechisch "nothos" = unecht und "branchion" = Kieme; bezieht sich auf den Aufbau der Kiemen.
obesus: latein, bedeutet "dick".
obscura: latein, bedeutet "düster, dunkel".
ocellatus: Latein für "mit Augenfleck".
octofasciata: latein, bedeutet "mit acht Binden"
octozona: bedeutet "mit acht Binden".
Odontocharacidium: bedeutet in etwa "Characidium mit Zähnen"; Characidium ist eine andere Salmlergattung.
Odontoden: Hautzähnchen, die als stachelige Gebilde auch mit bloßem Auge gut sichtbar sind.
oenolaemus: Altgriechisch für "mit weinroter Kehle"
Oligosarcus: aus dem altgriechischen, bedeutet in etwa "mit wenig Fleisch".
olmecae: nach den Ureinwohnern Mexikos, den Olmeken.
Omobranchus: altgriechisch und latein, bedeutet "Schulter-Kieme".
Im Laufe der Entwicklung, im Laufe des Wachstums
opercularis: bezieht sich auf den auffälligen dunklen Fleck auf dem Kiemendeckel (latein: operculum).
Opsarius: aus dem altgriechischen, bedeutet "kleiner Fisch".
Opsodoras: von Opsis (griechisch): Auge, Sehen, Gesicht und Doras: eine andere Dornwelsgattung; bezieht sich auf die gattungsspezifische, runde Augenform
orbicularis: von Latein "orbiculatus"= kreisrund.
orcesi: Widmungsname zu Ehren von Gustavo Orcés-Villagomez.
orinocensis: bedeutet "aus dem Orinoko stammend".
Orinocodoras: bedeutet "Doras aus dem Orinoko"; Doras ist eine andere Dornwelsgattung.
ornatus: bedeutet "geschmückt"
ortegai: Widmungsname.
Orthospinus: bedeutet "emporstehender Stachel" und bezieht sich auf einen vor der Rückenflosse befindlichen Stachel.
Oryzias: Abgeleitet von dem wissenschaftlichen Namen des Reises (Oryza), soll meinen "zum Reis gehörig".
osgoodi: Widmungsname.
Ossancora: latein, bedeutet in etwa "Anker-Knochen", wegen eines Knochens im Schulterbereich, der wie ein Schiffsanker geformt ist.
Otocinclus: altgriechisch, bedeutet "mit vergittertem Ohr"; bezieht sich auf einen gitterartig durchbrochenen, von außen sichtbaren Schädelknochen, der an der Stelle sitzt, wo bei Menschen das Ohr wäre.
Otothyropsis: bedeuted "ähnlich zu Otothyrops"; Otothyrops ist eine andere Welsgattung.
padamya: padamya ist das burmesische Wort für "Rubin".
Paedocypris: Altgriechisch, bedeutet in etwa "kindlicher Karpfen", in Anspielung auf die larvalen Merkmale der Gattung.
Paleatus: vom Lateinischen Palea: Spreu, also „spreuartig gezeichnet“.
panchax: nach dem bengalischen Namen der Art.
pando: nach dem bolivianischen Departement Pando, wo die Art gefunden wird.
panduro: Widmungsname.
Pangasianodon: altgriechisch, bedeutet "mit Zähnen wie Pangasius". Pangasius ist eine andere Welsgattung.
Pangasius: nach einer einheimischen Bezeichnung für die im Ganges lebende Typusart der Gattung, Pangasius pangasius.
panijus: nach der bengalischen Bezeichnung für den Fisch.
paradoxus: bedeutet "sehr merkwürdig, paradox".
parae: bedeutet „aus Para stammend“. Para ist ein brasilianischer Bundesstaat.
Parakysis: bedeuted "neben Akysis stehend" (gemeint ist die verwandtschaftliche Beziehung): Akysis ist eine andere Welsgattung.
parallelus: bezieht sich auf die zwei parallel laufenden, schwarzen Flankenstreifen
parananus: nach dem Rio Parana, der Typuslokalität.
Parapteronotus: altgriechisch, bedeutet "neben Apteronotus" im Sinne von "Schwestergruppe zu Apteronotus". Apteronotus ist eine andere Messerfischgattung.
Parasphaerichthys: altgriechisch, bedeutet "ähnlich Sphaerichthys". Sphaerichthys ist eine andere Fischgattung.
Parauchenoglanis: Latein, "par" bedeutet "gleich, entsprechend" und Auchenoglanis ist eine andere Welsgattung.
Parotocinclus: altgriechisch, bedeutet "gleicht Otocinclus"; Otocinclus ist eine andere Welsgattung.
parva: latein, bedeutet "klein".
pastazensis: nach dem Rio Pastaza in der Provinz Pastaza in Ecuador, wo die Art gefunden wurde.
Patella: Name einer kleinen, flachen Pfanne, die im alte Rom benutzt wurde; bezieht sich auf die Schalenform.
paucisqualis: bedeutet "mit wenigen Schuppen".
Peckoltia: Widmungsname für Gustavo Peckolt, Mitglied der Natural History Commission von Rondon.
Pectenocypris: aus dem altgriechischen, bedeutet in etwa "Kamm-Karpfen".
Pelvicachromis: pelvis ist Latein und bedeutet "Becken", chromis ist eine andere Barschgattung. Der Name bezieht sich auf die Färbung des Bauches.
Perca bedeutet "Barsch"
permaxillaris: latein, bedeutet in etwa "Kiefer mit Rucksack", bezieht sich ebenfalls auf die Maulstruktur.
peruensis: bedeutet "aus Peru stammend".
perugiae: Widmungsname für A. Perugia, der Ichthyologe am Museum in Triest war.
peruvianus: bedeutet "aus Peru stammend".
petricola: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Felsenbewohner".
Phenacogaster: aus dem altgriechischen, bedeutet in etwa "mit trügerischem Bauch".
Phoxinus: nach einem im alten Griechenland benutzen Namen für einen heute nicht mehr zuordenbaren Flussfisch.
Phractocephalus: aus dem Altgriechischen "Panzerkopf".
Physoschistura: aus dem altgriechischen Wort für "Blase" und Schistura, dem Namen einer anderen Schmerlengattung, zusammengesetzt. Bezieht sich vermutlich auf den Bau der Schwimmblase.
pictus: latein, bedeutet "gezeichnet, bemalt".
pienaari: Widmungsname für den ersten Sammler der Art.
Pimelodus: aus dem altgriechischen, bedeutet "der Fettige".
Pimephales: Abkürzung für Pimelecephales (altgriechisch), was "Fettkopf" bedeutet.
Piraya: nach einer einheimischen Bezeichnung für diese Fische
piribebuy: nach der Typuslokalität, dem Fluss Piribebuy, einem Zubringer des Paraguay.
Placidochromis: latein, bedeutet "ruhiger Chromis", was sich auf die Schwimmweise bezieht. Die Endung "chromis" wird allgemein für afrikanische Barsche verwendet. Es handelt sich um einen alten Fischnamen, der heute im wissenschaftlichen Sinne für den Mön
Planiloricaria: latein, bedeutet "platte Loricaria"; Loricaria ist eine andere Harnischwelsgattung.
platorhynchus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit breiter Schnauze".
Platydoras: abgeleitet aus dem altgriechischen, bedeutet "breiter Doras"; Doras ist eine andere Dornwelsgattung.
pleurophthalma: altgriechisch, bedeutet "mit vielen Augen".
Polychromatismus: bedeutet "Vielfarbigkeit", wird verwendet, wenn innerhalb einer Art verschiedene Farbmuster auftreten.
Polypterus: aus dem altgriechischen, bedeutet "mit vielen Flossen".
porcellana: bedeutet "Porzellan-artig".
Poropanchax: bedeutet "Panchax mit Poren", was sich auf die gattungscharakteristischen Sinnesporen am Kopf bezieht. Panchax ist eine andere Fischgattung.
Potamotrygon: altgriechisch, bedeutet "Flussbewohnender Trygon"; Trygon ist eine andere Rochengattung.
Potamotyphlus aus dem Altgriechischen "Potamon" für "Fluss" und "typhlos" für "blind", also etwa "blinder Flussbewohner".
Priapella: bedeutet "kleines Glied", bezieht sich auf das männliche Begattungsorgan.
Pristobrycon: altgriechisch, bedeutet etwa "Sägen-Brycon"; Brycon ist eine andere Salmlergattung, das Wort pristis (Säge) bezieht sich auf die sägeartig angeordneten Schuppen des Brustkieles.
promelas: aus dem altgriechischen, bedeutet "vorne schwarz".
Pseudacanthicus: aus dem Altgriechischen "falscher Acanthicus" (Acanthicus ist eine andere Harnischwelsgattung).
Pseudepiplatys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Falscher Epiplatys".
Pseudeutropius: altgriechisch, bedeutet "täuscht vor, Eutropius zu sein". Eutropius ist eine andere Welsgattung.
Pseudobunocephalus: altgriechisch, bedeutet "falscher Bunocephalus". Bunocephalus ist eine andere Gattung Bratpfannenwelse. Der Name wurde gewählt, weil die Fische in der Vergangenheit häufig irrtümlich für Jungtiere von Bunocephalus gehalten wurden.
Pseudocrenilabrus: Griechisch für "Falscher Crenilabrus". Crenilabrus ist eine andere Fischgattung.
Pseudomystus: Altgriechisch, bedeutet "falscher Mystus". Mystus ist eine andere Welsgattung.
Pseudorabora: altgriechisch, bedeutet "falsche Rasbora". Rasbora ist eine andere Fischgattung.
Pseudorinelepis: aus dem Altgriechischen "falscher Rinelepis" (Rinelepis ist eine andere Harnischwelsgattung).
Pterophyllum: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Flossenblatt" oder "Blattflosser"
pugnax: Latein für "kriegerisch".
pulchellus: latein, bedeutet "schön, hübsch".
pulcher: bedeutet "schön"
pulchra: latein, bedeutet "schön".
punctata: latein, bedeutet "gepunktet".
punctatum: Latein "punktiert".
punctatus: Latein, bedeutet "punktiert".
Puntius: abgeleitet von der bengalischen Bezeichnung "Punti" für solche Barben
pygmaea: Latein für "zwergig".
Pygocentrus: aus dem Griechischen, bedeutet in etwa Steißstachel. Vermutlich weil ursprünglich das Gattungsmerkmal die mit Strahlen versehene Fettflosse war, im Gegensatz zu Serrasalmus, bei denen die Fettflosse nie Flossenstrahlen hat
quadrimaculatus: latein, bedeutet "mit vier Flecken".
querna: latein, bedeutet "eichern" oder "gebräunt".
rachovii: Widmungsname zu Ehren des deutschen Aquarianers Arthur Rachow.
Rachoviscus: Widmungsname zu Ehren von Arthur Rachow.
Rasbora – die bengalische Bezeichnung für die Art Rasbora rasbora
rectocaudatus: latein, recto bedeutet "gerade, aufrecht" und caudatus bedeutet "geschwänzt", bezieht sich auf die charakteristische, spatelförmige Schwanzflossenform.
regani: Widmungsname für Charles Tate Regan (1878 - 1943), einem berühmten Ichthyologen am Britischen Museum in London.
rerio: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische.
retrocaudatus: latein, retro bedeutet "zurück, rückwärts" und caudatus bedeutet "geschwänzt", bezieht sich auf die charakteristische, spatelförmige Schwanzflossenform.
Retroculus: latein, bedeutet in etwa "mit weit hinten liegenden Augen".
rexi: Widmungsname.
reynoldsi: Widmungsname
rhabdotus: aus dem altgriechischen, bedeutet "gestreift".
Riesei: Widmungsname, gewidmet W. Riese, der gemeinsam mit H. Axelrod die Typusexemplare fing.
rivulatus: Latein: bedeutet "aus einem Bach stammend".
Rivulus: latein, bedeutet "kleiner Bach", wohl in der Annahme vergeben, die Tiere seien Bachbewohner.
von robustus, -a, -um (latein): kräftig
Rocio: ist der Vorname der Ehefrau des Erstbeschreibers der Gattung; der Name bedeutet
roloffi: Widmungsname für Erhard Roloff (1903-1980).
sanctaefilomenae: nach dem Fundort der Art ("Lagune bei Sa. Filomena am Parnahyba".).
Satanoperca: latein, bedeutet "Teufelsbarsch".
sathete: nach der in Bengalen üblichen Bezeichnung.
Scabies = Rauhigkeit, Krätze (wegen der Schalenstruktur)
scalare: aus dem Lateinischen "scalarum" = Leiter, wegen der Streifung.
Scardinius: abgeleitet von Scarus, einem im Altertum verwendeten Namen für eine heute nicht mehr zuordenbare Fischart.
Schizolecis: altgriechisch, bedeuted "mit gespaltenem Plättchen", was sich auf eine anatomische Besonderheit bezieht.
schleseri: Widmungsname für D. M. Schleser, der die Art zusammen mit M. Weitzman 2002 entdeckte.
schomburgkii: Widmungsname zu Ehren von Robert Hermann Schomburgk (1804-1865), einem bedeutenden wissenschaftlichen Forschungsreisenden.
schwartzi: zu Ehren des Exporteurs Willy Schwartz
Scleromystax: zusammengesetzt aus einem altgiechischen und einem lateinischen Begriff, bedeutet "mit hartem Schnurrbart".
scomberoides: ähnlich einer Makrele
selatanensis: nach der Provinz Kalimantan Selatan auf Borneo, wo die Art ursprünglich entdeckt wurde.
Septaria: mehrdeutig. Das lateinische Wort septaria bezeichnet eine zementartige Masse (das Wort Zement leitet sich davon ab). Der Gattungsname könnte aber auch eine Ableitung des Wortes septum sein, das eine dünne, untergliedernde Wand bezeichnet.
Serpenticobitis: bedeutet "Schlangen-Cobitis"; Cobitis ist eine andere Schmerlengattung.
Serrapinnus: latein, bedeutet "Sägeflosse", was sich auf die sägeförmig gezackten Kanten der Afterflossenstrahlen der Männchen bezieht.
Serrasalmus: aus dem Lateinischen, bedeutet in etwa „Lachs mit Säge“. Bezieht sich auf die sägeartig angeordneten Schuppen des Brustkieles
Sewellia: Wird noch nachgeforscht. Höchstwahrscheinlich ein Widmungsname nach einem Herrn oder einer Frau Sewell.
siamensis: bedeutet "aus Siam stammend".
Sidthimunki: zu Ehren von Sidthimunk, dem Sammler der Art
signatus: latein, bedeutet "der Gezeichnete".
Sillaginopsis: bedeutet "ähnlich zu einem kleinen Sillago"; Sillago ist eine andere Gattung der Sillaginidae.
Silurus: nach dem altgriechischen Namen für "Wels".
simillima: latein, bedeutet "sehr ähnlich",was sich auf die Ähnlichkeit zu L. cataphracta bezieht.
Skiffia: Widmungsname für F. J. V. Skiff, seinerzeit Direktor des Field Columbian Museum in Chicago.
smaragdina: Latein für „smaragdfarben“.
snijdersi: Widmungsname
socolofi: Widmungsname für Ross Socolof (1925 - 2009).
sp. aff.: Latein, Abkürzung für "species affinis", was "ähnliche Art" bedeutet.
Spatuloricaria: latein, bedeutet "Loricaria mit Spatel"; Loricaria ist eine andere Welsgattung, "Spatel" bezieht sich auf die besondere und gattungscharakteristische Form der Zähne.
Sphaerichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Kugelfisch"
stewartii: Widmungsname für "Major Stewart, Superintendent of Cachar".
steyermarki: zu Ehren von Julian A. Steyermark, der 1953 die botanische Venezuela-Expedition des Naturkundemuseums von Chicago leitete, während der der Fisch entdeckt wurde.
stiktos: Altgriechisch für „gepunktet“.
stoliczkanus: zu Ehren des Sammlers, Ferdinand Stoliczka (1838-1874).
stracheyi: Widmungsname.
striatum: latein, bedeutet "gestreift".
strigata: latein, bedeutet "gestreift".
striolatus: bedeutet "gestrichelt".
Strophidon: nicht erklärt, vermutlich altgriechisch, bedeutet "mit nach hinten gerichteten Zähnen".
stuebelii: nach Alphons Stübel (1835-1905), Südamerikareisender, Geologe, gilt als Begründer der Vulkanologie
Synodontis: ein alter Name eines unbestimmten Fisches aus dem Nil.
Synonym: gleichbedeutender Name. Wenn eine Art zweimal oder öfter wissenschaftlich beschrieben wurde, gilt der älteste verfügbare Name als gültiger wissenschaftlicher Name, die anderen werden zu Synonymen erklärt und haben keine Gültigkeit.
Taeniolethrinops: altgriechisch, bedeutet "gestreifter Lethrinops". Lethrinops ist eine andere Buntbarschgattung.
Taia: in der Originalbeschreibung nicht erklärt; da das Wort in latein, altgriechisch und sanskrit sehr unterschiedliche Bedeutungen hat, machen Spekulationen keinen Sinn; das Wort mag sich auch von einer einheimischen Bezeichnung der Schnecken am Inle-Se
Takifugu: aus zwei japanischen Worten zusamengesetzt, Taki "Wasserfall" und Fugu, der Bezeichnung für den bei falscher Zubereitung tödlich giftigen Kugelfisch; mehrdeutig, kann z.B. heißen, dass der Fisch in Flüssigkeit zubereitet werden muss.
Tanichthys: Fisch des Tan, zu Ehren des Entdeckers Tan Kam Fei
Tatia: zu Ehren von Charles Tate Regan, der Ichthyologe am Britischen Museum war.
Telmatherina: altgriechisch "telma" bedeutet "Sumpf", Atherina ist eine andere Ährenfischgattung.
Telmatochromis: bedeutet "Sumpfbarsch"; der Erstbeschreiber Boulenger hatte wohl falsche Biotopangaben zu den Tieren erhalten, denn Telmatochromis leben im Geröll.
temporalis: Latein tempus bedeutet "Schläfe"; der Artname bezieht sich auf den dunklen Streifen hinter dem Auge.
tengah: nach der Provinz Kalimantan tengah auf Borneo, wo die Art zuerst gefunden wurde.
tetramerus: aus dem altgriechischen, bedeutet "in vier Teilen", was sich auf das Streifenmuster bezieht.
teugelsi: Widmungsname für Guy Teugels (1954-2003).
Thayeria: Widmungsname für N. Thayer, der eine sehr bedeutende fischkundliche Südamerikaexpedition (1865-1866) sponsorte.
tigrinus: bedeutet "getigert", bezieht sich auf die Färbung.
Tinca: der bereits im alten Rom übliche Name für den Fisch.
Toxotes: altgriechisch, bedeutet "Bogenschütze".
Trachelyichthys: aus dem altgriechischen, bedeutet übersetzt "extremer Fisch"; der Name bezieht sich aber auf die Ähnlichkeit mit den Gattungen Trachelyopterus und Trachelyopterichthys.
Trachelyopterus von griechisch trachelia = extrem und pteron = Flosse, also „der mit der extremen Flosse“
translucida: Latein, bedeutet "durchscheinend", weil die Art so durchsichtig ist.