| Sewellia speciosa | 26.01.2010 |
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Aus Laos konnten wir nun erstmals diese hübsche Plattschmerle importieren. Die Art kommt im Einzug des Kong-Flusses von Laos und Vietnam vor. Die Maximallänge beträgt etwa 6 cm. Interessant sind bei dieser Art die Geschechlechtsunterschiede: die kleineren und schlankeren Männchen besitzen auf den Brustflossen fleckenartige Ansammlungen von kleinen Tuberkeln. Der Sinn dieser Pickelchen ist noch unbekannt.

Wie alle Sewellien sind die Tiere an strömendes Wasser angepasst. Gegenüber Artgenossen und anderen Fischen sind sie friedlich. Man muss nur aufpassen, dass die Kleintierfresser genug zu essen bekommen. Frostfutter - Mückenlarven eignen sich am besten - wird gerne angenommen.
Lexikon: Sewellia: Widmungsname. speciosa: Latein, bedeutet "schön, ansehnlich".
Text & Photos: Frank Schäfer
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Acanthophacelus: bedeutet in etwa “Nadelbündel”, bezieht sich auf die anatomische Feinstruktur des männlichen Begattungsorgans (Gonopodium). aculeatus: Latein, "stachelig". adoketa: aus dem Altgriechischen: "unerwartet". Bezieht sich auf das natürliche Vorkommen, das weitab vom Vorkommen der übrigen Buntbarsche dieser Gattung liegt. adolfoi: zu Ehren von Adolfo Schwartz. Aequidens: Latein, bedeutet "mit gleichem Zahn". Bezieht sich auf die Gebiss-Struktur. africanus: latein, bedeutet "aus Afrika stammend". agulha: nach einer am Rio Madeira (der Typuslokalität) üblichen, populären Bezeichnung der Art. Akysis: aus dem Altgriechischen "ohne Blase", bezieht sich auf das Fehlen der Schwimmblase. albonubes: latein für „Weiße Wolken“, nach den Weiße-Wolken-Bergen in China, wo die Art entdeckt wurde altae: Ableitung nicht bekannt (alta, latein, bedeutet "hoch"). amazonicus: nach dem Amazonas, wo die Art vorkommt. Anabas: altgriechisch, bedeutet "der Kletterer". Ancistrus: nach dem altgriechischen Wort für "Angelhaken"; bezieht sich auf die hakenförmigen, auf dem beweglichen Zwischenkiemendeckel befindlichen und bei Gefahr abgespreizten Stacheln (Interopercularodontoden). Andinoacara: bedeutet "Acara aus den Anden". Acara ist eine andere Buntbarschgattung. Aphyolebias: zusammengesetzt aus dem vorderen Wortstamm von Aphyosemion und Lebias. Aphyosemion ist eine afrikanische Killigattung, an die die Angehörigen von Aphyolebias erinnern, Lebias ist ein antiker Fischname, der früher für Aphanius-Arten benutzt w Aphyosemion aus dem Griechischen, bedeutet in etwa „Kleiner Fisch mit Wimpelflossen“. Apistogramma: altgriechisch, bedeutet "mit unzuverlässiger Linie"; es ist nicht klar, ob sich das auf das Seitenlinienorgan oder Zeichnungselemente bezieht. Aplocheilichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Fisch, der Aplocheilus ähnlich ist". Aplocheilus ist eine andere Fischgattung. Aplocheilus: bedeutet "mit einfacher Lippe", bezieht sich auf die Maulstruktur. araguaiae: aus dem Araguaia stammend armatus: Latein für bewaffnet, wohl wegen des großen Rückenflossenstachels. Astacus: lateinischer Name für den Flußkrebs Astronotus: aus dem Altgriechischen "mit Sternenrücken"; bezieht sich auf die Zeichnung. Auchenipteridae aus dem griechischen auchen: Nacken, Hals und pteron: Flosse, bezieht sich auf die Stellung der Rückenflosse. Australe: aus dem Lateinischen für „Südlich“, bezieht sich auf die Herkunft Axelrodia: Widmungsname, gewidmet Herbert Axelrod. Balitoridae: abgeleitet von der Gattung Balitora. Der Name ist einer einheimischen Bezeichnung für eine Fischart in Indien entlehnt. von barbatus, -a, -um (latein): bärtig Barbucca: bedeutet in etwa „bärtige Backe“; bezieht sich auf den Laichausschlag auf den Wangen der Männchen. Barbus: Latein, bedeutet "der Bärtige", was sich auf die Barteln bezieht. Bauchflossen: auch Ventralen genannt, paarige Flossen am Bauch, die vor der Geschlechts- bzw. Darmöffnung positioniert sind. Beaufortia – Widmungsname bejeus - nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. beni: nach dem Rio Beni in Boliven, wo die Art endemisch vorkommt. Betta: von einem indonesischen Namen für eine der Arten abgeleitet. bifasciatus: latein, bedeutet "mit zwei Streifen". bimaculata: latein, bedeutet "mit zwei Flecken". blockii: Widmungsname. bocourti: nach Marie Firmin Bocourt (1819 - 1904), einem französischen Zoologen und Künstler. Boraras: Anagramm für Rasbora, bezieht sich auf das umgekehrte Verhältnis von Körper- zu Schwanzwirbeln in Boraras verglichen mit Rasbora. Brachychalcinus: bedeuted "kurzer Chalcinus". Chalcinus ist eine andere Salmlergattung. brachypoptertus: altgriechisch, bedeutet "mit kurzer Flosse". brachyurus: Altgriechisch, "mit kurzem Schwanz". brasiliense: bedeutet "aus Brasilien stammend". Breviventralis: mit kurzen Bauchflossen Brustflossen: auch Pectoralen genannt, paarige Flossen unmittelbar hinter der Kiemenöffnung. Bujurquina: nach der in Peru üblichen Bezeichnung "Bujurqui" für Buntbarsche Bunocephalus: altgriechisch, bedeutet "mit hügeligem Kopf". cacatuoides: bedeutet "ähnlich einem Kakadu", bezieht sich auf die lang ausgezogenen Membranen der Rückenflosse, die den Autor an die Federhaube eines Kakadus erinnerten. Celiae: nach dem Entdecker, Celia Epie aus Menja in Westkamerun. Centromochlus: aus dem Altgriechischen "mit Hebelstab", bezieht sich auf die mit einem Sperrmechanismus arretierbaren Brustflossenstacheln. cf.: aus dem lateinischen „confer“, was „vergleiche mit“ bedeutet. Wird verwendet, wenn es nicht sicher ist dass es sich tatsächlich um die nachfolgend genannte Art handelt. chatareus: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung. Chela: nach einer einheimischen Bezeichnung chuno: nach der in Bengalen üblichen Bezeichnung für diese Art. Clibanarius: lateinische Bezeichnung für einen schwer gepanzerten Reiterkrieger. cobojius: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung für die Art. Colisa – nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische conchonius: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. Copeina: zu Ehren von E. D. Cope, einem weltbekannten Ichthyologen. Corydoras: aus dem Altgriechischen, bedeutet „mit Helm und Lanze“, was sich auf die äußeren Knochenpanzer und die kräftigen Flossenstacheln bezieht. crispata: runzelig Curimatopsis bedeutet ähnlich zu Curimata, einer anderen Salmlergattung. Danio: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. Danionella: Verkleinerungsform von Danio. Danio ist eine andere Gattung von Fischen. delineatus = ohne Liniierung, bezieht sich auf die unvollständige Seitenlinie diabolica: bedeutet „teuflisch“, bezieht sich auf die rot leuchtenden Augen. Dianema: aus dem Altgriechischen : "mit zwei Fäden", was sich auf die Barteln bezieht. digrammus: altgriechisch, bedeutet "mit zwei Streifen". diphyes: altgriechisch, bedeutet "von verschiedener Natur", weil die gestreifte und die gefleckte Variante so unterschiedlich aussehen. dracula: nach Graf Dracula, einer Romanfigur von Bram Stoker, die als blutsaugender Vampir umgeht; in Anspielung an die hauerartigen, zahnähnlichen Gebilde der Männchen der Art. duplicareus: Latein für verdoppelt, bezieht sich auf die große Ähnlichkeit zu C. adolfoi. endemisch: nur dort und nirgendwo anders vorkommend. Enneacanthus: altgriechisch, bedeutet "mit neun Stacheln"; bezieht sich auf die Rückenflossenstruktur. Ephippicharax: bedeuted "gesattelter Charax", was sich auf eine anatomische Besonderheit dieser Salmler bezieht, nämlich einen kopfwärts gerichteten, in die Muskulatur eingebetteten Stachel vor der Rückenflosse. eques: Latein für Reiter, Ritter; Bezug unbekannt. eriocheirum: aus dem Altgriechischen " mit haariger Hand". Ernstichthys: Widmungsname, bedeutet "Fisch des Ernst", zu Ehren von A. Ernst von der Universidade Central de Venezuela. Etroplus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit bewaffnetem Bauch", was sich auf die kräftigen Afterflossenstacheln bezieht. Familie: Kategorie in der wissenschaftlichen Klassifizierung von Tieren. Sie ist unterhalb der Ordnung und oberhalb der Gattung angelegt. fasciata – Latein „gestreift“ fasciatus: Latein, bedeutet "gestreift". flavatra: latein, bedeutet "gelb-schwarz", bezieht sich auf die Färbung. fluviatilis bedeutet "in Flüssen lebend" foerschi: zu Ehren von Walter Foersch. Fossorochromis: altgriechisch, bedeutet "grabender Chromis". Die Endung "chromis" wird allgemein für afrikanische Barsche verwendet. Es handelt sich um einen alten Fischnamen, der heute im wissenschaftlichen Sinne für den Mönchsfisch, Chromis chromis, ein franciscensis: bezieht sich auf die Herkunft, den Rio Sao Francisco. frankei: zu Ehren von H.-J. Franke, einem hervorragenden Fischzüchter. fulvipinnis: von latein fulvus: orange und pinna: Flosse, also "mit orangenen Flossen" furzeri: zu Ehren von R. Furzer. Galeatus: latein für „Helm“, also „der mit Helm“ Garra: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung. gatesi: Widmungsname für Gordon E. Gates, einem auf Regenwürmer spezialisierten Zoologen vom Judson College in Rangoon, der Albert W. C. T. Herre, dem Erstbeschreiber von M. gatesi, bei seinem Besuch in Rangoon half. genibarbis: aus dem Altgriechischen "mit haariger Wange". Geophagus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Erdfresser". Gibbosa: latein für „bucklig“. gibbosus bedeuted "bucklig" Gobiopterus: altgriechisch, bedeutet "Flügelgrundel". guttata: latein, bedeutet "gesprenkelt". Gymnorhamphichthys: aus dem Altgriechischen, bedeutet "nackter Rhamphichthys". Rhamphichthys ist eine andere Gattung Messeraale. Haplochromis: altgriechisch, bedeutet "einfacher Chromis". Die Endung "chromis" wird allgemein für afrikanische Barsche verwendet. Es handelt sich um einen alten Fischnamen, der heute im wissenschaftlichen Sinne für den Mönchsfisch, Chromis chromis, einen hellerii: zu Ehren von K. Heller, einem österreichischen Botaniker. Hemigrammus: altgriechisch, bedeutet "mit halber Linie", was sich auf die gattungscharakteristisch unvollständige Seitenlinie bezieht. hemiliopterus: aus dem Altgriechischen "mit halbglatter Flosse". Hemiloricaria: hemi ist altgriechisch und bedeutet "halb", loricaria ist eine andere Hexenwelsgattung. Hoplosternum: aus dem Altgriechischen "mit Brustschild". Horae: zu Ehren von Sunder Lal Hora, einem bedeutenden indischen Ichthylogen Hydrolycus: Wasserwolf Hyphessobrycon: altgriechisch, bedeutet "kleiner Brycon". Brycon ist eine andere Salmlergattung. hypophthalmus: altgriechisch, bedeutet "glotzäugig". hypostomus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit unterständigem Maul". Ichthyologisch: Ichthyologie ist das Spezialgebiet der Biologie, das sich mit Fischen befasst Ilyodon: aus dem altgriechischen „mit flachem Zahn“, bezieht sich auf die Zahnstruktur. imbellis: Latein für "friedlich". Ivanacara: nach "Acara" und Iwan dem Schrecklichen, dem ersten russischen Zaren. Die Autoren deuten damit an, dass Arten von Ivanacara wie Iwan der Schreckliche massiven Stimmungsschwankungen unterworfen sind und plötzlich unberechenbar aggressiv werden k jaculatrix: latein, bedeutet "die Schleuderin". jumbo: wegen der für die Gattung ungewöhnlichen Größe der Tiere. Kalochroma – aus dem griechischen „mit schönen Farben“ kaupii: Widmungsname. krameri: Widmungsname. kubotai: Widmungsname für Hitoshi Kubota, einem Fänger und Exporteur von Zierfischen. kuehnei: zu Ehren von Jens Kühne. kyathit: nach dem burmesischen Wort für „Leopard“, bezieht sich auf die Färbung der gepunkteten Variante. labiosa: Latein „mit Lippen“. abgeleitet aus dem lateinischen Wort laetus: froehlich Laetacara: aus dem Lateinischen "laetus" = fröhlich und "Acara", einem Indianerwort für Buntbarsch; bezieht sich auf die Schnauzenzeichnung, die den Eindruck erweckt, das Tier würde lächeln. Lamontichthys: Widmungsname (ichthys: altgriechisch für "Fisch") zu Ehren von Francesca La Monte. Lampiella: Zur Erinnerung der 1943 in Polen im Lager Sobibor von den Nazis ermordeten Großmutter des Erstbeschreibers Isaac Isbrücker, Céline Lampie. Sie war „eine kleine Frau mit einem kleinen Buckel“. Lamprologus: bedeutet "der Glanztragende", bezieht sich auf die glänzenden Körperflecken bei L. congoensis, der Typusart. larvophil: Maulbrüter, bei denen die geschlüpften Jungen, nicht aber die Eier im Maul bebrütet werden. laubuca: nach einer einheimischen Bezeichnung Leiocassis: Altgriechisch: bedeutet "mit glattem Helm". lennoni: zur Erinnerung an den ermordeten Musiker John Lennon. lentiginosa: latein für „gesprenkelt“. leopardus: Latein, bedeutet "leopardenartig", was sich auf das Fleckenmuster bezieht. Lepomis bedeutet "mit beschupptem Kiemendeckel" Leucaspius = Weißer Aspius (Aspius ist eine andere Karpfenfischgattung) leveretti - Widmungsname liemi: Widmungname lineatus: Latein, bedeutet "liniiert", bezieht sich auf die Zeichnung. lippincottianus: Widmungsname. llanero: nach den Llanos in Venezuela, wo die Art vorkommt. longibarbis: aus dem Lateinischen "mit langem Bart", bezieht sich auf die Barteln. Longipinnis: aus dem Lateinischen „mit langen Flossen“. loretoensis: nach der Provinz Loreto in Peru. Loricaria: nach dem lateinischen Wort „lorica“ für den Brustharnisch der Legionäre, also „Brustharnischträger“. lucipinnis: aus dem Lateinischen "lucidus" = klar, hell und "pinna" = Flosse, bezieht sich auf das helle Fenster an der Basis des dunklen Dreiecks auf jeder Flosse (Ausnahme: Schwanzflosse), das artcharakteristisch ist. luxophthalmus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit leuchtendem Auge". Macrobrachium: aus dem Altgriechischen "mit großem Arm". macrocephalus: latein, bedeutet "mit großem Kopf". Macrognathus: aus dem Altgriechischen "mit großen Kinnbacken". von macrolepis (griechisch): mit großen Schuppen maculatus: latein für gefleckt. marginatus: latein, bedeutet "gerändert". megasema: altgriechisch, bedeutet "mit großem Zeichen", was sich auf den großen Seitenfleck bezieht. megistus: vermutlich latinisiert aus dem altgriechischen megistos, was "der Größte" bedeutet. meklongensis: aus dem Meklong-Fluss stammend. Melanoides: aus dem Altgriechischen "ähnlich wie Melania". Melania ist eine andere Schneckengattung. melanzonus: bedeutet „mit schwarzen Zonen“, bezieht sich auf die zwei schwarzen Längsstreifen. merah: nach dem indonesischen Wort für „rot“, wegen der Grundfärbung. Mesoaphyosemion: das Präfix "meso" bedeutet "mittel-, halb-, zwischen-" und wurde gewählt, um klar zu machen, dass der systematische Status der Mitglieder dieser Untergattung unklar ist. Metynnis: altgriechisch, bedeutet "zwischen die Pflugschar"; bezieht sich auf den Stachel vor der Rückenflosse. micagemmae: von latein micare „schimmern“ und gemma „Edelstein“, also „schimmernder Edelstein“. Microdevario: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kleiner Devario". Devario ist eine andere Gattung von Bärblingen. Microphis: aus dem Altgriechischen "kleine Schlange". Micropoecilia: bedeutet „kleine Poecilia“. Poecilia ist eine andere Gattung Lebendgebärender Zahnkarpfen. Microrasbora: aus dem Altgriechischen, bedeutet "kleine Rasbora". Rasbora ist eine andere Gattung von Bärblingen. micros: aus dem altgriechischen mikros: klein. mimulus: latein, bedeutet "Schauspielerchen", bezieht sich auf die Mimikry zu Corydoras diphyes. Modesta: latein: anspruchslos, bescheiden (wegen der schlichten Färbung konservierter Tiere) Moema: eine Stadt im Brasilien. moolenburghae: Widmungsname zu Ehren von Mrs. Moolenburgh, die geinsam mit ihrem Mann eine reichhaltige Präparatesammlung von Fischen von Sumatra zusammentrug und Weber und de Beaufort für ihr epochales Werk über die Fische des Indo-Australischen Archipel Morleti: zu Ehren von Morlet, dem Sammler der Art Mugilogobius: latein, bedeutet "Meeräschengrundel". multicolor: Latein, bedeutet "vielfarbig". nana: latein für "zwergig". Nannacara: bedeuted "kleiner Acara". Acara ist ein Tupi- (=indianisches) Wort für Buntbarsch. Nannostomus: aus dem Altgriechischen, bedeutet "mit winzigem Maul". narcissus: nach dem griechischen Halbgott Narciss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte. natans: latein, bedeutet "schwimmend". Nigrolineata: latein „mit schwarzer Linie“ Nomorhamphus: altgriechisch, bedeutet in etwa "mit gesetzmäßigen Kiefern"; bezieht sich auf die im Unterschied zu anderen Halbschnabelhechten in etwa gleichlangen Ober- und Unterkiefer. Nothobranchius: Altgriechisch "nothos" = unecht und "branchion" = Kieme; bezieht sich auf den Aufbau der Kiemen. obesus: latein, bedeutet "dick". ocellatus: Latein für "mit Augenfleck". oenolaemus: Altgriechisch für "mit weinroter Kehle" Im Laufe der Entwicklung, im Laufe des Wachstums Opsodoras: von Opsis (griechisch): Auge, Sehen, Gesicht und Doras: eine andere Dornwelsgattung; bezieht sich auf die gattungsspezifische, runde Augenform orbicularis: von Latein "orbiculatus"= kreisrund. orcesi: Widmungsname zu Ehren von Gustavo Orcés-Villagomez. ornatus: bedeutet "geschmückt" ortegai: Widmungsname. Orthospinus: bedeutet "emporstehender Stachel" und bezieht sich auf einen vor der Rückenflosse befindlichen Stachel. osgoodi: Widmungsname. Otocinclus: altgriechisch, bedeutet "mit vergittertem Ohr"; bezieht sich auf einen gitterartig durchbrochenen, von außen sichtbaren Schädelknochen, der an der Stelle sitzt, wo bei Menschen das Ohr wäre. Paedocypris: Altgriechisch, bedeutet in etwa "kindlicher Karpfen", in Anspielung auf die larvalen Merkmale der Gattung. Paleatus: vom Lateinischen Palea: Spreu, also „spreuartig gezeichnet“. panchax: nach dem bengalischen Namen der Art. pando: nach dem bolivianischen Departement Pando, wo die Art gefunden wird. Pangasianodon: altgriechisch, bedeutet "mit Zähnen wie Pangasius". Pangasius ist eine andere Welsgattung. Pangasius: nach einer einheimischen Bezeichnung für die im Ganges lebende Typusart der Gattung, Pangasius pangasius. parae: bedeutet „aus Para stammend“. Para ist ein brasilianischer Bundesstaat. parallelus: bezieht sich auf die zwei parallel laufenden, schwarzen Flankenstreifen Parasphaerichthys: altgriechisch, bedeutet "ähnlich Sphaerichthys". Sphaerichthys ist eine andere Fischgattung. Parauchenoglanis: Latein, "par" bedeutet "gleich, entsprechend" und Auchenoglanis ist eine andere Welsgattung. Parotocinclus: altgriechisch, bedeutet "gleicht Otocinclus"; Otocinclus ist eine andere Welsgattung. parva: latein, bedeutet "klein". pastazensis: nach dem Rio Pastaza in der Provinz Pastaza in Ecuador, wo die Art gefunden wurde. Patella: Name einer kleinen, flachen Pfanne, die im alte Rom benutzt wurde; bezieht sich auf die Schalenform. Perca bedeutet "Barsch" peruensis: bedeutet "aus Peru stammend". perugiae: Widmungsname für A. Perugia, der Ichthyologe am Museum in Triest war. peruvianus: bedeutet "aus Peru stammend". petricola: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Felsenbewohner". phenochilus: altgriechisch, bedeutet "mit glänzenden Lippen". Phractocephalus: aus dem Altgriechischen "Panzerkopf". Piraya: nach einer einheimischen Bezeichnung für diese Fische Placidochromis: latein, bedeutet "ruhiger Chromis", was sich auf die Schwimmweise bezieht. Die Endung "chromis" wird allgemein für afrikanische Barsche verwendet. Es handelt sich um einen alten Fischnamen, der heute im wissenschaftlichen Sinne für den Mön Polychromatismus: bedeutet "Vielfarbigkeit", wird verwendet, wenn innerhalb einer Art verschiedene Farbmuster auftreten. Poropanchax: bedeutet "Panchax mit Poren", was sich auf die gattungscharakteristischen Sinnesporen am Kopf bezieht. Panchax ist eine andere Fischgattung. Potamotyphlus aus dem Altgriechischen "Potamon" für "Fluss" und "typhlos" für "blind", also etwa "blinder Flussbewohner". Pseudacanthicus: aus dem Altgriechischen "falscher Acanthicus" (Acanthicus ist eine andere Harnischwelsgattung). Pseudeutropius: altgriechisch, bedeutet "täuscht vor, Eutropius zu sein". Eutropius ist eine andere Welsgattung. Pseudobunocephalus: altgriechisch, bedeutet "falscher Bunocephalus". Bunocephalus ist eine andere Gattung Bratpfannenwelse. Der Name wurde gewählt, weil die Fische in der Vergangenheit häufig irrtümlich für Jungtiere von Bunocephalus gehalten wurden. Pseudocrenilabrus: Griechisch für "Falscher Crenilabrus". Crenilabrus ist eine andere Fischgattung. Pseudomystus: Altgriechisch, bedeutet "falscher Mystus". Mystus ist eine andere Welsgattung. Pseudorabora: altgriechisch, bedeutet "falsche Rasbora". Rasbora ist eine andere Fischgattung. Pseudorinelepis: aus dem Altgriechischen "falscher Rinelepis" (Rinelepis ist eine andere Harnischwelsgattung). Pterophyllum: aus dem Altgriechischen, bedeutet "Flossenblatt" oder "Blattflosser" pugnax: Latein für "kriegerisch". pulcher: bedeutet "schön" punctatum: Latein "punktiert". punctatus: Latein, bedeutet "punktiert". Puntius: abgeleitet von der bengalischen Bezeichnung "Punti" für solche Barben pygmaea: Latein für "zwergig". Pygocentrus: aus dem Griechischen, bedeutet in etwa Steißstachel. Vermutlich weil ursprünglich das Gattungsmerkmal die mit Strahlen versehene Fettflosse war, im Gegensatz zu Serrasalmus, bei denen die Fettflosse nie Flossenstrahlen hat Pyrrhulina bedeutet: Kleiner Dompfaff, kleiner Gimpel Pyrrhulina laeta bedeutet: Froehlicher kleiner Gimpel Rasbora – die bengalische Bezeichnung für die Art Rasbora rasbora rerio: nach einer bengalischen Bezeichnung für diese Fische. retrocaudatus: latein, retro bedeutet "zurück, rückwärts" und caudatus bedeutet "geschwänzt", bezieht sich auf die charakteristische, spatelförmige Schwanzflossenform. rexi: Widmungsname. reynoldsi: Widmungsname Riesei: Widmungsname, gewidmet W. Riese, der gemeinsam mit H. Axelrod die Typusexemplare fing. rivulatus: Latein: bedeutet "aus einem Bach stammend". Rivulus: latein, bedeutet "kleiner Bach", wohl in der Annahme vergeben, die Tiere seien Bachbewohner. von robustus, -a, -um (latein): kräftig rugosus: latein, bedeutet "faltig, runzelig". sathete: nach der in Bengalen üblichen Bezeichnung. Scabies = Rauhigkeit, Krätze (wegen der Schalenstruktur) scalare: aus dem Lateinischen "scalarum" = Leiter, wegen der Streifung. schleseri: Widmungsname für D. M. Schleser, der die Art zusammen mit M. Weitzman 2002 entdeckte. schwartzi: zu Ehren des Exporteurs Willy Schwartz scomberoides: ähnlich einer Makrele Septaria: mehrdeutig. Das lateinische Wort septaria bezeichnet eine zementartige Masse (das Wort Zement leitet sich davon ab). Der Gattungsname könnte aber auch eine Ableitung des Wortes septum sein, das eine dünne, untergliedernde Wand bezeichnet. Serrasalmus: aus dem Lateinischen, bedeutet in etwa „Lachs mit Säge“. Bezieht sich auf die sägeartig angeordneten Schuppen des Brustkieles Sewellia: Wird noch nachgeforscht. Höchstwahrscheinlich ein Widmungsname nach einem Herrn oder einer Frau Sewell. siamensis: bedeutet "aus Siam stammend". Sidthimunki: zu Ehren von Sidthimunk, dem Sammler der Art smaragdina: Latein für „smaragdfarben“. snijdersi: Widmungsname sp. aff.: Latein, Abkürzung für "species affinis", was "ähnliche Art" bedeutet. Spatuloricaria: latein, bedeutet "Loricaria mit Spatel"; Loricaria ist eine andere Welsgattung, "Spatel" bezieht sich auf die besondere und gattungscharakteristische Form der Zähne. splendens: Latein für "glänzend". Splendida: latein: glänzend stalsbergi: zu Ehren von Alf Stalsberg. stiktos: Altgriechisch für „gepunktet“. stoliczkanus: zu Ehren des Sammlers, Ferdinand Stoliczka (1838-1874). Strophidon: nicht erklärt, vermutlich altgriechisch, bedeutet "mit nach hinten gerichteten Zähnen". stuebelii: nach Alphons Stübel (1835-1905), Südamerikareisender, Geologe, gilt als Begründer der Vulkanologie Sturio (latein) bedeutet Stör, soma (latein) Körper. Synodontis: ein alter Name eines unbestimmten Fisches aus dem Nil. Synonym: gleichbedeutender Name. Wenn eine Art zweimal oder öfter wissenschaftlich beschrieben wurde, gilt der älteste verfügbare Name als gültiger wissenschaftlicher Name, die anderen werden zu Synonymen erklärt und haben keine Gültigkeit. Taeniolethrinops: altgriechisch, bedeutet "gestreifter Lethrinops". Lethrinops ist eine andere Buntbarschgattung. Takifugu: aus zwei japanischen Worten zusamengesetzt, Taki "Wasserfall" und Fugu, der Bezeichnung für den bei falscher Zubereitung tödlich giftigen Kugelfisch; mehrdeutig, kann z.B. heißen, dass der Fisch in Flüssigkeit zubereitet werden muss. Tanichthys: Fisch des Tan, zu Ehren des Entdeckers Tan Kam Fei Tatia: zu Ehren von Charles Tate Regan, der Ichthyologe am Britischen Museum war. Telmatochromis: bedeutet "Sumpfbarsch"; der Erstbeschreiber Boulenger hatte wohl falsche Biotopangaben zu den Tieren erhalten, denn Telmatochromis leben im Geröll. temporalis: Latein tempus bedeutet "Schläfe"; der Artname bezieht sich auf den dunklen Streifen hinter dem Auge. testudineus: latein, bedeutet "schildkrötenartig". Toxotes: altgriechisch, bedeutet "Bogenschütze". Trachelyopterus von griechisch trachelia = extrem und pteron = Flosse, also „der mit der extremen Flosse“ translucida: Latein, bedeutet "durchscheinend", weil die Art so durchsichtig ist. Trichogaster: altgriechisch, bedeutet "Fadenbauch". trifasciatus: latein, bedeutet "mit drei Streifen". tuberculata: Latein "mit kleinen Höckern". tukano: nach einem Indianerstamm Tylomelania: aus dem Altgriechischen "schwielige Melania". Melania ist eine andere Schneckengattung. siehe Typusexemplar Typhlonectes: altgriechisch typhlos für "blind" und nectes "Schwimmer", also etwa "blinder Schwimmer". Das namenstragende Exemplar, ueblicherweise in einem Museum deponiert. Bildet die Grundlage der wissenschaftlichen Definition der jeweiligen Art. Umbra: Latein, bedeutet "Schatten", was sich auf die düstere Färbung bezieht. urophthalma: aus dem griechischen oura: Schwanz und ophthalmos: Auge, wegen des Schwanzwurzelflecks. urophthalmoides: so ähnlich wie urophthalma variata: bedeutet "veränderlich". variatus: latein, bedeutet "veränderlich". vespa: Latein für Wespe. victoriae: nach dem Vorkommensgebiet, dem Victoriasee. vulgata: aus dem Lateinischen "gewöhnlich, häufig". whitei: zu Ehren von E. A. White, einer Persönlichkeit in Mexiko City, die den Erstbeschreiber in verschiedener Hinsicht unterstützte. winemilleri: zu Ehren von Kirk Winemiller Xenotoca: bedeuted "mit fremdartigen Jungen", was sich auf die "Nabelschnüre" (Trophotaenien) der neugeborenen Jungfische bezieht. Xiphophorus: aus dem Altgriechischen, bedeutet „Schwertträger“. Yasuhikotakia: zu Ehren des japanischen Wissenschaflters Yasuhiko Taki. Yunnanilus: nach der chinesischen Provinz Yunnan, in der die zuerst entdeckten Arten vorkommen. |