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Steatocranus sp. Dwarf
Rasbora paucisqualis



Apistogramma borellii WILD22.07.2016



Aus Paraguay haben wir bildschöne Wildfänge dieser Zwergbuntbarsche erhalten. Die Art gehört zu den diensältesten aller im Aquarium gepflegten Apistogramma-Arten. Die prächtigen Männchen sind fast doppelt so groß wie die Weibchen. Die friedliche und hübsche Art kann im Sommer sehr gut im Gartenteich oder Freiluftaquarium gepflegt werden.



Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 615703 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer





Sphaerichthys vaillanti20.07.2016



Endlich können wir wieder einmal den schönsten aller Schokoguramis anbieten: Sphaerichthys vaillanti. Die Art kommt im Kapuas-Einzug im indonesischen Teil der Insel Borneo vor. Von allen Sphaerichthys-Arten ist diese nicht nur die schönste, sondern auch die am leichtesten haltbare. Das heißt aber nicht, dass sie ein anspruchsloser Fisch ist. Auf die Dauer wird man nur Freude an den Tieren haben, wenn man sie naturnah pflegt, also in sehr weichem, sauren Schwarzwasser mit viel Laub am Boden und Lebendfutter. Leider wird die innerartliche Aggressivität der Schokoguramis immer wieder unterschätzt, sicherlich der Hauptgrund, wenn Probleme mit (distressbedingten) Krankheiten auftreten.



Die Männchen sind erheblich unscheinbarer als die getigerten Weibchen gefärbt. Die Männchen sind es auch, denen die Maulbrutpflege obliegt. In neutraler Färbung sehen die Männchen dem Kreuzband-Schokogurami (Sphaerichthys selatanensis) sehr ähnlich, sind aber erheblich spitzköpfiger.



Für unsere Kunden. die Tiere haben Code 455843 auf unserer Stockliate. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer





Corydoras weitzmani WILD19.07.2016



Wir haben eine Sendung herrlicher, voll ausgewachsener Wildfänge dieses extrem seltenen Corydoras aus Peru erhalten. Die Tiere strotzen vor Gesundheit!



Die Existenz dieses Panzerwelses wurde schon angezweifelt, bzw. man glaubte, das Tier sei ausgestorben, denn die wissenschaftliche Erstbeschreibung aus dem Jahr 1971 gab "Cuzco in Peru" als Typuslokalität des einzigartig gezeichneten Fisches an. Mehrere Expeditionen in das Gebiet um Cuzco blieben jedoch erfolglos. Heute wissen wir, dass dem Erstbeschreiber eine falsche Information gegeben wurde. Corydoras weitzmani stammt nämlich aus dem Gebiet des Madre de Dios, wo er 2004 von Zierfischfängern wiederentdeckt wurde.



Die Pflege des schönen Tieres ist sehr einfach. Es handelt sich um gesellige Fische, die immer im Trupp gepflegt werden sollten. Frühere Spekulationen, man müsse diesen Panzerwels kalt halten (Cuzco liegt in den Anden auf 3.400 m Höhe) sind natürlich völlig falsch. Tatsächlich stellt die Art weder besondere Ansprüche an die Temperatur noch an die Wasserzusammensetzung. Es handelt sich um ideale Panzerwelse für ein Gesellschaftsaquarium.



Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 248905 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Corydoras: aus dem Altgriechischen, bedeutet „mit Helm und Lanze“, was sich auf die äußeren Knochenpanzer und die kräftigen Flossenstacheln bezieht. weitzmani: Widmungsname für den Fischkundler Stanley H. Weitzman

Text & Photos: Frank Schäfer





Zwergsalmler aus Peru 3: Cyanogaster cf. noctivaga19.07.2016



Im Januar 2011 konnten wir erstmals einen neuen Zwergsalmler aus Peru importieren. Die winzigen Fische waren nur 1-2 cm lang und konnten von uns keiner existierenden Gattung oder Art zugeordnet werden. Wir nannten sie darum zunächst provisorisch Characidae gen. sp., Zwergglassalmler (Code 215503). Nun hat sich unsere damalige Einschätzung bewahrheitet. Die Wissenschaftler George Mattox, Ralf Britz, Monica Toledo-Piza und Manoelo F. Marinho beschrieben vor einiger Zeit (März 2013) diesen oder einen sehr ähnlichen Fisch als Cyanogaster noctivaga als neue Art in einer neuen Gattung. Der wissenschaftliche Gattungsname bedeutet "Blauer Bauch", wegen der Färbung und der Artname bedeutet "nächtlicher Wanderer", da die Tierchen nur nachts zwischen 20.00 und 24.00 Uhr gefangen werden konnten.



Der seinerzeit von uns importierte Zwerg gehört ohne jeden Zweifel in die neue Gattung Cyanogaster. Allerdings wurde die Art noctivaga aus dem Rio Negro-Einzug in Brasilien beschrieben, während unsere Tierchen aus Peru stammten. Nur ein genauer Vergleich konservierter Exemplare kann bezüglich der Frage, ob beide Populationen artgleich sind, endgültige Gewissheit verschaffen.



Endlich haben wir es geschafft, wieder einmal dieses interessante Tierchen aus Peru zu importieren, so dass sich die Frage von berufener Seite vielleicht klären lässt.

Für unsere Kunden: Die Fischchen haben Code 215503 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer





Zwergsalmler aus Peru 2: Tyttocharax cochui19.07.2016



Zu den kleinsten Salmlerarten überhaupt gehören die winzigen, quirligen Tyttocharax-Arten. Sie werden nie größer als 2 cm. Eine Art können wir derzeit aus Peru anbieten, nämlich T. cochui. Gelegentlich erhieltenb wir vom gleichen Liefernaten auch schon T. madeirae. Beide Arten sind einander auf den ersten Blick sehr ähnlich und wurden auch häufig miteinander verwechselt, zumal T. madeirae in wissenschaftlichen Aufsammlungen aus Peru bislang nicht nachgewiesen wurde.



Beide Zwergsalmler unterscheidet man am leichtesten an der Färbung der Rücken- und Afterflosse, die bei T. cochui immer durchsichtig und farblos ist, bei T. madeirae hingegen dunkle Ränder aufweist.



Es gibt noch eine dritte Art Tyttocharax aus Peru: T. tambopatensis. Diese besonders hochrückige Art haben wir aber schon länger nicht mehr erhalten.



Männchen aller Tyttocharax-Arten werden, verglichen mit den Weibchen, immer größer und sind sehr hochrückig. Die Pflege der winzigen Fische ist nicht schwierig. Jegliches Fischfutter passender Größe wird gerne gefressen. Die Zwerge sind sowohl untereinander als auch gegen artfremde Fische völlig friedlich und lassen Pflanzen unbehelligt.

Für unsere Kunden: Tyttocharax cochui hat Code 298952 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Tyttocharax: altgriechisch, bedeutet "winziger Charax"; Charax ist eine andere Salmlergattung. cochui: Widmungsname. madeirae: nach dem Rio Madeira in Brasilien. tampopatensis: nach dem Fundort Rio Tambopata

Vorschlag deutscher Namen: T. cochui: Weißband-Flittersalmler; T. madeirae: Madeira-Flittersalmler; T. tambopatensis: Tambopata-Flittersalmler

Text & Photos: Frank Schäfer





Zwergsalmler aus Peru 1: Trochilocharax ornatus19.07.2016



Eine wissenschaftliche Neuheit stellt dieser, im April 2003 erstmals von uns aus Peru importierte Salmler dar. Kürzlich gelang uns erneut der Import. Der Fisch wurde zunächst provisorisch "Heterocharax sp. - Orangeflossen-Glassalmler" oder auch "Kolibrisalmler" genannt, manchmal auch als "Tyttocharax sp." bezeichnet.



A. Zarske hat die Art wissenschaftlich beschrieben und dafür auch eine neue Gattung aufgestellt. Die Originalbeschreibung kann kostenlos unter http://www.vertebrate-zoology.de/vz60-2/01_Vertebrate_Zoology_60-2_Zarske.pdf heruntergeladen werden.



Je nach Beleuchtung schimmern die kaum 2 cm langen Juwelen blau oder sind durchsichtig. Dieser Zwergsalmler ist äußerst lebhaft und erwies sich bislang als gut haltbar.



Männchen und Weibchen lassen sich sehr leicht unterscheiden, denn die Männchen haben eine verlängerte Rückenflosse und farbige Bauchflossen.



Für unsere Kunden: Die Fischchen haben Code 258333 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Heterocharax: bedeutet "abweichender Charax". Charax ist eine andere Salmlergattung. Trochilocharax: nach dem wissenschaftlichen Wort für "Kolibris", Trochilidae, das sich wiederum ableitet von dem altgriechischen Wort "trochilos", das von Aristoteles für einen kleinen Vogel verwendet wurde. Charax ist eine andere Salmlergattung. ornatus: latein, bedeutet "geschmückt". Tyttocharax: altgriechisch, bedeutet "winziger Charax". Charax ist eine andere Salmlergattung.

Text & Photos: Frank Schäfer





Gymnotus carapo19.07.2016



Die Anzahl der beschriebenen Arten innerhalb der Gattung Gymnotus ist in der jüngsten Zeit geradezu explodiert. Seit 1994, in diesem Jahr fand die letzte umfassende Revision aller neuweltlichen Messerfische durch Francisco Mago-Leccia statt, wurden 30 Arten neu beschrieben. Gegenwärtig gelten 39 Arten als gültig. Gymnotus-Messerfische sind zylindrisch geformt und meist ziemlich attraktiv gezeichnet. Je nach Art werden sie 10-40 cm lang.



Der Gebänderte Messerfisch (Gymnotus carapo) ist eine der ersten je bekannt gewordenen Arten und wurde schon 1758 beschrieben. Er hat eine gewaltig weite Verbreitung in Südamerika, allerdings sollte man bedenken, dass viele frühere Meldungen der Art wohl auf falsch bestimmten Tieren beruhen. G. carapo gehört zu den groß werdenden Arten.



Eigentlich wären Gebänderte Messerfische - ungeachtet  ihrer Größe - wirklich tolle Aquarienfische, denn sie sind als Sumpfbewohner mit einer Hilfsatmung ausgestattet, also sehr anspruchslos, attraktiv gezeichnet und wie alle Messerfische faszinieren sie durch ihren unvergleichlich eleganten Schwimmstil. Leider sind sie aber untereinander extrem unverträglich, weshalb selbst eine paarweise Haltung manchmal kaum gelingt. Äußere Geschlechtsunterschiede bei Gymnotus sind unbekannt. Das ist sehr schade, denn die Tiere betreiben Brutpflege und ihre Zucht wäre mit Sicherheit ein spannendes Projekt, zumal aus der Natur sowohl von Nestbau durch das Männchen, wie auch über väterliche Maulbrutpflege unter Aquarienbedingungen berichtet wurde.



Wir haben zur Zeit sehr schöne G. carapo aus Venezuela, 12-20 cm lang, im Stock - eine gute Gelegenheit, sich an der Fischart zu versuchen…



Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 255204 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer





Corydoras cf. semiaquilus Alto Blanco19.07.2016



Aus der fast unüberschaubaren Zahl an Corydoras-Arten (218 wissenschaftlich beschriebene Arten, 159 C-Nummern und 122 CW-Nummern) fallen einige wenige Arten heraus und müssen wohl, kommt es einmal zu einer Revision aller Corydoras, in einer neuen, eigenen Gattung untergebracht werden. Diese Arten sind besonders groß und spitzköpfig. Wissenschaftlich beschrieben wurden bislang aus dieser Gruppe Corydoras coriatae, C. fowleri und C. semiaquilus. Interessanterweise scheint jeder Bach eine eigene Farbvariante zu beherbergen, weswegen z.B. die Gültigkeit von C. coriatae immer wieder angezweifelt wird.



Nun wurden uns aus Peru drei Exemplare einer sehr teuren, neuen Panzerwels-Form aus dieser Gruppe angeboten, die wir auch erfolgreich importieren konnten. Dankenswerterweise gab uns der Exporteur auch einen recht genauen Fundort an, nämlich die Kommune España am oberen Rio Blanco. Wir wissen zwar nicht, wo das ist, aber es gilt „ein Schelm, wer Böses dabei denkt!“ (Zitat von Eduard III, Gründer des Hosenbandordens, 1348).



Rein wissenschaftlich betrachtet erinnert der neue Corydoras sehr an C. semiaquilus. Hoffen wir, dass unter den drei Tieren ein Pärchen ist und dass die Zucht dieser interessanten neuen Form gelingen wird.



Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 244573 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur drei Exemplare lieferbar!

Text & Photos: Frank Schäfer

NACHTRAG

Tom Christoffersen hat uns bezüglich der Lokalität aufklären können. Der Rio Blanco ist ein Zufluss des Rio Tapiche, die Ortschaft España liegt unweit der peruanisch-brasilianischen Grenzregion. Vielen Dank an Tom; besuchen Sie seine Website mit einem beeindruckenden Bericht vom Rio Tapiche: http://apisto.sites.no/page.aspx?PageId=68









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