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Paracanthocobitis rubidipinnis

21. August 2019

Diese bildschöne Bachschmerle stammt aus Burma, wo sie im System des Irrawaddy gefunden wird. Es handelt sich um außergewöhnlich lebhafte Tiere, die ständig untereinander in Aktion sind. Ruhe liebende Fische darf man darum nicht mit Paracanthocobitis rubidipinnis vergesellschaften. Die Tiere – sie werden etwa 6-7 cm lang – sind aber auch unterhaltsam genug, um allein in einem Artenbecken gepflegt zu werden. Dann hält man sie am besten in einer kleinen Gruppe von 3-7 Exemplaren. Das Becken sollte einen sandig-kiesigen Boden haben und einige flache, handgroße Steine sollten auf dem Boden aufliegen. Darunter graben sich die Tiere Höhlen, die sie gegen Artgenossen verteidigen.

In Ruhefärbung sieht die Art, die sich von allen anderen Angehörigen ihrer Gattung durch die besonders lange Rückenflosse mit 13 1/2 bis 15 1/2 geteilten Flossenstrahlen unterscheidet, schon hübsch genug aus. Aber kommt das Tier in Fortpflanzungsstimmung, wird es sehr dunkel und die Flossen und Barteln intensiv rot. Die Weibchen (erkennbar am stärkeren Bauchumfang und anderer Brustflossenstruktur) färben sich intensiver als die Männchen.

Wir können diesen schönen Fisch, den man außer zur Zucht am besten bei Zimmertemperatur (18-22°C) pflegt, derzeit in geschlechtsreifen Nachzuchtexemplaren anbieten.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 360832 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer