Fischarchiv (2179)

  • Lepisosteus oculatus

    16. Juli 2018

    Der Gefleckte Knochenhecht (Lepisosteus oculatus) ist ein lebendes Fossil; Knochenhechte leben seit rund 145 Milionen Jahren auf der Erde. Heutzutage gibt es noch 7 Arten in Nord- und Mittelamerika. Alle sind Raubfische, die zusätzlich zur Kiemenatmung eine Lungenatmung besitzen und darum auch in Sümpfen und anderen sauerstoffarmen Gewässern gut überleben können. In Indonesien werden einige […]

  • Monodactylus kottelati

    13. Juli 2018

    Silberflossenblätter gehören zu den Klassikern unter den Brackwasserfischen. Wenn man über sie liest, so erfährt man oft, dass sie sich leicht auf Süßwasser umgewöhnen lassen. Doch wozu soll das gut sein? Es ist ja nun wirklich nicht schwierig, etwas Salz (10-20g/l) in Wasser aufzulösen, oder? Tut man das und pflegt man die Fische bei 26-28°C, […]

  • Brotia herculea

    13. Juli 2018

    Der Artname „herculea“, abgeleitet von Herkules, dem griechischen Halbgott mit gewaltigen Kräften, sagt alles: diese Schnecke ist riesig! Mit fast 10 cm Länge trägt sie ihren Namen „Riesen-Turmdeckeschnecke“ zu Recht! Diese Art kommt aus Burma und Thailand, wo sie fließende Gewässer mit teils schlammigem Grund bewohnt. Die Art ist getrennt geschlechtlich und lebendgebärend. Leider kann […]

  • Tetragonopterus argenteus

    11. Juli 2018

    Zur Zeit können wir prächtige, ausgewachsene Schillersalmler, Tetragonopterus argenteus, aus Paraguay anbieten. Die Art wird 8 -12 cm lang. Früher war die Gattung Tetragonopterus das Sammelbecken für alle kleineren Salmlerarten, die heutzutage z.B. in den Gattungen Hemigrammus, Hyphessobrycon oder Moenkhausia stehen. Gehalten hat sich davon die englische Bezeichnung „tetra“ für alle Salmler, eine Abkürzung von […]

  • Microphis aculeatus

    9. Juli 2018

    Nur sehr selten erhalten wir die Süßwassernadel Microphis aculeatus aus Nigeria. Es sind freischwimmend lebende, sehr attraktive Tiere. Wie bei allen Nadeln ist das Männchen für das Ausbrüten der Eier zuständig, die in einer Bauchtasche untergebracht werden. Man erkennt das Männchen darum sehr leicht an der völlig abweichenden Körperform. Zusätzlich haben die Männchen von M. […]

  • Apistogramma mendezi Santa Isabel

    22. Juni 2018

    Apistogramma mendezi gehört ohnehin schon zu den hübschesten Vertretern der Gattung, aber die Tiere, die wir gerade aus der Umgebung von Santa Isabel erhalten haben, sind besonders hübsch. Selbstverständlich sind die Männchen auch dieser Population polychromatisch, es gibt also kaum zwei Exemplare mit absolut identischer Färbung, aber der hohe Anteil orangener Farbe in den Flossen  […]

  • Gymnotus chaviro

    22. Juni 2018

    Immer mehr Gymnotus-Arten werden erkannt und wissenschaftlich beschrieben. Gymnotus chaviro stammt aus Peru, wo die Art gemeinsam mit dem engen Verwandten G. carapo im oberen Einzug des Rio Jurua gefunden wird. Die Bänderzeichnung ist arttypisch; für uns Aquarianer ist der Hinweis nützlich, dass die lange Afterflosse bei G. chaviro grau, bei G. carapo schwarz ist. […]

  • Myleus cf. torquatus

    20. Juni 2018

    Jungfischsendungen von Scheibensalmlern sind meist ein Überraschungspaket. Von vielen Arten ist die Jugendfärbung schlicht unbekannt und Jungtiere sehen völlig anders aus als die erwachsenen Tiere. So können wir auch in dem Fall dieser Jungtiere aus Venezuela nur spekulieren, dass es sich vermutlich um Myleus torquatus handelt.  Die kleinsten Babies, 1,5-2 cm lang, sind sehr dunkel […]

  • Corydoras sp. aff. sychri Longnose C53

    18. Juni 2018

    Aus dem Rio Nanay in Peru kommt ein Artenschwarm einander sehr ähnlicher Panzerwelse, die sich im wesentlichen durch die Schnauzenlänge und -form unterscheiden. Alle sind sehr schöne Fische und eignen sich hervorragend zur Pflege im Aquarium. Alle Arten haben eine sehr eindrucksvolle dunkle Augenmaske und transparente Flossen. Der Körper ist punktiert, wobei die Anzahl und […]

  • Hasemania nambiquara

    16. Juni 2018

    Dies ist eine sehr ungewöhnliche Salmlerart, deren Gruppierung in der Gattung Hasemania sicher weiterer Untersuchungen bedarf. Die Erstbeschreiber (Bertaco und Malabarba, 2007) schreiben dies auch ausdrücklich. Es ist die Kombination aus fehlender Fettflosse (sehr ungewöhnlich bei Salmlern) und bestimmten Gebissmerkmalen, die zu der vorläufigen Zuordnung zu Hasemania führte. Optisch und bezüglich des Verhaltens erinnern die […]