Apistogramma agassizii ist, wir haben es schon mehrfach erwähnt, eine polychromatische Art. Das Wort „polychromatisch“ bedeutet, wörtlich übersetzt, „vielfarbig“. Gemeint ist damit, dass viele Färbungsmerkmale bei dieser Art sehr variabel und damit nicht diagnostisch zur Bestimmung der Spezies sind. In der Regel ist es so, dass innerhalb einer Population bereits mehrere Farbschläge auftreten. Wenn bei […]
Fischarchiv (3412)
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Melanocharacidium dispilomma
Die Gattung Melanocharacidium (der Name bedeutet in etwa „schwarzer Characidium“) wurde 1993 aufgestellt. Der Autor ordnete der neuen Gattung acht Arten zu, sechs davon beschrieb er als neu. Seither kam nur eine weitere Art hinzu, M. auroradiatum aus dem Rio Araguaia in Brasilien. Wir konnten seit längerer Zeit wieder einmal eine Melanocharacidium-Art aus Peru importieren. […]
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Colomesus asellus ( = Sphoeroides asellus)
Die südamerikanischen Kugelfische Colomesus asellus (eine aktuelle Studie zeigt, dass die Gattung Colomesus aufgrund genetischer Untersuchungen als Synonym zu Sphoeroides zu sehen ist, die Art ist demnach richtig als Sphoeroides asellus zu bezeichnen) sind ideal für die Aquarienpflege geeignet. Sie bleiben klein (gewöhnlich um 6-8 cm, allerhöchstens um 12 cm, andere Größenangaben beruhen auf Verwechslungen), […]
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Gymnogeophagus cf. lipokarenos
Die Gattung Gymnogeophagus ist im Süden Südamerikas (Argentinien, südöstliches Brasilien, Paraguay und Uruguay) verbreitet. Dort besiedeln die aktuell 20 wissenschaftlich akzeptierten Arten die Fluss-Systeme von Rio Uruguay, Rio Parana und Rio Paraguay, sowie einige mehr oder weniger isolierte Küstenflüsse. Im Hobby ist nur eine Art wirklich etabliert, nämlich Gymnogeophagus balzanii, der Ballonkopf-Buntbarsch aus Paraguay (https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/gymnogeophagus-balzanii/). […]
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Xiphophorus variatus Hawaii
Der Papageienplaty (Xiphophorus variatus) ist im Hobby erheblich seltener vertreten als der Gewöhnliche Platy (X. maculatus). Es gibt auch viel weniger Zuchtvarianten des Papageienplatys. Eine dieser Zuchtvarianten ist allerdings unter den farblich schönsten Lebendgebärenden überhaupt einzurdnen, nämlich der Hawaii-Platy. Er ist im Prinzip die „Tuxedo“-Form des X. variatus. Gute Hawaii-Platys haben eine tiefrote Schwanzflosse, ein […]
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Hemiancistrus meizospilos
Die Gattung Hemiancistrus ist – da sind sich eigentlich alle Experten einig – eine so genannte Sammelgattung. Das bedeutet, die in ihr zusammengefassten Arten sind nicht unbedingt nahe miteinander verwandt, sondern teilen lediglich einige äußere Merkmale. Bei Hemiancistrus kommt noch dazu, dass eine gute Defintion der Gattung nicht existiert. Gegenwärtig werden 15 Arten in Hemiancistrus […]
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Crenicichla tendybaguassu
Der Rio Uruguay ist mit seinen rund 1.800 km Länge ein großer Strom. Er bildet über weite Strecken die Grenze zwischen den Staaten Brasilien, Argentinien und Uruguay. In seinem Unterlauf vereinigt er sich mit dem Rio Paraná zum Rio de la Plata. Das Einzugsgebiet des Rio Uruguay ist also gewaltig. Der Anteil endemischer, also nur […]
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Scleromystax sp. C112 Baianinho II
Die „Baianinho“-Panzerwelse stammen aus dem brasilianischen Bundesstaat Bahia. Frei übersetzt bedeutet „Baianinho“ „der Kleine aus Bahia“. Der erste der importierten Baianinho heißt heutzutage Scleromystax lacerdai, der zweite C113. Es gibt aber weitere Formen, die teils ebenfalls aus Bahia stammen, teils aber auch aus anderen Restgebieten des heutzutage nahezu vernichteten früheren brasilianischen Küstenwaldes. Einst bedeckte diese […]
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Hasemania sp. Yurimaguas ( = sp. Orange)
Dieser hübsche Salmler stammt aus Peru. Es ist bislang nicht gelungen, ihn einer der wissenschaftlich beschriebenen Arten zuzuordnen. Es ist die Färbung der 2-3 cm lange Jungtiere, deren starker orangefarbener Glanz uns an den bekannten Kupfertetra (Hasemania nana) erinnerte, weshalb wir sie zunächst (unser Erstimport erfolgte im Jahr 2011) „Hasemania sp. Orange“ tauften, wohl wissend, […]
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Leporinus amae
Es gibt sie immer noch, die mythischen Fische. Das sind Arten, von denen nur ganz wenige Exemplare bekannt sind und über die man entsprechend wenig weiß. Zu diesen mythischen Fischen gehört zweifellos auch Leporinus amae. Die Art wurde 1980 anhand von acht Exemplaren beschrieben, die in Brasilien gefangen wurden. Das Typusexemplar stammt aus dem Rio […]
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Hoplisoma ehrhardti
Es ist sehr lange her, dass wir Hoplisoma ehrhardti, früher Corydoras ehrhardti, zuletzt importieren konnten. Darum steht aktuell immer wieder mal einer von uns mit nostalgischem Lächeln vor dem Aquarium mit den Tieren. Das ist ein bisschen wie das Treffen eines alten Schulkameraden. Die Gründe, warum Hoplisoma ehrhardti so selten im Handel ist, sind vielfältig. […]
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Channa asiatica
Channa asiatica ist eine variantenreiche Art oder, wie man es heute eher sieht, ein Artenkomplex von anatomisch nicht voneinander trennbarer Arten, die sich jedoch farblich manchmal recht deutlich unterscheiden. In der Vergangenheit wurden immerhin 12 Arten wissenschaftlich beschrieben, die gegenwärtig allesamt als Synonyme zu Channa asiatica gelten. Weil von wissenschaftlicher Seite von lediglich einer Art […]
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Harttia cf. longipinna
Aus der artenreichen Gattung Harttia – aktuell werden 28 Arten unterschieden – kommt kaum jemals eine in unsere Aquarien. Die Fische sind relativ enge Verwandte der beliebten Störwelse (Sturisoma und Sturisomatichthys) und ähneln ihnen in vielen Verhaltensweisen, sind jedoch erheblich anspruchsvoller. Harttia benötigen zum Gedeihen sehr sauberes, sauerstoffreiches und manchmal warmes, manchmal kühles Wasser; letzteres […]
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Xenotoca doadrioi
Früher kannte man diesen besonders hübschen Banderolenkärpfling (Xenotoca doadrioi) unter der Bezeichnung „Xentotoca eiseni San Marcos“. Leider ist die Art, die erst im Jahr 2016 „offiziell“ als eigenständige Spezies beschrieben wurde, hochgradig vom Aussterben bedroht. Über 50% der ursprünglich bekannten Populationen sind bereits verschwunden, bei Rest zeigt sich ein steter Abwärtstrend. Die Ursachen sind immer […]
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Scleromystax sp. C113
Die Panzerwelse der Gattung Scleromystax sind speziell. Sie beeindrucken teils durch ihre Größe, manche durch ihre Farbigkeit, wieder andere durch die im männlichen Geschlecht stark vergrößerten Flossen. Gegenwärtig unterscheidet man im Hobby acht wissenschaftlich beschriebene Arten, zwei C-Nummern und sieben CW-Nummern. Alle Arten stammen aus küstennahen Fließgewässern des südöstlichen Brasiliens. Sie wollen es zumindest zeitweise […]
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Serrasalmus marginatus
Ein Import aus Südost-Brasilien bescherte uns u.a. einige Exemplare eines aquaristisch bislang noch kaum in Erscheinung getretenen Piranhas, nämlich Serrasalmus marginatus. Es erscheint uns jedenfalls wahrscheinlich, dass es sich um diese Art handelt, die in den Fluss-Systemen des Parana-Paraguay und des Uruguay verbreitet ist. Sehr ähnlich sind u.a. S. irritans aus dem Orinoko (Kolumbien und […]
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Pethia stoliczkana (früher Barbus stoliczkanus oder Puntius stoliczkanus)
Lange Zeit glaubte man, die Sonnenfleckbarbe, Pethia stoliczkana, stamme nur aus Burma; inzwischen gilt sie aber als relativ weit in Südostasien verbreitet und wissenschaftliche Datenbanken führen sie als in den Einzugsgebieten der Flüsse Chindwin-Irrawaddy, Mae Klong, Chao Phraya und Mekong in den Staaten Indien, Burma ( = Myanmar), Thailand, Laos und China (Yunnan) vorkommend. Sie […]
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Panque suttonorum ( = P. suttoni)
In den 1980er Jahren war der Blauaugen-Panaque einer der häufigsten Harnischwelse im Handel. Der korrekte Name lautet übrigens Panaque suttonorum. Aus unbekannten Gründen sind die Tiere heutzutage kaum noch erhältlich. Es gibt eine Menge Gerüchte, die besagen, eine Umweltkatastrophe sei schuld oder dass ein Verrückter den Fluss vergiftet hätte oder dass die kolumbianische Drogenmafia das […]
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Saxatilia britskii
Die Gattung Saxatilia wurde bis vor kurzer Zeit noch der großen Sammelgattung Crenicichla zugeordnet. Saxatilia umfasst die Arten, die im deutschsprachigen Raum als „Felsenkammbarsche“ bezeichnet werden und so bekannte Arten wie S. lepidota oder S. saxatilis enthält. Die Gattung ist recht artenreich; 38 wissenschaftliche Namen werden mit ihr in Verbindung gebracht, davon werden aktuell aber […]
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Tatia / Centromochlus orca ( = Ninja)
Als vor einigen Jahren die ersten schwarz-weißen „Tatia“ im Zierfischhandel erschienen, wurden sie als Sensation gefeiert. Man identifiszierte diese aus Brasilien stammenden Fische als Tatia musaica. Im Jahr 2017 veröffentlichte ein Wissenschaftler-Team eine Studie über Centromochlus-Arten und beschrieb die bisher als Tatia musaica bekannte Art aus Brasilien (Einzug des Rio Nhamunda) als neue Art Centromochlus […]
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Marosatherina ladigesi
Der Celebes-Sonnenstrahlenfisch, Marosatherina ladigesi, ist manchem Leser vielleicht noch als Telmatherina ladigesi in Erinnerung. Die Art lebt endemisch (also – weltweit gesehen – ausschließlich dort) in kühlen Karstbächen der Gegend um Bantimurung, Maros-Karst, Sulawesi Selatan; Sulawesi gehört politisch zu Indonesien, zoogeografisch aber zur Australischen Region. Früher war die große Insel als Celebes bekannt. Marosatherina ladigesi […]
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Brachyplatystoma rousseauxii
Die Welse der Gattung Brachyplatystoma gehören zu den wichtigsten und begehrtesten Speisefischen des Amazonas- und Orinokobeckens sowie der Guyana-Länder. Sie erreichen Längen bis zu 360 cm und werden über 200 kg schwer. Viele tausend Tonnen dieser Welse werden jährlich als Speisefische gelandet, was lokal zu Bestandsrückgängen und der Forderung nach nachhaltigem Management führte. Details zur […]
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Rhinogobius similis (R. giurinus)
Die Bachgrundeln (Rhinogobius) sind als erwachsene Fische reine Süßwasserbewohner, die höchstens einmal im Brackwasser der Unterläufe von Fließgewässern gefunden werden; aber auch das ist die Ausnahme, nicht die Regel. Mit ca. 170 beschriebenen Arten, wovon 85 allgemein als gültig angesehen werden, tut sich für Aquarianer mit Forscherdrang hier noch ein weites Feld auf; aus verständlichen […]
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Chilodus punctatus
Es gibt vier Arten der kleinen Kopfsteher der Gattung Chilodus. Eigentlich sollte man sie relativ leicht auseinander halten könnten, denn zwei dieser Arten (Chilodus fritillus aus Peru und C. zunevei aus Französisch Guyana, Surinam und dem an Französisch Guyana angrenzenden Gebiet von Brasilien) haben niemals ein Längsband, die zwei anderen (C. gracilis aus Brasilien und […]
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Tateurndina ocellicauda
Neu-Guinea gehört immer noch zu den relativ wenig erforschten Regionen der Erde. Die Süßwasserfische von dort fanden erst spät den Weg in die Aquarien. Unter ihnen ist die Pastell- oder Schwanzfleckschläfergrundel, Tateurndina ocellicauda. Entdeckt wurde die kleine Art, die niemals größer als 5-6 cm wird, erst 1953. Anlässlich der vierten Archbold-Expedition sammelte Hobart M. Van […]
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Spatuloricaria tuira
Die Gattung Spatuloricaria besteht aus 13 wissenschaftlich beschriebenen Arten. Die Gattung hat ein extrem weites Verbreitungsgebiet vom Süden Südamerikas (Argentinien, Paraguay, Uruguay, südliches Brasilien) bis nach Panama im Norden. Es gibt sie zudem auf beiden Abdachungen der Anden. 11 der 13 Arten wurden bis 1945 beschrieben, erst 70 Jahre später kamen zwei neue Arten hinzu: […]
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Moenkhausia agnesae
Aus Peru erhalten wir immer wieder einmal die fantastische Moenkhausia agnesae. Es handelt sich um eine größere Salmlerart, die aufgrund ihrer Robustheit gut mit Buntbarschen und Welsen gepflegt werden kann. Die erreichbare Maximallänge wird mit etwa 8 cm angegeben. Früher wurde diese Salmlerart häufig mit Moenkhausia simulata (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/moenkhausia-simulata/) verwechselt. Bei M. simulata sind […]
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Guppy Endler Super Red Yellow Top
Eine ganz bezaubernde neue Zuchtvariante haben wir aus Thailand erhalten: Super Red Yellow Top. Es handelt sich um einen Endler-Typ (Poecilia wingei), also klein und zierlich. Alle Männchen sehen ziemlich einheitlich gefärbt aus, die Varianz ist nur sehr gering und beschränkt sich im Wesentlichen auf den hellen Schulterstreifen. Woher allerdings die im Namen gewählte Zusatzbezeichnung […]
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Astronotus cf. crassipinnis „Bumble Bee“
Bei kaum anderen Gattung südamerikanischer Großbuntbarsche herrscht bezüglich der Artabgrenzung derartige Verwirrung, wie bei den Oskars (Astronotus). Lange Zeit wurden nur zwei Arten allgemein anerkannt, nämlich A. ocellatus und A. crassipinnis. Es gibt aber augenscheinlich erheblich mehr Arten; gegenwärtig (2026) sind A. crassipinnis, A. mikoljii und A. ocellatus allgemein akzeptiert, A. rubroocellatus und A. zebra […]
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Farlowella amazonum Nachzucht
Der Nadelwels Farlowella amazonum wird deutlich seltener als einige seiner Gattungsgenossen importiert. Wildfänge der Art stellen wir hier vor: https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/farlowella-amazonum/, allgemeine Pflegehinweise finden Sie hier: https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/farlowella_platorhynchus_de/ Die Nachzucht von Farlowella ist an sich nicht schwieriger als die anderer offenbrütender Harnischwelse wie z.B. Sturisoma und Co. Sie wird aber selten praktiziert, weil der allgemeine Bedarf durch […]
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Hoplisoma sp. CW162 Rena
Als „Kindchenschema“ bezeichnet man in der Verhaltenskunde eine Kombination von körperlichen Merkmalen, die beim Betrachter instinktive Reaktionen hervorrufen, die eigentlich nur durch Junge der eigenen Art ausgelöst werden können: Beschützerinstinkte. Außerdem findet man Babys allgemein niedlich und steht ihnen positiv gegenüber. Zum Kindchenschema gehören u.a. ein pummeliger Körperbau, große Augen und ein verkürzter Gesichtsschädel. Bei […]
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Balantiocheilos melanopterus
Zu den beliebtesten Zierfischen Asiens gehört die Haibarbe, Balantiocheilos melanopterus. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst die großen Sundainseln Sumatra und Borneo, sowie die Malaiische Halbinsel. Die Typuslokalität der bereits 1850 als Barbus melanopterus beschriebenen Art ist Bandjarmasin auf Borneo. Aquaristisch bekannt wurde sie allerdings erst über 100 Jahre später. Erste Importe nach Deutschland erfolgten 1959 aus […]
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Minigurami „Vietnam“
Eine buchstäblich kleine Sensation erreichte uns aus Vietnam: ein neuer Miniaturgurami, der zu keiner bislang beschriebenen Gattung oder Art gehört. Und die Zwerge, sie werden nur 1-2 cm lang, sind auch noch außerordentlich hübsch! Entdeckt wurden die Tierchen von vietnamesischen Naturfreunden, die sie zuerst im September 2025 fanden. Das Vorkommensgebiet liegt in Zentralvietnam, unweit der […]
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Limia vittata
Einen ganz entzückenden Lebengebärenden erhalten wir von einem Züchter aus Thailand: Limia vittata. Aquaristisch ist diese Art, die ursprünglich aus Kuba stammt, zwar schon sehr lange bekannt: als Erstimportdatum wird 1913 genannt. Im Hobby sind die Tiere aber nur sporadisch erhältlich. Das ist kaum zu verstehen, denn jedes Tier hat ein individuell unterschiedliches Tupfenmuster, wodurch […]
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Ptychochromis insolitus
Zu den seltensten Tieren der Welt zählt dieser Madagaskar-Cichlide, der erst 2006 wissenschaftlich beschrieben wurde und schon 2013 musste man befürchten, dass er ausgestorben sei. Es gab ihn nur in einem einzigen Fluss auf Madagskar, dem Mangarahara, nach dem der Barsch auch Mangarahara-Buntbarsch genannt wird. Ein Staudammprojekt und übermäßige Wasserentnahme für die Landwirtschaft ließ den […]
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Hoplisoma rikbaktsa (CW154)
Wir können diesen ungewöhnlichen, erst im Jahr 2020 entdeckten Panzerwels aus Brasilien als deutsche Nachzucht anbieten. Hoplisoma rikbaktsa ist nur aus einem kleinen Verbreitungsgebiet aus dem oberen Einzug des Rio Tapajós bekannt. Benannt wurde die Art nach dem dort ursprünglich einmal lebenden Volk der Rikbaktsa (auch als Rikbakta oder Erikbaktsa bezeichnet), das während der 1960er […]
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Nothobranchius rubripinnis
Nothobranchius rubripinnis ist eine der wunderschönen Arten der Prachtgrundkärpflinge. Sie wurde 1983 von reisenden Aquarianern (Wischmann und Seegers) im Küstenbereich von Tanzania, ca. 40 km südlich von Dar es Salaam, Einzugsgebiet des Mbezi River, entdeckt und auch lebend mit nach Deutschland gebracht. Dieser Stamm ist unter Killifisch-Spezialisten als „TZ 83/5“ bekannt. Einer der beiden Sammler, […]
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Apricaphanius saourensis
Aquarien werden mehr und mehr zur letzten Überlebensbastion für kleine Fischarten. Leider nimmt der Verlust an Artenvielfalt ( = Biodiversität) durch Umweltveränderung ja immer dramatischere Ausmaße an und viele Arten müssen bereits auf die Stufe „vom Aussterben bedroht“ oder gar „in der Natur ausgestorben“ kategorisiert werden, kaum, dass man ihre Existenz entdeckt hat. Der kleine […]
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Characidium cf. ortegai
Wir haben es schon gelegentlich erwähnt: die Bestimmung von Characidium-Arten ist eine unerfreuliche Angelegenheit. Insgesamt werden gegenwärtig (2026) 88 Arten allgemein anerkannt, von denen rund 30 in den letzten 10 Jahren beschrieben wurden. Vor allem mit der Kenntnis der „alten“ Arten ist es nicht weit her. So weiß man bei einem Neuimport nie so recht […]
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Apistogramma ortegai
Als um die Jahrtausendwende herum die ersten Papageien-Apistogramma aus Peru importiert wurden, stießen sie auf begeisterte Aquarianer. Es handelt sich wahrhaftig um herrlich bunte Fische. In den Folgejahren kamen diese und ähnlich Formen unter den verschiedensten Namen in den Handel: Apistogramma sp. Nanay, A. sp. Algodon1, A. sp. Algodon2, A. sp. Pebas, A. sp. Ampyacu, […]
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Pao palembangensis (früher Tetraodon palembangensis)
Wir können immer wieder einmal in kleiner Stückzahl diesen unglaublichen Süßwasserkugelfisch importieren. Es handelt sich um eine sehr spezialisierte Art, die in der Natur nur auf Sumatra und Borneo vorkommt, wo sie sehr weiches, saures Wasser besiedelt. Dieser Kugelfisch ist eine reine Süßwasserart, die niemals das Brack- oder Meerwasser aufsucht. Der merkwürdig gefärbte Bauch dient […]
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Telmatherina bonti
Aus dem Malili-See-System auf Sulawesi (früher Celebes) kommen vor allem spektakuläre Garnelen, Schnecken und Muscheln zu uns. Fünf Seen, drei große und zwei kleiner, bilden dieses System: Matano, Towuti, Mahalona, Lontoa und Masapi. Jetzt gelang uns wieder einmal der Import einer der dort endemisch lebenden Ährenfischarten, nämlich (höchstwahrscheinlich) Telmatherina bonti. Die Bestimmung von Telmatherina-Arten ist […]
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Helostoma temminckii
Der Küssende Gurami (Helostoma temminckii) in seiner rosafarbenen Zuchtform ist einer der bekanntesten Labyrinthfische. Gezüchtet wird er eigentlich nicht als Zierfisch, sondern als Speisefisch. Die Art wird unter geeigneten (Mast-)Bedingungen bis zu 30 cm lang und gilt als delikat. In den nähstoffreichen, trüben Zuchtteichen sind die rosafarbigen Tiere viel besser zu sehen als die grün-graue […]
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Gasteropelecus sternicla
Der so genannte Gemeine Beilbauchsalmler Gasteropelecus sternicla kommt praktisch im gesamten Gebiet der Tropen Südamerikas vor. In diesem riesigen Areal haben sich vermutlich unterschiedliche genetische Linien entwickelt. Es ist jedenfalls extrem unwahrscheinlich, dass dem nicht so ist. Trotzdem sehen sie sich überall äußerst ähnlich: es sind schlicht und ergreifend Erfolgsmodelle der Evolution! Die Maximallänge dieser […]
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Gastrodermus hastatus (früher: Corydoras hastatus)
Zwei Panzerwels-Arten werden umgangssprachlich als Zwergpanzerwelse bezeichnet. Die nördliche Art ist Gastrodermus pygmaeus (oberer Amazonas in Peru, Ecuador, Brasilien und Kolumbien) siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/corydoras_pygmaeus_de/. Die südliche ist Gastrodermus hastatus; sie wird in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Uruguay gefunden. Beide Arten wurden bis vor kurzem noch in der großen Sammelgattung Corydoras geführt, beide werden nur 2-3 […]
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Crenuchus spilurus „Peru Super Orange“
Der Prachtsalmler, Crenuchus spilurus, ist die einzige formell beschriebene Art der Gattung Crenuchus. Es gibt freilich noch mindestens eine weitere in Venezuela (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/eine_neue_crenuchus_art__de/). Ursprünglich wurde C. spilurus aus dem Essequibo River in Guyana beschrieben. Aus Peru haben wir extrem farbenprächtige Exemplare importieren können, die besonders durch die kräftigen Orangetöne und das intensive Rot der […]
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Clithon sowerbianum „Pink Lady“ und „Marble“
Die als Mini-Rennschnecke bekannte Clithon sowerbianum ist, wie die meisten Rennschnecken, extrem variabel gefärbt. Schon im 19ten Jahrhundert wurden daher etliche Varianten wissenschaftlich benannt, denen man aber aktuell keine systematische Bedeutung mehr zumisst. Allerdings ist, das muss ganz klar gesagt werden, die Bestimmung der nach der internationalen wissenschaftlichen Datenbank WoRMS (World Register of Marine Spezies) […]
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Poecilia sphenops Black Orange Tail
Wir haben es schon verschiedentlich erwähnt: ob die kurzflossigen Molly-Zuchtformen tatsächlich der Art Poecilia sphenops zuzuordnen sind, ist von wissenschaftlicher Seite noch nie untersucht worden. Im Hobby sind mindestens vier verschiedene Arten (P. butleri, P. mexicana, P. salvatoris und P. sphenops) mehr oder weniger regelmäßig vertreten, die sich mit normalen aquaristischen Methoden kaum unterscheiden lassen. […]
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Brachyplatystoma juruense
Der Rio Jurua ist ein rund 3.300 km langer Nebenfluss des Amazonas; er entspringt in Peru (Region Ucayali) und mündet in Brasilien, wo den Bundesstaat Amazonas durchläuft, in den Amazonas. Der Fluss ist Namenspate eines der unter Raubwelsfans begehrtesten Großwelses, nämlich Brachyplatystoma juruense. Die Art ist allerdings noch viel weiter verbreitet. Man kennt sie aus […]
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Aspidoras kiriri
Es tut sich was in der Gattung Aspidoras. Gegenwärtig gibt es18 anerkannte Arten. Einige altbekannte Namen wurde in die Synonymie geschickt (A. eurycephalus = albater, A. mariane = poecilus, A. menezesi = raimundi, A. microgaleatus = poecilus, A. spilotus = raimundi, A. taurus = albater), zwei Arten aus der Gattung geworfen (A. pauciradiatus steht jetzt […]
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Hyphessobrycon robustulus
Seit wir mit unserer Homepage vor über 20 Jahren online gingen, sind so manche Neuentdeckungen hier vorgestellt worden. Einige davon konnten sich als Zierfische etablieren, andere verschwanden wieder. Zur ersteren Kategorie gehört Hyphessobrycon robustulus, der zunächst als „Junior-Tetra“ aus Peru exportiert wurde; inzwischen wird er auch regelmäßig kommerziell gezüchtet. Unser Erstimport erfolgte im Jahr 2002. […]
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Ilyodon furcidens
Zu den größeren Arten der Hochlandkärpflinge (Goodeiden) zählen die Vertreter der Gattung Ilyodon. In Ausnahmefällen können einzelne Exemplare eine Länge von 15 cm erreichen. Daher sind Ilyodon sogar manchmal auf dem Speisezettel des Menschen zu finden. Über die Artenzahl innerhalb der Gattung Ilyodon wurde (und wird teilweise heute noch) debattiert. So unterschied man lange Zeit […]
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Brachygobius aggregatus – einer der kleinsten Fische der Welt
Die Goldringelgrundeln (Brachygobius) sind allesamt kleine und kleinste Fische. Die Debatte, welches die kleinste Fischart und damit auch gleichzeitig die kleinste Wirbeltierart auf der Erde ist, wird stetig geführt, doch stellt sich bei lebenden Organismen immer etwas die Frage, inwieweit Messdaten im Zehntelmillimeterbereich überhaupt von Relevanz sind. Das braucht hier auch gar nicht weiter vertieft […]
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Carnegiella strigata „vesca“
Der Marmor-Beilbauch (Carnegiella strigata) ist der ideale Aquarienfisch. Er bleibt klein (4 cm), ist friedlich und hat eine interessante Färbung. Die Art ist weit in Südamerika verbreitet (Brasilien, Ekuador, Bolivien, Kolumbien, Guyana, Peru und Surinam) und häufig. Darum ist sie fast immer im Angebot des Zierfischhandels zu finden. Die besondere Form der Tiere und die […]
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Anostomus anostomus
Der Prachtkopfsteher ist einer der schönsten Salmler Südamerikas. Er sieht aus wie der große Bruder des Dreibinden-Ziersalmlers, Nannostomus trifasciatus. Anostomus anostomus erreicht eine Länge von 15-18 cm. Leider erfolgen von Guyana derzeit kaum noch Exporte von Zierfischen, weshalb der Prachtkopfsteher zu einem seltenen Gast im Aquarium geworden ist. Nun können wir endlich Nachzuchten dieser herrlichen […]
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Inpaichthys luizae jetzt auch als deutsche Nachzucht
Zu den neuesten Sternen am Salmlerhimmel gehört der bildhübsche Inapichthys luizae (für weitere Informationen siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/inpaichthys-luizae/). Bisher bezogen wir die Tiere aus Zuchtbetrieben in Ostasien, jetzt sind sie auch als heimische Nachzuchten verfügbar. Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 264792 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Text & […]
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Gastrodermus sp. „San Juan“
Die Panzerwelse des Artenkreises um Gastrodermus elegans sind ungeheuer variabel in der Färbung. Außerdem haben sie eine besondere Jugendfärbung. Ferner sehen Männchen und Weibchen unterschiedlich aus. Kurz: es ist wirklich schwierig, sie beschriebenen Arten zuzuordnen. Aber es sind wunderschöne Fische! Eine der schönsten Formen dieses Komplexes überhaupt ist Gastrodermus sp. „San Juan“. Höchstwahrscheinlich handelt es […]
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Alestopetersius smykalai
Alestopetersius smykalai ist die einzige Art der Kongosalmler im engeren Sinne, die nicht aus dem Einzug des Kongos, sondern aus dem Niger stammt. Sie wird nur etwa 5-6 cm lang, weshalb sie sich auch optimal für die Besitzer kleinerer Aquarien eignet. Aufgrund des herrlich blau leuchtenden Rückens der Männchen, die sich von den Weibchen ansonsten […]
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Symphysodon tarzoo Diskus wild Grün Tefé 9 -12 cm
Das klassische Fanggebiet für Grüne Diskus sind der Rio Tefé und seine im Mündungsgebiet zum Amazonas zu einem See erweiterte Region, der Lago Tefé; an den Ufern des Lago Tefé liegt die Stadt Tefé. Die gesamte Region Tefé liegt in Brasilien, im Bundesstaat Amazonas und umfasst rund 23.700 km²; sie wird von etwa 73.700 Menschen […]
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Parotocinclus maculicauda
Zu den Zwergsaugwelsen, die früher regelmäßig in großen Stückzahlen in den Handel kamen, gehört Parotocinclus maculicauda aus dem Südosten Brasiliens (Bundesstaaten Rio de Janeiro, Santa Catarina, Sao Paulo und Espirito Santo). Von den „normalen“ Zwergsaugwelsen (Otocinclus) unterscheiden sich die Arten der Gattung Parotocinclus durch den Besitz einer Fettflosse, die bei Otocinclus typischerweise fehlt. Typusart der […]
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Ataeniobius toweri Lago de Creda
Die Hochlandkärpflinge (Goodeidae) sind eine relativ artenarme Gruppe von vorwiegend lebendgebärenden Kleinfischen. Die lebendgebärenden Arten sind in der Unterfamilie Goodeinae zusammengefasst, die nach gegenwärtigem Wissensstand 16 Gattungen mit 42 Arten enthält. Alle lebendgebärenden Arten stammen aus Mexiko. Viele von ihnen gibt es nur in winzigen Verbreitungsgebieten. Wassernutzung für die Landwirtschaft, Wasserverschmutzung, Einbringung gebietsfremder Arten und […]
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Pimelodella cf. hartwelli
Zu den allerersten exotischen Zierfischen überhaupt gehört eine Art, die 1895 unter dem Namen Pimelodus gracilis zu Paul Matte nach Berlin gelangte. Dieser schlanke „Fadenwels“ wurde zwar durchaus positiv besprochen, blieb aber trotzdem auf die Aquarien einiger weniger Liebhaber beschränkt. Ob die damalige Bestimmung korrekt war, sei einmal dahingestellt. Aus heutiger Sicht war es auf […]
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Epalzeorhynchos bicolor ( = Labeo b.)
Der Feuerschwanz, Epalzeorhynchos bicolor, ist seit Jahrzehnten einer der beliebtesten Aquarienfische. Seine Farbkombination von pechschwarzem Körper mit feuerroter Schwanzflosse machen ihn für viele Aquarianer unwiderstehlich. Unter erfahrenen Aquarianern sagt man auch gerne: „auf diesen Fisch muss jeder mal hereingefallen sein.“ Das klingt ja recht negativ. Warum das? Nun, der bis zu maximal 12-13 cm lange […]
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Chromaphyosemion bitaeniatum IJEBU ODE
Endlich haben wir wieder einmal diesen traumhaft schönen Killi als deutsche Nachzucht im Stock. Die Art wird 4-5 cm lang. Dieser herrliche Prachtkärpfling wird leider nur sehr selten angeboten. Wir haben zur Zeit einige solcher Nachzuchttiere von der Fundortform Ijebu Ode (Nigeria, Bundesstaat Ogun) im Stock, voll ausgefärbt und sehr farbig. Diese Art eignet sich […]
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Pelvicachromis pulcher
Ein echter Klassiker ist der Purpur-Prachtbarsch oder, wie er auch genannt wird, der Königscichlide Pelvicachromis pulcher. Das komplizierteste an ihm ist die Namensgeschichte. Ganz früher kannte man ihn als P. kribensis, im englischen Sprachgebrauch ist er bis heute „the krib“. Dann erkannte man, dass es sich um P. pulcher handelt, aber es gab ziemliches Kuddelmuddel […]
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Moenkhausia oligolepis
Traditionell unterscheidet man zwei Arten der Rotaugen-Moenkhausia, die sich äußerlich kaum unterscheiden. Es sind dies M. oligolepis aus dem Amazonas-Gebiet und den Guyana-Ländern und M. sanctaefilomenae aus der südlich daran angrenzenden Zone, dem Rio Paraguay und Parnahyba. Es gibt farbliche Details zur Artunterscheidung, die jedoch oft unzuverlässig sind. So nennt man M. oligolepis auch „Schwanzspiegel-Salmler“, […]
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Rhoadsia altipinna
Im Südwesten von Ekuador, auf der pazifischen Seite der Anden, lebt der merkwürdige Salmler Rhoadsia altipinna. Farblich wirkt die Art, die man auch als Regenbogentetra bezeichnet, wie eine xxl-Ausgabe des Brillantsalmlers, Moenkhausia pittieri. Aber wenn es zum Verhalten kommt, so drängt sich der Gedanke auf, dass dieser Salmler ursprünglich plante, ein Buntbarsch zu werden. Die […]
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Mimagoniates microlepis
Es gibt nur wenige Salmlerarten, die so oft unter falschem Namen in der Literatur abgebildet wurden, wie die Vertreter der Gattung Mimagoniates. Die hübschen Tiere werden ab und zu aus dem südlichen Brasilien als Zierfisch exportiert. Da sie eine innere Befruchtung haben, das Weibchen also einige Zeit nach erfolgter Befruchtung in Abwesenheit von Männchen befruchtete […]
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Channa asiatica „Platinum“
Zuchtformem bei Channa-Arten gibt es bisher kaum. Lediglich von Channa striata sind Albinos in der Teichwirtschaft erzüchtet worden, und – gleichfalls aus der Teichwirtschaft – von Channa argus eine silberweiße Zuchtform „Pearl White Lemon“ (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/channa_white_pearl_lemon_de/); diese Tiere sind 1936 als Channa argus kimurai beschrieben worden. Channa asiatica ist eine variantenreiche Art oder, wie man […]
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Acestrorhynchus isalinae
Die Barrakuda-Salmler der Gattung Acestrorhynchus eignen sich sehr gut für die Pflege im Aquarium, obwohl sie ausgesprochene Raubfische sind und sich in der Natur vorzugsweise von kleinen Fischen ernähren. Etliche Arten werden mittelgroß, ca. 20-30 cm, doch gibt es auch Zwergarten, darunter A. isalinae, der nur rund 7,5 cm Standardlänge (also ca. 10 cm Totallänge, […]
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Hoplisoma nattereri
Zu den bereits früh in der Aquarienkunde bekannt gewordenen Panzerwels-Arten gehört Hoplisoma nattereri. Zuerst wurde diese Art ca. 1920 aus der Umgebung von Rio de Janeiro in Brasilien nach Europa eingeführt. Es gibt sie in den Küstenregionen des gesamten Bundesstaates Rio de Janeiro sowie im Bundesstaat Sao Paulo. Arttypische Merkmale sind: farblose Flossen, ein dunkler […]
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Scleromystax prionotos
Es erstaunt ein wenig, wenn man bedenkt, wie lange sich die Wissenschaft schwer damit getan hat, zwei farblich ähnliche, aber aus heutiger Sicht doch deutlich unterschiedliche Panzerwels-Arten zu unterscheiden. Die Rede ist von Hoplisoma nattereri und Scleromystax prionotos, die beide bis vor relativ kurzer Zeit noch in der gemeinsamen Gattung Corydoras untergebracht waren. Während Hoplisoma […]
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Xiphophorus hellerii „Alpha“
Der Alpha-Schwertträger ist eine gar nicht so neue Zuchtform des Xiphophorus hellerii, es gab sie zumindest ansatzweise bereits in den 1960er Jahren. Sie wird aber in jüngerer Zeit (den letzten 10 Jahren) sehr gehypt und es werden geradezu aufsehenerregende Preise dafür gefordert, die die Preise für andere Schwertträger-Zuchtformen gut 10x und mehr übertreffen. Dabei […]
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Potamotrygon sp. „Mantilla“
Unter den Süßwasser-Stechrochen Südamerikas gibt es immer noch einige Arten, die sich Bestimmungsversuchen entziehen. Ob es sich dabei um wissenschaftlich noch unbekannte Arten oder Morphen breits wissenschaftlich erfasster Spezies handelt, ist nicht entscheidbar. Einer dieser nicht identifizierten, im Hobby etwa seit den 1990er Jahren bekannte Art ist der Potamotrygon sp. „Mantilla“ aus Brasilien, der früher, […]
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Xiphophorus nezahualcoyotl
Wir haben gelegentlich sehr attraktive Nachzuchttiere des „Nördlichen Bergschwertträgers“ im Stock. Die Fische sind, wenn wir sie erhalten, meist jung erwachsen, d.h. das Schwert der Männchen ist noch relativ kurz oder auch noch gar nicht zu sehen. Zum Vergleich zeigen wir hier auch ein voll erwachsenes Männchen. Früher galt X. nezahualcoyotl als Lokal-Variante von X. […]
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Malapterurus beninensis – Friedlicher Zitterwels
Lange Zeit glaubte man, dass es nur zwei Arten Zitterwelse gäbe, nämlich den weit verbreiteten Malapterurus electricus und den kongolesischen M. microstoma. Dann erschienen praktisch zeitgleich zwei unabhängige Revisionen der Gattung, eine von Roberts (2000) und eine von Norris (2002), die die Artenzahl drastisch erhöhten, allerdings war es lange Zeit kniffelig zu klären, welche der […]
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Knodus sp. „Red Adipose Fin“
Neue Importe stellen bezüglich ihrer Identifikation häufig ein mächtiges Problem dar. Ein gutes Beispiel hierfür ist der hübsche Salmler aus Peru, den wir gerade nach genau 25 Jahren wieder einmal importieren konnten, dessen Identität aber noch äußerst fragwürdig ist. Damals identifizierten wir die Tiere aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten als Acrobrycon ipanquianus, eine Idee, […]
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Brachyrhaphis roseni
Wildformen lebendgebärender Zahnkarpfen sind generell nicht sehr weit in der Aquaristik verbreitet. Spezialisten für diese Fische sind allerdings meist so von ihnen fasziniert, dass sie nicht mehr davon loskommen. Zu den schönsten Arten gehört Brachyrhaphis roseni, der ursprünglich aus Waldbächen in Panama und Costa Rica stammt. Während die Haltung erwachsener Fische – Weibchen werden bis […]
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Serrasalmus cf. hollandi
Wer sich je mit Piranhas und deren Artbestimmung befasste, weiß: das ist schwierig! Piranhas ändern im Laufe ihres Lebens stark ihre Färbung und diese ist auch noch in vielen Fällen individuell variabel. Auch die Körperform unterliegt ontogenetischen Veränderungen (Ontogenese: die individuelle Entwicklung, im Gegensatz zur Phylogenese, der stammesgeschichtlichen, genetisch festgelegten Entwicklung). Darum ist die Forschungsgeschichte […]
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Apistogramma paulmuelleri ( = A. sp. „Masken“)
Zwischen der aquaristischen Entdeckung einer Art und ihrer wissenschaftlichen Beschreibung können unter Umständen Jahre – manchmal sogar Jahrzehnte – liegen. Das hat unterschiedliche Gründe; meist liegt es aber daran, dass man es heutzutage strikt vermeidet, eine neue Art zu beschreiben, deren exakter Fundort nicht bekannt ist. Früher begnügte man sich meist damit, den Lieferanten der […]
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Hypsophrys nicaraguensis (früher: Cichlasoma n., Copora n.)
Einer bezüglich seines Verhaltens ungewöhnlichsten und bezüglich seiner Färbung schönsten Buntbarsche Mittelamerikas ist Hypsophrys nicaraguensis, der vielen Aquarianern noch aus der Zeit bekannt ist, als man so ziemlich alle Buntbarsche aus Mittelamerika der Gattung Cichlasoma zurechnete. Von Cichlasoma, wie man sie damals verstand, wichen H. nicaraguensis aber schon dadurch ab, dass ihre Eier nicht haften. […]
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Pyrrhulina spilota
Die Salmler der Gattung Pyrrhulina vereinen in sich die Vorteile zweier Aquarienfischgruppen: die der stets gut sichtbaren, im freien Wasser herumschwimmenden Salmler und Barben und die der Buntbarsche und Labyrinther, die ein sehr interessantes Verhalten zeigen. Eine der schönsten Pyrrhulia-Arten ist P. spilota, die wir immer wieder einmal aus Peru importieren können. Gewöhnlich schwimmen P. […]
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Brochis sp. CW220
Unglaublich, dass in dem ichthyologisch so gut untersuchten Kolumbien noch ständig neue Panzerwelse entdeckt werden! Sicher hat der Hype um den im Herbst letzten Jahres (2025) entdeckten und erstmals importierten Hoplisoma sp. aff. concolor CW217 dazu beigetragen, dass die Exporteure auch abseits der altbekannten Fischgewässer nach interessanten Arten suchen – und auch sie auch finden! […]
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Hoplisoma sp. CW219
Hoplisoma sp. CW219 stammt, genau wie der schon vorgestellte Brochis sp. CW220 nach Angaben von Ian Fuller (www.corydorasworld.com) aus Lagunen in den oberen Quellregionen des Rio Vaupes nahe der Stadt Calamar in Kolumbien; beide Arten werden als typisches Langschnäuzer/Rundschnäuzer-Artenpaar auch oft gemischt exportiert. Aus der Hoplisoma ( = Rundschnäuzer)-Gruppe von Arten, die farblich H. davidsandsi […]
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Hoplisoma sp. CW218
Hoplisoma sp. CW218 gehört in eine Gruppe ungewöhnlicher Zwergpanzerwelse, die nur durch vergleichsweise wenige Arten repräsentiert ist. Wissenschaftlich ist überhaupt nur eine Arten beschrieben, die sehr ähnlich zu H. sp. CW218 ist, nämlich H. osteocarus (Kolumbien, Venezuela, Surinam, Orinoko-Einzug und Küstenflüsse); manchmal wird der Artname auch osteocarum geschrieben, wir diskutieren das hier nicht. Gemeinsames Kennzeichen […]
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Pangio shelfordii
Eine der ungewöhnlichsten Dornaugen-Arten ist Pangio shelfordii. Die Zeichnung der maximal 8 cm langen, dabei aber sehr dünnen Tiere, ist ein Muster, das an Leopardenfell erinnert. Ähnlich gefärbt sind manche Farbmorphen von Pangio alternans (https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/pangio-alternans/), doch sind jene Dornaugen deutlich gedrungener im Körperbau. Die Verbreitung von Pangio shelfordii erstreckt sich – soweit erforscht – über […]
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Dicrossus foirni ( = sp. Rio Negro)
Endlich ist Dicrossus foirni wieder lieferbar! Dieser nur extrem selten importierte Zwergbuntbarsch war früher unter dem Namen Dicrossus sp. „Rio Negro“ bekannt. Ausgewachsen sind diese Fische eine echte Schau. Die Pflege ist nicht sehr schwierig, doch zur Zucht braucht man ziemlich extreme Wasserwerte (pH unter 5, Härte praktisch null), damit sich der Laich entwickeln kann. […]
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Megalodoras uranoscopus
Die Dornwelse (Doradidae) sind eine kleine Familie südamerikanischer Welse. Gegenwärtig unterscheidet man 31 Gattungen mit 96 Arten, doch werden ständig noch neue Arten entdeckt und beschrieben. Die größten Dornwelse werden über 100 cm lang: Opsodoras niger, dessen Rekord bei 120 cm und 20 kg Gewicht liegt, die kleinste Art nur 3,5 cm (Physopyxis lyra). Die […]
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Epinephelus lanceolatus
Mit maximal 270 cm Länge und 400 kg Gewicht ist der Riesen-Zackenbarsch Epinephelus lanceolatus einer der größten riffgebunden lebende Knochenfisch der Erde. Leider ist der imposante Riese fürchterlich überfischt. Da dieser Raubfisch ein außerhalb der Fortpflanzungszeit hochgradig unverträglicher Einzelgänger ist, gibt es nicht viele Individuen. Denn dieser Koloss will ja auch ernährt sein. Das Nahrungsspektrum […]
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Otocinclus mimulus
Von Zeit zu Zeit können wir aus Paraguay einen bildhübschen und äußerst seltenen Otocinclus anbieten, nämlich O. mimulus. Neben allen bekannten guten Eigenschaften, die diese Art mit den anderen Vertretern der Gattung Otocinclus teilt – also geringe Größe, Friedfertigkeit, gutes Algenputzen auf Pflanzenblättern, Tagaktivität – hat diese spezielle Art noch eine Besonderheit. Sie lebt nämlich […]
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Siniperca chuatsi
Siniperca chuatsi ist ein großwüchsiger Fisch für Schauaquarien. Die bisher gemeldete Maximallänge beträgt 70 cm, dann wiegt das Tier rund 8 kg. Natürlich bleiben die meisten Exemplare deutlich kleiner, aber für Normalaquarien ist Siniperca chuatsi dennoch nur zeitweilig als Jungfisch geeignet. Die Siniperca sind obligatorische Raubfische, die sich fast ausschließlich von Fischen ernähren. Dabei können […]
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Labeo longipinnis
Aquaristisch spielt die Gattung Labeo kaum eine Rolle; die meisten Arten werden groß (30-50 cm), haben farblich wenig zu bieten und gelten zudem als streitsüchtig. Die früher zu Labeo gezählten kleineren und bunten Arten, wie der Feuerschwanz, werden aktuell in der Gattung Epalzeorhynchos klassifiziert. Echte Labeo-Arten gibt es in Asien und Afrika. Nur wenige Menschen […]
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Melanotaenia picta
Erdgeschichtlich betrachtet befinden wir uns gerade in einer Eiszeit – trotz der Klimaerwärmung und ihren furchtbaren Folgen. Das bedeutet, beide Polkappen sind vereist. Innerhalb der Eiszeit leben wir allerdings in einer warmen Periode, die Warmzeit genannt wird. Sie begann vor etwa 11.700 Jahren. Davor waren auch große Teile von Asien, Europa und Nordamerika vergletschert, also […]
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Barbodes „schuberti“ KOI
Die Brokatbarbe ist eine Zuchtform, die aus einer Barbe aus dem engeren Verwandtschaftskreis der Messingbarbe (Barbodes semifasciolatus) hervorgegangen ist. So ganz genau weiß das aber niemand; die gesamte Gattung Barbodes ist stark revisionsbedürftig. Entstanden ist die Brokatbarbe in den 1950er Jahren bei einem Aquarianer namens Thomas Schubert aus Camden, New Jersey (USA), weshalb sie auch […]
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Alestopetersius sp. „Kwilu-Bandundu“
Die Gattungseinteilung bei den alestiden Salmlern Afrikas ist Gegenstand unaufhörlicher Debatten und ein Ende ist nicht abzusehen. Speziell bei den aquaristisch bedeutsamen Kongosalmlern geht es ständig hin und her. Erst kürzlich wurde in der aktuellsten Checkliste der Salmlerartigen Fische (Toledo-Piza et al, 2024) der dem „normalen“ Kongosalmler (Phenacogrammus interruptus) auf den ersten Blick sehr ähnliche […]
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Megalechis thoracata „Albino“
Der Schwielenwels Megalechis thoracata – vielen auch noch unter dem alten Namen Hoplosternum thoracatum bekannt – ist einer der ältesten Aquarienfische. Er hat eigentlich nur einen Nachteil, er wird nämlich mit ca. 15 cm (manchmal auch noch mehr) Länge ziemlich groß. Trotz der Größe hat er aber ein kleines Maul und so werden die „Kampfwürste“, […]
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Nanochromis transvestitus
Regelmäßig haben wir bildschöne Nachzuchten dieses niedlichen Zwergbuntbarsches im Stock. Wildfänge gibt es nur sehr selten im Markt. Männchen der Art werden etwa 6 cm lang, Weibchen bleiben kleiner. Damit ist dieser Nanochromis einer der kleinsten Buntbarsche überhaupt. Ursprünglich stammt der Fisch aus der Region des Lac Mai Ndombe in der D.R. Kongo. Im Gegensatz […]
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Celestichthys erythromicron ( = Microrasbora e., Danio e.)
Der im Inle-See in Burma endemische, also nur dort vorkommende Celestichthys erythromicron ist ein winziger Aquarienfisch. Mit maximal 3 cm Länge ist er ausgewachsen. Kompliziert an der Art ist eigentlich nur die Namensgebung. Ursprünglich beschrieben wurde er als Microrasbora erythromicron. Dann zeigte sich aber, dass er nicht zu den Rasbora-artigen Karpfenfischen (Rasborinen), sondern zu den […]
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Limia nigrofasciata
Über die systematische Position der auf den karibischen Inseln lebenden Lebendgebärenden Zahnkarpfen herrscht keine Einigkeit. Nach anatomischen Merkmalen galt die Gattung Limia lange Zeit als Synonym zu Poecilia, sie haben aber doch so viele eigenständige Merkmale, dass Limia als Untergattung fast immer mit genannt wurde. Neuere, vor allem DNS-gestützte Untersuchungen sehen Limia allerdings als eigenständige […]
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Gymnogeophagus constellatus
Die Gattung Gymnogeophagus umfasst mittelgroße Erdfresser aus dem südlichen Teil Südamerikas. Die meisten Arten werden 10-15, einige bis 20 cm lang. Fast alle sind wunderschöne Tiere. Von den aktuell 20 allgemein akzeptierten Arten wurden nur 8 vor dem Jahr 2000 wissenschaftlich beschrieben – das zeigt deutlich, dass die Abgrenzung der Arten gegeneinander eine recht komplexe […]
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