Schlagwort-Archiv: Parambassis

Parambassis pulcinella

23. März 2020

Wir konnten wieder einmal den absonderlichsten aller Glasbarsche importieren: Parambassis pulcinella. Dieser Süßwasserfisch stammt aus klaren Flüssen in der Grenzregion zwischen Thailand und Burma. Die Maximallänge beträgt etwa 10 cm. Untereinander sind die Fische ziemlich friedlich, man jagt sich gelegentlich, doch ist das harmlos. Es ist günstig, diese schönen Fische im Trupp (8-10 Exemplare) zu pflegen. Nach unserer Erfahrung ist eine kräftige Strömung für das Wohlbefinden der Tiere sehr günstig. Wie alle Glasbarsche braucht auch diese Art Lebend- und Frostfutter als Nahrung, Trockenfutter wird meistens verweigert. 

Wozu der eigenartige Buckel gut ist, weiß kein Mensch. Aber die Männchen haben größere Buckel als die Weibchen, weshalb es möglicherweise etwas mit dem Sexualleben der Tiere zu tun hat, über das man allerdings auch noch nichts weiß.

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 441294 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in geringer Stückzahl lieferbar!

Text & Photos: Frank Schäfer

Parambassis lala

15. August 2017

Der Indische Glasbarsch oder Dukatenbarsch ist eigentlich ein alter Bekannter (Ersteinfuhr: 1905), aber es wurde und wird auch unglaublich viel Unsinn über ihn verbreitet. So hält sich hartnäckig das Gerücht, die Art sei ein Brackwasserfisch. Das ist er aber nicht, man findet ihn ausschließlich in reinem Süßwasser, wo er in Schwärmen lebt.

Aufgrund von Verwechslungen mit anderen, ähnlichen Arten wird ferner oft behauptet, P. lala würde bis zu 8 cm lang werden. Auch das ist falsch, P. lala wird niemals größer als 3-4 cm. Die Männchen von P. lala bekommen wunderhübsch hellblau leuchtende Säume in der Rücken- und Afterflosse. Die Pflege ist leicht, aber P. lala frisst kein Trockenfutter, man muss ihm Frost- oder Lebendfutter anbieten.

Für unsere Kunden: Die Tiere haben Code 441282 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer