Schlagwort-Archiv: Pyrrhulina

Pyrrhulina brevis

5. Mai 2021

Die bildschöne Art Pyrrhulina brevis konnten wir schon häufiger aus Peru importieren (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/pyrrhulina-brevis/). Diesmal haben die Tiere eine besonders kräftige Zeichnung in der Afterflosse, die an einen Augenfleck erinnert und mit einer ähnlichen Zeichnung in der Schwanzflosse korrespondiert. Es sind herrliche Fische!

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 286754 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer

Pyrrhulina brevis

26. Oktober 2020

Die Salmler der Gattung Pyrrhulina sind bezüglich ihres Verhaltens besser mit Buntbarschen als mit anderen Salmlern zu vergleichen. Die Männchen besetzen nämlich zur Laichzeit kleine Reviere, färben sich prächtig ein und verteidigen energisch den Laich, bis die Jungen schlüpfen.

Der Gattungsname Pyrrhulina bedeutet „kleiner Gimpel“, weil die Männchen vieler Arten zur Laichzeit prächtige Rottöne in der Färbung entwickeln, die an das rote Gefieder des männlichen Gimpels erinnern. Auch Pyrrhulina brevis aus Peru, die wir gerade wieder einmal anbieten können, hat diese Eigenschaft. Die Männchen bekommen mit zunehmender Laichbereitschaft zunächst kräftig orangefarbene Flossen, später entwickeln sich auch noch kirschrote Punkte auf dem Körper.

Leider sind unsere aktuellen Importe noch nicht ganz so weit (lange kann es aber nicht mehr dauern), weshalb wir diesem Post, der – wie immer – Tiere aus unserem aktuellen Stock zeigt, auch noch je ein Bild eines jung erwachsenen Männchen und eines Prachtkerls aus früheren Importen beifügen.

Pyrrhulina brevis wird etwa 7-8 cm lang, frisst jedes übliche Fischfutter und stellt keine besonderen Ansprüche an die Wasserbeschaffenheit. Die Wassertemperatur kann zwischen 22 und 30°C liegen. Abgesehen von der Territorialität der Männchen zur Laichzeit kann die Art als friedlich gelten, Pflanzen werden nicht beschädigt.

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 286753 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer

Pyrrhulina spilota

12. Juli 2019

Die Salmler der Gattung Pyrrhulina vereinen in sich die Vorteile zweier Aquarienfischgruppen: die der stets gut sichtbaren, im freien Wasser herumschwimmenden Salmler und Barben und die der Buntbarsche und Labyrinther, die ein sehr interessantes Verhalten zeigen.

 

Eine der schönsten Pyrrhulia-Arten ist P. spilota, die wir wieder einmal aus Peru importieren konnten. Die Männchen der maximal 7-8 cm langen Art sind farblich leicht von den Weibchen zu unterscheiden. Erstere haben silbrige Glanzschuppem am vorderen Körperdrittel und eine kraftig gezeichnete Afterflosse, beides Merkmale, die den etwas kleineren Weibchen fehlen.

Gewöhnlich schwimmen P. spilota, ganz so, wie man es von Salmlern gewohnt ist, im freien Wasser umher. Dabei bevorzugen sie das obere Drittel der Wassersäule, sind aber grundsätzlich überall unterwegs. Sie fressen jede Art von Fischfutter, auch Trockenfutter, und lassen die Pflanzen unangetastet. So weit gleicht ihr Verhalten also dem anderer Salmler weitestgehend.

Doch wenn die Tiere in Brutstimmung kommen, wird alles anders. Jetzt besetzen die Männchen Reviere, am liebsten bei einer breitblättrigen Pflanze, zur Not auch bei einem Stein oder einer Wurzel. Denn hierauf laichen die Fische ab. Anders als bei anderen Salmlern, die ihre Eier ungerichtet verstreuen, produzieren Pyrrhulina ein kompaktes Gelege, das gut vergleichbar zu einem Buntbarschgelege ist. Das Männchen übernimmt, wie bei den Labyrinthern, die Brutpflege. Und es nimmt seine Aufgabe sehr ernst! Eventuelle Mitbewohner sind gut beraten, dem Gelege nicht zu nahe zu kommen. Mit dem Schlupf der Jungen erlischt der Brutpflegetrieb und Pyrrhulina werden wieder zu ganz normalen, schönen Salmlern…

Für unsere Kunden: P. spilota hat Code 286782 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in begrenzter Stückzahl lieferbar!

Text & Photos: Frank Schäfer