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Pyrrhulina spilota

12. Juli 2019

Die Salmler der Gattung Pyrrhulina vereinen in sich die Vorteile zweier Aquarienfischgruppen: die der stets gut sichtbaren, im freien Wasser herumschwimmenden Salmler und Barben und die der Buntbarsche und Labyrinther, die ein sehr interessantes Verhalten zeigen.

 

Eine der schönsten Pyrrhulia-Arten ist P. spilota, die wir wieder einmal aus Peru importieren konnten. Die Männchen der maximal 7-8 cm langen Art sind farblich leicht von den Weibchen zu unterscheiden. Erstere haben silbrige Glanzschuppem am vorderen Körperdrittel und eine kraftig gezeichnete Afterflosse, beides Merkmale, die den etwas kleineren Weibchen fehlen.

Gewöhnlich schwimmen P. spilota, ganz so, wie man es von Salmlern gewohnt ist, im freien Wasser umher. Dabei bevorzugen sie das obere Drittel der Wassersäule, sind aber grundsätzlich überall unterwegs. Sie fressen jede Art von Fischfutter, auch Trockenfutter, und lassen die Pflanzen unangetastet. So weit gleicht ihr Verhalten also dem anderer Salmler weitestgehend.

Doch wenn die Tiere in Brutstimmung kommen, wird alles anders. Jetzt besetzen die Männchen Reviere, am liebsten bei einer breitblättrigen Pflanze, zur Not auch bei einem Stein oder einer Wurzel. Denn hierauf laichen die Fische ab. Anders als bei anderen Salmlern, die ihre Eier ungerichtet verstreuen, produzieren Pyrrhulina ein kompaktes Gelege, das gut vergleichbar zu einem Buntbarschgelege ist. Das Männchen übernimmt, wie bei den Labyrinthern, die Brutpflege. Und es nimmt seine Aufgabe sehr ernst! Eventuelle Mitbewohner sind gut beraten, dem Gelege nicht zu nahe zu kommen. Mit dem Schlupf der Jungen erlischt der Brutpflegetrieb und Pyrrhulina werden wieder zu ganz normalen, schönen Salmlern…

Für unsere Kunden: P. spilota hat Code 286782 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in begrenzter Stückzahl lieferbar!

Text & Photos: Frank Schäfer

Garra spilota

11. Juni 2019

Von allen Unbilden, die ein Aquarium treffen können, sind Algen wohl die verbreitetsten. Dabei sind Algen an sich gar nichts Schlimmes, sie entsprechen lediglich nicht unseren ästhetischen Vorstellungen. In der Natur sind an Steinen, Pflanzen und Holzstücken wachsende Algen und die darin lebenden Mikrorganismen – zusammen nennt man das „Aufwuchs“ – die Nahrungsgrundlage für sehr viele Fischarten, die darum im Aquarium gerne als Algenfresser eingesetzt werden.

Unter den asiatischen Algenfressern ist die Gattung Garra (Saugbarben) sehr artenreich vertreten. Eine durch ihr Fleckenmuster auffällige Art aus Burma ist Garra spilota, die wir zur Zeit wieder einmal anbieten können. Wie alle Garra-Arten ist auch diese bis ca. 8 cm lang werdende Spezies ein ausgezeichneter Algenvertilger. Untereinander und gegen artfremde Fische sind Garra spilota völlig friedlich.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 416473 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer