Archiv für den Autor: Paul_

Corydoras sp. „Uruara“ CW037

13. November 2008

(13.Nov.2008) Aus Brasilien, genauer gesagt aus dem Rio Uruara der in den Rio Curua Una südlich des Amazonas mündet, kommt diese wunderschöne Panzerwelsart. Sie wurde nur in sehr geringen Stückzahlen nach Deutschland
eingeführt. Um so erfreulicher ist es, dass erstmals Nachzuchten dieser Tiere verfügbar sind. Die Welse erinnern stark an den aus Surinam stammenden echten Corydoras punctatus. Besonders auffällig ist die feine Punktierung sowie der schillernde Glanz des Körpers. Der schwarze Fleck in der Rückenflosse ziert diesen schönen Wels. Die Haltung dieser Fische ähnelt sehr der von nderen Corydoras-Arten. Es wird weiches, leicht saures Wasser bevorzugt. Corydoras sp. „Uruara“ fühlen sich bei 24 – 27° recht wohl. Geringere Temperaturen behagen ihnen nicht so. Eine Vergesellschaftung mit nicht all zu großen, friedlichen Arten ist ohne weiteres möglich. Für einen erfahrenen Züchter sollte die Zucht relativ einfach möglich sein. Die Jungtiere wachsen schnell heran. Ein schöner Schwarm dieser Tiere wird zu einen Blickfang in jedem Aquarium. (Photo & Text M.Hufgard)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Verfügbare Größe in cm 2,5

Hyphessobrycon pyrrhonotus Gold

10. November 2008

(10.Nov.2008) Ein sehr interessantes Phänomen ist die so genannte „Goldstaubkrankheit“ der Salmler, die bei sehr vielen Salmlerarten auftritt. Am bekanntesten ist sicherlich der Gold-Tetra, Hemigrammus rodwayi, bei dem die Anzahl der goldstaubkranken Tiere in der Natur größer ist, als die normal gefärbter, und bei dem die goldstaubkranken Tiere sogar sehr lange als
eigene Art (Hemigrammus armstrongi) angesehen wurden. Die Ursache der Goldstaubkrankheit ist unbekannt. Es wurde
häufig darüber spekuliert, die Krankheit wäre eine Folge einer im Jungfischstadium durchlaufenen Saugwurminfektion, doch wurde das niemals wirklich bewiesen. Tatsache ist, dass mit der Goldstaubkrankheit belegte Tiere in keinster Weise gesundheitlich oder in ihrer Lebenserwartung eingeschränkt sind und dass es noch nie gelungen ist, dieses Phänomen auf die im Aquarium gezüchteten Nachkommen zu übertragen. So sind alle Gold-Salmler immer und ausschließlich Wildfänge. Ein Schau-Aquarium mit verschiedenen Goldsalmlern, wie Ziersalmlern (Nannostomus beckfordi), Roten Neon (Paracheirodon axelrodi) und Gold-Tetras (Hemigrammus rodwayi) sieht fantastisch aus und ein Highlight in einem
solchen Becken sind die raren und besonders attraktiven Rotrücken-Kirschflecksalmler (Hyphessobrycon pyrrhonotus),
die Aquarium Glaser zur Zeit anbieten kann. (Photo & Text F.Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Verfügbare Größe in cm 4

Acantopsis sp.

7. November 2008

(06.Nov.2008)Die Pferdekopfschmerle A. coirorhynchos gehört zu den wegen ihrer bizarren Kopfform beliebtesten Aquarienfischen. In der Natur sind es häufige Bewohner klarer Flüsse, wo sie vor allem auf Sandböden vorkommen. Im Aquarium muss man ihnen ebenfalls Sandböden bieten, der ihnen ein vollständiges Eingraben erlaubt. Wer das berücksichtigt, kann die Art lange Jahre in einer kleinen Gruppe (6-8 Exemplare) pflegen. Die Weibchen werden größer als die Männchen und sind fülliger, die Maximallänge liegt bei etwa 15 cm. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Gattung Acantopsis wenig verstanden. Und so ist es auch keineswegs sicher, dass alle unter dem Namen „A. coirorhynchos“ gehandelten Schmerlen wirklich dieser Art angehören. Aquarium Glaser konnte jetzt erstmals aus Thailand eine Pferdekopfschmerle importieren, deren Farbkleid deutlich von den hinlänglich aus Thailand bekannten Acantopsis abweicht. Dabei ist allerdings die Färbung bei jedem Tier etwas unterschiedlich intensiv. Das Spektrum reicht von nahezu farblos bis kräftig und kontrastreich. Die Identifizierung ist bislang noch nicht gelungen. Aus der wissenschaftlichen Literatur sind 3 noch nicht beschriebene Arten der Gattung aus dem Mekong bekannt. Hinzu kommen mit A. guttatus und A. thiemmedhi noch zwei bereits beschriebene Arten aus der Region, deren Lebendfärbung bislang allerdings unbekannt ist.
Um welche Art auch immer es sich bei den jetzt importierten Tieren handeln mag, es sind interessante Fische, die das Spektrum der Schmerlen, die im Aquarium gepflegt werden, bereichern. (Photo & Text F. Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 10-12

Großes aus Peru!

24. September 2008

Als letzte Woche 2 riesige Boxen aus Peru eintrafen war das gesamte Team voller Spannung auf den Inhalt. Zum Vorschein kamen dann zwei gigantische Exemplare des Riesen Panaques LDA 65 in bester Kondition. Mit einer Länge von über 60 cm sollten sie ausgewachsen sein, für „normale“ Aquarien sind sie trotz ihres geringen Bewegungsbedarfs  natürlich nicht geeignet.  In Aquarien mit sehr großer Grundfläche sind sie mit Sicherheit interessante Fische, die z.B. mit Rochen oder großen Raubsalmlern oder Raubwelsen vergesellschaftet werden können.

L90 Panaque var.JUANJUI

19. September 2008

Aus der Umgebung der Stadt Juanjui kam erstmals diese sehr attraktive Variante von L 90 zu uns. Es sind sehr intensiv hell-dunkel gezeichnete Fische deren rote Augen förmlich aus dem Kopf zu leuchten scheinen. Die weißen, lang ausgezogenen Filamente der Schwanzflosse verleihen ihnen eine zusätzliche Eleganz. Durch gezielte Fütterung kann die meist weißliche Flossenfärbung zu einem
kräftigen orange verändert werden. Alles in allem ein wunderschöner Neuzugang, der leider nur in
geringer Anzahl vorhanden ist.(Photo F.Schäfer, Text K.Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Verfügbare Größe in cm 15-20

Neue Guppies verfügbar

17. September 2008

Ab sofort in kleineren Stückzahlen erhältlich:

Wunderschöne Guppies! Und dazu gibt es jeweils auch die passenden Weibchen!

Ptychochromis oligacanthus

4. September 2008

Sie stammen aus dem Kratersee Bempazawa von der in der Nähe Madagaskars liegenden Insel Nosy Be und sind erstmalig bei uns in geringer Anzahl verfügbar: Ptychochromis oligacanthus „Bempazawa“. Ihre Endgröße
liegt über 20 cm, mit einer ihrer derzeitigen Größe von etwa 15cm sind sie allerdings bereits geschlechtsreif. An Futter und Wasser werden keine besonderen Ansprüche gestellt auch soll ihre innerartliche Aggression nicht
sehr hoch sein. Für Cichlidenfans stellen sie eine interessante Bereicherung des Angebots dar und garantieren dem Besitzer eine gewisse Exklusivität. (Photo R.Neunkirchen, Text K.Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Madakaskar
Verfügbare Größe in cm 12-15

Herichthys sp. BLUE-GALAXY

6. August 2008

(6.Aug.2008) Ein neuer Star am Zierfischhimmel: Herichthys sp. Blue-Galaxy. Wir freuen uns sehr, erstmals diese
ausgesprochen attraktive Zuchtform anbieten zu können. Dass sie bereits mit 6-8cm Länge geschlechtsreif sind bewiesen sie in unserer Schauanlage, wo zur Zeit ihr faszinierendes Brutpflegeverhalten beobachtet
werden kann. Ihre Endgröße dürfte also deutlich geringer als die der Elternarten sein, was ihre Haltung auch in kleineren Aquarien möglich macht. Daher sollte ihnen eine weite Verbreitung in der Aquaristik
sicher sein. (Photo R.Neunkirchen, Text K.Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Zuchtform
Verfügbare Größe in cm 5-7 & 7-9

Stiphodon semoni

25. Juli 2008

(23.Aug.2008) Aus Indonesien erhielten wir diese wunderschöne neon-blaue Grundel. Stiphodon semoni wird etwa 4-5cm groß und wurde in der Vergangenheit oftmals fälschlicherweise unter dem Namen Stiphodon elegans eingeführt. Vorkommensgebiete sind schnell fließende, klare Gebirgsbäche mit steinigem Untergrund; in Indonesien, den
Philippinen, Neu Guinea und den Solomonen. Die Ernährung stellt den Aquarianer vor keine größeren Probleme. Bei uns wird bereitwillig Tubifex und Trockenfutter angenommen. Alles in allem eine wunderschöne Grundel die
sich gut für den fortgeschrittenen Aquarianer eignet.(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Indonesien
Verfügbare Größe in cm 3-4

Synodontis granulosus

6. Juni 2008

(o6 Juni 2oo8) Zur Zeit können wir wenige Exemplare eines der schönsten Vetreter der Gattung Synodontis anbieten. Sie stammen aus dem Tanganjika See und benötigen, wie die dort vorkommenden Cichliden, eher hartes Wasser
it einem pH im deutlich basischen Bereich. Es handelt sich bei ihnen um ausgesprochen schwimmfreudige Fische, die bei einer maximalen Länge von 25 cm große Aquarien benötigen. Auch sollen erwachsene Tiere
untereinander aggressiv sein, was erfolgreiche Zuchtversuche bisher wohl vereitelte. In einem sehr großen Tanganjikasee-Aquarium können sie hervorragend mit verschiedenen Cichliden Arten vergesellschaftet werden, vielleicht gelingt dort ja sogar einmal die Nachzucht.(Photo F.Schäfer, Text K.Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Afrika Lake Tanganjika
Verfügbare Größe in cm 8-10 & 10-14

3500gramm & 35cm: Serrasalmus rhombeus BLACK

30. Mai 2008

So groß sind die Schwarzen Piranhas, die wir letzte Woche aus Peru bekamen!
Eine Gruppe von 3 Tieren erreichte uns in drei riesigen Boxen…..und alle kamen
wohlbehalten an. Es sind wirklich wunderschöne Tiere: sie wirken sehr graziös aber auch
irgendwie sehr bedrohlich. Einfach faszinierend!


Parathelphusa pantherina

28. Mai 2008

(28.Mai 2008) Letzte Woche erhielten wir aus dem Matano See (Indonesien) eine wunderschöne neue Krabbe: die Pantherkrabbe. Sie lebt fast ausschließlich unter Wasser; benötigt nur einen minimalen Landteil. Das Wasser sollte eher hart als weich sein und etwa 25-29°C betragen. Die Fütterung sollte den
Aquarianer vor keine allzu großen Probleme stellen: bei uns wird von Granulat bis Frostfutter alles gerne angenommen. Bemerkenswert ist, wie sich der ein oder andere denken kann, das diese Krabbe nur in
sehr gut abgedeckten Becken gepflegt werden sollte! Es sind wirklich Ausbrecher der feinsten Sorte!(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Indonesien
Verfügbare Größe in cm 4-6

NEU NEU NEU: Neonblaue Muscheln!

16. Mai 2008

Diese Woche neu eingetroffen: neon blaue Muscheln aus Asien.
Leider nur eine geringe Anzahl, aber extrem schön und selten.
Sie gehören zur Familie POLYMESODA….mehr Informationen liegen
uns leider sonst nicht vor…..über die große (5-7cm), schöne
Unbekannte.

Glanidium melanopterum

9. Mai 2008

(09.Mai 2008) Einen ganz außergewöhnlichen Wels konnte Aquarium Glaser jetzt aus dem Süden Brasiliens importieren. Das etwa 40 cm lange Exemplar wurde einstweilen als Angehöriger der Gattung Glanidium identifiziert. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um die Art Glanidium melanopterum. Allerdings ist unser Exemplar
deutlich größer, als das für diese Art gemeinhin angegeben wird. Glanidium gehören zu den Trugdornwelsen und ist sozusagen eine stark vergrößerte Ausgabe der besser bekannten Tatia. Wie alle Trugdornwelse verfügt
auch Glanidium über eine innere Befruchtung, weswegen die Afterflosse des Männchens zu einem speziellen Begattungsorgan umgebildet ist. Unser Exemplar ist allerdings ein weibliches Tier. Das breite Maul lässt
es geraten erscheinen, bei der Vergesellschaftung etwas vorsichtig zu sein. Wie die meisten Trugdornwelse
ist auch dieses Tier tagsüber sehr ruhig, was auf eine nachtaktive Lebensweise schließen lässt.(Photo & Text F.Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Verfügbare Größe in cm 40

Deutsche Nachzuchten von Austrofundulus guajira

8. Mai 2008

Zum esten mal bei uns lieferbar: deutsche Nachzuchten von Austrofundulus guajira. Ein Riese unter den Killis der Neuen Welt: diese Art wird etwa 8-9cm! Damit gehören sie zu den größten ihrer Familie. Im wahrsten Sinne des Wortes „großartig“ !


Sphaerichthys vaillanti

25. April 2008

(25.April 2008) Eine wirklich Perle der Natur ist im Moment verfügbar: Sphaerichthys vaillanti. Diese Art, die bei uns unter dem Namen roter Schokogourami gehandelt wird, ist unumstritten der schönste Vertreter der Gattung Sphaerichthys, die 4 Arten umfasst. Solange bei der Haltung
auf den pH (4,5-6,5) und weiches, nicht zu kaltes Wasser (25-29°C) geachtet wird, hat der Aquarianer eine atemberaubende Schönheit in seinem Becken. Die Tiere danken es ihren Pflegern mit wunderschönen Farben: die Männchen zeigen einen sehr hohen Rotanteil. Allerdings sollten sie nur mit ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet, oder besser noch, im Artbecken gehalten werden. Dort kann man auch das Brutverhalten dieses maulbrütenden Labyrinthers bewundern. Es handelt sich
um einen Allesfresser, der zur Zucht allerdings viel lebende Nahrung benötigt.(Photo & Text R. Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Borneo
Verfügbare Größe in cm 4-5

Oreoglanis siamensis

21. April 2008

(21.April 2008)…und wieder eine richtige Rarität: Oreoglanis siamensis. Allerdings fanden nur sehr wenige Tiere den Weg zu uns. Die Tier sind im Mekong und Chao Phyraya Bassin beheimatet. In Nord-Thailand
kommen sie in der Bergregion Mae Nam Ping und Doi Chiang Dow in schnell fließenden, etwa 18°C kühlen Bächen vor. Dort leben Sie unter Steinen versteckt bei einem pH von 6,4-8,9. Der Sauerstoffgehalt dieser Gewässer
liegt bei etwa 8-10mg pro/L; d.h. die Wasserwerte sind sehr speziell und müssen zu einer erfolgreichen Pflege unbedingt beachtet werden. Ihre Nahrung sollte aus feinem Futter bestehen: Futtertabletten und feines Frostfutter werden gerne angenommen. Aufgrund des seltenen Vorkommens, werden in den Herkunftsgebieten schon Anstrengungen
unternommen, diesen Fisch zu züchten und wieder aus zu wildern. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 4-6 & 6-8

Uaru fernandezyepezi

9. April 2008

(9.April 2008) Erstmals können wir einige Nachzuchten von Uaru fernandezyepezi anbieten. Die Heimat dieses ausgesprochen seltenen Cichliden liegt im Grenzgebiet von Kolumbien und Venezuela, wo er unter anderem im Einzugsgebiet des Rio Atabapo vorkommt. Aus den gleichen Gewässern stammen eine Reihe
anspruchsvoller Aquarienfische wie z.B. Altum Skalare. Die Haltungsbedingungen sind daher
ähnlich, bei möglichst geringer Wasserhärte sollte der pH Wert deutlich im sauren Bereich liegen. Hohe Temperaturen und ein keimarmes Milieu verringern die Krankheitsanfälligkeit.
(Photo F.Schäfer, Text K.Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kolumbien/ Venezuela
Verfügbare Größe in cm 6-8

Crenicichla sp.ATABAPO FIRE Venezuela

19. März 2008

Eine sehr begrenzte Anzahl eines der schönsten Schlankcichliden, haben wir letzte Woche erhalten: Crenicichla sp.ATABAPO FIRE Venezuela. Wir bitten die minderwertige Qualität des Bildes zu entschuldigen, es entstand bei uns in der Anlage, nicht in einem Fotobecken. Es zeigt aber dennoch ansatzweise, wie wunderschön diese Fische sind!



 

Sinogastromyzon wui

18. Februar 2008

Sinogastromyzon wui

(18. Feb.2008) Letzte Woche erhielten wir diesen von FANG 1930 beschriebenen Flossensauger. Das Vorkommensgebiet
erstreckt sich vom Nanpan-Jiang und Xi-Jiang Bassin in Guangdong bis in die Guanxi Provinz in China. Die maximale Größe liegt bei etwa 8-10cm. Die Haltung sollte im Artbecken erfolgen, nicht über 22-23°C bei hohem Sauerstoffgehalt und idealerweise mit starker Strömung, da die Tiere in der Natur in schnell fließenden, kühlen Gebirgsbächen vorkommen. Der pH sollte bei etwa 7.0-8.0 liegen. Es handelt sich bei diesem Flossensauger
um eine Art, die sich vorwiegend fleischlich ernährt. Algen werden so gut wie gar nicht gefressen. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft China
Verfügbare Größe in cm 4-5

Homaloptera tweediei

14. Februar 2008

Homaloptera tweediei

(14.Feb.2008) Die mit nur 4 cm ausgewachsene Geckoschmerle, Homaloptera tweediei, ist ein für die Aquaristik sehr interessanter Vertreter der Flossensauger! Anders wie bei den meisten anderen Flossensaugern, kann der Aquarianer sie langfristig auch über 24°C halten. Hauptgrund ist die Herkunft der Tiere, welche in zentral Thailand liegt. Nach der Eingewöhnung sind es äußerst dankbare Pfleglinge, welche dem Aquarianer auch im Gesellschaftsbecken. Ganz interessant zu Wissen ist auch, dass sich die Art in der Natur sehr schnell reproduziert: in weniger als 15 Monaten kann sich eine Population verdoppeln!(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 3-4

Coenobita cf.pseudorugosus

11. Februar 2008

(11.Feb.2008) Wieder mal eine euer „Krabbler“: Coenobita cf.pseudorugosus. Aus Asien erreicht uns dieser, sehr schön rot gefärbte Landeinsiedlerkrebs. Die Haltung sollte mit den gleiche Vorgaben erfolgen, wie bei anderen
Landeinsiedler-Arten auch. Bemerkenswert sind die sind die Eigentumswohnungen der Krebse: wunderschöne, etwa 5-6cm lange Turmdeckelschnecken…..die von den Einsiedlern den Mietvertrag gekündigt bekommen haben, zwecks Eigenbedarf…(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Indonesien
Verfügbare Größe in cm 5-6

Hypancistrus spec. L 173b

1. Februar 2008

(19.Feb.2008) Nach längerer Pause wieder im Angebot: deutsche Nachzuchten von L 173. Dieser sehr seltene Hypancistrus ist wohl die am nächsten mit L 46 verwandte Art. Als Jungfische erinnern sie sehr stark an die Zebras, allerdings ist ihr Streifenmuster unregelmäßig und kann auch in Punkte aufgelöst sein. In der Endgröße liegen sie etwas über L 46 auch sind ihre Gelege größer. Da sie ihr Vorkommensgebiet mit anderen Hypancistrus Arten teilen sind die Haltungsansprüche identisch (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl).

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Verfügbare Größe in cm 4-6 & 6-8

Corydoras sp. C 115/116

16. Januar 2008

(16.Jan.2008) Dieser Spitzkopf- oder aus dem Englischen (longnose) „Langnasen“-Panzerwels ist von Hoffmann&Hoffmann im September 2004 in Peru in einer kleinen Quebrada 50 km von Puerto Maldonado Richtung Bolivien gefangen und legal mitgebracht worden. Interessant ist die sehr variable Zeichnung von einfarbig grau genetzt bis zu großen schwarzen Flecken an den Körperseiten (daher auch C115 und 116). Die Zucht ist für einen „Langschnäuzer“ erstaunlich problemlos, die Weibchen setzen die relativ kleinen Eier einzeln in
„Moospflanzen“ ab. Die Jungfische wachsen extrem schnell.(Photo & Text P.& M.Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Verfügbare Größe in cm 3

Bryconamericus/Hemibrycon sp.

16. Januar 2008

(16.Jan.2008) Diese hübschen, flinken ca. 6 cm lang werdenden stahlblau glänzenden Salmler fingen Hoffmann & Hoffmann 2004 in einem Klarwasserbach in Peru in Andennähe. Sechs Tiere erreichten Deutschland und konnten zur Nachzucht gebracht werden. Sie sind nicht sehr wärmebedürftig, 24 °C sind ausreichend. Die Jungfische wachsen langsam. Eine exakte Zuordnung ist bislang nicht gelungen, möglicherweise handelt es sich um eine unbeschriebene Art.(Photo & Text P.& M.Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Verfügbare Größe in cm 3-4

Cheirodon sp. (A)

16. Januar 2008

(16.Jan.2008) Von den drei verschiedenen, von Hoffmann&Hoffmann 2004 in Peru gefangenen, nicht genau zu klassifizierenden
Cheirodon/Odontostilbe Arten ist Cheirodon sp. (A) die farbigste Art, bei denen die Tiere rot getönte Bauch- und Afterflossen haben, Männchen intensiver als Weibchen. Auch diese Fische wurden bereits mehrfach nachgezüchtet. Produktiv und schnellwüchsig.(Photo & Text P.& M.Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Verfügbare Größe in cm 2

Ein unbeschriebener Schlangenkopf!

27. Dezember 2007


ERSTIMPORT einer absolut neuen Channa-Art aus Indien; Channa sp.! Nur ein einziges Tier erhielten wir in einer unserer letzten Sendungen. Bis dato ist nur bekannt, daß es sich um eine Art handelt, welche mit C.Bleheri verwandt ist. Aus diesem Grund wird vermutet, daß die maximale Größe bei etwa 12cm liegen wird. Ansonsten sind keine genaueren Angaben vefügbar, werden aber sobald wie möglich nachgereicht.

Auriglobus silus

21. Dezember 2007

(21.Dez.2007) Gestreckter Goldkugelfisch wird er genannt. Dieser lebhafte Süßwasserkugelfisch erreichte uns diese Woche aus Thailand. Sie stellen keine erhöhten Ansprüche an die Wasserwerte, können allerdings im Alter untereinander unverträglich werden. Die maximale Größe wird mit etwa 9-11cm angegeben. Alles in allem eine interessante Art, die in der Mehrzahl wohl von Spezialisten und erfahrenen Aquarianern gepflegt werden wird. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 4-5

Platy Blutendes Herz BLAU

19. Dezember 2007

(19.Dez.2007) Auch diese neue Zuchtvariante erreichte uns letzte Woche. Momentan haben wir nur wenige Tiere verfügbar; zudem ausschließlich männliche Tiere. Die Färbung „Blutendes Herz“, also die auf die untere Körperhälfte
beschränkte, tiefrote Grundfarbe, kann nämlich aus genetischen Gründen nur beim Männchen auftreten. Die Weibchen sind von „normalen“ Blauen Platys nicht zu unterscheiden. Züchter müssen also auf Blaue Platy-Weibchen zurückgreifen, um die wunderschöne Form vermehren zu können. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 2-3

Sewellia sp. Spotted

19. Dezember 2007

Sewellia sp. Spotted(19.Dez.2007) Aus Vietnam stammt diese vermutlich wissenschaftlich noch nicht beschriebene, sehr attraktive Flossensaugerart. Sie erinnert entfernt an Sewellia lineolata, ihr Punktmuster ist allerdings feiner und die für S. lineolata charakteristischen „Seitenstreifen“ fehlen. Wie alle Flossensauger stammen sie aus schnell fließenden Gewässern, wo sie in z. T. reißender Strömung algenbewachsene Steine abweiden. Für ihre Aquarienhaltung bedeutet dies, dass sie erhöhte Ansprüche an die Wasserqualität sowie den Sauerstoffgehalt stellen. Ein Filter der eine starke Strömung erzeugt, größere möglichst abgerundete Steine und eine starke Beleuchtung (Algenwuchs!) sind zur Haltung vorteilhaft. Als Aufwuchsfresser sollte man sie nicht zu üppig ernähren, auf jeden Fall ist pflanzliche Beikost wichtig.
(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl).

Angaben zum Tier
Herkunft Vietnam
Verfügbare Größe in cm 5-6

Poropuntius laoensis

19. Dezember 2007

Erstmals konnte Aquarium Glaser nun diese nur den ersten Blick etwas unscheinbare, rund 20-25 cm lang werdende Barbe importieren. Es handelt sich um einen Bewohner klarer Waldbäche im Einzug des gewaltigen Mekong-Flusses. Die friedfertigen Tiere entpuppen sich beim genaueren Hinschauen als sehr farbenprächtig. Besonders der goldgelb glänzende Schwanz ist äußerst attraktiv, was schon zur deutschen Bezeichnung „Goldene Scherenschwanzbarbe“ führte (Engl: Goldtailed Tinfold Barb). Die seltene Art ist nur in wenigen Exemplaren verfügbar!

(Photo & Text F.Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand / Laos
Verfügbare Größe in cm 10-12 cm

Kalenderjahrbuch 2008

18. Dezember 2007


Das Jahrbuch zeigt alle Import-Highlights & Neuzüchtungen von Fischen und Terrarientieren der zurück liegenden Saison auf über 350  exzellenten Farbfotos. Weiterhin bietet es:  600  Messe- und Veranstaltungstermine, je 500  Adressen von Zoos, Schauaquarien, Naturparks weltweit,   Aquarien- u. Terrarien-Vereine,  Adressen vonTierarztpraxen für Fische und Terrarientiere in Europa, sowie  Landkarten von Afrika, Asien, Südamerika etc., weltweite Länder-Zollcodes, Ferientermine, Reiseziele und viele weitere nützliche Tipps. Dieses wertvolle Werk ist ein ideales Geschenk für jeden Aquarianer und Terrarianer zu jeder Gelegenheit. Zum bestellen einfach HIER klicken!

Alpheus cyanoteles

17. Dezember 2007

(17.Dez.2007) Knallkrebs…so werden sie gennannt. Aktuell haben wir eine geringe Stückzahl verfügbar. Dabei handelt es sich um ein Brackwasser-Art, die sich vollständig and ein Leben im Süßwasser angepaßt hat. Vorkommensgebiet ist die malayische Halbinsel. Der Name Pistolenkrebs kommt von der Fähigkeit, mit den stark vergrößerten Scheren, ein knallendes Geräusch zu erzeugen. Dieses ist auch außerhalb des Wassers sehr gut
hörbar. Untereinander sind die Tiere allerdings unverträglich. Eine Einzelhaltung wird empfohlen. Die Fütterung stellt den Aquarianer vor keinerlei Probleme: A.cyanoteles ist ein Allesfresser.
(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 5-7

3 neue Zuchtvarianten von Barbus tetrazona

17. Dezember 2007

Seit letzter Woche haben wir 3 neue Zuchtvarianten der beliebten Sumatrabarbe verfügbar.
Es handelt sich um goldene mit grünen Streifen:



Platin-Albino:



und Platin-Grün:



Wir werden diese neuen Farbschläge ab sofort regelmässig im Programm haben!

Tylototriton shanjing

13. Dezember 2007

(13.Dez.2007) Einen der schönsten Vetreter der Gattung Tylototriton können wir im Moment mit der Art T.shanjing anbieten. Diese wunderschönen Tiere kommen nur sporadisch zu uns. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von
Mittel über West-Yunnan in China, Laos & Myanmar. Sie leben in subtropischen Waldregionen in etwa 2000m Höhe.
Die Fortpflanzung erfolgt in langsam fließenden Flüssen und Seen. Nach der Paarung legen die Weibchen bis zu 300 Eier.Die Tiere sollten in einem Terrarium mit Waldboden, Laub, Moos und einigen
Versteckmöglichkeiten gehalten werden, auch eine „Badegelegenheit“ darf nicht fehlen. Zu beachten ist die Temperatur: sie sollte zwischen 15 und 20°C liegen, in der Nacht auch niedriger. Die maximale Größe liegt bei etwa 17cm; die Geschlechter können von Spezialisten unterschieden werden, es gibt für den Laien allerdings keine offensichtliche Geschlechtsunterschiede. Alles in allem handelt es sich um ein sehr attraktive Art, deren Ansprüche man allerdings in allen Punkten berücksichtigen und erfüllen sollte. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft China / Laos
Verfügbare Größe in cm 10-12

ERSTIMPORT: Arothron firmamentum

13. Dezember 2007

ERSTIMPORT: Arothron firmamentum

Gestern erhieleten wir aus Burma wieder einmal einen Erstimport: Arothron firmamentum. Es handelt sich hierbei um einen Seewasser Kugelfisch, der allerdings in reinem Süßwasser gefangen wurde. Dies ist der erste Nachweis für diese Art überhaupt im Süßwasser. Sobald mehr Informationen vorliegen, werden diese nachgereicht…..

Macrobrachium sp.RED CLAW

10. Dezember 2007

(10.Dez.07) Diese wunderschöne Macrobrachium-Art hat uns letzte Woche erreicht: Macrobrachium sp.RED CLAW. Diese aus Ost-Borneo kommende Garnele ist nur in sehr geringer Stückzahl vorrätig. Laut dem Exporteur sind dies die einzigen Exemplare, die nach Europa gelangten. Das Bild zeigt ein männliches Tier, ein weibliches sehen Sie, wenn Sie auf den blauen fisch unter dem Bild Klicken. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Borneo
Verfügbare Größe in cm 3-4

Occidozyga lima

30. November 2007

(30.Nov.2007) Ab sofort regelmäßig verfügbar: Occidozyga lima, der Java-Schwimmforsch. Diese lustigen Gesellen kommen fast überall in Indonesien vor. Sie sind anspruchslos und sollten in kleineren Gruppen gepflegt werden. Ein 60er Becken reicht für eine Gruppe von 10 Tieren aus; da diese Art nur etwa 3-4cm groß wird. Sie treiben meistens an der Wasseroberfläche…..und warten auf Beute, die in unseren Breiten aus jeglicher Art Anflugnahrung wie Drosophila oder anderen Fliegen bestehen sollte. Ein Versuch, die Tiere mit lebenden Wasserflöhen, Mückenlarven oder Frostfutter zu füttern, wird oftmals mit begeisterter Nahrungsaufnahme belohnt. Mit etwas Geduld kann man sie sogar an die Fütterung mit einer Pinzette gewöhnen.
Im Aquarium sollten „schwimmende Inseln“ zum Ruhen außerhalb des Wassers angeboten werden. Unterschiede der Geschlechter sind unseres Wissens nicht bekannt. Aber Vorsicht: sie können gut springen, was eine gute Abdeckung des Beckens nötig macht.

(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Sulawesi
Verfügbare Größe in cm 2,5-3

Isichthys henryi

30. November 2007

Isichthys henryi

(29.Nov.2007) Momentan haben wir eine absolute Rarität unter den westafrikanischen Nilhechten verfügbar: Isichthys henryi. Laut unseres Lieferanten in Guinea ist diese Art nur 2-4 Wochen im Jahr zu fangen, was der Hauptgrund für die absolut sporadische Verfügbarkeit ist. Es grenzt eigentlich an Glück, solche Tiere zu
bekommen und wir können uns glücklich schätzen, knapp einhundert Tiere dieser seltenen Art in unserer Anlage zu haben. Bedingt durch ihre hohe innerartliche Aggressivität sollten sie einzeln gehalten werden. Bei der Haltung von mehreren Exemplaren ist auf ein großes, gut strukturiertes Becken mit ausreichenden
Versteckmöglichkeiten zu achten. Es handelt sich um eine extrem interessante, allerdings sehr zurückhaltende Art, was unbedingt bei der Fütterung zu berücksichtigen ist: sie fressen sehr langsam, und sollten daher nicht mit all zu gierigen Mitbewohneren gehalten werden. Wenn Sie diese Grundregeln beachten, können Sie sich über einen überaus interessanten Nilhecht, der etwa 10cm groß wird, freuen.(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Guinea
Verfügbare Größe in cm 6-8

Caridina cf. propinqua

30. November 2007

(30.Nov.2007) Endlich in größeren Stückzahlen verfügbar: die Mandarinengarnele Caridina cf. propinqua. Gestern erhielten wir eine größere Menge dieser wunderschönen Garnele. Die von Sulawesi kommende Art zeichnet sich durch eine intensive orange Färbung aus, welche ihr den deutschen Namen „Mandaringarnele“ zu Recht verleiht. Sie wird 2 cm groß, ist unserer Erfahrung nach einfach zu halten und stellt
geringe Ansprüche an die Wasserwerte. Das es sich, wie öfters im Internet vermutet, um eine Brackwasserart handelt, können wir bis dato nicht bestätigen. Erste Zuchtversuche werden zur Zeit unternommen und wir sind uns sicher: diese herrliche Garnele wird ihren Stammplatz in unseren Aquarien finden! (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Sulawesi
Verfügbare Größe in cm 1,5-2

Hypostomus isbrueckeri

27. November 2007

(28.Nov.2007)Zur Zeit können wir eine Gruppe fast ausgewachsener Hypostomus isbrueckeri anbieten. Das hier abgebildete Männchen lässt sich von seinen Partnerinnen sehr leicht an der hellen Färbung der Schwanzflosse unterscheiden. Dies ist wohl die einzige Harnischwelsart die derart ausgeprägte Geschlechtsunterschiede zeigt. Sie stammen aus dem Grenzgebiet Brasilien, Argentinien und werden nur äußerst selten importiert. Da in letzter Zeit einige Nachzuchten großer Harnischwelse glückten, sollten es ambitionierte Züchter auch einmal mit dieser Art versuchen. Da sie aus einer Region mit eher subtropischem Klima stammen, sollten sie nicht ganzjährig bei hohen Temperaturen gehalten werden. Ein gut strukturiertes, ungeheiztes Zimmeraquarium ist wohl ideal für sie. (Photo und Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Argentinien
Verfügbare Größe in cm 25

Macrobrachium rosenbergii

26. November 2007

(26.Nov.2007)Die Garnelengattung Macrobrachium rosenbergii spielt in Asien (hauptsächlich in Thailand) unter dem Namen Giant fresh water shrimp oder giant river prawn in der Aquakultur eine wirtschaftlich bedeutende Rolle. Diese zur Familie der Palaemonidae gehörenden Art ist in einigen asiatischen Ländern eine wichtige Nahrunsergänzung und wird zu diesem Zweck in großen Stückzahlen vermehrt.
Sporadisch kommen einige Examplare in kleineren Größen auch nach Deutschland und damit in die Aquaristik-Abteilungen der Zoolgeschäfte. Wir bitten Sie jedoch dies wunderswchöne Garnele nicht zu unterschätzen: sie wird bis 25-30cm groß, inclusive der Scheren gemessen sogar bis zu stattlichen 50cm!!! Daher sollte sie ausschließlich von Spezialisten gepflegt werden. Die innerartlich recht ruppige Art zeichnet sich durch schöne unterschiedliche blaue Farbtöne aus, wie das SEHR schöne Bild von Chris Luckhaup zeigt! Große Becken mit viel Versteckmöglichkeiten sind Pflicht; an die Wasserwerte werden nur sehr geringe Ansprüche gestellt.
Allerdings ist während des Transportes erhöhte Vorsicht geboten! Sie sollten sehr großzügig und einzeln verpackt werden.
Alles in allem eine sehr interessante Art, die sicherlich auch in unseren Breiten ihre Freunde findet!(Photo C.Luckhaup, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 7-9

Megalancistrus parananus L 234

21. November 2007

Ein echter Riese unter den L-Welsen ist Megalancistrus paranaus. Er kam bei einem der seltenen Importe aus Argentinien zu uns. Das abgebildete Tier ist ca. 50 cm groß und benötigt daher ein wirklich großes Aquarium. Seine Heimat liegt in Südbrasilien und den angrenzenden Ländern Argentinien und Paraguay wo er das Flusssystem des Rio Parana bewohnt. Entsprechend seiner Herkunft benötigt er zur Haltung keine sehr hohen Temperaturen, zumindest zeitweise kann die Temperatur auf 20°C abfallen (Text K. Diehl).

Angaben zum Tier
Herkunft Argentinien, Brasilien, Paraguay
Verfügbare Größe in cm 50 cm

Pseudacanthicus spec. Typhoon

2. November 2007

(02.Nov.2007) Als Weltneuheit können wir zur Zeit Pseudacanthicus spec. Typhoon anbieten. Diese ausgesprochen attraktive Kaktuswelsart stammt aus Brasilien, der Fundort wird allerdings vom Exporteur geheim gehalten, so dass diesbezüglich keine Angaben gemacht werden können. In der Erscheinung erinnert er an Pseudacanthicus spec. „Titanic“ L 273, die Färbung (schwarzer Körper mit orange-weißen Flecken) weicht allerdings stark von den Titanics ab. Auffallend sind die herrlich lang ausgezogenen orange gefärbten Filamente der Schwanzflosse, sowie die ebenfalls orange Spitze der Rückenflosse. Wie Photos der Exporteurs belegen können die Tiere eine stattliche Größe von > 30 cm erreichen und sehen auch in dieser Größe noch ausgesprochen attraktiv aus. (Photo R.Neunkirchen, Text K.Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Verfügbare Größe in cm 12-15

Micropoecilia picta RED

1. November 2007

(15.Jan.2008) ENDLICH in größerer Stückzahl vorhanden: wunderschöne MICROPOECILIA PICTA RED. Dieser extrem herrliche Fisch hat uns letzte Woche von unserem Züchter in Asien erreicht. Wir werden diese jetzt regelmässig paarig anbieten können! (Photo & Text R. Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Guyana-Venezuela
Verfügbare Größe in cm 3-4

Caridina cf. propinqua /Mandarin Garnele

1. November 2007

Gestern NEU eingetroffen: Caridina cf. propinqua!


Die Manadrin Garnele hat uns gestern aus Asien erreicht.  Wir erhielten eine begrenzte Anzahl dieser wunderschön orange gefärbten Garnele. Es handelt sich hierbei nicht um EINE Zuchtform. Wenn Sie diese Tiere pflegen, diese aber ihre orange Farbe verlieren, sollten Sie den pH-Wert senken.


Wir erwarten in den kommenden Wochen eine größere Anzahl dieser herrlichen Garnele.

Phenacogrammus cf. ansorgei

12. Oktober 2007

(12.Okt.2007)Eine wahre Schönheit ist letzte Woche zu uns gelangt: Phenacogrammus cf. ansorgei. Die etwa 8cm groß werdende Art wurde im Lac Mai Ndombe gefangen. Dieser See wurde früher Lac Leopold II genannt und es handelt sich damit um einen Schwarzwasserfisch, welcher in der Regel während der Eingewöhnung empfindlich reagieren kann. Das Wasser sollte reich an Huminstoffen sein, jedoch nicht allzu sauer (pH um 6,0). Vor allem ist darauf zu achten, den Keimdruck im Wasser niedrig zu halten, denn dieser Salmler ist sehr empfänglich für bakterielle Infektionen. Es ist trotz der erhöten Ansprüche ein sehr interessanter Fisch, welchen wir in Zukunft sicherlich auch als Nachzucht anbieten können. (Photo F.Schäfer, Text R. Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Lac Mai Ndombe / Zaire
Verfügbare Größe in cm 5-7

Corbicula sp.

27. September 2007

Von Corbicula sp., einer maximal etwa 3 cm lang werdenden Muschel deren Ursprung vermutlich in Nordamerika liegt, können wir verschiedene Typen anbieten, die sich in der Färbung unterscheiden. Es handelt sich bei ihnen um Zwitter, deren Larven im Gegensatz zu einigen anderen Muschelarten keine parasitischen Stadien aufweisen. Da sie als Filtrierer ihre Nahrung aus dem Wasser aufnehmen, reinigen sie dieses von darin enthaltenen Schwebstoffen, Bakterien und tierischen Einzellern (Protozoen). Sie können damit einen wesentlichen Beitrag zur Wasserhygiene leisten und mit gutem Recht als Biofilter bezeichnet werden. Es sollten etwa 40 l Wasser pro Muschel vorhanden sein. Bei einer höheren Populationsdichte muss zusätzlich gefüttert werden, eine Suspension aus überbrühtem Weizenmehl ist dafür sehr gut geeignet. Das Aquarienwasser sollte zumindest einen geringen Kalkgehalt aufweisen, auch sind pH Werte unter 6 zu vermeiden, da sonst der Schalenaufbau leidet. Ein feiner Sandboden kommt ihnen entgegen, anhand der Kriechspuren die sie darin hinterlassen, lässt sich ihre Beweglichkeit gut nachvollziehen. (Photo K. U. Genzel, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Nordamerika
Verfügbare Größe in cm 0,8 - 1,5

Anentome helena

20. September 2007

Ab sofort lieferbar: die schneckenfressende Schnecke ANENTOME HELENA. Diese aus Asien stammende Art eignet sich hervorragend zur Bekämpfung unliebsamer „Untermieter“ in Ihrem Aquarium. Mit dem „Rüssel“ sucht Anentome helena ihre Opfer und „saugt“ sie dann aus. Sie bleibt mit einer Gesamtlänge von ca. 1,5cm relative klein und eignet sich somit auch für Kleinstaquarien, in welchen oft Zwerggarnelen gehalten werden. In solchen Minibecken ist der „Einsatz“ anderer Arten zur Schneckenbekämpfung, wie Schmerlen oder Kugelfische, unmöglich und/oder nicht artgerecht.
Sollte Ihre Schneckeplage dann beendet sein, können Sie diese Art mit eiweißreichem Futter weiter pflegen. Versuchen Sie es doch einfach mal!(Photo F.Schäfer Text R. Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Asien
Verfügbare Größe in cm 1-1,5

Gestern eingetroffen: Pachytriton cf. labiatum

13. September 2007

Gerade gestern haben wir eine sehr geringe Anzahl Pachytriton cf. labiatum bekommen!

Diese Art ist immer nur eine ganz kurze Zeit im Jahr verfügbar! Die unter dem deutschen Namen „kleiner Kurzfuß Molch“ gehandelte Art ist in der Größe von etwa 12cm lieferbar. Die überwiegend unter Wasser lebende Art stammt aus etwa 17-18°C warmen Gebirgsbächen und sollte dauerhaft nicht über 20°C gehalten werden. Zu deren natürlicher Nahrung gibt es sehr wenige/unvollständige Angaben, bei uns werden allerdings willig Futtergranulat angenommen. Es ist jedoch auf eine extrem gute Filterung zu achten!

Barbus (Puntius) tetrazona BLACKFIN

12. September 2007

Wir haben sie! ERSTMALS in Europa als deutsche Nachzucht erhältlich: die „Schwarzflossenbarbe aus Borneo“(aus dem Kapuas-System). Es handelt sich hierbei um die ECHTE Puntius tetrazona, von welcher im Herbst 2006 (durch einen privaten Aquarianer) 8 Tiere eingeführt wurden. Dieter Bork hat diese wunderschöne Barbe für uns nachgezüchtet und eine begrenzte Anzahl von Jungtieren ist ab sofort bei uns erhältlich. Seit rund siebzig Jahren wird die rotflossige „Sumatrabarbe“, irrtümlich als Puntius tetrazona angesehen. Es handelt sich nach dem neusten Stand allerdings dabei um Puntius anchisporus! (Text R. Neunkirchen, Photo D. Bork)

Angaben zum Tier
Herkunft Borneo
Verfügbare Größe in cm 2-3

Demanietta sirikit

10. September 2007

Gerade letzte Woche haben wir einige Exemplare der königlichen, thailändischen Krabbe bekommen! Demanietta sirikit lebt in der natur in 50-100cm tiefen Höhlen in Gewässernähe. Sie gräbt diese Höhlen so tief, dass das untere Ende in Höhe des Grundwasserspiegels liegt. Zur Paarungszeit, die in die Regenzeit fällt, verlässt sie ihre Höhle und sucht nach einem Partner. Die Paarungszeit fällt mit der Reifezeit etlicher Früchte im Lebensraum dieser Krabbe zusammen. Die Eier machen eine direkte Entwicklung durch und die Jungtiere verlassen als fertige kleien Krabben das pleon der Mutter. Ab diesem Tage sind sie auf sich alleine gestellt.

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 6 cm
NahrungNahrung Obst & Früchte
Pflege Terrarium

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

31. August 2007

Als eine der Hauptneuerungen haben Sie ab sofort die Möglichkeit, unseren Newsletter zu abonnieren!

Egal, ob Sie unser Kunde sind, oder „nur“ ein Aquarianer, der Interesse an Neuigkeiten rund um Sein Hobby hat.

Melden Sie sich einfach zu unserem Newsletter an und Sie werden bis auf Wiederruf von uns in regelmäßigen Abständen mit Neuigkeiten und Wissenswertem informiert.

Dazu müssen Sie nur in der Rubrik Newsletter Ihre email-Adresse eingeben und ein Passwort Ihrer Wahl vergeben. Sie bekommen umgehend von uns eine email mit einem Link, den Sie kurz bestätigen müssen.

Genau auf diesem Wege können Sie unseren Newsletter natürlich auch wieder abbestellen oder Ihre email-Adresse ändern. Schnell, einfach und unkompliziert!

Wir werden versuchen, Sie monatlich mit aktuellen Neuigkeiten rund um das Thema Aquaristik  zu versorgen und wünschen viel Spaß rund um Ihr Hobby!

Endlich sind wir fertig!

31. August 2007

Wir haben es geschafft:

                           unsere neue Homepage ist fertig!

Wir möchten hiermit ALLE, die Freude am Hobby Aquaristik haben, auf unserer neu gestalteten Seite herzlich begrüßen!

Nach wochenlangen Überlegungen, dem Abwägen verschiedenster  gestalterischer Möglichkeiten, unzähligen Fragen, Änderungen optischer und inhaltlicher Art, haben wir es geschafft: unsere neue Homepage ist fertig…mit vielen Neuigkeiten & Verbesserungen. Besonderer Dank geht hier an die Firma Aspiria Informationstechnologie Hanau, die unsere Wünsche zu 100% umgesetzt hat!

Mit dem neuen Layout ist es uns gelungen, unsere Seite noch funktioneller & benutzerfreundlicher zu gestalten. Neue Features wie „Fisch der Woche“ auf der ersten Seite, das Login zum Listendownload für unsere Großhandelskunden und der Newsletter machen unsere Seite für Sie (hoffentlich) noch interessanter!

Und hier ein Tipp für alle, die bei uns nicht direkt den Fisch Ihrer Träume kaufen können: einfach unter der Beschreibung der Fische auf das pdf-Symbol klicken, ausdrucken und damit bei Ihrem Einzelhändler bzw. Großhändler nach dem Traumfisch fragen!

Wir hoffen, daß Ihnen unsere neue Seite gefällt und würden uns über Ihre regelmäßigen Besuche sehr freuen!

 

Auriglobus nefastus

6. Juli 2007

Die verschiedenen Arten der Goldkugelfische sind ohne mikroskopische Untersuchung nicht auseinanderzuhalten. Wir haben jetzt aus Thailand einige wenige 5-7 cm große Exemplare als A. nefastus erhalten. Die äußerst lebhaften Fische sind reine Süßwasserkugelfische.

Die erreichbare Maximallänge wird mit 13 cm angegeben. Die Goldkugelfische können als grundsätzlich friedlich gelten, allerdings gibt es leider häufig Exemplare, die anderen Fischen die Flossen anknabbern.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 366604 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in kleiner Stückzahl lieferbar!

Text & Photos: Frank Schäfer

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 5-7 cm

Aegla platensis

6. Juli 2007

Es gibt mehr als 60 Arten der Gattung Aegla, allesamt reine Süßwasserbewohner, die in der Familie Aeglidae stehen. Alle Aegla-Arten sind Bewohner des südlichen Südamerikas. Aquaristisch sind sie bislang kaum in Erscheinung getreten.

Die jetzt von Aquarium Glaser importierten Tiere zeigen aber, dass Aegla durchaus interessante Aquarienbewohner sind. Aegla sind relativ kleine Krebse, A. platensis wird kaum größer als 5 cm. Der Schwanz wird, ähnlich wie bei den Kurzschwanzkrebsen (Krabben) unter den Bauch geklappt getragen. Die Geschlechtsunterschiede sind wie folgt: die Männchen haben einen längeren und breiteren Carapax, die Scherenarme sind größer und der linke und rechte Scherenarm ist bei den Männchen ungleich stark entwickelt.

Aegla platensis wird relativ früh geschlechtsreif. Die Eier machen eine direkte Entwicklung durch, die schlüpfenden Jungen sehen den Eltern bereits sehr ähnlich. Freischwimmende Larvenstadien fehlen. Speziell bei Aegla platensis wurden das ganze Jahr hindurch eiertragende Weibchen gefunden.

Im Aquarium zeigt sich nach den ersten Beobachtungen, dass die Tiere recht versteckt leben. Bietet man feinen Sand als Bodengrund, so graben sie sich auch gerne ein, wobei sie mit dem Hinterleib voran im Boden verschwinden.

Eine besondere Futtervorliebe scheinen die Aegla-Krebse nicht zu haben, sowohl Frostfutter (Mückenlarven, Artemia) wie auch Trockenfutter wurde gerne angenommen.

Die jetzt eingeführten Exemplare stammen aus einem Fluss namens „Arroyo Pozo Hondo“, 137 km im Osten von Asunción (Paraguay). Wie die aus Paraguay importierten Fische dürften auch die Aeglas eine leichte „Winterruhe“ bei 16-18°C schätzen, insgesamt sollte man sie besser nicht zu warm halten. Die Pflegetemperatur sollte auch im Sommer 24°C möglichst nicht überschreiten.

Für unsere Kunden: die Tiere haben 480301 (sm) und 480302 (md) auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

(Text: Izaak den Daas, Photos: Frank Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Paraguay
Verfügbare Größe in cm 3-5 cm

Cichla intermedia

6. Juli 2007

Wir haben vergangene Woche einen schönen Venezuela-Import erhalten, in dem unter anderem drei der vier in Venezuela vorkommenden Cichla-Arten enthalten waren, nämlich Cichla orinocensis, C. temesis und – erstmals überhaupt – auch C. intermedia. Cichla intermedia wird über 40 cm lang.

Unsere Exemplare sind gegenwärtig 10-12 cm lang, also noch Jungtiere. Sie sind noch ziemlich nervös , weshalb wir ihnen und uns den Stress ersparen wollten, sie in das Fotografieraquarium zu überführen. Dadurch sind die Bilder etwas verwaschen – die Tiere hielten sich an der Rückwand des großen Hälterungsbeckens auf. Aber sie sind kerngesund und fressen gut und das ist ja schließlich die Hauptsache!

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 636254 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in kleiner Stückzahl lieferbar!

Text & Photos: Frank Schäfer

Angaben zum Tier
Herkunft Venezuela
Verfügbare Größe in cm 10-12 cm

Geophagus sveni PARANA

6. Juli 2007

Wir können Tiere der Erstnachzucht dieses herrlichen Erdfressers anbieten. Die erst vor relativ kurzer Zeit (2010) wissenschaftlich beschriebene Art wurde auf private Initiative importiert.

Nun haben wir also die Nachzuchten im Angebot, so dass hoffentlich viele Buntbarschfreunde in den Genuss kommen, die wunderschönen Fische bei sich zuhause beobachten zu können. Für unsere Kunden: die Fische haben Code 682082 auf unserer Stockliste.

Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in kleiner Stückzahl lieferbar!

Text: Frank Schäfer, Photos: Andreas Jekel

Angaben zum Tier
Herkunft Nachzucht / bred

Guianacara dacrya

6. Juli 2007

Aus Brasilien können wir sehr selten Guianacara dacrya anbieten. Die Tiere stammen ursprünglich aus dem Bundesstaat Amapá, werden allerdings nicht als Wildfang gehandelt (sie stehen nicht auf der Positivliste der IBAMA), sondern als Nachzuchten. Früher wurden die Guianacara-Arten in den Sammelgattungen Acara oder Aequidens untergebracht.

Es handelt sich um Höhlenbrüter, schon dadurch unterscheiden sie sich von den Aequidens-Arten, die Offenbrüter sind. Außerhalb der Laichzeit gelten Guianacara als vergleichsweise friedliche Buntbarsche, man sollte aber bedenken, dass die Fische 12-15 cm lang werden und während der Brutpflege (sie laichen durchaus auch in Gesellschaftaquarien ab) sehr durchsetzungsfhig sind.

Guianacara dacrya wurde erst 2011 wissenschaftlich beschrieben und ist damit die am kürzesten bekannte Art, zugleich aber auch eine der hübschesten.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 682782 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien / Brazil
Verfügbare Größe in cm 8-10 cm

Cambarellus patzcuarensis

6. Juli 2007

Cambarellus patzcuarensis

November 2003: Neu eingetroffen! Der orangene Zwergkrebs, Cambarellus patzcuarensis, wird maximal 3-4cm gross! Wir haben gerade gestern eine kleine Menge von einem deutschen Züchter bekommen. Diese untereinander leicht agressiven Tiere sind aber durchaus für ein Gesellschaftsbecken geeignet. Die Herkunft ist der Patzcuaro-See in Mexiko.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Mexiko
Name Cambarellus patzcuarensis

Sesarma spec. „Neon Face“

6. Juli 2007

Sesarma spec. „Neon Face“

April 2005: Diese Tage erreichte uns eine weitere Krabbenneuheit aus Asien. Ihre blau und grün irisierende Gesichtsfärbung verhalf ihr zur Bezeichnung „Neon Face“. Wenn weitere Informationen vorliegen, werden wir diesen Text ergänzen. (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Südost Asien

Devario spec. „Bloodstripe“

6. Juli 2007

Der aus Asien stammende bis ca 12 cm groß werdende Devario spec. „Bloodstripe“ stellt eine attraktive Bereicherung des Angebots an Bärblingen dar. Die Heimat des mit einem auffälligen roten Streifen gezeichneten Fisches liegt auf dem indischen Subkontinent. Weibliche Tiere sind entsprechend dem Bärblingsschema fülliger und etwas größer als die Männchen. Als friedliche Schwarmfische eignen sie sich hervorragend für das bepflanzte Gesellschaftsaquarium, es sollte der Größe der schwimm-freudigen Fische entsprechend nicht zu klein ausfallen (Beckenlänge 100cm). Devario spec. „Bloodstripe“ akzeptiert alle der gängigen Futtersorten. An Wasserwerte und Temperatur werden keine zu hohen Ansprüche gestellt, so dass eine weitere Verbreitung der Art in der Aquaristik möglich sein sollte.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Südost Asien

Diskus Nhamunda rosé

6. Juli 2007

Auch diese aus dem Rio Nhamunda stammenden Diskus verfügen über einen hohen Rotanteil der braunen Grundfärbung. Das Rot kann bei ihnen flächig oder auch punktförmig konzentriert sein.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Rio Nhamunda

New China Tetra

6. Juli 2007

New China Tetra

Wir haben dieser Art vorläufig den Namen „New China-Tetra“, gegeben, da die Gegend, in der wir diese Art im September 2004 selbst gefangen haben, von den Einheimischen als „New China“ bezeichnet wird. Dieser Salmler wurde, zusammen mit drei weiteren Salmlerarten (welche wir ebenfalls lebend nach Deutschland einführen konnten), in einem relativ schnell fließenden Klarwasserfluß, im Einzugsgebiet des Rio Inambari in der Madre de Dios-Region (Peru), entdeckt. Bislang konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden, in welche Gattung die Art zu stellen ist und ob es sich um eine noch unbeschriebene Art handelt. Direkt nach dem Fang waren die männlichen Tiere im hinteren Teil des Körpers und den Flossen blutrot, die Weibchen gelblich. Im Aquarium sind sie zwar häufig nicht so bunt wie direkt nach dem Fang, während der stürmischen Balzspiele können sie sich jedoch erstaunlich verwandeln. Es handelt sich um sehr schnelle Schwimmer, was auch das Fotografieren nicht gerade erleichtert. Ausgewachsen messen unsere Aquarientiere 64mm im weiblichen und 58mm im männlichen Geschlecht (Totallänge) und sind sicher ausgewachsen. Dieser Salmler hat sich als erfreulicherweise unproblematisch und absolut friedfertig erwiesen. Die Vermehrung ist uns inzwischen mehrfach gelungen, so dass wir in Kürze Aquarium Glaser Nachzuchtexemplare dieser schönen neuen Art anbieten können.(Text: P. u. M. Hoffmann, Photo: P. Hoffmann)

Ageneiosus vittatus

6. Juli 2007

Juli 2002: Erstmals konnten wir Ageneiosus vittatus aus Peru importieren. Bei ihnen handelt es sich um ca. 30 cm lang werdende Raubfische. Delphinwelse der Gattung Ageneiosus fallen besonders durch ihren stark abgeflachten Schädel auf.

Für die Pflege sind große Becken nötig. Dunkler Bodengrund, einige Steinplatten und große Wurzeln sollten zur Raumaufteilung eingebracht werden. Wichtig ist eine großzügig dimensionierte Filteranlage da die Wasserqualität zur erfolgreichen Haltung dieser Art von großer Bedeutung ist.

Dass sie in ihrer Heimat reine Fischfresser sind, sollte vor der Anschaffung bedacht werden. Man kann versuchen sie in Gefangenschaft an bewegliches oder bewegtes Futter wie Fischfleisch, Regenwürmer oder Garnelen zu gewöhnen. Bei ausreichender Fütterung und guter Wasserqualität ist die Nachzucht auch in Gefangenschaft möglich, infolge der Hinfälligkeit der Larven aber in der Regel nicht sehr ergiebig.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru

Apistogramma agassizii ,,Abacaxis“

6. Juli 2007

Apistogramma agassizii ,,Abacaxis“

Der abgebildete Fisch zeigt eine wunderschöne A. agassizii-Farbform aus dem Rio Abacaxis, der im mittleren Stromgebiet des Amazonas in Brasilien verläuft. In den letzten Jahren wurden viele neue Farbformen vorgestellt, die sowohl aus neuen Zuchtformen, als auch aus natürlichen Farbvarianten bestehen. Diese Farbform zeigt einen hohen Anteil an Gelb im vorderen Körperteil. Hoffentlich wird diese schöne Variante in der Aquaristik einen bleibenden Platz erobern. Generell ist die Zucht von A. agassizii nicht allzu schwierig, wenn man die typischen Anforderungen, die Apistogrammas stellen, berücksichtigt. Weiches und sauberes Wasser mit niedrigem pH, Versteckmöglichkeiten und Höhlen mit kleiner Öffnung sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zucht. Bleibt nur noch eine Prise aquaristisches Fingerspitzengefühl und nichts steht vielen Stunden Spaß inklusive interessanten Beobachtungen mehr im Wege. (Photo: R.Suttner, Text: Izaak den Daas)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Rio Abacaxis

Apistogramma sp. Tefé 1 – Gold

6. Juli 2007

Apistogramma sp. Tefé 1 – Gold

In einem Nachzuchtschwarm junger, ca. 14 Tage alter Apistogramma sp. Tefé 1 waren die ersten goldenen Tiere zu entdecken. Daraus entwickelte sich der Zuchtstamm für die weiteren Generationen der Goldenen Apistogramma. Ihr Wachstum ist deutlich langsamer als bei den normalen Apistogramma sp. Tefé 1 und die Nachzucht insgesamt schwieriger. Ihre Hälterungsbedingungen entsprechen denen von Apistogramma agassizii. (Photo & Text von P. & M. Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Rochen-Babies

6. Juli 2007

Juli 2005: In der Nacht von Sonntag auf Montag dieser Woche war es so weit: Wir bekamen 3 Babys. Vor etwa 5 Wochen erhielten wir ein Weibchen aus dem Pantanal und bei Ankunft bemerkten wir sofort, dass dieses Tier nicht allein war: Sie war schwanger. Nach nun über 5 Wochen intensivster Pflege kamen in der besagten Nacht diese drei Babys wohlbehalten auf die Welt. Ihre Grösse ist etwa 8 bis 9cm im Durchmesser. Die Mama ist etwa 35cm gross und wurde nach der Entbindung gleich in ein anderes Becken umgesetzt. Auffällig ist, dass die Jungtiere eine ganz andere Zeichnung zeigen wie die Mutter, wobei der Vater der Kleinen nicht mehr ermittelt werden konnte, leider. 😉

Schistura nicholsi

6. Juli 2007

Zu einer ungewöhnlich großen, etwa 200 Arten umfassenden Gattung, gehört Schistura nicholsi die Zehnstreifenschmerle. Sie stammt aus dem Einzugsgebiet des Mekong in Thailand und Laos, wo sie schnell fließende Gewässer über kiesigem Grund bewohnt. Dies ist bei ihrer Aquarienhaltung zu berücksichtigen. Um einen hohen Sauerstoffgehalt im Aquarium zu gewährleisten und um eine ausreichende Strömung zu erzielen, sollte es über einen leistungsfähigen Filter verfügen.

Mit etwa 9 cm sind sie ausgewachsen, Becken von 1 m Länge sind für die Haltung einer Gruppe von mindestens 5 Tieren ausreichend groß. Mit Kieselsteinen in verschiedener Größe und einigen Wurzeln kann man versuchen einen unterspülten Ufersaum im Aquarium zu gestalten. Dieser wird von den Fischen begeistert angenommen, stets sind diese flinken Fische auf Erkundung und Futtersuche unterwegs.

Am liebsten fressen sie lebende Insektenlarven, sind allerdings problemlos an Frost- und auch Flockenfutter zu gewöhnen.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Laos, Thailand, Mekong

Ancistrus spec. L 111

6. Juli 2007

Dieser Ancistrus, der aus Kolumbien stammen soll, hat Ähnlichkeit zu L 189, besitzt aber wie L 156 eher runde Flecken, die in einer wabenförmigen Struktur platziert sind. Im Gegensatz zu diesen beiden L-Nummern hat L 111 einen gleichmäßig gemusterten Irisring und hell-/dunkelgrau gebänderte Brustflossenstacheln.

Etwa 10 cm soll der Wels werden, von dem bis vor kurzem nur das Photo eines Weibchens im Aqualog-Band „Alle L-Welse“ existierte. Die Haltung und Zucht ist ähnlich wie beim vielfach nachgezüchteten Blauen Antennenwels, aber Vorsicht, diese neueren Arten sind oft empfindlicher als die altbekannten Aquarienputzer.

(Photo: Frank Schäfer, Text: Izaak den Daas)

Angaben zum Tier
Herkunft Kolumbien, Brasilien

Etheostoma fusiforme

6. Juli 2007

Etheostoma fusiforme

Oktober 2003: Gerade diese Woche erhielten wir eine sehr begrenzte Anzahl von ETHEOSOMA FUSIFORME. Diese grundelartigen Barsche werden auch Darters genannt und stammen aus Nordamerika. Darter-Männchen begeistern während der Balz mit wunderschönen Farben. Während der Sommermonate kann diese Art auch im heimischen Gartenteich gehalten werden.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Östliche USA

Channa maculata

6. Juli 2007

Bei Channa maculata handelt es sich um einen Schlangenkopf aus dem Grenzgebiet Chinas und Vietnams. Er ist dort weit verbreitet und wird auf Märkten in großer Zahl lebend angeboten, natürlich als Speisefisch. In seiner Heimat leben gefleckte Schlangenkopffische in Teichen, Seen und Gräben, über meist sandigen oder mulmigen Böden.

Mit einer Endgröße von maximal 30cm gehören sie zu den im Aquarium durchaus haltbaren Arten. Als ausgesprochene Raubfische ernähren sie sich in ihrer Heimat von großen Insekten, Fischen und Fröschen. Ihr gesunder Appetit kann im Aquarium nach Eingewöhnung meist mit in Streifen geschnittenem Fischfleisch befriedigt werden.

Zur Vergesellschaftung eignen sich nur Fische die möglichst größer als die gepflegten Schlangenköpfe sein sollten. Auch untereinander können Schlangenköpfe recht unverträglich sein, eine tägliche eingehende Kontrolle des Aquariums kann helfen Verluste zu vermeiden.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft China, Vietnam

Mastacembelus greshoffi

6. Juli 2007

Aus dem Kongo konnten wir vor einiger Zeit Mastacembelus greshoffi importieren. Bei ihnen handelt es sich um etwa 35 cm lang werdende Stachelaale, die in ihrer Heimat über steinigem Grund von Flüssen und Seen vorkommen.

Stachelaale auch Pfeilschnäbel genannt, sind intelligente Fische die eine Vielzahl interessanter Verhaltensweisen zeigen. Auch können sie erstaunlich zahm werden und ihrem Pfleger dann buchstäblich aus der Hand fressen. Gefressen wird am liebsten fleischliches und davon ziemlich reichlich. Am besten eignen sich gefrostete Mückenlarven, Würmer und auch hin und wieder ein kleiner Fisch.

Bei der Vergesellschaftung ist also darauf zu achten, dass nicht zu kleine Beifische gewählt werden. Wichtig ist eine lückenlose Abdeckung des Aquariums, da Stachelaale zu den „Ausbrecherkönigen“ unter den Aquarienfischen zählen. Mit etwas Glück und Geschick sollte auch die Zucht dieser Tiere möglich sein, einige Verwandte konnten bereits erfolgreich in Gefangenschaft vermehrt werden.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kongo, Cingo River

Ctenochromis polli

6. Juli 2007

Der im Unterlauf des Kongo vorkommende Rotkehlmaulbrüter (Ctenochromis polli) gehört zu den eher selten gehaltenen Buntbarschen. Man sollte sie trotz ihrer eher geringen Körperlänge von maximal 11cm nicht in zu kleinen Aquarien (100cm) pflegen. Die Männchen sind recht aggressiv und stellen den Weibchen und unterdrückten Männchen nach. Diese benötigen genügend Versteckmöglichkeiten, deshalb sollte die Inneneinrichtung des Aquariums durch Wurzeln, Steine und große Pflanzen stark gegliedert sein. Die Tiere bevorzugen Lebend- und Frostfutter lassen sich aber nach erfolgreicher Eingewöhnung auf Flocken- bzw. Granulatfutter umstellen. Zur Haltung und Zucht sollte die Wassertemperatur bei 26° C liegen. Wie die beim Männchen in der Afterflosse sichtbaren Eiflecken ahnen lassen, handelt es sich hier um einen Maulbrüter im weiblichen Geschlecht. Die Aufzucht der Brut mit frisch geschlüpften Artemia Nauplien und fein geriebenem Trockenfutter stellt keine großen Probleme dar. (Photo: Erwin Schraml, Text: Klaus Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Congo, Unterlauf des Kongo
Lateinischer NameLateinischer Name Ctenochromis polli

Orthochromis stormsi

6. Juli 2007

Als Beifang zu Steatocranus casuarius erreichte uns Orthochromis stormsi. Beide Arten stammen aus Zentralafrika, wo sie im Kongo River Stromschnellen bewohnen. Ihre maximale Größe beträgt 12 cm, wobei die Weibchen etwas kleiner bleiben. Die Geschlechtsunterschiede sind auch ansonsten nur schwach ausgeprägt, Männchen erscheinen bunter, Weibchen verfügen über eine dunklere Grundfarbe. Sehr interessant ist das Sozialverhalten, man sollte sie allerdings wegen ihres eher hohen Aggressionspotentials in einer nicht zu kleinen Gruppe pflegen. In einem 200l Becken können etwa 10 Tiere untergebracht werden. In einer solchen Gruppe ist ständig Bewegung, neben ihrer Lieblingsbeschäftigung dem Fressen, jagt man sich gegenseitig durchs Becken, ruht sich auf einem Stein aus und beginnt dann wieder mit der Jagt auf den Nachbarn. Entsprechend ihrer Herkunft aus schnell fließenden Gewässern benötigen sie sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Ansonsten sind sie eher anspruchslos, bei guter Pflege entdeckt man mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ein „wiederkäuendes“ Weibchen und kann sich auf den Nachwuchs aus dem Mund der brütenden Mama freuen. (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Congo, Congo River

Cichla temensis

6. Juli 2007

Keinen Fisch für jedermann stellt Cichla temensis dar. Den in seiner südamerikanischen Heimat als Tucunare geschätzten Speisefisch konnten wir aus Venezuela importieren. In seiner Heimat erreicht er eine Gesamtlänge von knapp 1 m bei einem Gewicht von etwa 10 kg. Damit ist er der größte Kammbuntbarsch und vermutlich auch der größte Cichlide.

Als Fischfresser sollte er selbstverständlich nur mit großen, robusten Beifischen wie Piranhas, Pacus, Arowanas (Knochenzüngler) und anderen großen Buntbarschen vergesellschaftet werden. Zur Haltung sollte ein Aquarium entsprechender Größe mit großzügig dimensionierter Filteranlage zur Verfügung stehen.

Das Aquarium ist mit Verstecken aus Wurzeln und Steinen zu dekorieren, da Cichla – Arten sehr dominierend werden können. An das Wasser werden keine besonderen Ansprüche gestellt, die Art wurde in verschiedenen Lebensräumen bei Temperaturen zwischen 22 und 30°C nachgewiesen. Da sie ausgezeichnete Springer sind, ist eine stabile Abdeckung des Aquariums dringend zu empfehlen.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Venezuela, Kolumbien, Brasilien

Retroculus lapidifer

6. Juli 2007

Retroculus lapidifer

Um Retroculus lapidifer, der aus dem Rio Tocantins/Rio Araguaia-Einzug stammt, vernünftig pflegen zu können, sollte man Aquarien mit einer Grundfläche von mindestens 150x60cm besitzen, da die Art mit 25–30cm sehr gross werden kann. Doch trotz seiner Grösse sollte man ihn nicht mit aggressiven Cichliden vergesellschaften, da er selbst nur innerartlich ein gewisses Durchsetzungsvermögen besitzt. Die Ernährung ist nicht weiter schwierig und man macht ihnen sichtlich eine Freude, wenn man ihnen ab und zu kräftige Brocken, wie z. B. groben Krill, Muscheln oder auch Stinte reicht. Aber auch Trockenfutter wird gefressen. R. lapidifer kann während der Eingewöhnung manchmal Schwierigkeiten bereiten und eine Ichthyo-Infektion kann sich oftmals lange Zeit hinziehen. Oft hilft dann nur ein tägliches Nachdosieren. Besonders anfällig sind sämtliche Retroculus-Arten hinsichtlich der Wasserqualität und auf einen gestörten Stickstoffkreislauf reagieren diese Arten oftmals als erstes im Aquarium. Die Zucht ist durchaus möglich, gelingt aber meist nur in grossen Aquarien und mit Tieren, die mindestens 2 Jahre alt sind. Retroculus lapidifer gehört zu den Grubenlaichern, d. h. es wird eine Bodenmulde ausgehoben und darüber abgelaicht. Anschließend wird der Laich von beiden Eltern zusammengetragen und mit gröberem Sand, Blättern, leeren Muschelgehäusen u. ä. wieder abgedeckt. Die Aufzucht der Jungtiere gelingt mit Artemia-Nauplien ohne Probleme. (Photos & text by T. Weidner)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Rio Tocantis, R. Araguaia

Camptandrium sp.

6. Juli 2007

Juli 2006: In dieser Woche konnten wir eine neue attraktive Krabbe importieren. Sie gehört der Gattung Camptandrium an, die Artbestimmung ist noch nicht erfolgt.

International wird sie zur Zeit unter dem Namen Yellow Pincer Crab geführt. Sie stammt aus Indien, wo sie an den Ufern des Ganges in der Nähe Calcuttas gefangen wurde. Da sie dort im Mündungsbereich lebt ist ein Salzzusatz zum Aquarienwasser wahrscheinlich sinnvoll.

Mit etwa 1 cm Länge ist sie bereits ausgewachsen und stellt somit den Idealfall für die voll im Trend liegeneden Miniaquarien dar. Da bekanntlich noch in der kleinsten Hütte Raum ist, sollte sie bei keinem Krabbenfan fehlen.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Indien

Demanietta spec. Laos

6. Juli 2007

Demanietta spec. Laos Demanietta spec. Laos

Aus dem Grenzgebiet von Laos und Thailand kommt mit Demanietta spec. „Laos“ eine ausgesprochen schöne Süßwasserkrabbe zu uns. Von ihr existieren mehrere Farbformen. Süßwasserkrabben benötigen zur Haltung ein Aquarium das über einen etwa gleich großen Land- und Wasserteil verfügt. Einige Äste oder Steinaufbauten sollten vorhanden sein um den Tieren Klettermöglichkeiten zu bieten. Als Allesfresser verschmähen sie fast keine der krabbenüblichen Nahrungsmittel, abwechslungsreich sollte es allerdings schon sein.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand, Laos

Sesarmops intermedium

6. Juli 2007

Sesarmops intermedium

Diese Krabbe wird im Handel „Flower Crab“ genannt. Sie wird nicht größer als 4 cm; gemessen am Rückenpanzer. Die Tiere besitzen zwei große, rot gefärbte Scheren, die bis zur Hälfte des Körpergewichts ausmachen können. Diese Krabben ernähren sich in der Natur von Algen und anderen organischen Materialien, die sie mit ihren kleineren Scheren aufsammeln. Die Ernährung in Gefangenschaft sollte aus allen möglichen Futtersorten bestehen; nach der Eingewöhnung wird aber auch trockenfutter angenommen. Das Becken sollte aus 2/3 Wasserteil un 1/3 Landteil bestehen, wobei dem Wasser ruhig ein wenig Salz (1Teelöffel auf 10Liter) zugegeben werden sollte. Das Aquarium sollte allerdings sehr gut abgedeckt werden da Krabben und Krebse generell jedes Schlupfloch in der Abdeckung finden! (Photo: Frank Schäfer, Text: Izaak den Daas)

Angaben zum Tier
Herkunft Taiwan

Barbus hulstaerti

6. Juli 2007

August 2006: Letzte Nacht erreichte uns ein kleines Juwel aus dem Kongobecken. Die über Jahre für die Aquaristik verschollene Schmetterlingsbarbe Barbus hulstaerti konnte nun erstmals in etwas größerer Stückzahl importiert werden. Das lebhafte Fischlein, erreicht etwa 4cm Länge und bezaubert durch sein herrliches Farbenspiel. In ihrer Heimat kommt sie in schwer zugänglichen Regionen vor, wo sie in flachen, schattigen und relativ kühlen Urwaldgewässer lebt. Die Fundortangaben lassen mit Wasserwerten von pH um 6; und einer Gesamthärte unter 5 DGH keine übermäßigen Haltungsprobleme erwarten. Die zierlichen Männchen können von den größeren, kräftigeren Weibchen am eher schmalen vorderen Seitenfleck unterschieden werden. Da die Verfügbarkeit von Wildfängen aufgrund der heiklen politischen Lage im Kongo nicht gesichert ist, sollten sich ambitionierte Züchter diesem schwimmenden Kleinod annehmen um den Aquarienbestand zu sichern.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kongo

Discherodontus ashmeadi

6. Juli 2007

Die aus dem tropischen Südostasien stammende Rotschwanzbarbe Discherodontus ashmeadi kann eine Gesamtlänge von bis zu 14cm erreichen. Als Fundorte werden Mekong und Meklong angegeben. In ihrem Aussehen fallen besonders der dunkle Rückenflossenfleck, sowie die kräftig roten Markierungen der Schwanzflosse auf. In ihrer Heimat bewohnen sie Bäche und Flüsse mit klarem Wasser, einer mäßigen bis starken Strömung und kiesigem Boden. Dort ernähren sie sich von Insekten und anderen Wirbellosen, die sie in sich zersetzenden Blätter am Gewässergrund suchen. Lebhafte Schwarmfische dieser Größe benötigen geräumige Aquarien, ein Meterbecken sollte es für einen Schwarm schon sein. Zur Vergesellschaftung eignen sich robustere Vertreter der asiatischen Fischfauna. Besonders die Vertreter der Gattung Botia oder andere Barbenarten kommen dafür in Betracht.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand, Mekong

Corydoras sp. C 30

6. Juli 2007

Aus dem Gebiet der Amazonasmündung (Bundesstaat Amapa) in Brasilien stammt der wissenschaftlich noch unbeschriebene Corydoras C 30. In seinem Aussehen erinnert er an Tiere der weiter nördlich in Surinam und den Guyanas vorkommenden Corydoras melanistius Gruppe. Wie alle Panzerwelse, sollte auch der C 30 in einem nicht zu kleinen Trupp (5 – 8 Tiere) gehalten werden. Sie mögen einen Boden aus feinem, nicht scharfkantigem Kies oder Sand, ein leichter Mulmbelag stört sie keineswegs beim gründeln. Wichtig ist, dass genügend freie Fläche vorhanden ist, wo sie auf Futtersuche gehen können. Eine dichtere Randbepflanzung und einige Wurzeln geben ihnen einen Rückzugsraum, den sie zeitweise gerne aufsuchen. Sie sind ideale Vertreter für ein Gesellschaftsbecken mit südamerikanischen Fischen. So kann man sich ein Aquarium mit Salmlern, Zwergbuntbarschen und Harnischwelsen kaum ohne eine Gruppe am Boden umherwuselnder Corydoras vorstellen. (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Phenacogrammus cf. nigropterus

6. Juli 2007

Phenacogrammus cf. nigropterus

Dieser neue afrikanische Salmler, der von Dieter Bork in „Das Aquarium“ 12/01 als „Pastell-Kongosalmler“ vorgestellt wird, stammt aus dem Maindombe See (auch „Lac Leopold II“) in der Demokratischen Republik Kongo (Zaire). Sie konnten von der Zierfischzüchterei Winter in grösseren Stückzahlen vermehrt werden. Die Flossen der Männchen sind wunderschön ausgezogen und hübsch gefärbt (die „fransig“ ausgezogene und dunkel gesäumte Rückenflosse ausgewachsener Tiere reicht bis zur Schwanzflosse). Die Färbung der weiblichen Tiere ist deutlich unspektakulärer (silbergrauer Körper und „kurze“ durchscheinende Flossen) Während der häufig zu beobachtenden Balzspiele entwickeln die männlichen Tiere leuchtend gelb-orangene Flossen, die Körperfärbung gewinnt ebenfalls erheblich an Intensität und der sonst nur angedeutete strichförmige Schulterfleck wird deutlich breiter und tiefschwarz. Die Laichkörner sind auffällig groß (ca. 1,2-1,4mm), glasklar und nicht klebend. Das Wachstum der Jungtiere ist sehr langsam. Insgesamt handelt es sich um einen sehr ansprechenden, agilen, friedlichen, pflegeleichten neuen Salmler, der weder andere Fische noch Pflanzen behelligt und dessen ganze Schönheit am besten bei etwas gedämpftem Licht zur Geltung kommt. (Photo von F.Schäfer, Text von P. & M. Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Kongo
Name Phenacogrammus cf. nigropterus

Hyphessobrycon haraldschultzi (= spec. „Araguaia“)

6. Juli 2007

Hyphessobrycon haraldschultzi (= spec. „Araguaia“)

Rote Fische erregen unter Aquarianern immer Interesse und besonders intensiv rotgefärbte um so mehr. Als wir vor mittlerweile fünf Jahren die ersten Tiere dieses Salmlers unter dem Namen „Hyphessobrycon serpae – der Echte“ (Wildfänge aus dem Rio Araguaia) erhielten, waren auch wir sofort begeistert. Auf den ersten Blick (noch in der Transporttüte) sahen diese Salmler dem Blutsalmler, Hyphessobrycon eques, früher Hy. callistus, recht ähnlich. Auch erinnerten sie ein wenig an den Roten Phantomsalmler, Hyphessobrycon (früher Megalamphodus) sweglesi, wobei sie allerdings offensichtlich „kurze Flossen“ besaßen. Dass es sich um keine der beiden Arten handelt, war allerdings schnell klar. Bis heute steht eine endgültige Bestimmung aus, es könnte sich um Hyphessobrycon haraldschultzi oder eine unbestimmte Art handeln. Die Nachzucht dieses Salmlers, der inzwischen immer wieder, allerdings sehr selten, als Wildfang im Handel auftaucht, ist schwierig aber mit viel Geduld durchaus möglich. Sowohl die Wildfänge des „Karminroten“ als später auch die Jungtiere erwiesen sich als absolut „verträglich“ untereinander und gegenüber anderen, auch kleineren Fischen. Die Ernährung mit jeglichem Lebend- und Trockenfutter bereitet keine Schwierigkeiten (Pflanzen werden nicht behelligt), wobei die Jungfische eher zu den langsam wachsenden Salmlern gehören. Zum „Wohlfühlen“, bzw. damit das intensive Rot am besten zur Geltung kommt, sollte das Aquarium gut bepflanzte Bereiche mit indirektem Lichteinfall enthalten. Meist halten sich diese Salmler in der unteren (mittleren) Beckenregion auf, ein intensives Balz- und Imponierverhalten auch im Gesellschaftsbecken eine „Hauptbeschäftigung“ darstellt. (Photo & Text von P. & M. Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Rio Araguaia
Name Hyphessobrycon spec. „Araguaia“

Ancistrus spec. L 352

6. Juli 2007

Ancistrus spec. L 352

Unser Photo zeigt ein Paar von Ancistrus spec. L 352, einem mit 6 – 7 cm sehr klein bleibenden Harnischwels aus dem Rio Iriri. Sehr schön ist in der Aufsicht die unterschiedliche Körperform zu erkennen, die neben dem charakteristischen Bart der Männchen das Unterscheiden der Geschlechter recht leicht macht. Wie die hohe L Nummer zu Recht vermuten lässt, wurden sie erst vor wenigen Jahren erstmals importiert und sind bis heute nur selten im Handel zu finden. Um so größer ist unsere Freude, momentan einige fast ausgewachsene Exemplare dieser Art anbieten zu können. (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Rio Iriri

Hypancistrus spec. L 236

6. Juli 2007

Hypancistrus spec. L 236

„Simply the Best“: Vor einigen Tagen konnten wir einige dieser Schönheiten importieren. Bei einer Größe von etwa 10cm zeigt das Weiß des hier abgebildeten Männchens eine phantastische Intensität. Da es sich bei einem weiteren Importtier um ein nicht weniger schönes Weibchen zu handeln scheint, besteht Hoffnung eines Tages Nachzuchten dieser Raritäten anbieten zu können. (Photo und Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Name Hypancistrus spec. L 236

Scobiancistrus aureatus L 14

6. Juli 2007

Dezember 2006: Letzte Woche erhielten wir einen wirklich kapitalen, männlichen Scobiancistrus aureatus. Mit einer Länge von über 30 cm dürfte er wohl fast ausgewachsen sein. Auffallend sind die stark ausgeprägten Stacheln auf den Kiemendeckeln (Interopercularodontoden), sowie auf den Brustflossen.

Wie die meisten L-Welse aus dem Rio Xingu mag er es gern etwas wärmer, zur Haltung solltre die Wassertemperatur 26°C nicht dauerhaft unterschreiten. Zur Zucht, die meines Wissens noch nicht gelang, muss es sicher deutlich wärmer sein, die meisten L-Welse aus dem Xingu werden bei Temperaturen zwischen 28°C und 30°C vermehrt.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Rio Xingu

Protopterus aethiopicus congicus

6. Juli 2007

Gerade eingetroffen: äthiopische Lungenfische (Protopterus aethiopicus) zählen zu den echten Überlebenskünstlern. Zur Atmung sind sie auf atmosphärische Luft angewiesen, wenn man ihnen den Zutritt zur Oberfläche verwehrt, können sie also im Wasser (Aquarium) ertrinken. Das Luftatmen erlaubt ihnen dafür aber eine fast amphibische Lebensweise. Auch ein zeitweiliges Austrocknen ihrer Gewässer können sie in einer Ruhephase in einem selbst gebildeten Kokon überstehen. Im Gegensatz zu einigen anderen Lungenfischarten sind die „Äthiopier“ recht auffallend gefärbt und zumindest als Jungfische für die Aquarienhaltung gut geeignet.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kongo, Congo River
Name Protopterus aethiopicus Zaire

Osphromenus exodon

6. Juli 2007

Osphromenus exodon

Obwohl dieser Fisch wie ein gewöhnlicher Speise-Gourami aussieht, ist er eine absolute Rarität, die unseres Wissens nach noch nicht nach Deutschland eingeführt worden ist. Sobald die Tiere eine Grösse von etwa 30-40cm erreicht haben, stülpen sich die Lippen nach aussen und die mit vielen kleinen weißen Zähnen besetzte Innenseite wird sichtbar. Leider gibt es NUR in der Originalbeschreibung Bilder in diesem Stadium. Ein kleiner Tipp: Schauen Sie sich diese Tiere ab April 2002 in der WILHELMA in Stuttgart an! (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kambodscha
Name Osphromenus exodon
Lateinischer NameLateinischer Name Osphromenus exodon

Mastacembelus spec. „Kamerun“

6. Juli 2007

Dieser Stachelaal erreichte uns aus Kamerun. Die Zuordnung zu einer Art war uns bisher nicht möglich. Da Stachelaale überwiegend auf sandig bis schlammigem Untergrund vorkommen, sollte man bei der Beckeneinrichtung einen hohen Bodengrund einbringen, in den sich die Tiere zurückziehen können. Auch sollte das Aquarium viele Versteckmöglichkeiten bieten. Die Zusammensetzung des Wassers spielt bei der Haltung von Stachelaalen keine entscheidende Rolle, ein leichter Salzzusatz ist aber bei vielen Arten zu empfehlen.

Zur Eingewöhnung benötigen Stachelaale in der Regel Lebendfutter, eine Umgewöhnung an Frostfutter ist teilweise möglich. Einige Mastacembelus – Arten konnten bisher in Gefangenschaft vermehrt werden.

Das Verhaltensrepertoire von Pfeilschnäbeln, wie sie auch genannt werden, ist ausgesprochen vielseitig, so dass sie öfter mal Einlass in unsere Aquarien finden sollten.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kamerun

Chitala ornata

6. Juli 2007

Der Tausenddollarfisch ist ein alter Bekannter und wurde schon im Jahre 1934 aus Süd-Ost Asien eingeführt. Es sind dämmerungs- bzw. nachtaktive Fische. Mit zunehmendem Alter werden sie immer mehr zu Einzelgängern. Das Becken sollte mit dichter Rand- und Hintergrundbepflanzung dekoriert werden, aber trotzdem genügend Schwimmraum bieten. Einige Verstecke aus Wurzeln und Steinen sollten auf keinen Fall fehlen. Die Fische bevorzugen gedämmtes Licht, deshalb sollten die Wasseroberfläche mit Schwimmpflanzen ausgestattet werden. Das Wasser sollte weich (unter 5 Grad dH) und schwach sauer (pH 6,0-6,5) sein. Die Tiere sind gefräßige Räuber. Sie fressen Lebendfutter aller Art (Würmer, Insekten und deren Larven, Mollusken, Fische); kleingeschnittenes Fleisch und Krebsfleisch wird auch gerne gefressen. C.ornata ist der größte Vertreter der Familie. In Ausnahmefällen können Exemplare bis zu einem Meter lang werden. Die Tiere sind in ihrer Heimat sehr beliebte Speisefische.

(Photo: Frank Schäfer, Text: Izaak den Daas)

Angaben zum Tier
Herkunft Laos, Thailand Kamboscha, Mekong
Name Tausenddollarfisch

Teleogramma depressum

6. Juli 2007

Teleogramma depressum

Der etwas über 10 cm werdende Stromschnellenbewohner des unteren Kongoeinzugs gilt allgemein als der flachste Cichlide der Welt. Auf den ersten Blick ähnelt er dem etwas bekannteren T. brichardi, doch ist T. depressum, wie es schon der Artname verspricht, deutlich abgeflachter, was besonders dann auffällt, wenn er sich auf seine typische Art und Weise mit den Bauchflossen auf dem Untergrund abstützt. Die Pflege im Aquarium stellt den Pfleger kaum vor größere Probleme, da er mit jedem gängigen Futter sehr leicht zu ernähren ist. Da die Tiere jedoch innerartlich territorial sind, sollte man trotz ihrer geringen Größe ein Aquarium mit einem Fassungsvermögen von mindestens 160 l zur Verfügung haben. Pflanzen werden nicht gefressen und an die Wasserwerte werden keine nicht zu erfüllenden Ansprüche gestellt. Als Höhlenbrüter lieben sie enge Nischen und Spalten, in die sie sich zurückziehen können und später auch ablaichen werden. Je enger die Spalte ist um so wohler fühlen sie sich darin. Teilweise werden auch flach auf dem Boden liegende Steine von den Tieren selbst unterhöhlt. Die Geschlechter lassen sich recht einfach unterscheiden und so zeigen die Weibchen recht bald eine breite rotorangene Zone auf der Schwanzflosse, die den Männchen fehlt oder zu einem sehr schmalen Strich reduziert ist. Laichreife Weibchen zeigen einen gelborangenen bis rötlichen Bauch. Männchen behalten die übliche braunschwarze Grundfärbung. (Photo & Text von T. Weidner)

Angaben zum Tier
Herkunft Kongo

Geophagus altifrons

6. Juli 2007

Geophagus altifrons

Sicherlich lässt sich es hervorragend über Geschmack streiten, doch haben sich die verschiedenen Populationen von Geophagus altifrons bei Cichlidenliebhabern nicht zu Unrecht einen festen Platz erobern können. Und eine der schönsten Varianten mag wohl Geophagus altifrons „Tapajos“ sein. Noch dazu ist G. altifrons ein einfach zu pflegender Cichlide, der zwar aufgrund seiner Grösse von max. 30 cm Aquarien mit mindestens 500 l Fassungsvermögen benötigt, doch in einem solchen Behältnis nur noch geringe Ansprüche an den Pfleger stellt. Je weicher das Wasser ist, umso schöner gefärbt ist er, doch lässt er sich auch bei höheren pH-Werten oder in härterem Wasser problemlos pflegen. Trotz seiner Grösse nimmt er willig Trockenfutter und das Frostfutter sollte nicht zu grob und hartschalig sein, da sich sonst Verdauungsprobleme einstellen können. Da es sich um einen Erdfresser handelt, sollte auch feiner, nicht scharfkantiger Bodengrund zum Wühlen vorhanden sein. Pflanzen frisst er zwar nicht, doch durch seine Wühltätigkeit ist es schwer, Pflanzen dauerhaft im Bodengrund zu verankern. Geophagus altifrons ist ein ovophiler Maulbrüter, der auch noch in etwas härteren Wasser (etwa 25 °dGH) gezüchtet werden kann. (Photo & Text von T. Weidner)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Carcinoscorpius rotundicauda

6. Juli 2007

Carcinoscorpius rotundicauda Carcinoscorpius rotundicauda

Zu Recht werden Pfeilschwanzkrebse als lebende Fossilien bezeichnet, da ihre Vorfahren bereits vor ca. 500 Millionen Jahren warme Flachmeere bevölkerten. Die Bezeichnung Pfeilschwanzkrebs ist allerdings irreführend, ihre nächste Verwandtschaft sind die Spinnentiere. Die hier vorgestellte Art der Molukken Pfeilschwanzkrebs stammt aus Südostasien wo er Küstenbereiche von Indien bis Indonesien bewohnt. Er kann eine Länge von 30 cm erreichen und ist damit für die Aquarienhaltung durchaus geeignet. Allerdings sollte dem Wasser eine gute Portion Salz zugefügt werden. Bei einer Leitfähigkeit von 6 mS/cm sind sie in unserer Anlage ausgesprochen munter.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Indien - Indonesien

Euryrhynchus amazoniensis

6. Juli 2007

April 2006: Zur Zeit wieder erhältlich: Euryrhynchus amazoniensis eine Garnelenrarität aus Südamerika. Das reizvolle Punkt- und Streifenmuster auf ihrem Körper begründete ihren englischen Namen Peru Zebra Shrimp.

Die nur etwa 3 cm lang werdende Art benötigt zur dauerhaften Haltung niedrige pH Werte und weiches Wasser, da ansonsten eine gewisse Anfälligkeit gegenüber bakteriellen Erkrankheiten vorzuliegen scheint.

Infolge ihrer geringen Größe sollte sie selbstverständlich nicht mit räuberischen Fischen vergesellschaftet werden. Sehr gut eignet sie sich dagegen für ein südamerikanisches Gesellschaftsbecken mit zarten Salmlern und Zwergpanzerwelsen.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru, Brasilien

Tanichthys albonubes „Gold“

6. Juli 2007

Bei Tanichthys albonubes „Gold“ handelt es sich um eine Zuchtform des lange bekannten Kardinalfisches. Kardinalfische die seit Ende der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts importiert werden hießen damals „Neon des kleinen Mannes“. Dies nahm einerseits Bezug auf ihre attraktive Färbung, auf der anderen Seite stand ihr im Vergleich zum Neon damals sehr geringer Preis. In seiner südwestchinesischen Heimat soll der Kardinal infolge von Staudammprojekten und Umweltschäden ausgestorben sein, im Aquarium ist dies zum Glück nicht zu befürchten. Da sie aus einem Übergangsbereich von tropischen zum subtropischen Klima stammen vertragen sie Temperaturen bis knapp unter 10°C hervorragend, können also im Sommer auch in den Gartenteich gesetzt werden. Dort sind sie hervorragende Vertilger von Mückenlarven, müssen im Herbst aber wieder ins häusliche Aquarium. Ein gewisser jahreszeitlicher Temperaturwechsel wirkt bei ihnen sehr fördernd auf die Zucht, die nicht schwer ist. Im Aquarium sind sie genügsame Allesfresser, als Schwarmfische sollten sie selbstverständlich in einer Gruppe gepflegt werden.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Zuchtform

Corydoras sp. C 71

6. Juli 2007

Corydoras sp. C 71

August 2006: Eine weitere Corydoras Rarität konnten wir mit Corydoras spec. C 71 aus Brasilien importieren. Die Tiere stammen aus dem Rio Arua im Bundesstaat Para. Mit einer Endgröße von 6 cm gehört dieser Langschnäuzer zu den mittelgroßen Corydoras-Arten. Die Haltungsansprüche dürften dem allgemeinen Corydorasbild folgen. Ein mit feinem Sandgrund versehenes Aquarium, das über Freiflächen und Rückzugsmöglichkeiten verfügen sollte, dürfte ideal sein. Vermutlich stellen sie auch an die Wasserchemie keine übermäßigen Ansprüche. Da namhafte Züchter bereits Zuchtversuche unternehmen dürfte in einiger Zeit auch mit Nachzuchttieren zu rechnen sein.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Hydrolycus tatauaia

6. Juli 2007

Aus Peru kamen einige Wolfssalmler der Art Hydrolycus tatauaia zu uns. Zur Haltung dieser imposanten Jäger benötigt man selbstverständlich geräumige Aquarien.

Junge Exemplare können in Schwärmen gehalten werden, im Freiland wurden sogar gemischte Schwärme beobachtet. Mit zunehmendem Alter steigt ihr Aggressionspotential und sie werden zunehmend territorial.

In ihren Heimatgewässern lauern sie gern hinter Felsblöcken von Stromschnellen um dann pfeilschnell ihre Opfer zu erbeuten.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru