Archiv für den Autor: Paul_

3500gramm & 35cm: Serrasalmus rhombeus BLACK

30. Mai 2008

So groß sind die Schwarzen Piranhas, die wir letzte Woche aus Peru bekamen!
Eine Gruppe von 3 Tieren erreichte uns in drei riesigen Boxen…..und alle kamen
wohlbehalten an. Es sind wirklich wunderschöne Tiere: sie wirken sehr graziös aber auch
irgendwie sehr bedrohlich. Einfach faszinierend!


Parathelphusa pantherina

28. Mai 2008

(28.Mai 2008) Letzte Woche erhielten wir aus dem Matano See (Indonesien) eine wunderschöne neue Krabbe: die Pantherkrabbe. Sie lebt fast ausschließlich unter Wasser; benötigt nur einen minimalen Landteil. Das Wasser sollte eher hart als weich sein und etwa 25-29°C betragen. Die Fütterung sollte den
Aquarianer vor keine allzu großen Probleme stellen: bei uns wird von Granulat bis Frostfutter alles gerne angenommen. Bemerkenswert ist, wie sich der ein oder andere denken kann, das diese Krabbe nur in
sehr gut abgedeckten Becken gepflegt werden sollte! Es sind wirklich Ausbrecher der feinsten Sorte!(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Indonesien
Verfügbare Größe in cm 4-6

NEU NEU NEU: Neonblaue Muscheln!

16. Mai 2008

Diese Woche neu eingetroffen: neon blaue Muscheln aus Asien.
Leider nur eine geringe Anzahl, aber extrem schön und selten.
Sie gehören zur Familie POLYMESODA….mehr Informationen liegen
uns leider sonst nicht vor…..über die große (5-7cm), schöne
Unbekannte.

Glanidium melanopterum

9. Mai 2008

(09.Mai 2008) Einen ganz außergewöhnlichen Wels konnte Aquarium Glaser jetzt aus dem Süden Brasiliens importieren. Das etwa 40 cm lange Exemplar wurde einstweilen als Angehöriger der Gattung Glanidium identifiziert. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um die Art Glanidium melanopterum. Allerdings ist unser Exemplar
deutlich größer, als das für diese Art gemeinhin angegeben wird. Glanidium gehören zu den Trugdornwelsen und ist sozusagen eine stark vergrößerte Ausgabe der besser bekannten Tatia. Wie alle Trugdornwelse verfügt
auch Glanidium über eine innere Befruchtung, weswegen die Afterflosse des Männchens zu einem speziellen Begattungsorgan umgebildet ist. Unser Exemplar ist allerdings ein weibliches Tier. Das breite Maul lässt
es geraten erscheinen, bei der Vergesellschaftung etwas vorsichtig zu sein. Wie die meisten Trugdornwelse
ist auch dieses Tier tagsüber sehr ruhig, was auf eine nachtaktive Lebensweise schließen lässt.(Photo & Text F.Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Verfügbare Größe in cm 40

Deutsche Nachzuchten von Austrofundulus guajira

8. Mai 2008

Zum esten mal bei uns lieferbar: deutsche Nachzuchten von Austrofundulus guajira. Ein Riese unter den Killis der Neuen Welt: diese Art wird etwa 8-9cm! Damit gehören sie zu den größten ihrer Familie. Im wahrsten Sinne des Wortes „großartig“ !


Sphaerichthys vaillanti

25. April 2008

(25.April 2008) Eine wirklich Perle der Natur ist im Moment verfügbar: Sphaerichthys vaillanti. Diese Art, die bei uns unter dem Namen roter Schokogourami gehandelt wird, ist unumstritten der schönste Vertreter der Gattung Sphaerichthys, die 4 Arten umfasst. Solange bei der Haltung
auf den pH (4,5-6,5) und weiches, nicht zu kaltes Wasser (25-29°C) geachtet wird, hat der Aquarianer eine atemberaubende Schönheit in seinem Becken. Die Tiere danken es ihren Pflegern mit wunderschönen Farben: die Männchen zeigen einen sehr hohen Rotanteil. Allerdings sollten sie nur mit ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet, oder besser noch, im Artbecken gehalten werden. Dort kann man auch das Brutverhalten dieses maulbrütenden Labyrinthers bewundern. Es handelt sich
um einen Allesfresser, der zur Zucht allerdings viel lebende Nahrung benötigt.(Photo & Text R. Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Borneo
Verfügbare Größe in cm 4-5

Oreoglanis siamensis

21. April 2008

(21.April 2008)…und wieder eine richtige Rarität: Oreoglanis siamensis. Allerdings fanden nur sehr wenige Tiere den Weg zu uns. Die Tier sind im Mekong und Chao Phyraya Bassin beheimatet. In Nord-Thailand
kommen sie in der Bergregion Mae Nam Ping und Doi Chiang Dow in schnell fließenden, etwa 18°C kühlen Bächen vor. Dort leben Sie unter Steinen versteckt bei einem pH von 6,4-8,9. Der Sauerstoffgehalt dieser Gewässer
liegt bei etwa 8-10mg pro/L; d.h. die Wasserwerte sind sehr speziell und müssen zu einer erfolgreichen Pflege unbedingt beachtet werden. Ihre Nahrung sollte aus feinem Futter bestehen: Futtertabletten und feines Frostfutter werden gerne angenommen. Aufgrund des seltenen Vorkommens, werden in den Herkunftsgebieten schon Anstrengungen
unternommen, diesen Fisch zu züchten und wieder aus zu wildern. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 4-6 & 6-8

Uaru fernandezyepezi

9. April 2008

(9.April 2008) Erstmals können wir einige Nachzuchten von Uaru fernandezyepezi anbieten. Die Heimat dieses ausgesprochen seltenen Cichliden liegt im Grenzgebiet von Kolumbien und Venezuela, wo er unter anderem im Einzugsgebiet des Rio Atabapo vorkommt. Aus den gleichen Gewässern stammen eine Reihe
anspruchsvoller Aquarienfische wie z.B. Altum Skalare. Die Haltungsbedingungen sind daher
ähnlich, bei möglichst geringer Wasserhärte sollte der pH Wert deutlich im sauren Bereich liegen. Hohe Temperaturen und ein keimarmes Milieu verringern die Krankheitsanfälligkeit.
(Photo F.Schäfer, Text K.Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kolumbien/ Venezuela
Verfügbare Größe in cm 6-8

Crenicichla sp.ATABAPO FIRE Venezuela

19. März 2008

Eine sehr begrenzte Anzahl eines der schönsten Schlankcichliden, haben wir letzte Woche erhalten: Crenicichla sp.ATABAPO FIRE Venezuela. Wir bitten die minderwertige Qualität des Bildes zu entschuldigen, es entstand bei uns in der Anlage, nicht in einem Fotobecken. Es zeigt aber dennoch ansatzweise, wie wunderschön diese Fische sind!



 

Sinogastromyzon wui

18. Februar 2008

Sinogastromyzon wui

(18. Feb.2008) Letzte Woche erhielten wir diesen von FANG 1930 beschriebenen Flossensauger. Das Vorkommensgebiet
erstreckt sich vom Nanpan-Jiang und Xi-Jiang Bassin in Guangdong bis in die Guanxi Provinz in China. Die maximale Größe liegt bei etwa 8-10cm. Die Haltung sollte im Artbecken erfolgen, nicht über 22-23°C bei hohem Sauerstoffgehalt und idealerweise mit starker Strömung, da die Tiere in der Natur in schnell fließenden, kühlen Gebirgsbächen vorkommen. Der pH sollte bei etwa 7.0-8.0 liegen. Es handelt sich bei diesem Flossensauger
um eine Art, die sich vorwiegend fleischlich ernährt. Algen werden so gut wie gar nicht gefressen. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft China
Verfügbare Größe in cm 4-5

Homaloptera tweediei

14. Februar 2008

Homaloptera tweediei

(14.Feb.2008) Die mit nur 4 cm ausgewachsene Geckoschmerle, Homaloptera tweediei, ist ein für die Aquaristik sehr interessanter Vertreter der Flossensauger! Anders wie bei den meisten anderen Flossensaugern, kann der Aquarianer sie langfristig auch über 24°C halten. Hauptgrund ist die Herkunft der Tiere, welche in zentral Thailand liegt. Nach der Eingewöhnung sind es äußerst dankbare Pfleglinge, welche dem Aquarianer auch im Gesellschaftsbecken. Ganz interessant zu Wissen ist auch, dass sich die Art in der Natur sehr schnell reproduziert: in weniger als 15 Monaten kann sich eine Population verdoppeln!(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 3-4

Coenobita cf.pseudorugosus

11. Februar 2008

(11.Feb.2008) Wieder mal eine euer „Krabbler“: Coenobita cf.pseudorugosus. Aus Asien erreicht uns dieser, sehr schön rot gefärbte Landeinsiedlerkrebs. Die Haltung sollte mit den gleiche Vorgaben erfolgen, wie bei anderen
Landeinsiedler-Arten auch. Bemerkenswert sind die sind die Eigentumswohnungen der Krebse: wunderschöne, etwa 5-6cm lange Turmdeckelschnecken…..die von den Einsiedlern den Mietvertrag gekündigt bekommen haben, zwecks Eigenbedarf…(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Indonesien
Verfügbare Größe in cm 5-6

Hypancistrus spec. L 173b

1. Februar 2008

(19.Feb.2008) Nach längerer Pause wieder im Angebot: deutsche Nachzuchten von L 173. Dieser sehr seltene Hypancistrus ist wohl die am nächsten mit L 46 verwandte Art. Als Jungfische erinnern sie sehr stark an die Zebras, allerdings ist ihr Streifenmuster unregelmäßig und kann auch in Punkte aufgelöst sein. In der Endgröße liegen sie etwas über L 46 auch sind ihre Gelege größer. Da sie ihr Vorkommensgebiet mit anderen Hypancistrus Arten teilen sind die Haltungsansprüche identisch (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl).

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Verfügbare Größe in cm 4-6 & 6-8

Corydoras sp. C 115/116

16. Januar 2008

(16.Jan.2008) Dieser Spitzkopf- oder aus dem Englischen (longnose) „Langnasen“-Panzerwels ist von Hoffmann&Hoffmann im September 2004 in Peru in einer kleinen Quebrada 50 km von Puerto Maldonado Richtung Bolivien gefangen und legal mitgebracht worden. Interessant ist die sehr variable Zeichnung von einfarbig grau genetzt bis zu großen schwarzen Flecken an den Körperseiten (daher auch C115 und 116). Die Zucht ist für einen „Langschnäuzer“ erstaunlich problemlos, die Weibchen setzen die relativ kleinen Eier einzeln in
„Moospflanzen“ ab. Die Jungfische wachsen extrem schnell.(Photo & Text P.& M.Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Verfügbare Größe in cm 3

Bryconamericus/Hemibrycon sp.

16. Januar 2008

(16.Jan.2008) Diese hübschen, flinken ca. 6 cm lang werdenden stahlblau glänzenden Salmler fingen Hoffmann & Hoffmann 2004 in einem Klarwasserbach in Peru in Andennähe. Sechs Tiere erreichten Deutschland und konnten zur Nachzucht gebracht werden. Sie sind nicht sehr wärmebedürftig, 24 °C sind ausreichend. Die Jungfische wachsen langsam. Eine exakte Zuordnung ist bislang nicht gelungen, möglicherweise handelt es sich um eine unbeschriebene Art.(Photo & Text P.& M.Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Verfügbare Größe in cm 3-4

Cheirodon sp. (A)

16. Januar 2008

(16.Jan.2008) Von den drei verschiedenen, von Hoffmann&Hoffmann 2004 in Peru gefangenen, nicht genau zu klassifizierenden
Cheirodon/Odontostilbe Arten ist Cheirodon sp. (A) die farbigste Art, bei denen die Tiere rot getönte Bauch- und Afterflossen haben, Männchen intensiver als Weibchen. Auch diese Fische wurden bereits mehrfach nachgezüchtet. Produktiv und schnellwüchsig.(Photo & Text P.& M.Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Verfügbare Größe in cm 2

Ein unbeschriebener Schlangenkopf!

27. Dezember 2007


ERSTIMPORT einer absolut neuen Channa-Art aus Indien; Channa sp.! Nur ein einziges Tier erhielten wir in einer unserer letzten Sendungen. Bis dato ist nur bekannt, daß es sich um eine Art handelt, welche mit C.Bleheri verwandt ist. Aus diesem Grund wird vermutet, daß die maximale Größe bei etwa 12cm liegen wird. Ansonsten sind keine genaueren Angaben vefügbar, werden aber sobald wie möglich nachgereicht.

Auriglobus silus

21. Dezember 2007

(21.Dez.2007) Gestreckter Goldkugelfisch wird er genannt. Dieser lebhafte Süßwasserkugelfisch erreichte uns diese Woche aus Thailand. Sie stellen keine erhöhten Ansprüche an die Wasserwerte, können allerdings im Alter untereinander unverträglich werden. Die maximale Größe wird mit etwa 9-11cm angegeben. Alles in allem eine interessante Art, die in der Mehrzahl wohl von Spezialisten und erfahrenen Aquarianern gepflegt werden wird. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 4-5

Platy Blutendes Herz BLAU

19. Dezember 2007

(19.Dez.2007) Auch diese neue Zuchtvariante erreichte uns letzte Woche. Momentan haben wir nur wenige Tiere verfügbar; zudem ausschließlich männliche Tiere. Die Färbung „Blutendes Herz“, also die auf die untere Körperhälfte
beschränkte, tiefrote Grundfarbe, kann nämlich aus genetischen Gründen nur beim Männchen auftreten. Die Weibchen sind von „normalen“ Blauen Platys nicht zu unterscheiden. Züchter müssen also auf Blaue Platy-Weibchen zurückgreifen, um die wunderschöne Form vermehren zu können. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 2-3

Sewellia sp. Spotted

19. Dezember 2007

Sewellia sp. Spotted(19.Dez.2007) Aus Vietnam stammt diese vermutlich wissenschaftlich noch nicht beschriebene, sehr attraktive Flossensaugerart. Sie erinnert entfernt an Sewellia lineolata, ihr Punktmuster ist allerdings feiner und die für S. lineolata charakteristischen „Seitenstreifen“ fehlen. Wie alle Flossensauger stammen sie aus schnell fließenden Gewässern, wo sie in z. T. reißender Strömung algenbewachsene Steine abweiden. Für ihre Aquarienhaltung bedeutet dies, dass sie erhöhte Ansprüche an die Wasserqualität sowie den Sauerstoffgehalt stellen. Ein Filter der eine starke Strömung erzeugt, größere möglichst abgerundete Steine und eine starke Beleuchtung (Algenwuchs!) sind zur Haltung vorteilhaft. Als Aufwuchsfresser sollte man sie nicht zu üppig ernähren, auf jeden Fall ist pflanzliche Beikost wichtig.
(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl).

Angaben zum Tier
Herkunft Vietnam
Verfügbare Größe in cm 5-6

Poropuntius laoensis

19. Dezember 2007

Erstmals konnte Aquarium Glaser nun diese nur den ersten Blick etwas unscheinbare, rund 20-25 cm lang werdende Barbe importieren. Es handelt sich um einen Bewohner klarer Waldbäche im Einzug des gewaltigen Mekong-Flusses. Die friedfertigen Tiere entpuppen sich beim genaueren Hinschauen als sehr farbenprächtig. Besonders der goldgelb glänzende Schwanz ist äußerst attraktiv, was schon zur deutschen Bezeichnung „Goldene Scherenschwanzbarbe“ führte (Engl: Goldtailed Tinfold Barb). Die seltene Art ist nur in wenigen Exemplaren verfügbar!

(Photo & Text F.Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand / Laos
Verfügbare Größe in cm 10-12 cm

Kalenderjahrbuch 2008

18. Dezember 2007


Das Jahrbuch zeigt alle Import-Highlights & Neuzüchtungen von Fischen und Terrarientieren der zurück liegenden Saison auf über 350  exzellenten Farbfotos. Weiterhin bietet es:  600  Messe- und Veranstaltungstermine, je 500  Adressen von Zoos, Schauaquarien, Naturparks weltweit,   Aquarien- u. Terrarien-Vereine,  Adressen vonTierarztpraxen für Fische und Terrarientiere in Europa, sowie  Landkarten von Afrika, Asien, Südamerika etc., weltweite Länder-Zollcodes, Ferientermine, Reiseziele und viele weitere nützliche Tipps. Dieses wertvolle Werk ist ein ideales Geschenk für jeden Aquarianer und Terrarianer zu jeder Gelegenheit. Zum bestellen einfach HIER klicken!

Alpheus cyanoteles

17. Dezember 2007

(17.Dez.2007) Knallkrebs…so werden sie gennannt. Aktuell haben wir eine geringe Stückzahl verfügbar. Dabei handelt es sich um ein Brackwasser-Art, die sich vollständig and ein Leben im Süßwasser angepaßt hat. Vorkommensgebiet ist die malayische Halbinsel. Der Name Pistolenkrebs kommt von der Fähigkeit, mit den stark vergrößerten Scheren, ein knallendes Geräusch zu erzeugen. Dieses ist auch außerhalb des Wassers sehr gut
hörbar. Untereinander sind die Tiere allerdings unverträglich. Eine Einzelhaltung wird empfohlen. Die Fütterung stellt den Aquarianer vor keinerlei Probleme: A.cyanoteles ist ein Allesfresser.
(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 5-7

3 neue Zuchtvarianten von Barbus tetrazona

17. Dezember 2007

Seit letzter Woche haben wir 3 neue Zuchtvarianten der beliebten Sumatrabarbe verfügbar.
Es handelt sich um goldene mit grünen Streifen:



Platin-Albino:



und Platin-Grün:



Wir werden diese neuen Farbschläge ab sofort regelmässig im Programm haben!

Tylototriton shanjing

13. Dezember 2007

(13.Dez.2007) Einen der schönsten Vetreter der Gattung Tylototriton können wir im Moment mit der Art T.shanjing anbieten. Diese wunderschönen Tiere kommen nur sporadisch zu uns. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von
Mittel über West-Yunnan in China, Laos & Myanmar. Sie leben in subtropischen Waldregionen in etwa 2000m Höhe.
Die Fortpflanzung erfolgt in langsam fließenden Flüssen und Seen. Nach der Paarung legen die Weibchen bis zu 300 Eier.Die Tiere sollten in einem Terrarium mit Waldboden, Laub, Moos und einigen
Versteckmöglichkeiten gehalten werden, auch eine „Badegelegenheit“ darf nicht fehlen. Zu beachten ist die Temperatur: sie sollte zwischen 15 und 20°C liegen, in der Nacht auch niedriger. Die maximale Größe liegt bei etwa 17cm; die Geschlechter können von Spezialisten unterschieden werden, es gibt für den Laien allerdings keine offensichtliche Geschlechtsunterschiede. Alles in allem handelt es sich um ein sehr attraktive Art, deren Ansprüche man allerdings in allen Punkten berücksichtigen und erfüllen sollte. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft China / Laos
Verfügbare Größe in cm 10-12

ERSTIMPORT: Arothron firmamentum

13. Dezember 2007

ERSTIMPORT: Arothron firmamentum

Gestern erhieleten wir aus Burma wieder einmal einen Erstimport: Arothron firmamentum. Es handelt sich hierbei um einen Seewasser Kugelfisch, der allerdings in reinem Süßwasser gefangen wurde. Dies ist der erste Nachweis für diese Art überhaupt im Süßwasser. Sobald mehr Informationen vorliegen, werden diese nachgereicht…..

Macrobrachium sp.RED CLAW

10. Dezember 2007

(10.Dez.07) Diese wunderschöne Macrobrachium-Art hat uns letzte Woche erreicht: Macrobrachium sp.RED CLAW. Diese aus Ost-Borneo kommende Garnele ist nur in sehr geringer Stückzahl vorrätig. Laut dem Exporteur sind dies die einzigen Exemplare, die nach Europa gelangten. Das Bild zeigt ein männliches Tier, ein weibliches sehen Sie, wenn Sie auf den blauen fisch unter dem Bild Klicken. (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Borneo
Verfügbare Größe in cm 3-4

Occidozyga lima

30. November 2007

(30.Nov.2007) Ab sofort regelmäßig verfügbar: Occidozyga lima, der Java-Schwimmforsch. Diese lustigen Gesellen kommen fast überall in Indonesien vor. Sie sind anspruchslos und sollten in kleineren Gruppen gepflegt werden. Ein 60er Becken reicht für eine Gruppe von 10 Tieren aus; da diese Art nur etwa 3-4cm groß wird. Sie treiben meistens an der Wasseroberfläche…..und warten auf Beute, die in unseren Breiten aus jeglicher Art Anflugnahrung wie Drosophila oder anderen Fliegen bestehen sollte. Ein Versuch, die Tiere mit lebenden Wasserflöhen, Mückenlarven oder Frostfutter zu füttern, wird oftmals mit begeisterter Nahrungsaufnahme belohnt. Mit etwas Geduld kann man sie sogar an die Fütterung mit einer Pinzette gewöhnen.
Im Aquarium sollten „schwimmende Inseln“ zum Ruhen außerhalb des Wassers angeboten werden. Unterschiede der Geschlechter sind unseres Wissens nicht bekannt. Aber Vorsicht: sie können gut springen, was eine gute Abdeckung des Beckens nötig macht.

(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Sulawesi
Verfügbare Größe in cm 2,5-3

Isichthys henryi

30. November 2007

Isichthys henryi

(29.Nov.2007) Momentan haben wir eine absolute Rarität unter den westafrikanischen Nilhechten verfügbar: Isichthys henryi. Laut unseres Lieferanten in Guinea ist diese Art nur 2-4 Wochen im Jahr zu fangen, was der Hauptgrund für die absolut sporadische Verfügbarkeit ist. Es grenzt eigentlich an Glück, solche Tiere zu
bekommen und wir können uns glücklich schätzen, knapp einhundert Tiere dieser seltenen Art in unserer Anlage zu haben. Bedingt durch ihre hohe innerartliche Aggressivität sollten sie einzeln gehalten werden. Bei der Haltung von mehreren Exemplaren ist auf ein großes, gut strukturiertes Becken mit ausreichenden
Versteckmöglichkeiten zu achten. Es handelt sich um eine extrem interessante, allerdings sehr zurückhaltende Art, was unbedingt bei der Fütterung zu berücksichtigen ist: sie fressen sehr langsam, und sollten daher nicht mit all zu gierigen Mitbewohneren gehalten werden. Wenn Sie diese Grundregeln beachten, können Sie sich über einen überaus interessanten Nilhecht, der etwa 10cm groß wird, freuen.(Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Guinea
Verfügbare Größe in cm 6-8

Caridina cf. propinqua

30. November 2007

(30.Nov.2007) Endlich in größeren Stückzahlen verfügbar: die Mandarinengarnele Caridina cf. propinqua. Gestern erhielten wir eine größere Menge dieser wunderschönen Garnele. Die von Sulawesi kommende Art zeichnet sich durch eine intensive orange Färbung aus, welche ihr den deutschen Namen „Mandaringarnele“ zu Recht verleiht. Sie wird 2 cm groß, ist unserer Erfahrung nach einfach zu halten und stellt
geringe Ansprüche an die Wasserwerte. Das es sich, wie öfters im Internet vermutet, um eine Brackwasserart handelt, können wir bis dato nicht bestätigen. Erste Zuchtversuche werden zur Zeit unternommen und wir sind uns sicher: diese herrliche Garnele wird ihren Stammplatz in unseren Aquarien finden! (Photo F.Schäfer, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Sulawesi
Verfügbare Größe in cm 1,5-2

Hypostomus isbrueckeri

27. November 2007

(28.Nov.2007)Zur Zeit können wir eine Gruppe fast ausgewachsener Hypostomus isbrueckeri anbieten. Das hier abgebildete Männchen lässt sich von seinen Partnerinnen sehr leicht an der hellen Färbung der Schwanzflosse unterscheiden. Dies ist wohl die einzige Harnischwelsart die derart ausgeprägte Geschlechtsunterschiede zeigt. Sie stammen aus dem Grenzgebiet Brasilien, Argentinien und werden nur äußerst selten importiert. Da in letzter Zeit einige Nachzuchten großer Harnischwelse glückten, sollten es ambitionierte Züchter auch einmal mit dieser Art versuchen. Da sie aus einer Region mit eher subtropischem Klima stammen, sollten sie nicht ganzjährig bei hohen Temperaturen gehalten werden. Ein gut strukturiertes, ungeheiztes Zimmeraquarium ist wohl ideal für sie. (Photo und Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Argentinien
Verfügbare Größe in cm 25

Macrobrachium rosenbergii

26. November 2007

(26.Nov.2007)Die Garnelengattung Macrobrachium rosenbergii spielt in Asien (hauptsächlich in Thailand) unter dem Namen Giant fresh water shrimp oder giant river prawn in der Aquakultur eine wirtschaftlich bedeutende Rolle. Diese zur Familie der Palaemonidae gehörenden Art ist in einigen asiatischen Ländern eine wichtige Nahrunsergänzung und wird zu diesem Zweck in großen Stückzahlen vermehrt.
Sporadisch kommen einige Examplare in kleineren Größen auch nach Deutschland und damit in die Aquaristik-Abteilungen der Zoolgeschäfte. Wir bitten Sie jedoch dies wunderswchöne Garnele nicht zu unterschätzen: sie wird bis 25-30cm groß, inclusive der Scheren gemessen sogar bis zu stattlichen 50cm!!! Daher sollte sie ausschließlich von Spezialisten gepflegt werden. Die innerartlich recht ruppige Art zeichnet sich durch schöne unterschiedliche blaue Farbtöne aus, wie das SEHR schöne Bild von Chris Luckhaup zeigt! Große Becken mit viel Versteckmöglichkeiten sind Pflicht; an die Wasserwerte werden nur sehr geringe Ansprüche gestellt.
Allerdings ist während des Transportes erhöhte Vorsicht geboten! Sie sollten sehr großzügig und einzeln verpackt werden.
Alles in allem eine sehr interessante Art, die sicherlich auch in unseren Breiten ihre Freunde findet!(Photo C.Luckhaup, Text R.Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 7-9

Megalancistrus parananus L 234

21. November 2007

Ein echter Riese unter den L-Welsen ist Megalancistrus paranaus. Er kam bei einem der seltenen Importe aus Argentinien zu uns. Das abgebildete Tier ist ca. 50 cm groß und benötigt daher ein wirklich großes Aquarium. Seine Heimat liegt in Südbrasilien und den angrenzenden Ländern Argentinien und Paraguay wo er das Flusssystem des Rio Parana bewohnt. Entsprechend seiner Herkunft benötigt er zur Haltung keine sehr hohen Temperaturen, zumindest zeitweise kann die Temperatur auf 20°C abfallen (Text K. Diehl).

Angaben zum Tier
Herkunft Argentinien, Brasilien, Paraguay
Verfügbare Größe in cm 50 cm

Pseudacanthicus spec. Typhoon

2. November 2007

(02.Nov.2007) Als Weltneuheit können wir zur Zeit Pseudacanthicus spec. Typhoon anbieten. Diese ausgesprochen attraktive Kaktuswelsart stammt aus Brasilien, der Fundort wird allerdings vom Exporteur geheim gehalten, so dass diesbezüglich keine Angaben gemacht werden können. In der Erscheinung erinnert er an Pseudacanthicus spec. „Titanic“ L 273, die Färbung (schwarzer Körper mit orange-weißen Flecken) weicht allerdings stark von den Titanics ab. Auffallend sind die herrlich lang ausgezogenen orange gefärbten Filamente der Schwanzflosse, sowie die ebenfalls orange Spitze der Rückenflosse. Wie Photos der Exporteurs belegen können die Tiere eine stattliche Größe von > 30 cm erreichen und sehen auch in dieser Größe noch ausgesprochen attraktiv aus. (Photo R.Neunkirchen, Text K.Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Verfügbare Größe in cm 12-15

Micropoecilia picta RED

1. November 2007

(15.Jan.2008) ENDLICH in größerer Stückzahl vorhanden: wunderschöne MICROPOECILIA PICTA RED. Dieser extrem herrliche Fisch hat uns letzte Woche von unserem Züchter in Asien erreicht. Wir werden diese jetzt regelmässig paarig anbieten können! (Photo & Text R. Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Guyana-Venezuela
Verfügbare Größe in cm 3-4

Caridina cf. propinqua /Mandarin Garnele

1. November 2007

Gestern NEU eingetroffen: Caridina cf. propinqua!


Die Manadrin Garnele hat uns gestern aus Asien erreicht.  Wir erhielten eine begrenzte Anzahl dieser wunderschön orange gefärbten Garnele. Es handelt sich hierbei nicht um EINE Zuchtform. Wenn Sie diese Tiere pflegen, diese aber ihre orange Farbe verlieren, sollten Sie den pH-Wert senken.


Wir erwarten in den kommenden Wochen eine größere Anzahl dieser herrlichen Garnele.

Phenacogrammus cf. ansorgei

12. Oktober 2007

(12.Okt.2007)Eine wahre Schönheit ist letzte Woche zu uns gelangt: Phenacogrammus cf. ansorgei. Die etwa 8cm groß werdende Art wurde im Lac Mai Ndombe gefangen. Dieser See wurde früher Lac Leopold II genannt und es handelt sich damit um einen Schwarzwasserfisch, welcher in der Regel während der Eingewöhnung empfindlich reagieren kann. Das Wasser sollte reich an Huminstoffen sein, jedoch nicht allzu sauer (pH um 6,0). Vor allem ist darauf zu achten, den Keimdruck im Wasser niedrig zu halten, denn dieser Salmler ist sehr empfänglich für bakterielle Infektionen. Es ist trotz der erhöten Ansprüche ein sehr interessanter Fisch, welchen wir in Zukunft sicherlich auch als Nachzucht anbieten können. (Photo F.Schäfer, Text R. Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Lac Mai Ndombe / Zaire
Verfügbare Größe in cm 5-7

Corbicula sp.

27. September 2007

Von Corbicula sp., einer maximal etwa 3 cm lang werdenden Muschel deren Ursprung vermutlich in Nordamerika liegt, können wir verschiedene Typen anbieten, die sich in der Färbung unterscheiden. Es handelt sich bei ihnen um Zwitter, deren Larven im Gegensatz zu einigen anderen Muschelarten keine parasitischen Stadien aufweisen. Da sie als Filtrierer ihre Nahrung aus dem Wasser aufnehmen, reinigen sie dieses von darin enthaltenen Schwebstoffen, Bakterien und tierischen Einzellern (Protozoen). Sie können damit einen wesentlichen Beitrag zur Wasserhygiene leisten und mit gutem Recht als Biofilter bezeichnet werden. Es sollten etwa 40 l Wasser pro Muschel vorhanden sein. Bei einer höheren Populationsdichte muss zusätzlich gefüttert werden, eine Suspension aus überbrühtem Weizenmehl ist dafür sehr gut geeignet. Das Aquarienwasser sollte zumindest einen geringen Kalkgehalt aufweisen, auch sind pH Werte unter 6 zu vermeiden, da sonst der Schalenaufbau leidet. Ein feiner Sandboden kommt ihnen entgegen, anhand der Kriechspuren die sie darin hinterlassen, lässt sich ihre Beweglichkeit gut nachvollziehen. (Photo K. U. Genzel, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Nordamerika
Verfügbare Größe in cm 0,8 - 1,5

Anentome helena

20. September 2007

Ab sofort lieferbar: die schneckenfressende Schnecke ANENTOME HELENA. Diese aus Asien stammende Art eignet sich hervorragend zur Bekämpfung unliebsamer „Untermieter“ in Ihrem Aquarium. Mit dem „Rüssel“ sucht Anentome helena ihre Opfer und „saugt“ sie dann aus. Sie bleibt mit einer Gesamtlänge von ca. 1,5cm relative klein und eignet sich somit auch für Kleinstaquarien, in welchen oft Zwerggarnelen gehalten werden. In solchen Minibecken ist der „Einsatz“ anderer Arten zur Schneckenbekämpfung, wie Schmerlen oder Kugelfische, unmöglich und/oder nicht artgerecht.
Sollte Ihre Schneckeplage dann beendet sein, können Sie diese Art mit eiweißreichem Futter weiter pflegen. Versuchen Sie es doch einfach mal!(Photo F.Schäfer Text R. Neunkirchen)

Angaben zum Tier
Herkunft Asien
Verfügbare Größe in cm 1-1,5

Gestern eingetroffen: Pachytriton cf. labiatum

13. September 2007

Gerade gestern haben wir eine sehr geringe Anzahl Pachytriton cf. labiatum bekommen!

Diese Art ist immer nur eine ganz kurze Zeit im Jahr verfügbar! Die unter dem deutschen Namen „kleiner Kurzfuß Molch“ gehandelte Art ist in der Größe von etwa 12cm lieferbar. Die überwiegend unter Wasser lebende Art stammt aus etwa 17-18°C warmen Gebirgsbächen und sollte dauerhaft nicht über 20°C gehalten werden. Zu deren natürlicher Nahrung gibt es sehr wenige/unvollständige Angaben, bei uns werden allerdings willig Futtergranulat angenommen. Es ist jedoch auf eine extrem gute Filterung zu achten!

Barbus (Puntius) tetrazona BLACKFIN

12. September 2007

Wir haben sie! ERSTMALS in Europa als deutsche Nachzucht erhältlich: die „Schwarzflossenbarbe aus Borneo“(aus dem Kapuas-System). Es handelt sich hierbei um die ECHTE Puntius tetrazona, von welcher im Herbst 2006 (durch einen privaten Aquarianer) 8 Tiere eingeführt wurden. Dieter Bork hat diese wunderschöne Barbe für uns nachgezüchtet und eine begrenzte Anzahl von Jungtieren ist ab sofort bei uns erhältlich. Seit rund siebzig Jahren wird die rotflossige „Sumatrabarbe“, irrtümlich als Puntius tetrazona angesehen. Es handelt sich nach dem neusten Stand allerdings dabei um Puntius anchisporus! (Text R. Neunkirchen, Photo D. Bork)

Angaben zum Tier
Herkunft Borneo
Verfügbare Größe in cm 2-3

Demanietta sirikit

10. September 2007

Gerade letzte Woche haben wir einige Exemplare der königlichen, thailändischen Krabbe bekommen! Demanietta sirikit lebt in der natur in 50-100cm tiefen Höhlen in Gewässernähe. Sie gräbt diese Höhlen so tief, dass das untere Ende in Höhe des Grundwasserspiegels liegt. Zur Paarungszeit, die in die Regenzeit fällt, verlässt sie ihre Höhle und sucht nach einem Partner. Die Paarungszeit fällt mit der Reifezeit etlicher Früchte im Lebensraum dieser Krabbe zusammen. Die Eier machen eine direkte Entwicklung durch und die Jungtiere verlassen als fertige kleien Krabben das pleon der Mutter. Ab diesem Tage sind sie auf sich alleine gestellt.

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 6 cm
NahrungNahrung Obst & Früchte
Pflege Terrarium

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31. August 2007

Als eine der Hauptneuerungen haben Sie ab sofort die Möglichkeit, unseren Newsletter zu abonnieren!

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Wir werden versuchen, Sie monatlich mit aktuellen Neuigkeiten rund um das Thema Aquaristik  zu versorgen und wünschen viel Spaß rund um Ihr Hobby!

Endlich sind wir fertig!

31. August 2007

Wir haben es geschafft:

                           unsere neue Homepage ist fertig!

Wir möchten hiermit ALLE, die Freude am Hobby Aquaristik haben, auf unserer neu gestalteten Seite herzlich begrüßen!

Nach wochenlangen Überlegungen, dem Abwägen verschiedenster  gestalterischer Möglichkeiten, unzähligen Fragen, Änderungen optischer und inhaltlicher Art, haben wir es geschafft: unsere neue Homepage ist fertig…mit vielen Neuigkeiten & Verbesserungen. Besonderer Dank geht hier an die Firma Aspiria Informationstechnologie Hanau, die unsere Wünsche zu 100% umgesetzt hat!

Mit dem neuen Layout ist es uns gelungen, unsere Seite noch funktioneller & benutzerfreundlicher zu gestalten. Neue Features wie „Fisch der Woche“ auf der ersten Seite, das Login zum Listendownload für unsere Großhandelskunden und der Newsletter machen unsere Seite für Sie (hoffentlich) noch interessanter!

Und hier ein Tipp für alle, die bei uns nicht direkt den Fisch Ihrer Träume kaufen können: einfach unter der Beschreibung der Fische auf das pdf-Symbol klicken, ausdrucken und damit bei Ihrem Einzelhändler bzw. Großhändler nach dem Traumfisch fragen!

Wir hoffen, daß Ihnen unsere neue Seite gefällt und würden uns über Ihre regelmäßigen Besuche sehr freuen!

 

Auriglobus nefastus

6. Juli 2007

Die verschiedenen Arten der Goldkugelfische sind ohne mikroskopische Untersuchung nicht auseinanderzuhalten. Wir haben jetzt aus Thailand einige wenige 5-7 cm große Exemplare als A. nefastus erhalten. Die äußerst lebhaften Fische sind reine Süßwasserkugelfische.

Die erreichbare Maximallänge wird mit 13 cm angegeben. Die Goldkugelfische können als grundsätzlich friedlich gelten, allerdings gibt es leider häufig Exemplare, die anderen Fischen die Flossen anknabbern.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 366604 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in kleiner Stückzahl lieferbar!

Text & Photos: Frank Schäfer

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand
Verfügbare Größe in cm 5-7 cm

Aegla platensis

6. Juli 2007

Es gibt mehr als 60 Arten der Gattung Aegla, allesamt reine Süßwasserbewohner, die in der Familie Aeglidae stehen. Alle Aegla-Arten sind Bewohner des südlichen Südamerikas. Aquaristisch sind sie bislang kaum in Erscheinung getreten.

Die jetzt von Aquarium Glaser importierten Tiere zeigen aber, dass Aegla durchaus interessante Aquarienbewohner sind. Aegla sind relativ kleine Krebse, A. platensis wird kaum größer als 5 cm. Der Schwanz wird, ähnlich wie bei den Kurzschwanzkrebsen (Krabben) unter den Bauch geklappt getragen. Die Geschlechtsunterschiede sind wie folgt: die Männchen haben einen längeren und breiteren Carapax, die Scherenarme sind größer und der linke und rechte Scherenarm ist bei den Männchen ungleich stark entwickelt.

Aegla platensis wird relativ früh geschlechtsreif. Die Eier machen eine direkte Entwicklung durch, die schlüpfenden Jungen sehen den Eltern bereits sehr ähnlich. Freischwimmende Larvenstadien fehlen. Speziell bei Aegla platensis wurden das ganze Jahr hindurch eiertragende Weibchen gefunden.

Im Aquarium zeigt sich nach den ersten Beobachtungen, dass die Tiere recht versteckt leben. Bietet man feinen Sand als Bodengrund, so graben sie sich auch gerne ein, wobei sie mit dem Hinterleib voran im Boden verschwinden.

Eine besondere Futtervorliebe scheinen die Aegla-Krebse nicht zu haben, sowohl Frostfutter (Mückenlarven, Artemia) wie auch Trockenfutter wurde gerne angenommen.

Die jetzt eingeführten Exemplare stammen aus einem Fluss namens „Arroyo Pozo Hondo“, 137 km im Osten von Asunción (Paraguay). Wie die aus Paraguay importierten Fische dürften auch die Aeglas eine leichte „Winterruhe“ bei 16-18°C schätzen, insgesamt sollte man sie besser nicht zu warm halten. Die Pflegetemperatur sollte auch im Sommer 24°C möglichst nicht überschreiten.

Für unsere Kunden: die Tiere haben 480301 (sm) und 480302 (md) auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

(Text: Izaak den Daas, Photos: Frank Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Paraguay
Verfügbare Größe in cm 3-5 cm

Cichla intermedia

6. Juli 2007

Wir haben vergangene Woche einen schönen Venezuela-Import erhalten, in dem unter anderem drei der vier in Venezuela vorkommenden Cichla-Arten enthalten waren, nämlich Cichla orinocensis, C. temesis und – erstmals überhaupt – auch C. intermedia. Cichla intermedia wird über 40 cm lang.

Unsere Exemplare sind gegenwärtig 10-12 cm lang, also noch Jungtiere. Sie sind noch ziemlich nervös , weshalb wir ihnen und uns den Stress ersparen wollten, sie in das Fotografieraquarium zu überführen. Dadurch sind die Bilder etwas verwaschen – die Tiere hielten sich an der Rückwand des großen Hälterungsbeckens auf. Aber sie sind kerngesund und fressen gut und das ist ja schließlich die Hauptsache!

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 636254 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in kleiner Stückzahl lieferbar!

Text & Photos: Frank Schäfer

Angaben zum Tier
Herkunft Venezuela
Verfügbare Größe in cm 10-12 cm

Geophagus sveni PARANA

6. Juli 2007

Wir können Tiere der Erstnachzucht dieses herrlichen Erdfressers anbieten. Die erst vor relativ kurzer Zeit (2010) wissenschaftlich beschriebene Art wurde auf private Initiative importiert.

Nun haben wir also die Nachzuchten im Angebot, so dass hoffentlich viele Buntbarschfreunde in den Genuss kommen, die wunderschönen Fische bei sich zuhause beobachten zu können. Für unsere Kunden: die Fische haben Code 682082 auf unserer Stockliste.

Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern. Nur in kleiner Stückzahl lieferbar!

Text: Frank Schäfer, Photos: Andreas Jekel

Angaben zum Tier
Herkunft Nachzucht / bred

Guianacara dacrya

6. Juli 2007

Aus Brasilien können wir sehr selten Guianacara dacrya anbieten. Die Tiere stammen ursprünglich aus dem Bundesstaat Amapá, werden allerdings nicht als Wildfang gehandelt (sie stehen nicht auf der Positivliste der IBAMA), sondern als Nachzuchten. Früher wurden die Guianacara-Arten in den Sammelgattungen Acara oder Aequidens untergebracht.

Es handelt sich um Höhlenbrüter, schon dadurch unterscheiden sie sich von den Aequidens-Arten, die Offenbrüter sind. Außerhalb der Laichzeit gelten Guianacara als vergleichsweise friedliche Buntbarsche, man sollte aber bedenken, dass die Fische 12-15 cm lang werden und während der Brutpflege (sie laichen durchaus auch in Gesellschaftaquarien ab) sehr durchsetzungsfhig sind.

Guianacara dacrya wurde erst 2011 wissenschaftlich beschrieben und ist damit die am kürzesten bekannte Art, zugleich aber auch eine der hübschesten.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 682782 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien / Brazil
Verfügbare Größe in cm 8-10 cm

Badis corycaeus (früher: sp. Putao)

6. Juli 2007

Badis sp. Patao

Dieser neue, rotbraune Badis wurde aus dem Grenzgebiet von Myanmar und China importiert. Diese Art verträgt auch kühlere Temperaturen. Die Pflegeansprüche sind einfach und es wurde bereits von Nachzuchten berichtet. (Photos & Text von D. Bork)

Angaben zum Tier
Herkunft Myanmar
Name Badis sp. Patao

Pelvicachromis taeniatus „Lokundje“

6. Juli 2007

Von Pelvicachromis taeniatus existieren zahlreiche Varianten und Lokalformen im westlichen Afrika. Von der zu den schönsten Varianten zählenden Form „Lokundje“ (ein Fluss im Süden Kameruns) können wir momentan sehr schöne Nachzuchten anbieten. Sie stammen vom gleichen Züchter wie die bereits vorgestellten Apistogramma agassizi „Fire Red“ und Rineloricaria melini und sind ebenfalls von herausragender Qualität. Das obige Photo zeigt ein imponierendes Männchen, im Bildarchiv ein Bild des nicht weniger schönen Weibchens gespeichert.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kamerun

Mesonauta insignis

6. Juli 2007

Mesonauta insignis

Zuhause ist dieser etwa 20 cm groß werdende Cichlide entlang des Orinoco-Einzugs, wo er meist langsam fließende oder sogar stehende Gewässer bewohnt. Oft findet man ihn in unmittelbarer Ufernähe, wo er die oberen Wasserschichten bevölkert. Hinsichtlich der Ernährung ist M. insignis vollkommen unkompliziert, da es sich um klassische Allesfresser handelt, nur sind es keine Fische die in Pflanzenaquarien untergebracht werden sollten, da sie mit zunehmenden Alter oftmals an Pflanzen herumzupfen. Andererseits sind aber auch kleinere Fische vor dieser Art nicht sicher und können deren Speiseplan durchaus erweitern. Mesonauta insignis gehört wie alle anderen Flaggenbuntbarsche zu den Arten die nicht unter 26 °C gehalten werden sollten, da sie dann zunehmend verblassen. Wird die Temperatur hingegen auf 30 °C erhöht, zeigen sie sich in ihrem schönsten Gewand. Auch leicht saure und weiche Gewässer erhöhen die Farbenpracht. Mesonauta insignis ist ein Offenbrüter, der auf Pflanzenblättern oder Wurzeln ablaicht. Das Führen der Jungfische ist bei Flaggenbuntbarschen immer wieder interessant zu beobachten, da sich der Jungfischschwarm größtenteils oberhalb des Körpers der Elterntiere aufhält, und nicht wie es bei Cichliden typisch ist, unterhalb der Eltern. (Photo & Text von T. Weidner)

Angaben zum Tier
Herkunft Venezuela, Kolumbien
Lateinischer NameLateinischer Name Mesonauta insignis

Macrobrachium brasiliensis

6. Juli 2007

Juli 2006: Aus dem Amazonasgebiet konnten wir eine nur selten eingeführte Macrobrachium Art importieren. Macrobrachium brasiliensis besitzt ein großes Verbreitungsgebiet von Französich Guyana bis Peru in den Flussystemen des Amazonas und Orinocos.

Dort bewohnen sie normalerweise kleine Gewässer mit Laubablagerungen. Als Detritusfresser stellen sie ein wichtiges Glied in der Nahrungskette dieser sich durch Nährstoffarmut ausgezeichnenden Gewässer.

Da sie bisher nur selten importiert wurden liegen uns keine Erfahrungsberichte über ihre Haltung in Aquarien vor. Ihre Haltungsansprüche dürften derer anderer Macrobrachium Arten jedoch gleichen. Beim hier abgebildten Paar ist die die markante Rückenzeichnung das größere Männchen gut zu erkennen.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Französisch Guyana - Peru

Oziothelphusa ceylonensis

6. Juli 2007

Oziothelphusa ceylonensis

In tropischen Süß- und Brackwasser Gebieten gibt es erstaunlich viele Krabben und Krebse. Immer noch aber werden nur eine begrenzte Anzahl von Arten regelmäßig eingeführt. Seit kurzem bei Aquarium Glaser im Programm: Oziothelphusa ceylonensis, die wie der Name schon vermuten lässt, aus Sri Lanka kommt. O. ceylonensis ist eine reine Süßwasserart, hat eine Panzerbreite von bis zu 6 cm und ist braun/gold bis rötlich gefärbt. Die meisten Krebstiere entwickeln sich über das Stadium einer freischwimmenden Larve, das so genannte Zoea Stadium, zum „herkömmlichen“ Krebstier. Bei vielen Brack- und Süßwasser Krabben und Krebsen treiben diese Zoea Larven stromabwärts und verbringen ihre Jugend im Seewasser. Später als voll entwickelte Tiere wandern sie wieder ins Süß- oder Brackwasser. O.ceylonensis bleibt sein Leben lang im Süßwasser und die Entwicklung ist direkt und ohne Zoea Stadium. Das macht diese Art um so interessanter für die Aquaristik.(Photo: Frank Schäfer, Text: Izaak den Daas)

Angaben zum Tier
Herkunft Sri Lanka

Leptobarbus hoevenii

6. Juli 2007

Leptobarbus hoevenii die Siambarbe ist ein Gigant unter den Barben. Mit eine rmaximalen Länge von ca. 1 m und einem Gewicht von bis zu 10 kg stellt die Siambarbe schon besondere Anforderungen an den Aquarianer: Sie braucht viel, viel Raum. Vernünftigerweise sollte man also ihre Pflege großen Schauaquarien oder Barbenenthusiasten mit Becken ab 3m Länge überlassen. Wie ihr deutscher Name verrät stammen Siambarben aus Südostasien, sie bewohnen Flüsse und Ströme, wandern zur Laichzeit wie ehemals unsere einheimischen Karpfen in zeitweise überflutete Wiesen und Auen um dort zu laichen. Da es sich um Schwarmfische handelt sollte man sich eine Gruppe von wenigsten 7 Tieren pflegen, die als Jungfische einen prächtigen Trupp bilden können. Als Allesfresser sind sie in der Ernährung unproblematisch, auch an die Wasserchemie stellen sie keine besonderen Ansprüche. Über ihre Zucht in Aquarien ist uns nichts bekannt, in Asien werden sie zur Aufzucht in Aquakulturen künstlich vermehrt. (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Thailand bis Borneo

Corydoras armatus „spotted“

6. Juli 2007

Corydoras armatus „spotted“

April 2005: Auch diese hübschen Tiere sind aus Kolumbien gekommen. In der Literatur werden allerdings Peru und Brasilien als Fundorte genannt. Vor über 125 Jahre wurde diese Art bereits von GÜNTHER beschrieben, aber bis jetzt kaum importiert. Ein charakteristisches Merkmal dieser Welse ist die hoch ausgezogene Rückenflosse, bei welcher der erste Rückenflossenstrahl dunkler gefärbt ist. Bis auf die Bauchregion, ist der gesamte Körper mit einzelnen kleinen Punkten bedeckt, die teilweise auch als kleine senkrechte Striche zu erkennen sind. Der Kopf weist keine Punktierung auf. Die Körperform von C. armatus „spotted“ ist hochrückiger im Vergleich zum lang gestreckten und sehr ähnlichen C. loretoensis. Aus Brasilien werden ähnliche Tiere importiert, welche jedoch keine so intensive Körperzeichnung zeigen.(Text: I. den Daas, Photo: F. Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Kolumbien

Corydoras spectabilis

6. Juli 2007

Corydoras spectabilis

Eigentlich hatten wir Corydoras guapore bestellt,…aber was da aus Manaus kam, war kein guapore. Es handelt sich hierbei um Corydoras spectabilis, welchen wir zuvor noch nie bekommen haben. Das Vorkommensgebiet liegt bei Vila Bela im oberen Rio Guaporé. (Photo von E. Schraml, Text von Aquarium Glaser)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Rio Guapore

Pareiodon cf. microps

6. Juli 2007

Nur äußerst selten ist diese mit den Harnröhrenwelsen (Trichomycteriden) verwandte Art im Handel anzutreffen. Die Zugehörigkeit zur Gattung ist dabei eindeutig, ob es sich dabei allerdings um die bisher einzig zur Gattung gehörende Art P. microps handelt, konnte bisher aus Mangel an Vergleichsmaterial nicht festgestellt werden. Es handelt sich hier um eine räuberische Art, die nicht mit zu kleinen Fischen vergesellschaftet werden sollte. Infolge ihrer Seltenheit liegen keine Berichte über Haltungseigenschaften im Aquarium vor. Für Raritätenjäger: unter diesen eh schon äußerst raren Fischen befindet sich auch noch ein Albino!

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Nannacara spec. -Sourourou-

6. Juli 2007

Aus dem Crique Sourourou in Französisch Guyana stammt diese wunderschöne neue Nannacara Variante. Wir freuen uns sehr Ihnen davon einige Nachzuchttiere anbieten zu können. Laut Auskunft eines erfahrenen Nannacara Spezialisten ist ihre Haltung in mittelhartem Wasser unproblematisch.

Die Zucht allerdings gelingt nur in entsprechend ihrer Herkunft weichem und sauren Wasser, da sich ansonsten das Gelege nicht entwickelt. In typischer Zwergbuntbarsch Manier sind die Weibchen für Pflege der Eier und Larven zuständig, während das Männchen die Revierverteidigung übernimmt. Ihr Brutpflegetrieb ist dabei so stark entwickelt, dass es ihnen auch in Gesellschaftsbecken gelingt einen Teil ihres Nachwuchses aufzuziehen.

In dicht bepflanzten mit kleinen Höhlen (Kokosnussschalen, Blumentöpfe etc.) und einigen Wurzeln ausgestalteten Aquarien fühlen sie sich besonders wohl. In der Ernährung sollen sie unproblematisch sein und gerne auch Trockenfutter fressen.

Wir sind sicher, dass diese attraktive Erweiterung des Zwergbuntbarsch Angebotes ihren Weg gehen wird und sich bei den Freunden kleiner Südamerikaner etablieren kann.

(Photo Rudolf Suttner, Text Klaus Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Französich Guyana

Botia sp. „New Emperor“

6. Juli 2007

Aus dem Grenzgebiet von Burma/Thailand stammt die wohl erstmals importierte Botia sp. New Emperor. Sie soll dort in einem zehnjährigen Rhythmus in größeren Mengen auftreten und nur dann gefangen werden.

Auch der Transport durch grenznahes Hügelland soll nach Aussage eines ortskundigen Ichthyologen nur mithilfe kleiner Mopeds, auf denen nur eine geringe Anzahl dieser Tiere (ca. 20) transportiert werden kann, erfolgen . So ist es nicht verwunderlich, dass diese Tiere äußerst selten sind und einen gewissen Preis haben. Außerdem sind sie für Angehörige der Botia rostrata Gruppe recht groß und zeigen ein sehr ansprechendes Muster auf kräftig gelbem Grund.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Myanmar

Hypancistrus zebra L 46 „Doppelschwanz“

6. Juli 2007

November 2006: Von Hypancistrus zebra, dem begehrtesten aller L-Welse können wir zur Zeit neben „normalen“ deutschen Nachzuchten ein Exemplar mit verdoppeltem unteren Schwanzflossenlappen anbieten. Diese Veränderung der Flosse ist wahrscheinlich auf eine Störung in der Embryonalentwicklung zurück zu führen.

Wer also mit diesem Fisch auf die Zucht einer Rasse von „Schleierzebras“ hofft, wird vermutlich enttäuscht werden. Trotzdem: absolut rar, eine „blaue Maurizius“ unter den L-Welsen.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Name Hypancistrus zebra

Panaque spec.

6. Juli 2007

Juni 2006: Gerade frisch eingetroffen! Auch für „alte Hasen“ gibt es bei uns immer wieder echte Überraschungen. In einer Sendung aus Peru erhielten wir heute mehrere besonders zierliche Loricariiden, die eine erfrischende Alternative zu den häufig gepflegten Hypancistrus Arten darstellen. Allerdings übertrifft ihre Größe (50 – 70 cm) wohl die Möglichkeiten der meisten Aquarianer um einiges.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Name Panaque spec.

Heterotis niloticus

6. Juli 2007

Als nächster Verwandter des größten echten Süßwasserfisches Arapaima gigas genießt Heterotis niloticus eine große Attraktivität. Mit einer maximalen Länge von knapp über einem Meter Länge ist er allerdings eher zur Aquarienhaltung geeignet, als seine südamerikanischen Verwandten. In Afrika bewohnen sie ursprünglich verschiedene Gewässertypen südlich der Sahara.

Ein weiterer Unterschied zu den nah verwandten Knochenzünglern liegt in ihrer Ernährungsweise, da sie im Gegensatz zu allen anderen Arten dieses Verwandtschaftskreises keine Räuber sondern Planktonfresser sind. Bei uns haben sich lebende Rote Mückenlarven als Futtermittel für diese Fischart optimal bewährt. Auch 30-40 cm lange Exemplare fressen diese Nahrung begeistert.

Für unsere Kunden: die Tiere haben – je nach Größe – die Codenummern 140500 (3-4 cm) bis 140507 (25-35 cm) auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Zentralafrika

Tetraodon pustulatus

6. Juli 2007

Tetraodon pustulatus

TETRAODON PUSTULATUS wurde im Cross-River in Kamerun gefangen. Äußere Gestalt und Verhalten adulter Tiere erinnern an Tetraodon mbu. Die Maximalgröße wird in der Literatur mit 36cm angegeben. Gemeinsam gehaltene Jungtiere zeigen keine Verletzungen, sodaß von einer relativ geringen Agressivität ausgegangen werden kann. Tetraodon pustulatus muß als Süßwasserkugelfisch engesehen werden. Die in älteren Veröffentlichungen gemachten Angaben über das Vorkommen im Brack- und Seewasser beruhen wahrscheinlich auf einer Verwechslung mit einer ebenfalls im Cross-River vorkommenden und ähnlich aussehenden Seewasserkugelfischart (Ephippion guttiver). Mehr Hinweise und nützliche Informationen finden Sie im AQUALOG (Band Nr.16) Die Kugelfische des Süß-und Brackwassers.(Photo von Aquarium Glaser, Text von Dr. K. Ebert)

Angaben zum Tier
Herkunft Kamerun, Cross River
Name Tetraodon pustulatus

Hemichromis sp. Bangui

6. Juli 2007

Hemichromis sp. Bangui

Gemeinhin gelten die Roten Cichliden der Gattung Hemichromis als aggressiv, doch basiert dieses Vorurteil auf frühere Jahre, als in der Aquaristik 160 l Aquarien als Badewannen galten und man sich meist mit 60 l Aquarien zufrieden geben musste. Zur paarweisen Haltung reicht ein Aquarium dieser Grösse für Hemichromis sp. „Bangui“ tatsächlich aus, doch will man die Tiere vergesellschaften, sollten es doch mindestens 160 l sein. Hemichromis sp. „Bangui“ gehören in der Gattung Hemichromis zu den friedlicheren Cichliden, doch wenn sie in Brutstimmung geraten, wissen sie, wie fast alle Cichliden, wie man den eigenen Nachwuchs nachdrücklich verteidigt. Die Nachzucht ist eigentlich kein grosses Problem, da sie an keine besonderen Wasserverhältnisse gebunden sind und deshalb regelmässig brüten. Auch die Ernährung ist problemlos, so dass sie selbst Anfängern mit genügend großen Aquarien empfohlen werden können. Pflanzen werden nicht beschädigt. Mit etwa sechs (Weibchen) bis acht Zentimetern (Männchen) sind die Tiere ausgewachsen. Ob es sich um eine eigenständige Art handelt oder ob wir es hier mit einer Standortvariante einer bereits bekannten Art zu tun haben ist noch unklar. Doch ist dieser Rote Cichlide von Bangui sicherlich eine interessante Bereicherung des aquaristischen Angebots.(Photo & Text von T. Weidner)

Angaben zum Tier
Herkunft Zentralafrikanische Republik

Nandopsis salvini

6. Juli 2007

Dezember 2006: Zur Zeit können wir Ihnen eine sehr schöne, kräftig rot gefärbte Variante von Nandopsis (Cichlasoma) salvini anbieten. Ihre Heimat liegt in Südmexiko, Belize und Guatemala wo sie Atlantikzuflüsse bewohnen.

Wie die meisten mittelamerikanischen Buntbarsche sind sie in mittelhartem Wasser bei pH Werten im Neutralbereich sehr leicht zu halten. Mit eine maximalen Größe von 20 cm gehören sie nicht zu den Riesen, benötigen aber trotzdem ausreichend große Aquarien (ab 150cm). Diese können sie zusammen mit anderen Cichliden bewohnen.

Eine Vergesellschaftung mit kleinen Zierfischen ist zu vermeiden, da sie diese ihrer Natur entsprechend als Futter ansehen. Sie sollten mit kräftiger Nahrung gefüttert werden, ein Granulatfutter mit hohem Garnelenanteil kann sich dabei sehr fördernd für die Ausprägung der roten Farbe auswirken. Sie sind Offenbrüter und leicht zu züchten.

Ihr interessantes Territorial- und Brutpflegeverhalten machen sie zu interessanten Pfleglingen, ein Becken mit mittelamerikanischen Buntbarschen wird eigentlich nie langweilig.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Belize, Guatemala, Mexiko
Name Nandopsis salvini

Vieja maculicauda

6. Juli 2007

Zu den mittelamerikanischen Buntbarschen der „Bullenklasse“ gehört Vieja (Cichlasoma) maculicauda der Schwarzgürtelbuntbarsch. Männliche Tiere können auch im Aquarium etwa 35 cm Gesamtlänge erreichen. Entsprechend ihrer Größe benötigt man voluminöse Aquarien in denen dann aber ihr hochinteressantes Sozialverhalten beobachtet werden kann. Da sie in ihrer Heimat (atlantische Zuflüsse von Guatemala bis nach Panama) auch ins Brackwasser gehen, sind sie hinsichtlich der Wasserchemie unproblematisch.

Natürlich lassen sich Fische dieser Größe nicht nur mit Flockenfutter ernähren. Neben Granulatfutter und Sticks sollte abwechslungsreich gefüttert werden. Hier stehen der Phantasie des Pflegers viele Wege offen und er kann experimentieren. Würmer und Insekten sowie deren Larven werden gierig verspeist. Auch pflanzliche Nahrung sollte angeboten werden, hier bestehen individuelle Unterschiede in der Bereitschaft diese zu fressen.

Aber diese Individualität ist es ja gerade was den Reiz bei der Pflege von Großcichliden ausmacht. Man lernt sie über Jahre kennen und schätzen, so dass sie irgendwann fast zur Familie gehören.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Guatemala bis Panama

Palaemon concinnus

6. Juli 2007

Über ein riesiges Verbreitungsgebiet, das fast den gesamten Indo Pazifk einschließt verfügt die zunächst als Macrobrachium „White Fingers“ bezeichnete Palaemon concinnus.

Die leuchtend weißen Scherenfinger sind tatsächlich auch im Aquarium sehr auffällig und verleihen dieser aus Sri Lanka importierten Art einen besonderen Reiz. Es handelt sich um eine eher zierliche, kleiner bleibende Art, man könnte also versuchen sie mit ebenfalls kleinen Fischen zu vergesellschaften.

Da es sich um einen Neuimport handelt stehen keine Informationen zum Verhalten im Aquarium sowie zur Zucht zur Verfügung. Dem Crustaceen Freak bietet sich hier eine Gelegenheit Neuland zu betreten und es stehen sicherlich interessante Entdeckungen bevor.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Küstenregionen des Indopazifik

Barbus cf. callipterus

6. Juli 2007

Diese stark an Barbus callipterus erinnernde Barbe erreichte uns aus dem tropischen Westafrika. Ob es sich hierbei um die Prachtflossenbarbe B. callipterus oder eine nah verwandte Art handelt konnte noch nicht geklärt werden. Die weiteren Informationen beziehen sich auf die allgemeinen Haltungsbedingungen größrer Barbenarten. Es handelt sich um gesellige Schwarmfische, die am Besten in Trupps von mindestes 7 Exemplaren gehalten werden sollten. Viel freier Schwimmraum in nicht zu kleinen Aquarien (> 80cm) und eine dichte Randbepflanzung wären ideal. Eine Vergesellschaftung sollte nur mit friedlichen Arten erfolgen. Ans Futter stellen Barben in der Regel keine übermäßigen Ansprüche, doch mögen auch sie eine gelegentliche Ergänzung des handelsüblichen Flockenfutters durch Frost- oder Lebendfutter. Man ist dann oft erstaunt, was in einem Barbenschwarm an Energie steckt, wenn ihnen z. B. lebende Wasserflöhe angeboten werden.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kamerun, Nigeria

Danionella translucida

6. Juli 2007

Kristallbärblinge (Danionella translucida) hätten einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde verdient. Das größte vermessene Individuum maß nur 12mm, damit handelt es sich bei dieser Art um das kleinste Wirbeltier unseres Planeten. Neben ihrer Winzigkeit fällt das Fehlen von Schuppen, sowie die hohe Transparenz der Zwerge auf. Ihre Heimat liegt in Myanmar dem früheren Burma, wo sie träg fließende, pflanzenreiche Bäche bewohnen. Sie stellen keine besonderen Pflegeansprüche, sollten aber natürlich nicht mit lebhaften Fischen vergesellschaftet werden. Ein kleines Aquarium (50cm) ist ausreichend für eine Gruppe dieser interessanten Fische. Bei guter Fütterung mit Artemia Nauplien, gesiebtem Tümpelfutter und gelegentlich auch Trockenfutter können Zuchtversuche unternommen werden. Das Wasser sollte entsprechend den Heimatgewässern weich und leicht sauer sein. Berichte über erfolgreiche Nachzucht sind uns nicht bekannt. (Photo: Erwin Schraml, Text: Klaus Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Myanmar

Corydoras baianinha

6. Juli 2007

Corydoras baianinha

März 2003: Vor einigen Wochen erhielten wir einige wenige Tiere von Corydoras baianinha. Dieser äusserst seltene Corydoras kommt nur in einer Hand voll kleiner Bäche im Süden Brasiliens vor. Der Bestand von Corydoras baianinha ist sehr stark gefährdet, da sein Lebensraum durch Umweltverschmutzung und Waldrodung schon zum grössten Teil zerstört ist! Es wäre wünschenswert, dass sich einige Aquarianer mit der Zucht dieser vom aussterben bedrohten Art beschäftigen würden. Die Art ist wissenschaftlich nicht weiter erforscht. Es ist allerdings bekannt, dass die Tiere in kühlem Schwarzwasser mit niedriger Gesamthärte vorkommen. Es bleibt zu hoffen, dass in diesem Fall der Fortbestand dieser Art gesichert werden kann. (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Poecilia caucana

6. Juli 2007

Der in Kolumbien und Venezuela beheimatete Cauca-Molly (Poecilia caucana) gehört mit einer Gesamtlänge von 3 – 5 cm zu den kleiner bleibenden lebendgebärenden Zahnkarpfen. Auffällig ist eine gelb – orange gefärbte Rückenflosse und ein violett metallisch glänzender Längsstrich.

Die an verschiedenen Fundorten im Einzugsgebiet des Rio Cauca gemessenen Wasserwerte mit pH Werten von 8,2 – 8,6 und Leitfähigkeiten zwischen 360 und 420 Mikrosiemens/cm lassen ihn als für die meisten mitteleuropäischen Leitungswässer bestens geeigneten Aquarienbewohner erscheinen.

Er mag höhere Temperaturen, diese sollten zwischen 26 und 28°C liegen. Als fleißige Algenvertilger sind Cauca mollies ständig auf der Suche nach Nahrung. Alle gängigen Fischfutterarten werden bei entsprechender Brockengröße gierig verspeist. Bei entsprechender Pflege wird sich früher oder später mit Sicherheit auch Nachwuchs einstellen.

(Photo: Erwin Schraml, Text: Klaus Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kolumbien, Venezuela

Hoplias macrophthalmus

6. Juli 2007

Aus Kolumbien konnten wir mit Hoplias macrophthalmus einen der gewaltigsten Raubfische Amazoniens importieren. Im Gegensatz zu den regelmäßigen eingeführten Hoplias malabaricus gelangen diese nur äußerst selten in den Handel.

Als Erwachsener mit einem Gewicht von über 40 kg und einer Länge von mehr als 120cm gehört er zu den größten Salmlern überhaupt und hinterlässt beim Betrachter einen gewaltigen Eindruck.

Dass man zur Haltung sehr große Aquarien benötigt und die Beifische mit Bedacht auswählen muss bedarf wohl kaum einer Erwähnung.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kolumbien

Crossoloricaria cf cephalaspis

6. Juli 2007

Crossoloricaria cf cephalaspis

Die insgesamt fünf Arten der Gattung Crossoloricaria ähneln auf den ersten Blick frappierend den Flunderharnischwelsen der Gattung Pseudohemiodon. Auch diese Fische sind extrem stark abgeplattet, mit hoch am Kopf liegenden, kleinen Augen auf einem dreieckigen Kopf. Der Unterschied zwischen diesen zwei Gattungen ist das Fehlen der Knochenplättchen am Bauch bei Crossoloricaria. Nur entlang der Bauchmittellinie zieht sich eine Reihe kleiner Knochenplättchen. C. cephalaspis wird nicht größer als 20 cm. Sie brauchen unbedingt einen sandigen Boden, worin sie sich eingraben können, oft so tief dass die Tiere nur sehr schwer zu erkennen sind. Am Anfang kommen die Fische nur nachts aus ihren Verstecken, aber nach einer Eingewöhnungsphase kommen sie auch bei Licht schnell aus dem Sand, wenn es etwas zu fressen gibt. Auch diese Art kommt aus dem Norden Kolumbiens.(Text: I. den Daas, Photo: F. Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Kolumbien

Loricaria simillima

6. Juli 2007

Loricaria simillima besitzt in ihrer südamerikanischen Heimat ein großes Verbreitungsgebiet. Fundorte sind im Orinoco-, Amazonas- und La Plata Becken bekannt. Aus diesem großen Verbreitungsgebiet resulieren verschiedenen Farbformen, die sich im Schwarzanteil und Kontrast deutlich unterscheiden. Sie kommen in verschiedenen Gewässertypen vor. Schwarzwasserformen sind dabei in Haltung und Zucht anspruchsvoller als Weisswasserformen. Zur Haltung genügt mittelhartes Wasser mit einem pH von 6 – 8 und Temperaturen zwischen 24 – 27°C. Bei dieser bis ca. 25 cm lang werdenden Art handelt es sich um einen Maulbrüter im männlichen Geschlecht, die durchschnittliche Gelegegröße liegt bei 30 – 50 Eiern. In der Ernährung sind sie als Allesfresser eher anspruchslos Futtertabletten, Flocken- und Frostfutter werden akzeptiert. Das Aquarium sollte über einen Sandboden verfügen, einige dunkle Ecken, Steine und Wurzeln erhöhen das Wohlbefinden. (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 266653 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Lexikon: Loricaria: nach dem lateinischen Wort „lorica“ für den Brustharnisch der Legionäre, also „Brustharnischträger“. simillima: latein, bedeutet „sehr ähnlich“,was sich auf die Ähnlichkeit zu L. cataphracta bezieht.

Vorschlag eines deutschen Gebrauchsnamen: Königs-Hexenwels

Angaben zum Tier
Herkunft Zentrales Südamerika

Nannostomous espei

6. Juli 2007

Nannostomous espei

Bisher ist dieser Ziersalmler nur aus dem westlichen Guyana/Südamerika im Unterlauf des Mazaruni River bekannt. Ausgewachsene Fische erreichen ca. 40mm Totallänge. Weibchen werden bei Laichansatz wesentlich fülliger. Die Männchen heften mit der schalenförmige Afterflosse die Eier an ein Substrat (z.B. Unterseite eines Pflanzenblattes). Während der Paarung verlieren die Männchen die Barrenzeichnung bis auf kleine schwarze Punkte. Ruhige Fische, die meist in der oberen Wasserregion zwischen den Pflanzen stehen. Haltung vorteilhaft in gut bepflanzten Aquarien und nur mit anderen ruhigen Fischen. Die Zucht ist in 10-Liter-Aquarien mit einem Laichsubstrat (Javafarn) möglich, die Eizahl ist nicht sehr hoch. Zur Haltung Wasser nicht zu hart, maximal um 10°dGH, pH 5,5-7 und Temp. um 24°C. (Photo & Text von P. & M. Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Guyana

Nanochromis sp. „Lezas“

6. Juli 2007

Mit Nanochromis sp. „Lezas“ können wir ein weiteres Highlight aus deutscher Nachzucht offerieren. Auch diese Zwergbuntbarsche sind sowohl an Farbe und Qualität kaum zu übertreffen. Bei ihnen fällt besonders die kräftige Rottönung der Rückenflosse und des oberen Schwanzflossenbereiches auf.

In dunklem, torfgefärbtem Wasser kommt ihre Farbenpracht besonders gut zur Geltung. Leider sind sie nur in begrenzter Stückzahl verfügbar und werden unser Fischhaus wohl bald verlassen haben.

(Photo F. Schäfer, E. Schraml, Text K. Diehl)

Update 2024: dieser Fisch wird derzeit als Variante von Congochromis dimidiatus gesehen

Aplocheilichthys katangae

6. Juli 2007

Aus der Provinz Katanga des Kongo kommt Aplocheilichtys katangae zu uns. Es handelt sich bei ihnen um nicht saisonale, eierlegende Zahnkarpfen, die südlichen, zentralen Afrika ein großes Verbreitungsgebiet aufweisen. Sie bewohnen dort flache, verkrautete Bäche und Teiche. Ihre maximale Größe liegt bei etwa 6 cm.

Im Freiland ernähren sie sich von kleinen Wasserinsekten und Kleinkrebsen, im Aquarium lassen sie sich mit Ersatzfutter problemlos ernähren.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kongo

Chromobotia macracanthus

6. Juli 2007

Auf unserer Abbildung sehen sie eine interessante Farbmutation der Prachtschmerle, die uns diese Tage erreichte. Chromobotia macracanthus früher als Botia macracantha im Handel, ist zwar lange aquaristisch bekannt aber nicht ohne Rätsel. Dies gilt besonders für die Zucht, hier gibt es bisher nur Zufallserfolge.

Auch in der Haltung können sie Probleme machen, da sie sehr anfällig für Stress sind. Insbesondere Fang und Umsetzen sollte nur in absolut notwendigen Situationen erfolgen, da in deren Folge oft Verluste durch die Grieskörnchenkrankheit (Ichthyophthirius multifiliis) eintreten. Hier ist also beim Kauf darauf zu achten gut eingewöhnte Tiere zu erwerben. Einmal eingewöhnt sind Prachtschmerlen schöne und interessante Pfleglinge.

Eine bestimmte Verhaltenweise kann den unerfahrenen Halter überraschen. So legen sie sich wenn sie ruhen manchmal auf die Seite und können daher für krank gehalten werden. Auch ihre deutlich hörbaren Klickgeräusche, die sie besonders bei der Fütterung zeigen sind für Fische recht ungewöhnlich.

Zur Haltung sollte man eine kleine Gruppe erwerben, da sie dann deutlich aktiver sind als in Einzel- oder Paarhaltung. Weiterhin ist es wichtig, dass sich im Aquarium viele Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten befinden um den Stress für die Tiere möglichst gering zu halten.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Indonesien, Sumatra, Borneo

Cochliodon spec. var. marbled L 360a

6. Juli 2007

Aus dem Einzugsgebiet des Tapajos gelangte ein bisher noch nicht importierter Harnischwels zu uns. Körperform und gelbe Flossensäume erinnern stark an L 360, der Körper und Teile der Flossen weisen jedoch eine für L 360 untypische Marmorierung auf.

In ihren Haltungsansprüchen dürften sie sich vom hier vor kurzem vorgestellten L 360 vermutlich nicht unterscheiden. Ob es sich um eine Standortvariante von L 360 oder eventuell eine abweichende Art handelt, muss beim derzeitigen Kenntnisstand offen bleiben.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Tapajos

Glyptoperichthys joselimaianus L 1, L 22

6. Juli 2007

Glyptoperichthys joselimaianus der Goldflecken-Segelschilderwels stammt aus dem Rio Araguaia einem der Hauptzuflüsse des Rio Tocantins in Brasilien. Dort bewohnt er unterschiedliche Lebensräume, so wurde er auf Totholz wie auch auf überfluteten Wiesen angetroffen.

Die natürlichen Wasserverhältnisse (Weißwasser) müssen zur Haltung nicht nachgeahmt werden, L 1 ist wie andere Schilderwelse auch ein sehr anpassungsfähiger Fisch. Bedingung für die Haltung erwachsener Schilderwelse ist allerdings der Besitz eines großen Aquariums. Mit einer Gesamtlänge von etwa 40 cm, die auch im Aquarium erreicht werden kann gehört er zu den stattlichen Welsen.

Es ist beeindruckend solche Fische elegant durchs Aquarium segeln zu sehen. Im Vergleich zu vielen anderen Harnischwelsen sind Schilderwelse wenig scheu und zeigen sich oft dem Betrachter. Zu beachten ist ihr großer Appetit der nach reichhaltigem Futter, aber auch nach kräftiger Filterung verlangt. Wildfänge dieser Art sind nur selten im Handel zu finden, überwiegend stammen die angebotenen Tiere aus asiatischen Teichnachzuchten.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien
Name Glyptoperichthys joselimaianus L 1, L 22

Panaque spec. „New Royal Golden Thunder“

6. Juli 2007

September 2006: Diese Woche erreichte uns eine wirkliche Überraschung. Es gelang uns mehrere dieser wunderschönen Panaque aus Brasilien zu importieren. Sie erinnern im Aussehen an L 27 sind aber deutlich flacher und schlanker (siehe Vergleich im Bildarchiv). Außerdem besitzen sie ein größeres Maul, ihre Rückenflosse ist dagegen kleiner.

Diese Charakteristika lassen vermuten, dass sie aus stark strömenden Flussabschnitten stammen. Wie der Vergleich unserer unterschiedlich großen Tiere zeigt, nimmt die kräftige Goldfärbung, sowie eine, für L 27 untypische, attraktive Punktierung der Schwanzflosse mit dem Alter zu. Knapp gesagt: Für mich der zur Zeit attraktivste Panaque!

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Rio Xingu
Name Panaque spec. „New Royal Golden Thunder“

Scardinus erythrophthalmus Gold

6. Juli 2007

Scardinus erythrophthalmus Gold

März 2004: Gerade am Anfang der Teichsaison ist diese sehr schöne Variante der Rotfeder (Scardinus erythrophthalmus) bei uns eingetroffen. Sie ist ein hervorragender ökologischer Algenvertilger für den Gartenteich. Die Rotfeder ist eine einheimische Art, die in ganz Europa und Asien, sogar bis zum Aralsee vorkommt. Er ist ein friedlicher Schwarmfisch, der am besten mit gleichgearteten Fischen vergesellschaftet werden sollte, wie zum Beispiel Rotaugen, Döbel oder Orfen. Die Tiere laichen im Freiland oder Teich von April bis Juni. Die Rotfeder ist sehr produktiv und legt mehr als 100.000 Eier. Der Bauch der Rotfeder trägt zwischen den Bauchflossen und der Afteröffnung einen scharfkantigen Kiel. Die Männchen sind nur im Laichzeit von den Weibchen zu unterscheiden: und zwar durch den Laichausschlag am Kopf.(Text: I. den Daas, Photo: F. Schäfer)

Angaben zum Tier
Herkunft Europa

Enneacampus ansorgii

6. Juli 2007

Enneacampus ansorgii

Die kleine Süßwassernadel ist in Westafrika beheimatet; von Kamerun bis Gabun und im Zaire- und Ogowe-River. Die Tiere kommen sowohl im Süß- als auch im Brackwasser vor. Ein Salzzusatz on 1-2 Teelöffel Seesalz auf 10 Liter Wasser, erhöht die Vitalität der Tiere. Diese, und eigentlich alle anderen Arten von Süßwassernadeln, brauchen ein Artbecken, weil es sehr ruhige Tiere sind und sie nur sehr langsam ihre Nahrung aufnehmen. Sie fressen ausschließlich Lebendfutter wie Daphnien, Cyclops, Artemia oder kleinste Jungfische. Die Tiere werden regelmäßig nachgezogen und sind somit auch bei uns fast ständig lieferbar. Die Weibchen laichen über der Bruttasche des Männchens ab, danach werden die Eier beim Männchen hinter der Afteröffnung angeheftet und von zwei seitlichen Falten bedeckt, die die Bruttasche bilden. Die Tiere benötigen regelmäßige Wasserwechsel und ein sauberes Becken; dann wird ihr Besitzer mit schönen Farben und einem äußerst interessanten Verhalten belohnt. (Photo: Frank Schäfer, Text: Izaak den Daas)

Angaben zum Tier
Herkunft Kamerun-Gabun, Kongo, Angola

Dario dario

6. Juli 2007

Dario dario

Diese als Badis sp. SCARLET bekannt gewordene Art erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dieser Zwerbadis läßt sich sehr gut gemeinsam mit Zwergbärblingen pflegen. Seine Haltung und Zucht sind recht einfach und schon mehrfach geglückt.(Photos & Text von Dieter Bork)

Angaben zum Tier
Herkunft Indien

Pseudocrenilabrus philander

6. Juli 2007

Mai 2007: Aus dem Kongo konnten wir Pseudocrenilabrus philander importieren. Die Fische stammen aus dem Oberlauf des Congo (Lualaba). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst fast das gesamte südliche Afrika, wo sie in praktisch allen Gewässertypen anzutreffen sind. Als Maulbrüter im weiblichen Geschlecht verläuft die Balz und Brutpflege nach typischem haplochrominen Muster. Ihr metallischer Glanz kommt besonders bei Beleuchtung mit Tageslicht zur Geltung, sie schimmern dann in den schönsten Blau- und Grüntönen.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Südliches, zentrales Afrika

Pterophyllum altum

6. Juli 2007

Die neue Saison hat begonnen, Pterophyllum altum (Orinoco) ist wieder verfügbar. Der Hohe Segelflosser kann bei knapp 20cm Länge etwa 35cm Höhe erreichen. Dies ist auch beim Beckenkauf zu berücksichtigen, es sollte schon 70cm hoch sein.

Eine Dekoration mit zahlreichen großen Wurzeln, gibt dem Becken Struktur und den Tieren Rückzugsmöglichkeiten. Da sie gegenüber schlechter Wasserqualität und Stress empfindlich sind, eignen sie sich nur bedingt für Gemeinschaftsaquarien. Auf keinen Fall sollten sie mit allzu quirligen Fischen vergesellschaftet werden.

Zur Haltung ist mittelhartes Wasser mit einem pH im Neutralbereich ausreichend, für Zuchtversuche sollte es sehr mineralarm sein und pH Werte im deutlich sauren Bereich aufweisen.

Die Zucht gelang bisher nur wenigen Züchtern, auffällig ist das selbst bei Eltern einer F2 Generation noch deutlich eine Laichzeit (im Frühjahr) von wenigen Monaten vorhanden ist.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kolumbien, Venezuela, Orinoco
Name Pterophyllum altum

Aegla platensis

6. Juli 2007

Es gibt mehr als 60 Arten der Gattung Aegla, allesamt reine Süßwasserbewohner, die in der Familie Aeglidae stehen. Alle Aegla-Arten sind Bewohner des südlichen Südamerikas. Aquaristisch sind sie bislang kaum in Erscheinung getreten. Die jetzt von Aquarium Glaser importierten Tiere zeigen aber, dass Aegla durchaus interessante Aquarienbewohner sind.

Aegla sind relativ kleine Krebse, A. platensis wird kaum größer als 5 cm. Der Schwanz wird, ähnlich wie bei den Kurzschwanzkrebsen (Krabben) unter den Bauch geklappt getragen. Die Geschlechtsunterschiede sind wie folgt: die Männchen haben einen längeren und breiteren Carapax, die Scherenarme sind größer und der linke und rechte Scherenarm ist bei den Männchen ungleich stark entwickelt.

Aegla platensis wird relativ früh geschlechtsreif. Die Eier machen eine direkte Entwicklung durch, die schlüpfenden Jungen sehen den Eltern bereits sehr ähnlich. Freischwimmende Larvenstadien fehlen. Speziell bei Aegla platensis wurden das ganze Jahr hindurch eiertragende Weibchen gefunden. Im Aquarium zeigt sich nach den ersten Beobachtungen, dass die Tiere recht versteckt leben. Bietet man feinen Sand als Bodengrund, so graben sie sich auch gerne ein, wobei sie mit dem Hinterleib voran im Boden verschwinden.

Eine besondere Futtervorliebe scheinen die Aegla-Krebse nicht zu haben, sowohl Frostfutter (Mückenlarven, Artemia) wie auch Trockenfutter wurde gerne angenommen. Die jetzt eingeführten Exemplare stammen aus einem Fluss namens „Arroyo Pozo Hondo“, 137 km im Osten von Asunción (Paraguay).

Wie die aus Paraguay importierten Fische dürften auch die Aeglas eine leichte „Winterruhe“ bei 16-18°C schätzen, insgesamt sollte man sie besser nicht zu warm halten.

Die Pflegetemperatur sollte auch im Sommer 24°C möglichst nicht überschreiten.

(Photo: Aquarium Glaser, Text: Izaak den Daas)

Angaben zum Tier
Herkunft Paraguay

Coenobita brevimanus

6. Juli 2007

Der Landeinsiedler C. brevimanus bewohnt Küstenbereiche im Indopazifik, sein Verbreitungsgebiet reicht von Sansibar bis Tahiti. C. brevimanus ist eine der am besten ans Landleben angepassten Crustaceen. Zur Haltung benötigt man ein Terrarium mit nur flachem Wasserteil. Da sie sehr gesellig sind sollten sie in einer kleinen Gruppe gehalten werden. Ideal wäre ein Terrarium von 60 x 40 x 40cm für eine kleine Gruppe. Das Terrarium ist gut zu sichern, da Landeinsiedler geübte Ausbrecher sind. Wichtig ist weiterhin eine gute Belüftung und Strukturierung des Terrariums. Da Landeinsiedler gerne klettern, sollten auch einige Steine oder Wurzeln eingebracht werden. Mit einem hohen Bodengrund sollte man Ihnen ermöglichen sich einzugraben zu können. Als ausgesprochenen Allesfressern kann man Ihnen verschiedene Obst und Gemüsesorten, sowie tierische Nahrung anbieten. Wichtig ist außerdem dem Wachstum der Tiere Rechnung zu tragen und ausreichend Schneckengehäuse in verschiedene Größen vorrätig zu halten. Die Art hat Code 483144 auf unserer Stockliste. (Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Küsten des Indopazifik

Macrobrachium idae

6. Juli 2007

Januar 2006: Aus Sri Lanka erreicht uns die Großarmgarnele Macrobrachium idae. Auffallend sind die extrem langen, namensgebenden „Arme“ die bei ausgewachsenen Tieren eine enorme Reichweite erlangen können. Damit sind sie in der Lage kleinen Fischen erfolgreich nachzustellen, was ihre Verwendung im Gesellschaftsbecken natürlich einschränkt.

Zusammen mit größeren Fischarten oder in einem Garnelenaquarium sind sie allerdings interessante Heimtiere. Wie alle Macrobrachium Arten benötigen sie eine gute Wasserqualität sind aber ansonsten nicht anspruchsvoll.

Alle gängigen Futterarten werden gierig gefressen. Ein Garnelenaquarium sollte nicht zu hell beleuchtet, bzw. die Beckenoberfläche mit einigen Schwimmpflanzen leicht abgedunkelt werden. Die Wurzeln der Schwimmpflanzen bieten gleichzeitig dem Nachwuchs Schutz vor den mitunter recht räuberischen Eltern.

Weiterhin sollten sich viele Versteckmöglichkeiten unter Wasser befinden, hier lassen sich mit Wurzeln, Kokosnussschalen und Pflanzendickichten schöne Unterwasserlandschaften gestalten.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Sri Lanka - Australien

Corydoras weitzmani

6. Juli 2007

Corydoras weitzmani

Es handelt sich sicher um einen der spektakulärsten Vertreter der Gattung Corydoras, der in den letzten Jahren eingeführt wurde. Für uns ist es der Corydoras schlechthin. Die engste Verwandtschaft dürfte wohl zu Corydoras panda bestehen. Die Zeichnung erinnert auch an den erst kürzlich beschriebenen Corydoras tukano. Nachdem die Autoren diese Art im September 2004 selbst im Einzugsgebiet des Rio Madre de Dios in Peru haben fangen können, gelang ihnen nun schließlich auch die Ersteinfuhr. Damit ist es, soweit wir wissen, erstmalig gelungen, eine kleinere Anzahl dieser Fische lebend nach Europa einzuführen. Um den Fisch ranken sich die verschiedensten Gerüchte. Insbesondere scheint die Fundortangabe des Holotypen (der einer Sammlung von C. Kalinowski aus dem Jahre 1949 entstammen dürfte) nicht korrekt zu sein, denn trotz jahrelanger Suche konnten diese Fische in der angegebenen Umgebung nahe Cusco nicht gefunden werden. Erst im Jahre 2004 entdeckten Belinda und Lance R. Peck (Aquarium Gonewild, Peru), diese offenbar sehr seltene Welsart zufällig in einem kleinen, von Goldgräbern stark zerstörten Gebiet. Häufig konnten die Tiere nur einzeln gefangen werden, und die Gesamtzahl der entdeckten bzw. gefangenen Tiere blieb trotz zahlreicher Expeditionen in das Herkunftsgebiet gering. An einer dieser Expeditionen nahmen auch wir Teil und konnten selbst einige wenige Exemplare fangen. Eine Einfuhr dieser Art nach Deutschland war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht möglich. Um so erfreulicher ist nun die Ankunft der Art in ausreichender Anzahl für züchterische Versuche. Sollte die Nachzucht gelingen, steht eine weite Verbreitung in der Aquaristik außer Frage. Ob es jemals weitere Wildfangexporte geben wird ist aufgrund der Zerstörung des Vorkommensgebietes fraglich, zumindest wenn es sich tatsächlich um das einzige handeln sollte. Aquarium Glaser bietet einen Teil der exklusiv importierten Wildfangtiere im Moment an.(Text: P.+M. Hoffmann, Photo: P. Hoffmann)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru, Madre de Dios

Hoplias malabaricus

6. Juli 2007

Schau mir in die Augen Kleines – aber nicht zu tief. Sonst könnte es passieren, dass es das Letzte bleibt was ein Beckengenosse in seinem Leben sieht. Unter diesen schönen grünen Augen befindet sich ein nicht minder eindrucksvolles Gebiss, dass den Wolfsalmler Hoplias malabaricus zu einem gefürchteten Jäger macht.

Auch Besitzer dieser von Costa Rica bis Argentinien verbreiteten Art sollten beim Hantieren im Aquarium immer einen Blick auf ihren „Schützling“ werfen, da es zu Bissverletzungen kommen kann. Infolge seines großen Verbreitungsgebietes existieren von H. malabaricus einige schwer unterscheidbare Unterarten deren Größenangaben differieren.

Es ist jedoch in jedem Fall davon auszugehen, dass H. malabaricus eine Größe von mindestens 50 cm und ein Gewicht von 1,5 kg erreichen kann. Er ist damit kein Fisch für jedermann und ganz bestimmt kein Fisch für ein Gesellschaftsaquarium.

Für erfahrene Besitzer großer Becken die das Außergewöhnlich suchen ist er eine Herausforderung, der man vielleicht einmal ins Auge schauen sollte.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Costa Rica-Argentinien

Pseudoplatystoma corruscans

6. Juli 2007

Aus dem Rio Sao Francisco stammt die nur selten gehandelte größte Spatelwelsart Pseudoplatystoma corruscans. Bei ihnen handelst es sich um recht groß (ca. 180cm) und schwer (100kg) werdende Raubfische.

Im Aquarium erreichen sie diese Größe natürlich nicht, da sie außerdem recht ruhige Schwimmer sind ist eine Aquarienhaltung in Großaquarien möglich. Sie halten sich gerne in Gruppen auf, mit großen Salmlern, Cichliden oder anderen Welsen lassen sie sich gut vergesellschaften.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Pseudeutropius atherinoides

6. Juli 2007

Pseudeutropius atherinoides

Die Haiwelse der Gattung Pangasius sind wegen ihrer unruhigen, an Haie erinnernden Schwimmweise begehrte Aquarienfische. Leider werden alle Arten zwischen 50 und 150cm lang. Seit einiger Zeit sind „Mini-Pangasius“ auf dem Markt, die ebenfalls die schöne Schwimmweise der Haiwelse haben, jedoch nur höchstens 10-15cm lang werden. Zu diesen gehört die (mit Pangasius freilich nicht näher verwandte) Art Pseudeutropius atherinoides, die meist nur 6-8cm Länge erreicht. Zur Zeit ist diese Art sehr preiswert aus Indien zu haben. Es sind friedliche Allesfresser, die die Pflanzen in Ruhe lassen und hervorragend für jedes Gesellschaftsaquarium geeignet sind.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Indien

Amaralia hypsiura

6. Juli 2007

Januar 2001: Für Freunde des Aussergewöhnlichen können wir zur Zeit Amaralia hypsiura anbieten. Dieser selten gehandelte Bratpfannenwels ist mit ca. 15 cm Länge ausgewachsen. Er stammt aus dem Amzonasgebiet und ernährt sich dort vermutlich, wie Magenuntersuchungen frisch gefangener Exemplare belegen, überwiegend von Gelegen anderer Fische. Auf diese exquisite Nahrung ist er zum Glück nicht angewiesen, im Aquarium kann er gut mit Ersatzfutter ernährt werden. Als vorwiegend nachtaktiver Fisch schätzt er nicht zu grelle Beleuchtung, auch sollte das Aquarium über zahlreiche Versteckmöglichkeiten verfügen.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Hyphessobrycon cyanotaenia, Lapis-Tetra

6. Juli 2007

Hyphessobrycon cyanotaenia, Lapis-Tetra

Unter der Bezeichnung „Inpaichthys sp. Lapislazuli“ wurde uns im Febr. 2002 dieser Salmler von Frau Glaser-Dreyer (Fa. Glaser) vorgestellt. Im (japanischen) Internet wird er als Lapis-Tetra bezeichnet. Er ist in größerer Stückzahl ohne exakte Fundortangabe importiert worden. Die Männchen werden gut 4 cm lang und sind wesentlich farbenprächtiger und kräftiger mit verlängerter Rücken-und Afterflosse, als die ca. 3,5 cm langen helleren Weibchen. Sie sind fast immer in Bewegung, sehr gefräßig, friedlich und die Männchen sind ständig mit Territorialkämpfen untereinander beschäftigt. Die Nachzucht ist den Autoren geglückt.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien

Ancistomus sabaji L124 „Big Spot“

6. Juli 2007

Ancistomus sabaji -Hypostomus spec., Peckoltia spec.? Ein Fisch mit vielen Namen! Bei kaum einem anderen L Wels ist die Verwirrung hinsichtlich der korrekten Benennung so groß wie bei dieser Art. Sie resultiert u.a. aus der großzügigen Nummernvergabe (L 75, L 124, L 301 und LDA 2) für die vermutlich gleiche Fischart. Als Ursache dafür ist das große Verbreitungsgebiet zu sehen in dem zahlreiche leicht von einander abweichende Farbformen existieren.

Dem Halter kann es egal sein welche Nummer er pflegt, da es sich bei Ihnen um attraktive und leicht zu haltende Fische handelt. Allerdings können sie größer als 20 cm werden und benötigen daher geräumige Aquarien. Als ausgesprochene Allesfresser mit geringer Aggression sind sie auch für Gesellschaftsbecken sehr gut geeignet.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Guyana

Hypostomus luteus

6. Juli 2007

Hypostomus luteus Hypostomus luteus Hypostomus luteus

Aus dem südlichen Brasilien und nördlichen Argentinien stammt der wohl schönste Vertreter der Gattung Hypostomus. Sie werden im Gegensatz zu vielen anderen Harnischwelsen mit zunehmendem Alter immer schöner, da sich der Anteil der gelben Körperpartien stetig erhöht. Ihr südliches Verbreitungsgebiet lässt auf eine Toleranz gegenüber niedrigen Temperaturen schließen. Man kann sie ohne größeren Aufwand im unbeheizten Zimmeraquarium pflegen. Da sie eine Größe von über 30 cm erreichen sollte natürlich ein Becken entsprechender Größe zur Verfügung stehen.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Brasilien, Argentinien
Lateinischer NameLateinischer Name Hypostomus luteus

Panaque spec. „Papa Ojo Chico“ L 90a

6. Juli 2007

Panaque spec. „Papa Ojo Chico“ L 90a Panaque spec. „Papa Ojo Chico“ L 90a Panaque spec. „Papa Ojo Chico“ L 90a Panaque spec. „Papa Ojo Chico“ L 90a

Zur Zeit können wie mit L 90a eine der schönsten Panaque Arten anbieten. Auffallend sind die extrem lang ausgezogenen, orange gefärbten Filamente der Schwanzflosse. Aber auch die dezente schwarze Musterung des edel-grau gefärbten Körper lässt sie sehr elegant erscheinen. Beim Kauf der Tiere sollte ihre Endgröße die mit Sicherheit über 30cm beträgt berücksichtigt werden. In zu kleinen Becken können auch die Flossenauszüge leicht beschädigt werden. Sie benötigen vorwiegend vegetarische Kost, daneben wird gerne Holz geraspelt. Wurzeln im Aquarium sind also Pflicht. Ansonsten sind sie einfach zu haltende Welse, an deren Zucht sich Besitzer großer Aquarien unbedingt versuchen sollten.(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru
Name Panaque spec. „Papa Ojo Chico“

Betta prima

6. Juli 2007

Die aus Südost Thailand und Kambodscha stammende Betta prima wird der Betta pugnax Gruppe zugeordnet. In ihrer Heimat kommt sie in kleinen Bächen, Sümpfen aber auch ruhigen Flussabschnitten vor.

B. prima ist eine kleine Betta Art, die mit 6 cm bereits ausgewachsen ist. Sie bevorzugen dicht bepflanzte und da es sich um ausgezeichnete Springer handelt, gut abgedeckte Aquarien. Wie bei allen Luft atmenden Fischen sollte auch hier auf eine ausreichend hohe Lufttemperatur geachtet. werden. An die Wasserwerte stellt B. prima keine besonderen Ansprüche.

Auch die Zucht des Maulbrüters ist nicht schwer, so dass bei abwechslungsreicher Fütterung, falls möglich auch mit kleinem Lebendfutter, sich früher oder später Nachwuchs einstellen wird. Für Aquarianer die mit der Haltung von Wildform – Bettas beginnen möchten, stellt B. prima also einen idealen Beckeninsassen dar. Auch für Freunde südostasiatischer Gesellschaftsbecken ist die Haltung von Betta prima sicherlich überlegenswert.

(Photo F. Schäfer, Text K. Diehl)

Angaben zum Tier
Herkunft Kambodscha, Thailand