
Code: 258608
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Kolumbien / Colombia |
| Verfügbare Größe in cm | 25 - 35 |

Code: 258608
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Kolumbien / Colombia |
| Verfügbare Größe in cm | 25 - 35 |

Code: 413692
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Burma |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Schokoladenguramis sind sehr schöne und sehr spezialisierte Labyrinthfische. Sie stellen darum Pflegeobjekte für fortgeschrittene Aquarianer dar. Es gibt drei Gattungen Schokoladenguramis, nämlich Sphaerichthys mit vier Arten, Parasphaerichthys mit zwei Arten und Ctenops, die nur eine Art enthält, den indischen Spitzkopfgurami, Ctenops nobilis. Ctenops ist die größte Art der Schokoguramis und wird etwa 8-10 cm lang. Es handelt sich um maulbrütende Fische, bei denen die Männchen die Brut austragen. Untereinander sind die Tiere, wie alle Schokoguramis, zur Brutzeit äußerst unverträglich. Als subtropische Art braucht der Spitzkopfgurami nicht ganzjährig gleichbleibende Temperaturen, sondern man muss den Verlauf der Jahreszeiten mit heißen, trockenen Sommern und kühlen, niederschlagsreichen Monsunzeiten imitieren, um den Lebensbedürfnissen der Art im Aquarium gerecht zu werden. Dafür ist der Spitzkopfgurami anspruchlos, was das Wasser angeht: bekannte Aquarien-Fische, die den Lebensraum von Ctenops in der Natur teilen, sind etwa der Zebrabärbling (Danio rerio), die Prachtbarbe (Barbus conchonius) oder der Zwergfadenfisch (Colisa lalia). Pflanzen und artfremde Fische werden ignoriert. Allein gehalten sind Spitzkopfguramis oft scheu und fressen schlecht. Am besten pflegt man sie daher in Gesellschaft anderer, friedlicher Fische, wie der oben genannten Arten.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 412802 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Ctenops: altgriechisch, bedeutet „Kammauge“; bezieht sich auf eine anatomische Struktur. nobilis: latein, bedeutet „vornehm“. Sphaerichthys: altgriechisch, bedeutet „kugeliger Fisch“. Parasphaerichthys: altgriechisch, bedeutet „neben Sphaerichthys“, was eine vermutete Verwandtschaft der beiden Gattungen andeutet.
Deutscher Name: Spitzkopfgurami
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indien / India |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |

Im Gegensatz zu der typischen Form von C. polystictus aus dem oberen Rio Paraguay (Bundesstaat Mato Grosso, Brasilien) hat die Pantanal-Form wesentlich feinere Punkte. Panzerwels-Spezialisten halten es daher für möglich, dass es sich um eine eigenständige, noch zu beschreibende Art handelt. Allerdings gibt es auch unter den Pantanal-Tieren eine gewisse Variationsbreite in der Färbung.
Genau wie C. polystictus wird die Pantanal-Form etwa 4-5 cm lang. Mit seiner sehr hohen Körperform fällt diese schöne Panzerwels-Art ziemlich aus dem Rahmen. Die Pflege und Zucht bereiten keine besonderen Schwierigkeiten.
Für unsere Kunden: der Fisch hat Code 241002 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Corydoras: aus dem Altgriechischen, bedeutet „mit Helm und Lanze“, was sich auf die äußeren Knochenpanzer und die kräftigen Flossenstacheln bezieht. polystictus: altgriechisch, bedeutet „mit vielen Punkten“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Savannen-Panzerwels
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |

Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen
Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!
Ihr Aquarium Glaser Team
Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser
interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!

Ihr Aquarium Glaser Team

Code: 414712
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |

Code: 261203
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Code: 409304
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indien / India |

Code: 257924
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 15 |

Uns ist wieder einmal einer der leider nur selten möglichen Guyana-Importe geglückt so haben wir auch wieder den schönen Leporinus arcus von dort im Stock. Die Gattung Leporinus ist mit fast 100 Arten ziemlich artenreich, doch konnten sich nur wenige Arten als Aquarienfische etablieren. Sie werden ziemlich groß, sind nicht sehr verträglich und fressen alle Wasserpflanzen. Die meisten Arten sind zu unscheinbar gefärbt, um sie dennoch im Aquarium zu pflegen.
Auch Leporinus arcus bleibt mit maximal 40 cm Länge nicht eben klein, jedoch werden die Tiere in der Natur normalerweise nur 15-20 cm lang und die Fische sind sehr hübsch gefärbt. Leporinus arcus sind ideale Gesellschafter für robuste Buntbarsche aus Südamerika oder um etwas Farbe in ein Raubfischaquarium zu bringen. Wie bei anderen Leporinus ist es günstiger, verschieden große Exemplare miteinander zu vergesellschaften, denn gleichgroße Artgenossen werden heftiger bekämpft, während sich bei unterschiedlich großen Tieren schnell eine Rangordnung einstellt, die ein friedliches Zusammenleben ermöglicht.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 265802 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Leporinus: latein, bedeutet „Hasen-Nase“. arcus: latein, bedeuted „der Bogen“ und „der Regenbogen“. Was genau Eigenmann mit dem Artnamen bezweckte, ist in der Erstbeschreibung nicht erklärt, aber vermutlich bezieht sich der Artname auf den bogenförmigen Verlauf des unteren Längsbandes („… another (band) curving from the eye downward and back to the lower edge of the caudal“)
Vorschlag eines deutschen Namens: Lippenstift-Leporinus
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Guyana |
| Verfügbare Größe in cm | 5-7 |

Code: 432182
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 3-5 |

Wieder einmal ist uns ein hübscher Erstimport gelungen: Tatia strigata. Diese kleine, maximal 6 cm lang werdende Art wurde erst 1995 entdeckt und beschrieben. Ihr einzigartiges, bei jedem Individuum unterschiedlich ausgebildetes Streifenmuster macht die Art unverwechselbar. Wie bei allen Tatia kann man die Männchen leicht an ihrer zu einem Begattungsorgan umgebildeten Afterflosse erkennen. Die Tiere führen eine innere Befruchtung durch, die Weibchen laichen dann in Abwesenheit der Männchen ab. Die Zucht vieler Tatia-Arten im Aquarium ist bereits gelungen.
Tatia sind sehr friedliche, nachtaktive Welse, die gut mit jeglichem üblichen Fischfutter ernährt werden können.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 295804 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Tatia: zu Ehren von Charles Tate Regan, der Ichthyologe am Britischen Museum war. strigata: latein, bedeutet „gestreift“.
Vorschlag eines Gebrauchsnamens: Weißstreifen-Tatia
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |
| Verfügbare Größe in cm | 4 - 6 |

Nur kleine Stückzahl lieferbar. Code: 262322.
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |
| Verfügbare Größe in cm | 5-6 |
Aus dem Süden Indiens stammt diese herrliche Barbe, die eine enge Verwandte der bekannten Purpurkopfbarbe (Barbus nigrofasciatus) von der gegenüberliegenden Insel Sri Lanka ist. Die Unterschiede zur Purpurkopfbarbe beziehen sich im Wesentlichen auf die Färbung. Besonders attraktiv wirkt B. narayani beim Schwimmen, denn dann blitzen ständig fliederblaue Reflexe auf dem Körper auf, was unbeschreiblich schön aussieht.
Bezüglich der Pflege und Zucht unterscheidet sich Barbus narayani nicht von der Purpurkopfbarbe und wird auch wie diese etwa 5-6 cm groß.
Für unsere Kunden: Die Tiere haben Code 370102 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Barbus: Latein, bedeutet „der Bärtige“, was sich auf die Barteln bezieht. narayani: Widmungsname für C. R. Narayan Rao, der die Fisch-Sammlung aus dem Chauvery river dem Zoological Survey of India schenkte, die u.a. diese damals für die Wissenschaft noch neue Art enthielt.
Vorschlag eines deutschen Namens: Fliederbarbe
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indien / India |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |
Gäbe es diesen Zwergbuntbarsch nicht, man müsste ihn glatt für die Aquaristik erfinden. Apistogramma trifasciata ist ein idealer Aquariencichlide: kleinbleibend – Männchen werden höchstens 5 cm, Weibchen etwa 4 cm lang – anspruchslos bezüglich der Wasserzusammensetzung – die Pflege und Zucht gelingt auch in mittelhartem, leicht alkalischen Wasser – und energiefreundlich – als Fisch der Subtropen, wo die Wassertemperatur durchaus einmal auf 10°C sinken kann, benötigt A. trifasciata nur zur Zucht eine Heizung im Aquarium. Hinzu kommen das sehr attraktive Äußere und das interessante Verhalten.
Wir haben diesen schönen Fisch jetzt wieder einmal aus Paraguay importieren können.
Für unsere Kunden: das Tier hat Code 630002 auf unserer Stockliste bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Apistogramma: altgriechisch, bedeutet „mit unzuverlässiger Linie“; es ist nicht klar, ob sich das auf das Seitenlinienorgan oder Zeichnungselemente bezieht. trifasciata: latein, bedeutet „mit drei Streifen“.
Deutscher Name: Dreistreifenzwergbuntbarsch
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Paraguay |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |
Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen
Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!

Ihr Aquarium Glaser Team

Code: 343714
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 5-6 |

Code: 343212
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 2-3 |

Code: 333604
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 5-6 |

Code: 325861
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 2-3 |
Code: 316873
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |
Code: 316834
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 4 - 6 |
Der Harnischwels L387 wird nur gelegentlich in kleinen Stückzahlen aus Kolumbien und Venezuela importiert. Das kommt daher, dass er einer anderen, offenbar viel leichter zu sammelnden Art, nämlich L147 als Jungfisch und in Schreckfärbung zum Verwechseln ähnlich sieht. Daher erhalten wir wilde L387 eher zufällig als sogenannte Beifänge.
L387 wurde zunächst als Peckoltia-Art angesprochen, heute sieht man eher einen Ancistomus in ihm. Einer wissenschaftlich beschriebenen Art konnte L387 noch nicht zugeordnet werden.
Da L387 einer der farblich attraktivsten Harnischwelse überhaupt ist, haben sich Züchter seiner angenommen. So können wir die Art nun in relativ guter Stückzahl anbieten. Die Maximallänge von L387 liegt bei rund 15 cm. Die Pflege gestaltet sich einfach, allerdings sollte man diese Tiere etwas wärmer als üblich halten. 25-29°C sind ideal.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 26480-L387x-1 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Ancistomus: Zusammengesetzt aus den Gattungsnamen Ancistrus und Hypostomus; beides sind ähnliche Harnischwelsgattungen. Peckoltia: Widmungsname für Gustavo Peckolt, Mitglied der Natural History Commission von Rondon.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |

Zwei wunderschöne Rochen haben wir aus Peru, genauer gesagt aus dem Rio Ucuyali erhalten. Beide Exemplare haben einen Scheibendurchmesser von 15-20 cm. Es handelt sich um zwei junge Männchen – der Größe der Begattungsorgane nach zu schließen wird die Art sicher noch deutlich größer. Die Fische sind keiner der bislang wissenschaftlich beschriebenen Potamotrygon-Arten zuzuordnen, weshalb es sich entweder um eine neu entdeckte Art handelt oder um in der Natur entstandene Hybriden.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 282974 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Potamotrygon: altgriechisch, bedeutet „Flussbewohnender Trygon“; Trygon ist eine andere Rochengattung.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 15-20 |
Aus Paraguay haben wir wunderschöne Wildfänge dieses Zwergcichliden erhalten, der sich ideal für die Pflege und Zucht im Aquarium eignet. Im Gegensatz zu vielen anderen Zwergbuntbarschen ist A. borellii nämlich ziemlich anspruchslos bezüglich der Wasserzusammensetzung. Auch in mittelhartem, leicht alkalischen Wasser ist die Art gut zu pflegen und zu züchten. Im Verhalten entspricht A. borellii den meisten anderen Apistogramma: es handelt sich um in Polygamie (jedes Männchen lebt in Haremsverbänden mit mehreren Weibchen) lebende Höhlenbrüter, wobei dem Weibchen der Löwenanteil der Aufzuchtarbeit zukommt. Allerdings entspricht A. borellii unter den vielen Apistogramma-Arten noch am ehesten menschlichen Moralvorstellungen. Auch die paarweise Pflege ist möglich und manchmal beteiligen sich auch die Männchen an der Jungenaufzucht. Einige Wochen im Jahr sollte man diese Fische in ungeheizten Aquarien pflegen. Sie danken es mit langem Leben und erhöhter Vitalität.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 615703 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Apistogramma: altgriechisch, bedeutet „mit unzuverlässiger Linie“; es ist nicht klar, ob sich das auf das Seitenlinienorgan oder Zeichnungselemente bezieht. borellii: Widmungsname.
Deutscher Name: Reitzigs Zwergbuntbarsch, „Reitzigi“
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Paraguay |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |
Code: 259823
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 2-3 |
Code: 456043
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indonesien / Indonesia |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |

Die Grenze zwischen „Speisefisch“ und „Aquarienfisch“ ist oft unscharf. Wer in Europa würde z.B. den Zebrabärbling (Danio rerio) als Speisefisch bezeichnen? Und doch werden in Indien täglich hunderttausende dieser Tierchen gefangen, getrocknet und als Speisewürze vermarktet. Umgekehrt sind manche attraktive großwüchsige Arten regelmäßig als Jungtier im Aquarienfischhandel zu finden, da die Fische wichtige Speisefische und die Jungtiere als Besatzfische in großer Stückzahl verfügbar sind.
Zu letzterer Kategorie gehört Sillaginopsis panijus, eine Art, die etwa 40 cm lang werden kann und Gegenstand einer bedeutenden Fischerei zu Speisezwecken ist. Dieser Fisch gehört zu einer nur etwa 30 Arten umfassenden Familie, der Sillaginidae. Für diese Familie gibt es noch nicht einmal einen deutschen Gebrauchsnamen. Im Englischen werden sie als „smelt-whitings“ (= Stint-Weißlinge) bezeichnet, doch ist auch dieser Name nicht weit verbreitet.
Sillaginopsis panijus ist ein sehr attraktiver Aquarienfisch, der ständig in Bewegung ist und durch seine hai-artige Schwimmweise und die stets steil nach oben aufgerichtete Rückenflosse mit ihrem fadenartigen Fortsatz sofort ins Auge fällt. Als Bewohner schlammiger Gebiete ist die Art auch nicht sehr anspruchsvoll, allerdings sind nur Jungfische reine Süßwasserbewohner; herangewachsene Tiere benötigen Brack- oder Seewasser. Es sind friedliche Allesfresser, die man im Schwarm (ab 5 Tiere aufwärts) pflegen sollte.
Die Geschlechtsreife setzt bei Längen um 12 cm ein. Bereits mit etwa 5 cm kann man die vermutlichen Männchen an ihrem länger ausgezogenen Kopf und dem längeren Rückenflossenfilament erkennen. Noch ist Sillaginopsis panijus ein äußerst seltener Aquarienbewohner, dessen Aquarienbiologie es zu erforschen gilt.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 455201 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Sillaginopsis: bedeutet „ähnlich zu einem kleinen Sillago“; Sillago ist eine andere Gattung der Sillaginidae. panijus: nach der bengalischen Bezeichnung für den Fisch.
Vorschlag eines deutschen Namen: Langflossen-Surferfisch
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indien / India |
| Verfügbare Größe in cm | 5-6 |

Code: 268583
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Paraguay |

Code: 258412
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Paraguay |
Code: 206203
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Paraguay |
Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen
Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!

Ihr Aquarium Glaser Team

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 120504 auf unserer Stockliste.
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | D.R. Congo |
| Verfügbare Größe in cm | 6-8 |

Die Hornhechte (Belonidae) sind zwar eine relativ kleine und artenarme Familie, doch sind sie ausgesprochen erfolgreich. Weltweit gibt es ca. 35 Arten, die im Meer und Süßwasser vorkommen. Es gibt Hornhechte in allen temperierten und tropischen Zonen der Erde. Teils treten sie so zahlreich auf, dass sie industriell für den menschlichen Verzehr gefangen werden.
Die Arten der Gattung Xenentodon sind auf das tropische Asien beschränkt. Sie leben ausschließlich in Süßwasser. Es sind unglaublich elegante, oberflächennah lebende Raubfische, die in der Natur immer in Rudeln auftreten. Zur Zeit sind nur zwei Arten wissenschaftlich anerkannt, X. cancila und X. canciloides. Die wunderschönen Tiere, die wir gerade aus Thailand importieren konnten, passen eher zu X. canciloides als zu X. cancila, es könnte sich jedoch auch um eine wissenschaftlich unbeschriebene Art handeln.
Da Xenentodon ca. 30 cm lang werden können, sollten sie nicht in zu kleinen Aquarien gepflegt werden. Der potentielle Pfleger sollte außerdem die ständige Versorgung mit kleinen lebenden Futterfischen sicherstellen können. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, handelt es sich um gut haltbare Tiere, die im Aquarium auch züchten. Die Eier besitzen Haftfäden und werden zwischen feinfiedrigen Pflanzen abgelegt. Brutpflege üben die Fische nicht aus. Männchen erkennt man daran, dass sie mit Eintritt der Geschlechtsreife (um 15-20 cm) einen roten Höcker unmittelbar hinter dem Kopf entwickeln.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 476103 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Xenentodon: altgriechisch, in etwa „mit befremdlichen Zähnen“, bezieht sich auf die untere Schlundknochenplatte. cancila: nach einer in Bengalen üblichen Bezeichnung für den Fisch. canciloides: bedeutet „so ähnlich wie cancila“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Tintenstreifen-Hornhecht
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Thailand |
| Verfügbare Größe in cm | 10-15 |

Die richtige Benennung von Piranha-Arten gehört zu den schwierigsten Kapiteln der Fischsystematik überhaupt. Auch die auf diese Fischgruppe spezialisierten Wissenschaftler sind sich keineswegs einig. Und so bleibt uns oft nicht viel mehr übrig, als einen neu importierten Piranha nach den wenigen äußerlichen Merkmalen zu bestimmen, die allgemein anerkannt sind, wie die schwarzen Bänder in der Schwanz- und Afterflosse, das Vorhandensein eines Schulterflecks etc.
Aber viel wichtiger als sein Name ist ja der Fisch! Und mit diesem Piranha gelang uns der Import der wohl farblich schönsten Piranha-Art überhaupt. Zweifellos gehört das Tier in die unmittelbare Verwandtschaft von S. spilopleura und S. maculatus und es ist nicht zu erwarten, dass sie sich bezüglich Pflege, Zucht und Endgröße wesentlich von diesen unterscheiden. Darum sei auf den entsprechenden Eintrag auf unserer Homepage verwiesen: http://www.aquariumglaser.de/de/serrasalmus-maculatus-und-s-marginatus_de_1179.html
Wir haben den Namen in unserer Stockliste um den Zusatz „Tapajos“ ergänzt, weil im Rio Tapajos genau so herrlich gefärbte S. spilopleura vorkommen, die eine tiefrot-orangefarbene Brustpartie haben (im Gegensatz zu der sonst üblichen Gelbfärbung der Fische dieser Gruppe). Die exakte Herkunft der von uns importierten Tiere ist uns jedoch nicht bekannt.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 292814 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Serrasalmus: aus dem Lateinischen, bedeutet in etwa „Lachs mit Säge“. Bezieht sich auf die sägeartig angeordneten Schuppen des Brustkieles. spilopleura: altgriechisch, bedeutet „mit gefleckten Seiten“. maculatus: latein für gefleckt.
Vorschlag eines deutschen Namens: Glühkohlen-Piranha
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |
| Verfügbare Größe in cm | 10-15 |

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 412934 auf unserer Stockliste.
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Thailand |
Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!

Ihr Aquarium Glaser Team

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 268634 auf unserer stockliste.
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru und/and Brasilien/Brazil |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |
Viele indische Kleinbarben gehören wegen ihrer Farbenpracht, Friedfertigkeit und unkomplizierten Pflege zu den beliebtesten Aquarienfischen überhaupt. Eine neue, sehr hübsche Art hat das Potential, in diese Riege aufzusteigen: Barbus manipurensis. Die Heimat dieser erst im Jahr 2000 beschriebenen Art liegt im nordindischen Bundesstaat Manipur, nach dem sie auch benannt wurde. Ihre nächsten Verwandten sind die Rote Sonnenfleckbarbe (Barbus stoliczkanus) und die Odessa- oder Rubinbarbe (Barbus padamya).*
Zumindest die Wildfänge, wie wir sie derzeit anbieten können, sind mit nur 3-4 cm Maximallänge deutlich kleiner als die beiden anderen genannten Arten, so dass B. manipurensis eine ideale Alternative zu diesen Fischen für Aquarianer mit kleineren Becken darstellt.
Männchen in der Balzfärbung entwickeln einen herrlichen roten Längsstreifen, was auch zum Populärnamen der Art führte (Jaspis ist ein Quarzgestein, das gerne als Schmuckstein verwendet wird und von dem es wunderbar rote Varietäten gibt). Doch auch außerhalb der Balzzeit kann man die Männchen gut an der stets feuerroten Iris erkennen, die bei den Weibchen gelblich ist.
*Alle genannten Arten kann man auch in die Gattung Puntius stellen.
Für unsere Kunden: die Art hat Code 370012 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Barbus: Latein, bedeutet „der Bärtige“, was sich auf die Barteln bezieht. Puntius: abgeleitet von der bengalischen Bezeichnung „Punti“ für solche Barben. manipurensis: nach dem indischen Bundesstaat Manipur. stoliczkanus: zu Ehren des Sammlers, Ferdinand Stoliczka (1838-1874). padamya: padamya ist das burmesische Wort für „Rubin“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Rote Jaspisbarbe.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indien / India |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Zu den kleinsten Salmlerarten überhaupt gehören die winzigen, quirligen Tyttocharax-Arten. Sie werden nie größer als 2 cm. Zwei Arten kommen derzeit relativ regelmäßig aus Peru zu uns, nämlich T. cochui und T. madeirae. Sie sind einander auf den ersten Blick sehr ähnlich und wurden auch häufig miteinander verwechselt, zumal T. madeirae in wissenschaftlichen Aufsammlungen aus Peru bislang nicht nachgewiesen wurde.
Beide Zwergsalmler unterscheidet man am leichtesten an der Färbung der Rücken- und Afterflosse, die bei T. cochui immer durchsichtig und farblos ist, bei T. madeirae hingegen dunkle Ränder aufweist.
Männchen werden, verglichen mit den Weibchen, größer und sind sehr hochrückig. Die Pflege der winzigen Fische ist nicht schwierig. Jegliches Fischfutter passender Größe wird gerne gefressen. Die Zwerge sind sowohl untereinander als auch gegen artfremde Fische völlig friedlich und lassen Pflanzen unbehelligt.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 298952 (cochui) und 298963 (madeirae) auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Tyttocharax: altgriechisch, bedeutet „winziger Charax“; Charax ist eine andere Salmlergattung. cochui: Widmungsname. madeirae: nach dem Rio Madeira in Brasilien.
Vorschlag deutscher Namen: T. cochui: Weißband-Flittersalmler; T. madeirae: Madeira-Flittersalmler
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 1 - 1,5 |
Einen ganz besonderen Messerfisch erhielten wir vor 2 Wochen aus Kolumbien: ein goldfarbiges Exemplar von Apteronotus leptorhynchus! Die Art an sich ist häufig und verbreitet, wir haben den schönen und interessanten „Brown Ghost“ regelmäßig im Stock; jedoch ist dies das erste Exemplar, das mit einer derartigen Fehlfärbung bekannt wurde.
Für unsere Kunden: das Tier hat Code 208013 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Apteronotus: altgriechisch, bedeutet „ohne Flosse auf dem Rücken“. leptorhynchus: altgriechisch, bedeuted „mit kleiner Schnauze“.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Kolumbien / Colombia |
| Verfügbare Größe in cm | 8-10 |

Codenummer: 332683
Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |
Codenummer: 305504
Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |

Codenummer: 215703
Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Kolumbien / Colombia |
| Verfügbare Größe in cm | 3-5 |
Codenummer: 216211
Foto: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Bei kaum einer Fischgruppe gibt es so gegensätzliche Formen, wie bei den Salmlern. Jeder kennt den Neon (Paracheirodon axelrodi) als das Paradebeispiel für den klassischen, friedlichen Idealfisch für das Gesellschaftsaquarium, aber auch die im Rudel jagenden Piranhas, die Fleischfetzen aus großen Beutetieren reißen.
Zu den Raubfischen unter den Salmlern gehören die drei oder vier Arten der Gattung Galeocharax, die 20-25 cm lang werden können. Die vier Arten sehen sich außerordentlich ähnlich, die Bestimmung unserer Importe erfolgte vorwiegend nach der Herkunft (Peru), wo nur die Art G. gulo vorkommt. Bislang kamen diese Tiere nur selten nach Europa, wir haben sie jetzt erst zum zweiten Mal überhaupt im Stock.
Galeocharax gehören zu den so genannten Flußhunden und haben nadelspitze Zähne, die dem Festhalten ergriffener Beutefische dienen. Es versteht sich von selbst, dass diese schwimmgewandten Raubfische nur für speziell interessierte Aquarianer in Frage kommen. Untereinander sind die Tiere friedlich, auch Arten, die nicht als Beute in Frage kommen werden kaum beachtet. Allerdings sind Galeocharax relativ scheu und zurückhaltend, das ist bei einer eventuellen Vergesellschaftung zu beachten.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 254152 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Galeocharax: zusammengesetzt aus dem altgriechischen Wort für einen kleinen Hai und „charax“; Charax ist eine andere Salmlergattung. gulo: nach dem wissenschaftlichen Namen für den Vielfraß, Gulo gulo, eines großen Marders.
Vorschlag eines deutschen Namens: Barrakuda-Wasserhund
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 8-10 |

Codenummer: 476401
Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |
Codenummer: 377103
Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Thailand |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |

Codenummer: 675003
Photos: Thomas Weidner
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |

Codenummer: 673612
Photos: Thomas Weidner
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
Erstmals haben wir jetzt diesen wunderschönen Killifisch als deutsche Nachzucht im Stock. Die Heimat der etwa 5 cm lang werdenden Art ist Kamerun. Wissenschaftlich wurde der Fisch erst 2009 beschrieben. Von seinem nächsten Verwandten, dem aquaristisch gut bekannten und ebenfalls sehr schönen Aphyosemion ahli unterscheidet man A. campomaanense am besten anhand der Schwanzflossenfärbung. Diese Flosse ist bei A. ahli oben und unten von einem etwa gleich breiten gelben Streifen eingefasst ist, während bei A. campomaanensis der obere Streifen deutlich schmaler und weißlich ist.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 306553 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Aphyosemion aus dem Griechischen, bedeutet in etwa „Kleiner Fisch mit Wimpelflossen“. campomaanense: nach dem Fundort, dem Campo-Ma'an National Park in Kamerun. ahli: Widmungsname für Ernst Ahl, seinerzeit Ichthyologe in Berlin.
Vorschlag eines deutschen Namens: Campomaan-Killi
Text & Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |

Erstmals können wir jetzt diese interessante Art von Landeinsiedlerkrebsen im XXL-Format anbieten. Noch dazu sitzen diese beeindruckenden Tiere in besonders schönen Meeresschneckenhäusern!
Die Pflege unterscheidet sich nicht von der anderer Landeinsiedler. Man hält die Tiere in Gruppen bei einem ausreichend hohen Bodengrund (15-20 cm), der ein vollständiges Vergraben zur Häutungszeit ermöglicht. Als Trink- und Atemwasser (die Tiere atmen trotzdem sie an Land leben und ertrinken können durch modifizierte Kiemen, die sie mit speziell umgeformten Beinchen immer wieder befeuchten müssen, damit deren Funktionalität erhalten bleibt) gehören täglich zu erneuernde Schalen mit Süß- und mit Meerwasser in das Terrarium. Landeinsiedlerkrebse sind Allesfresser, deren Ernährung keinerlei Probleme bereitet.
Ausführliche Informationen zur Pflege und Zucht von Landeinsiedlerkrebsen finden Sie in TerralogNews 95.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 483147 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Coenobita: abgeleitet von dem lateinischen Wort für „Kloster“ oder „religiöse Lebensgemeinschaft“. cavipes: latein, bedeutet „hohler Fuß“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Großer Landeinsiedler
Text & Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Taiwan |

Die Familie der Umberfische (Sciaenidae) umfasst rund 290 Arten. Die meisten leben im Meer, doch gibt es auch einige Süßwasserarten. In Südamerika leben etwa 20 Arten, die sich auf 4 Gattungen verteilen. Die kleinste dieser Arten wird nur rund 7 cm lang (Pachypops pigmaeus), die meisten erreichen aber etwa 20 bis maximal 40 cm Gesamtlänge. In ihrer Heimat sind sie durchaus häufig und gelten als Speisefische.
Aquaristisch sind diese Fische bislang aber noch nicht in Erscheinung getreten. Wir können jetzt erstmals einen Vertreter der Gattung Plagioscion aus Peru anbieten. Wahrscheinlich handelt es sich um P. squamossismus, möglicherweise aber auch um die nahe verwandte Art P. auratus. Plagioscion sind Raubfische, deren großes Maul nicht zu unterschätzen ist! Untereinander sind die Tiere friedlich. P. squamossisimus kann bis zu 80 cm lang werden und ist damit die größte Art der Familie in Südamerika, während P. auratus nur etwa halb so lang wird.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 280593 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Plagioscion: altgriechisch, bedeutet „schräger Scion“; Scion war im alten Griechenland der gebräuchliche Name für die Rote Meerbarbe. squamossisumus: latein, Superlativ des Adjektives „beschuppt“, also in etwa „so was von schuppig!“. auratus: latein, bedeutet „golden“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Großer Süßwasser-Umberfisch
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 8-10 |

Unter der Bezeichnung „Diskus Heckel Cross“ haben wir Wildfang-Diskus, deren gemeinsames Merkmal die verbreiterte Mittelbinde, der so genannte Heckel-Balken ist. Ansonsten sind diese Fische sehr uneinheitlich im Aussehen und kommen wohl auch aus verschiedenen Regionen. Unter den Fischen sich wahre Gemmen, manche mir sehr hohem Rotanteil in der Färbung.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 735015 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |

Aus dem Rio Nhamunda haben wir zur Zeit ganz herrliche Heckel-Diskus im Stock. Die Farbvariante zeichnet sich durch eine intensiv blaues, breites, schärpenartiges Band aus.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 734095 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Text & Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |
Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen
Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!

Ihr Aquarium Glaser Team

Codenummer: 298282
Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |

Codenummer: 285593
Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |

Codenummer: 264302
Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |

Codenummer: 221092
Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
Codenummer: 408003
Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Taiwan, Southern China |
Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!

Ihr Aquarium Glaser Team
Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!

Ihr Aquarium Glaser Team
Liebe Kunden,
wir erhalten in unseren wöchentlichen Importen ständig Arten und Varianten, die – zumindest bei uns – noch nie oder nur sehr selten da waren. Es ist uns aus zeitlichen Gründen leider nicht möglich, Ihnen diese Neuheiten alle ausführlich vorzustellen. Aber wir möchten Ihnen wenigstens einige dieser interessantesten Tiere im Bild zeigen. Viel Spaß!
Ihr Aquarium Glaser Team

Die Saison für Wildfang-Diskus ist jetzt voll angelaufen und wir können eine große Auswahl herrlicher Tiere anbieten, z.B. aus der Nhamunda-Maracanha-Region (siehe hierzu bitte auch http://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/discus/Diskus_Nhamunda_rose__de/, http://www.aquariumglaser.de/aktuelles/Schone_Diskus_Wildfange_verfugbar__de/, http://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/discus/Diskus_Nhamunda_rose_de/ und http://www.aquariumglaser.de/aktuelles/Discus_Royal_Blue_Nhamunda_Maracanha_de/):

731306 Blue Nhamunda Maracanha

731356 Royal Blue Nhamunda Maracanha

731365 Semi-Royal Blue Nhamunda Maracanha

731405 Rose Nhamunda Maracanha
Erstmals haben wir dieses Jahr auch wundervolle Diskus Caiambe im Stock, die sich dadurch auszeichnen, dass sie – wenngleich Wildfänge – weder eindeutig dem Grünen noch dem Braun/Blauen Diskus zugeordnet werden können. Wie beim Grünen Diskus gibt es auch hier Tiere mit und ohne rote Punkte auf dem Körper.

732505 Caiambe

732505 Caiambe

732515 Caiambe Few Spot
Und auch vom Diskus aus dem Aripuana haben wir zur Zeit Semi-Royal-Tiere in einer guten Größe im Stock.

735995 Semi-Royal Blue Aripuana
(wird fortgesetzt)
Text & Photos: Frank Schäfer

Die Snooks (Gattung Centropomus) kommen in 12 Arten in der Neuen Welt vor. Wer sich bei ihrem Anblick an Riesenbarsche (Lates) erinnert fühlt, der liegt nicht ganz falsch: Bis vor kurzer Zeit wurden Snooks und Riesenbarsche in einer gemeinsamen Familie geführt.
Uns ist nun erstmals der Import einer hübschen Snook-Art aus Kolumbien (pazifische Seite) gelungen. Nach anfänglichen Problemen, die Art festzustellen, gelang uns jetzt die Identifizierung als Centropomus unionensis. Dieser Snook wird maximal etwa 40 cm lang. Die größte Snook-Art hingegen wird gut 120 cm, die kleinste nur etwa 20 cm lang.
Snooks sind eigentlich Meeresfische, doch gehen viele Arten in Brackwasser, manche auch in reines Süßwasser. Zu letzteren gehört Centropomus unionensis. Ob eine dauerhafte Pflege in reinem Süßwasser möglich ist, können wir naturgemäß nicht sagen, schließlich handelt es sich um einen Erstimport; sicherheitshalber sollte man dem Wasser Salz beimischen.
Untereinander sind diese Tiere ausgesprochen friedlich, man könnte unsere 5-8 cm langen Tiere sogar als Schwarmfische charakterisieren. Für die Freunde ausgefallener Raubfische sind diese Snooks unbedingt eine Bereicherung des Angebots.
Für unsere Kunden die Fische haben Code 214661 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Centropomus: altgriechisch, bedeutet „Stachel-Deckel“, wohl bezogen auf die stacheligen Kiemendeckel. unionensis: nach dem Typusfundort: Bay of Union, El Salvador.
Vorschlag eines deutschen Namens: Union-Snook
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Kolumbien / Colombia |
| Verfügbare Größe in cm | 6-8 |

Der Blattfisch, Monocirrhus polyacanthus, gehört zu den seltsamsten Süßwasserfischen überhaupt. Die Art – es gibt nur diese eine Art in der Gattung Monocirrhus – ist weit im tropischen Südamerika verbreitet. Man findet sie im gesamten Amazonasbecken, also in Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Peru und Venezuela. Wir erhalten sie meist aus Peru, so auch die aktuell importierten Exemplare.
Der Blattfisch gehört zu den Nanderbarschen, einer arten- und gattungsarmen Familie von barschartigen Fischen, die über die Tropen Asiens, Afrikas und Südamerikas verbreitet ist. Diese ungewöhnliche Verbreitung zeigt, dass die Nanderbarsche erdgeschichtlich uralt sind und bereits existierten, als diese drei Kontinente noch eine gemeinsame Landmasse bildeten.
Meist sind Blattfische in verschiedenen Brauntönen marmoriert. Sowohl die Färbung wie auch die Gestalt imitieren perfekt ein totes, im Wasser treibendes Blatt. So gelangen diese etwa 12 cm lang werdenden Raubfische, die sich nahezu ausschließlich von lebenden Fischen ernähren, in die Nähe ihrer Beutetiere. Sind sie nahe genug herangekommen, schnappen sie mit ihrem ziehharmonika-artigen, tütenförmigen Maul zu und verschlingen den Beutefisch im Ganzen.
In unserem jetzigen Import haben wir auch einige sehr schön ziegelrote Exemplare. Es sind auch gelbe Blattfische bekannt. Man weiss aber nicht, ob diese Farbmorphen an bestimmte Habitate gebunden oder in jeder Brut in unterschiedlichen Anteilen enthalten sind. Die Färbung ist jedenfalls nicht geschlechtsspezifisch. Markante äußere Geschlechtsunterschiede gibt es beim Blattfisch nicht.
Der Blattfisch ist ein Haftlaicher und betreibt Brutpflege im männlichen Geschlecht, die Eier werden bis zum Schlupf bewacht. Im Aquarium braucht der Blattfisch sehr sauberes, weiches und saures Wasser. Nur wer eine dauerhafte Versorgung mit kleinen, lebenden Futterfischen sicherstellen kann, sollte diese faszinierenden Räuber pflegen.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 270003 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Monocirrhus: latein, bedeutet „Einfaden“, was sich auf den fleischigen Kinnanhang bezieht. polyacanthus: altgriechisch, bedeutet „Vielstachler“.
Deutscher Name: (Südamerikanischer) Blattfisch
Text und Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 6-8 |

Zu den Zwergbuntbarschen zählt dieser wunderschöne Fisch aus dem Tanganjikasee. Männchen werden etwa 5,5 cm, Weibchen rund 3,5 cm lang. Auf den ersten Blick würde man diese niedlichen Tiere zu den Schneckenbuntbarschen rechnen, doch gehören sie nicht in diese Gruppe. In der Natur besiedeln sie Schlammböden und graben in den Schlammboden Röhren von etwa 1 cm Durchmesser und bis zu 12 cm Tiefe. Im Aquarium laichen L. signatus zwar durchaus in Schneckenhäusern ab; doch ist das ein Notprogramm, das sie nur anwenden, wenn sie gar keine Möglichkeit haben, eine eigene Höhle zu graben. Im Gegensatz zu den meisten Lamprologus-Arten kleben die Eier von L. signatus nicht. Dies ist eine Anpassung an das Leben in Schlammhöhlen, wo es nicht möglich und auch nicht sinnvoll ist, klebende Eier irgendwo anzuheften.
Die Pflege von Lamprologus signatus ist leicht. Die Männchen sind untereinander sehr unverträglich, weshalb man die Art paarweise oder mit Weibchenüberschuss pflegt. Wie alle Buntbarsche des Tanganjikasees mögen die Fische hartes, leicht alkalisches Wasser und Temperaturen zwischen 25 und 28°C. Es sind Kleintierfresser, die mit jeglichem üblichen Fischfutter passender Größe ernährt werden können.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 549401 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Lamprologus: bedeutet „der Glanztragende“, bezieht sich auf die glänzenden Körperflecken bei L. congoensis, der Typusart. signatus: latein, bedeutet „der Gezeichnete“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Tanganjika-Zebra-Zwergbuntbarsch
Text und Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 3-5 |

Oryzias cf. woworae
Reiskärpflinge (Oryzias) sind altbekannte Aquarienfische. Zur Zeit kennt man 26 Arten. Die zuletzt beschriebene und zugleich hübscheste Art ist Oryzias woworae. Dieses kaum 4 cm lang werdende, wunderschöne Fischchen* hat sofort nach seiner Erstbeschreibung 2010 für großes Aufsehen in der Aquaristik-Szene gesorgt. Wir freuen uns, jetzt auch Nachzuchten dieser Juwelen anbieten zu können.
Es gibt zur Zeit zwei farblich leicht voneinander abweichende Varianten dieser Art im Hobby. Die zuerst importierte stammt von der Insel Sulawesi selbst, zu ihr gehören auch die von uns angebotenen Exemplare. Etwas später kamen dann Fische einer zweiten Variante auf den Markt, die von der Sulawesi vorgelagerten Insel Muna stammten, von wo die der wissenschaftlichen Erstbeschreibung zugrunde liegenden Tiere auch kamen. Um diesen Unterschied zu dokumentieren und unabsichtliche Kreuzungen der beiden Stämme zu vermeiden, wird die Sulawesi-Population im Hobby jetzt als Oryzias cf. woworae und die Muna-Population als Oryzias woworae bezeichnet.
Die Pflege und Zucht dieser niedlichen Tiere ist völlig problemlos und gelingt auch Anfängern leicht. Diese Reiskärpflinge sind in mittelhartem Wasser gut aufgehoben, man braucht für sie also keine Wasserpanscherei zu veranstalten. Gefressen wird jegliches Fischfutter passender Größe. Die Weibchen aller Oryzias-Arten tragen Pakete ihres Laichs einige Zeit nach dem Ablaichen mit sich herum und streifen sie dann in feinfiedrigen Pflanzen ab. Der Schlupf erfolgt temperaturabhängig, doch brauchen die Eier meist 2-3 Wochen. Da die Eltern dem Laich nicht nachstellen, kann man die Eier ruhig im Zuchtaquarium lassen. Die ausschlüpfenden Jungen sind winzig klein und schwimmen dicht unter der Wasseroberfläche, wo man sie an ihren leuchtenden Augen, die wie winzige Funken aussehen, erkennen kann. Man schöpft sie mit einem Löffel ab und zieht sie in einem separaten Aquarium auf. Die Wassertemperatur für Pflege, Zucht und Aufzucht darf zwischen 22 und 30°C liegen.
* das größte, der Erstbeschreibung zugrunde liegende Tier war 28 mm lang (ohne Schwanzflosse), Aquarienexemplare werden, wie üblich, etwas größer als ihre freilebenden Vettern.
Für unserer Kunden: die Tiere haben Code 340122 in unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Oryzias: Abgeleitet von dem wissenschaftlichen Namen des Reises (Oryza), soll meinen „zum Reis gehörig“. woworae: Widmungsname zu Ehren von Daisy Wowor, einer Krebsforscherin von Museum Zoologicum Bogoriense, die die Art zuerst sammelte.
Deutscher Name: Neon-Reisfisch
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 2-3 |

Die Küstenregenwälder des südostatlantischen Brasiliens sind die Heimat vieler außergewöhnlicher Aquarienfische. Einer der bekanntesten und schönsten ist sicherlich Scleromystax barbatus, der Schabrackenpanzerwels (früher Corydoras b.). Leider werden die natürlichen Lebensräume durch die stark wachsende menschliche Bevölkerung zunehmend verschmutzt, so dass viele der von dort kommenden Kleinfischarten mehr oder weniger stark in ihrem Bestand bedroht sind. Die Entnahme von Tieren für die Aquaristik ist in diesem Zusammenhang bedeutungslos. Es könnte allerdings sein, dass manche der Fischarten dieser Region langfristig nur in Aquarien vom Aussterben bewahrt werden können.
Wir haben jetzt wieder einmal eine schöne Sendung von verschiedenen Fischen dieser Region erhalten, darunter auch den niedlichen Schizolecis guntheri. Er sieht im Wesentlichen aus wie ein kleiner marmorierter Otocinclus. Eine Besonderheit dieser Art ist es, dass jedes Exemplar ein individuelles Zeichnungsmuster aufweist. Uneingeweihte können daher denken, ein Mixbecken mit vielen verschiedenen Arten vor sich zu haben, auch wenn es nur Schizolecis guntheri enthält.
Tatsächlich kommen aber auch häufig kleine, interessante Beifänge mit solchen Fischen nach Europa, über die sich Spezialisten dann sehr freuen. So kamen mit unserer Sendung auch eine wenige Zwergharnischwelse mit nach Europa, die von Hans-Georg Evers und Ingo Seidel in ihrem „Wels-Atlas“ mit der Code-Bezeichnung LG 4 belegt wurden, weil sie sich weder einer existierenden Gattung noch einer bereits beschriebenen Art zuordnen ließen.
Die Pflege solcher Kostbarkeiten erfolgt am besten in Artenaquarien, die wegen der geringen Größe der Tiere (höchstens 5 cm) auch nicht groß zu sein brauchen. Gute Beleuchtung sorgt für Algenwuchs, denn diese Welse sind Aufwuchsfresser, die allerdings auch alle üblichen Aquarienfischfutter nehmen, wenn sie nur klein genug sind. Man halte sich stets vor Augen, dass diese Tiere aus relativ kühlen (höchstens 23°C) und schnellfließenden Gewässern stammen. Ein sehr regelmäßiger, großzügiger Wasserwechsel und eine gute Filterung sind neben einem kühlen Standort des Aquariums darum für die erfolgreiche Pflege wichtig.
Für unsere Kunden: Schizolecis guntheri hat Code 293173 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Schizolecis: altgriechisch, bedeuted „mit gespaltenem Plättchen“, was sich auf eine anatomische Besonderheit bezieht. guntheri: Widmungsname für Albert Günther (1830-1914), einem der bedeutendsten Ichthyologen der Welt. Scleromystax: zusammengesetzt aus einem altgiechischen und einem lateinischen Begriff, bedeutet „mit hartem Schnurrbart“. barbatus: latein, bedeutet „der Bärtige“. Otocinclus: altgriechisch, bedeutet „Ohrgitter“ wegen eines durchlöcherten Knochenplättchens an der Stelle, wo bei uns Menschen das Ohr wäre.
Vorschlag eines deutschen Namens: Günthers Zwergharnischwels
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Omobranchus sind Angehörige der Familie der Schleimfische (Blenniidae), deren Vertreter hauptsächlich im Meer vorkommen. Aufgrund ihres drolligen Verhaltens und ihrer unkomplizierten Pflege sind viele Arten beliebte Aquarienfische für Meerwasseraquarianer. Nur ganz wenige Arten besiedeln Süß- und Brackwasser.
Zu diesen wenigen Arten zählt der hübsche Omobranchus zebra, den wir jetzt erstmals aus Indien importieren konnten. Die Art ist recht weit im Indo-West-Pazifik verbreitet und wird von der Bucht von Bengalen bis Singapur gefunden. Es handelt sich um eine küstenbewohnende Art, die in Brack- und Süßwasser gefunden wird. Sie pflanzt sich in der Mangrove in Löchern im Boden fort, die Larven entwickeln sich im Meer.
Unsere Tiere erwiesen sich bislang als sehr robust und lebhaft, auch ohne Salzbeimischung. Die fotografierten Tiere lebten z.B. zur Eingewöhnung 10 Tage im Fotografieraquarium in reinem Süßwasser und fühlten sich dabei offensichtlich sehr wohl. Trotzdem empfehlen wir eine leichte Salzbeimischung von etwa 5g/l. Wie immer in solchen Fällen sollte Meersalz für Korallenaquarien Verwendung finden und kein Speisesalz.
Männchen und Weibchen unterscheiden sich farblich nur wenig, die Männchen haben intensiver gefärbte Rückenflossen und deutlicher ausgeprägte Punkte auf den Flanken. Sicher kann man die Geschlechter anhand der Ausbildung der ersten vier Strahlen der Afterflosse unterscheiden, deren Spitzen bei den Männchen deutlich verbreitert und abgeflacht sind. Außerdem werden die Männchen größer und kräftiger als die Weibchen. Es gibt eine ganze Reihe weiterer Geschlechtsunterschiede, speziell Interessierte seien da auf die Arbeit von Springer & Gomon (1975) verwiesen.
Gefressen werden alle üblichen Fischfutter passender Größe. In der Natur sind die Tiere karnivor und ernähren sich von allen möglichen Kleintieren. Die maximale Größe liegt bei etwa 7 cm. Wie fast alle Blennies verteidigen auch diese Tiere ihren Individualbezirk, ohne indessen anderen Fischen und Artgenossen wirklich gefährlich zu werden.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 439742 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Omobranchus: altgriechisch und latein, bedeutet „Schulter-Kieme“. zebra: nach dem gleichnamigen Wildpferd wegen der Zeichnung.
Vorschlag eines deutschen Namens: Zebra-Süßwasser-Blennie
Text & Photos: Frank Schäfer
Literatur: Springer, V. G. & M. F. Gomon (1975): Revision of the blenniid fish genus Omobranchus with descriptions of three new species and notes on other species of the tribe Omobranchini. Smithonian contributions to zoology 177.
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indien / India |
| Verfügbare Größe in cm | 5-6 |

Diese hübsche, lebend gebärende Schnecke konnten wir aus Burma, genauer gesagt, dem Inle-See importieren. Sie ist eine relativ nahe Verwandte unserer einheimischen Viviparus-Arten (Sumpfdeckelschnecken). Wie diese ernähren sie sich von weichen Nahrungspartikeln, z.B. aufgelösten Futtertabletten oder Mulm. Als Algenfresser eignen sie sich nicht, lassen aber im Gegenzug auch Pflanzen völlig unbehelligt.
Als Bewohnerin der Subtropen kann man sie in einem breiten Temperaturspektrum von 15-28°C pflegen. Es handelt sich um eine sehr ruhige und langsame Schneckenart, die – wie viele Sumpfdeckelschnecken – empfindlich auf ungünstige Wasserwerte reagiert. Man sollte also dem Aquarienwasser die gleiche Aufmerksamkeit widmen, wie das bei der Fischpflege üblich ist.
Diese Schneckenart ist getrennt geschlechtlich. Die Geschlechter lassen sich leicht unterscheiden, denn bei den Männchen ist der rechte Fühler verdickt und wird leicht eingerollt getragen. Färbung und Gehäuseform sind kein Hinweis auf Geschlechter und hoch variabel, wenngleich meist nur die hüschen, zebra-artig geringelten Tiere in den Handel kommen. Die Schnecken können aber auch einfarbig braun sein.
Die Jungen sind bei der Geburt etwa 2 – 4 mm hoch, es scheint, als würden die Weibchen verschieden große Junge auf die Welt bringen. Insgesamt wird die Schnecke etwa 35 mm hoch. Da sie sich zeitweise gerne eingräbt, sollte ihr Aquarium wenigstens stellenweise weichen Sand als Bodengrund aufweisen.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 488253 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Taia: in der Originalbeschreibung nicht erklärt; da das Wort in latein, altgriechisch und sanskrit sehr unterschiedliche Bedeutungen hat, machen Spekulationen keinen Sinn; das Wort mag sich auch von einer einheimischen Bezeichnung der Schnecken am Inle-See ableiten. naticoides: bedeutet „ähnlich zu naticus“. Viviparus: latein, bedeutet „lebend gebärend“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Genoppte Pianoschnecke
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Burma |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |
Einen neuen Zwergbuntbarsch konnten wir jetzt erstmals aus Peru einführen. Das Tier ist zweifellos sehr eng mit Apistogramma nijsseni, A. panduro und dem nach wie vor unbeschriebenen A. sp. „Inka II“ verwandt. Größe und Grundfärbung entsprechen den genannten Arten. Im Unterschied zu diesen ist der Schwanzflossensaum beim Männchen gelb (statt rot-orange). Der Schwanzwurzelfleck entspricht am ehesten dem von A. nijsseni. Wie alle Zwergbuntbarsche dieser Gruppe besitzen die Männchen leuchtend blaue Glanzschuppen.
Für unsere Kunden: Die Tiere haben Code 626224 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Apistogramma: altgriechisch, bedeutet „mit unzuverlässiger Linie“; es ist nicht klar, ob sich das auf das Seitenlinienorgan oder Zeichnungselemente bezieht. panduro: Widmungsname. nijsseni: Widmungsname.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 6-8 |

Die Großbuntbarsche Mittelamerikas führen zur Zeit leider ein Schattendasein in der Aquaristik. Das ist sehr schade, denn nur wenige Fische vereinen in derart perfekter Weise Farbenpracht, Persönlichkeit und interessantes Verhalten. Selbstverständlich brauchen sie große, ihren Eigenarten entsprechend eingerichtete Aquarien, doch wer die bieten kann, wird an den Fischen seine helle Freude haben.
Zu den sehr selten im Hobby anzutreffenden Arten gehört Cichlasoma istlanum (die Gattungszugehörigkeit ist bei dieser Art nicht geklärt, Cichlasoma ist sicher falsch). Diese prachtvolle Art kommt endemisch (also nur dort) im Rio-Balsas-System in Mexiko vor, wo sie zugleich die einzige, ursprünglich vorkommende Buntbarschart ist. Mit einer Maximallänge von bis zu 30 cm (Weibchen bleiben immer kleiner) stellt sie einen der wichtigsten Speisefische der Region dar. Leider ist der trotz seiner Größe eher als zurückhaltend einzustufende Buntbarsch in der Natur vielerorts durch den viel kleineren, aber durchsetzungsfähigen Grünflossen- oder Zebrabuntbarsch (Amatitlania nigrofasciata) verdrängt worden, der durch seine enorme Fortpflanzungsrate eine ersthafte Konkurrenz zu dem sich manchmal in der Natur nur einmal jährlich fortpflanzenden C. istlanum geworden ist.
Wir haben den wunderschönen Cichlasoma istlanum jetzt als deutsche Nachzucht im Stock. Bereits mit 8-10 cm Länge ist die Art geschlechtsreif. Die Männchen kann man leicht farblich von den Weibchen unterscheiden.
Für unsere Kunden: Die Tiere haben Code 651503 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Cichlasoma: altgriechisch, bedeutet „mit dem Körper eines Cichla“. Cichla ist eine andere Buntbarschgattung. istlanum: latinisiert nach dem Rio Ixtla, dem Typusfundort der Art. Amatitlania: nach dem See Amatitlan in Guatemala, der Typuslokalität der Typusart der Gattung, A. nigrofasciatum. nigrofasciatum: latein, bedeutet „mit schwarzen Streifen“.
Text: Frank Schäfer, Photos: Hans J. Mayland und Frank Schäfer
Vorschlag eines deutschen Namens: Rio-Ixtla-Buntbarsch, Rotbauchbuntbarsch
Literatur:
MacBeath, T. C. (1991): Zebras in Mexiko. Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift (DATZ) 44 (5): 305 – 307
Miller, R. R. (2005): Freshwater Fishes of Mexico. Chicago, 490 pp.
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 8-10 |

Wieder hat unser japanischer Freund Akira Ishinabe die Diskusbuntbarsche, die er auf dem diesjährigen Diskuschampionat ausstellte, in unsere Anlage gegeben, damit sich die Tiere vor dem Heimflug etwas von dem Messestress erholen können. Sein Grüner Diskus konnte den 1. Preis, sein Heckel den 2. Preis in ihrer jeweiligen Kategorie erzielen. Herzlichen Glückwünsch!

Text & Photos: Frank Schäfer

Aus Brasilien haben wir den wohl schönsten Leporinus, der je eingeführt wurde, importieren können. Da die Bestimmung von Leporinus-Arten nach lebenden Jungtieren nicht mit Sicherheit durchzuführen ist, haben wir zunächst den Namen übernommen, den der Exporteur verwendete.
Ganz ohne Zweifel gehört die Art aber in den Formenkreis um Leporinus granti, einer Art aus Guyana, die in der älteren Aquarienliteratur oft auch unter dem Namen Leporinus „maculatus“ zu finden ist. Das Schöne ist, dass bislang keine Art aus diesem engeren Formenkreis bekannt geworden ist, die größer als 15 – 20 cm wird, die meisten bleiben sogar erheblich kleiner. Und noch eine aquaristische Besonderheit weist dieser Formenkreis auf: L. granti (oder eine sehr nah verwandte Art) ist der einzige Leporinus, der unter Aquarienbedingungen bisher erfolgreich nachgezüchtet wurde. Dabei erwiesen sich die Tiere als Freilaicher ohne Brutpflege.
Wie alle Leporinus ist auch L. sp. „Strawberry“ ein pflanzenfressender Fisch mit einer strengen sozialen Hackordnung. Es ist daher leichter, verschieden große Exemplare miteinander zu vergesellschaften, als gleich große, denn bei verschieden großen Tieren ist sehr schnell klar, wer der Überlegene ist. Bei gleich großen Fischen kämpfen die Tiere hingegen ständig neu aus, wer der stärkere ist und das Ergebnis sind zerzauste Flossen.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 265892 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Leporinus: latein, bedeutet „Hasen-Nase“. granti: Widmungsname für William Grant, Eigenmanns „tüchtigsten indianischen Führer auf dem Potaro, der später zusätzliche Sammlungen durchführte, die neben anderen neuen Arten auch diese enthielt.“ maculatus: latein, bedeutet „gefleckt“. strawberry: englisch, bedeutet „Erdbeere“.
Text & Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien / Brazil |
| Verfügbare Größe in cm | 4 - 6 |

Als Nachzucht haben wir derzeit diesen sehr schönen Prachtgrundkärpfling im Stock. Prachtgrundkärpflinge (Nothobranchius) sind ja allesamt wunderschön gefärbt, doch diese Art fällt durch ihre tiefrote Färbung und dazu geringe Größe auf.
Aquaristisch ist die Art schon länger bekannt und ist z.B. im Aqualog „Killifishes of the World – Old World Killis II“ unter der Bezeichnung Nothobranchius sp. aff. rubripinnis aufgeführt. Im Jahr 2008 wurde sie schließlich N. cardinalis wissenschaftlich beschrieben.
Die Heimat der Art liegt in Tanzania, wo sie periodisch austrocknende Zuflüsse des Mbwemkuru-Flusses besiedelt. Es handelt sich um typische Saisonfische.
Für unsere Kunden: Die Tiere haben Code 330403 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Nothobranchius: Altgriechisch „nothos“ = unecht und „branchion“ = Kieme; bezieht sich auf den Aufbau der Kiemen. cardinalis: wegen des blutroten, an das Gewand eines Kardinals erinnernden Farbkleides. rubripinnis: latein, bedeutet „mit roten Flossen“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Kardinal-Kärpfling, Mbwemkuru-Prachtgrundkärpfling
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Flexipenis vittatus
Wieder einmal können wir einen wunderhübschen Zwergkärpfling anbieten, der in der herkömmlichen Zucht – nicht aber in der Haltung – auf lange Sicht etwas problematisch ist, sich unter den Freilandbedingungen in Südostasien jedoch wunderbar vermehrt.
Flexipenis vittatus wird häufig auch in die Gattung Gambusia gestellt. Es handelt sich um einen im männlichen Geschlecht 2,5 – 4,5 cm, im weiblichen Geschlecht 4 – 6 cm langen lebendgebärenden Zahnkarpfen, dessen ursprüngliche Heimat in Mexiko (atlantische Seite) liegt.
Ganz anders als Gambusia zeigt Flexipenis ein ausgeprägtes Balzverhalten, wobei die Männchen ihre hübsche, gelb-schwarze Rückenflosse wirkungsvoll zum Einsatz bringen. Man sollte die Tierchen nicht dauerhaft zu warm halten, in Wohnräumen genügt ein ungeheiztes Aquarium. Vertragen werden Temperaturen zwischen 18 und 26°C.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 415973 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Gambusia: abgeleitet von dem auf Kuba verwendeten Wort „Gambusino“ für etwas Unbedeutendes. Flexipenis: bedeutet „mit biegsamem Begattungsorgan“. vittatus: latein, bedeutet „gestreift“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Kleiner Flaggenkärpfling, Schwarzsaum-Kärpfling
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 2-3 |

In seiner Heimat kann man C. kraussii wahrlich zu einem Millionfisch zählen, der in den venezolanischen Llanos praktisch in jedem Tümpel, jedem See und jedem Fluss zu finden ist, so dass sich unweigerlich die Frage stellt, warum man lange Zeit damit verbringen kann, diesen Cichliden im Fachhandel und auch selbst bei Aquarianern zu suchen. Vieles hängt sicherlich mit dem schlechten Ruf zusammen, doch so schlimm wie man sagt sind sie sicherlich nicht. Da gibt es noch ganz andere Kaliber. Doch zu kleine Aquarien und die falsche Gesellschaft kann so manch idyllisches Miteinander zerstören, setzt man unbedacht C. kraussii dazu. Die bis zu 30 cm groß werdenden Lauerräuber sind durchaus in der Lage, sich schlanke Fische bis zu 10 cm Länge einzuverleiben. Verteufelt man die C. kraussii deshalb, tut man ihnen unrecht.
Anders sieht es aus, wenn die Caquetaia kraussii zur Nachzucht schreiten. Dann werden schnell mal bis zu 2000 Eier abgelegt, aus denen winzige Larven schlüpfen, die aber schon bald einen ungeheuren Hunger entwickeln und die dann schnell von den Eltern durchs Aquarium geführt werden. Dann zahlt es sich aus, dass man evtl. bei Zeiten daran gedacht hat, wehrhafte Beifische zu den C. kraussii gesetzt zu haben. Erdfresser oder andere zart besaitete Fische gehen nun unter. Andererseits können sie sich kaum gegen Astronotus, Hoplarchus oder größere Crenicichla durchsetzen, denn Maulkämpfen gehen sie aus dem Weg, da die Fangmaske mit dem weit ausstülpbaren Maul verletzungsanfällig ist, und sie daher lieber rechtzeitig einen Rückzieher machen.Lexikon: Caqueatia: nach dem Rio Caqueta in Kolumbien. kraussii: Widmungsname. Für unsere Kunden: Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.C. kraussii hat Code 634581 auf unserer Stockliste.
Text & Photos: Thomas Weidner
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 5-7 |

Myer´s Buntbarsch zählt wohl zu den echten Raritäten in den Aquarien der Welt. Ein Hauptgrund dafür ist in der Tatsache begründet, dass der Fundort dieser Tiere abseits gängiger Fangrouten in Kolumbien vorkommt. Erschwert wird der Fang zusätzlich, da sich im Verbreitungsgebiet dieser Art Guerillas aufhalten, die andere Ziele verfolgen als den Erhalt und die Verbreitung diverser interessanter Fischarten. Daher ist es notwendig die noch wenigen Exemplare, die sich in unserer Obhut befinden, weiter zu verbreiten und im Aquarium zu erhalten. Aquarium Glaser kann nun diesen bis zu 25 cm groß werdenden Cichliden als Nachzuchten anbieten. Aufgrund seiner Größe sind natürlich etwas größere Aquarien ab 500 L für die Pflege empfehlenswert. Eine paarweise Haltung gelingt sicherlich auch in deutlich kleineren Aquarien, da sie als klassische Raubfische keinen allzu großen Bewegungstrieb besitzen. Das Futter wird im Stoß erbeutet, wobei das gereichte Futter der Größe der Tiere angepasst werden muss. Nehmen Jungtiere noch reichlich Trockenfutter und auch gefrostetes Futter in Form von Flocken oder Mückenlarven, so sind ausgewachsene Exemplare auf Dauer nur mit Stinten oder Sticks satt zu bekommen.
C. myersi ist insgesamt deutlich besser zu vergesellschaften als seine Verwandten C. kraussii und C. spectabilis. Selbst ausgewachsene C. myersi kann man gut mit friedlichen anderen groß werdenden Cichliden, Welsen und Salmlern vergesellschaften, ohne dass diese Fische unter der Anwesenheit der C. myersi leiden müssen. Selbst zur Brutpflege sind die offenbrütenden C. myersi noch recht angenehme Zeitgenossen, die sehr wohl in der Lage sind ihre bis zu 600 Stück zählende Jungfischschar zu beschützen ohne andere Beckeninsassen zu verletzen.
Für unsere Kunden: Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.C. myersi hat Code 634601 auf unserer Stockliste.
Lexikon: Caquetaia: nach dem Rio Caqueta in Kolumbien. myersi: Widmungsname.
Text & Photos: Thomas Weidner
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 5-7 |

Es tut sich viel bei den Südamerikanischen Messerfischen. Die Forschung hat diese faszinierenden, elektrischen Fische für sich entdeckt und seither bricht eine Flut von Artbeschreibungen und Revisionen über uns herein. Die meisten Gattungen und Arten sind nur schwach elektrisch und nutzen ihre elektrischen Impulse zur Orientierung und innerartlichen Kommunikation. Lediglich der Zitteraal (Electrophorus electricus), der ebenfalls zu den Südamerikanischen Messerfischen gehört, kann so starke Stromschläge austeilen, dass sie sogar für einen erwachsenen Menschen tödlich sein können (500 Volt bei 1 Ampere).
Parapteronotus bonapartii wird etwa 40-50 cm lang und hat eine wechselhafte Namensgebung erfahren müssen. Wissenschaftlich am meisten Aufsehen erregte die Art 1942, als Eigenmann und Allen einen grotesken Messerfisch mit riesiger Schnauze als Apteronotus anas beschrieben. Erst 2002 stellte man dann fest, dass A. anas lediglich das erwachsene Männchen der schon 1913 als A. hasemani beschriebenen Art darstellt. Man konnte nachweisen, dass bei dieser Art mit dem Eintritt der Geschlechtsreife die männliche Schnauze immer länger wird. Somit wurde A. anas zum Synonym (ungültiger Name) von A. hasemani. Bereits ein Jahr vor dieser Entdeckung, nämlich 2001, stellte Albert die Gattung Parapteronotus mit der einzigen Art hasemani für diesen Fisch auf, was leider – wohl aufgrund zeitlicher Überschneidungen zwischen Publikation von Alberts Beschreibung und der Manuskripteinreichung durch Fernandes et al. – in der 2002er Arbeit nicht berücksichtigt wurde. 2007 stellte Triques schließlich fest, dass Parapteronotus hasemani und der bereits 1855 von Castelnau beschriebene Sternarchus bonapartii identisch sind, wodurch der Fisch heute korrekt Parapteronotus bonapartii heißen muss.
Erstmals konnten wir jetzt ein Pärchen dieser fantastischen Art aus Peru importieren. Die Exemplare sind bereits 30-35 cm lang. Da Apteronotus-Arten untereinander manchmal sehr ruppig sein können, halten wir die Fische getrennt. Die Tiere haben auffällige Zähne im Maul, deren Sinn unbekannt ist. Futterfische verweigern die Tiere als Nahrung. Bei uns werden sie vorwiegend mit Tubifex gefüttert, was sie gerne annehmen.
Über die Fortpflanzung von Parapteronotus bonapartii ist nicht bekannt. Die nahe verwandte Art Apteronotus leptorhynchus, die im Aquarium bereits gezüchtet wurde (Kirschbaum & Schugardt, 2002), betreibt keine Brutpflege.
Für unsere Kunden: Die Tiere haben Code 277607 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Apteronotus: altgriechisch, bedeutet „ohne Flosse auf dem Rücken“. Parapteronotus: altgriechisch, bedeutet „neben Apteronotus“ im Sinne von „Schwestergruppe zu Apteronotus“. Apteronotus ist eine andere Messerfischgattung. leptorhynochus: altgriechisch, bedeuted „mit kleiner Schnauze“. hasemani: Widmungsname für J. D. Haseman. Sternarchus: altgriechisch, bedeutet „Brustbein-After“. bonapartii: Widmungsname zu Ehren von Prinz Charles Bonaparte, einem „Prinzen der Wissenschaft“. Electrophorus: nach einem ebenso benannten frühen physikalischen Apparat, mit dem statische Elektrizität erzeugt werden konnte. electricus: latein, bedeutet „elektrisch“. anas: latein für „Ente“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Entenkopf-Messerfisch
Text & Photos: Frank Schäfer
Literatur:
Albert, J. S. (2001): Species diversity and phylognetic systematics of American knifefishes (Gymnotiformes, Teleostei). Miscellaneous Publications, Museum of Zoology, University of Michigan No. 190: i-vi + 1-127.
Castelnau, F. L (1855): Poissons. In: Animaux nouveaux or rares recueillis pendant l’expédition dans les parties centrales de l’Amérique du Sud, de Rio de Janeiro a Lima, et de Lima au Para; exécutée par ordre du gouvernement Français pendant les années 1843 a 1847 … Part 7, Zoology. Animaux nouveaux or rares recueillis pendant l’expédition dans les parties centrales de l’Amérique du Sud, de Rio de Janeiro a Lima, … v. 2: i-xii + 1-112, Pls. 1-50.
Cox Fernandes, C. C. , J. G. Lundberg, & C. Riginos (2002): Largest of all electric-fish snouts: Hypermorphic facial growth in male Apteronotus hasemani and the identity of Apteronotus anas (Gymnotiformes: Apteronotidae). Copeia 2002 (no. 1): 52-61.
Kirschbaum, F. & C. Schugardt (2002): Reproductive strategies and developmental aspects of mormyrid and gymnotiform fishes. Journal of Physiology-Paris 96: 557–566.
Triques, M. L. (2007): Parapteronotus bonapartii (Castelnau), considerado sinônimo sênior de Parapteronotus hasemani (Ellis) (Teleostei, Apteronotidae). Revista Brasileira de Zoologia v. 24 (no. 1): 84-86.
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 30 - 35 |

Aus Peru haben wir ganz wunderbare Zitteraale, Electrophorus electricus, von 40-50 cm Länge erhalten. Die drei Exemplare sind untereinander auffallend friedlich und gehen hervorragend ans Futter. Wie bei Zitteraalen aus Peru üblich, weisen die Fische helle Flecken anden Flanken auf, was sie noch attraktiver macht.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 253206 auf unserer Stockliste.Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Electrophorus: nach einem ebenso benannten frühen physikalischen Apparat, mit dem statische Elektrizität erzeugt werden konnte. electricus: latein, bedeutet „elektrisch“.
Text & Photos: Frank Schäfer

Sonnenbarsche gehören zu den farbenprächtigsten Kaltwasserfischen. Im Hobby findet man am häufigsten Lepomis gibbosus, doch umfasst die Gattung Lepomis immerhin 12 Arten.
Lepomis megalotis ist in der Natur von Nordost-Mexiko bis zu den Goßen Seen in den USA verbreitet und zusätzlich vielerorts ausgesetzt worden. Innerhalb dieses riesigen Areals werden bis zu 6 Unterarten unterschieden, deren Status jedoch umstritten ist. Wie bei so vielen häufigen Arten gilt auch hier: das vermeintlich Alltägliche und Normale ist wissenschaftlich nur sehr unzureichend erforscht.
Der bevorzugte Lebensraum dieses Sonnenbarsches sind klare Gewässer mit sandig-steinigem Bodengrund und Unterwasservegetation. Die gemessene Rekordlänge liegt bei etwa 24 cm, doch sind Durchschnittsmaße um 11 cm die Regel.
Männchen werden größer als die Weibchen, haben größere „Ohren“ (es handelt sich dabei um Kiemendeckelfortsätze) und zeigen kaum jemals ein Muster von senkrechten Streifen, das bei den Weibchen stimmungsabhängig mehr oder weniger hervortritt.
Der Großohrige Sonnenbarsch kann in zu kleinen Aquarien ruppig werden, hier sind Parallelen zum Verhalten von Buntbarschen erkennbar. Gefressen wird Frost- und Lebendfutter, Trockenfuttermittel werden von den meisten Individuen abgelehnt. Die Temperatur kann zwischen 10 und 24°C liegen, wenn man züchten möchte ist eine Überwinterung bei niedrigen Temperaturen und – das ist sehr viel wichtiger – Tageslichtlängen unter 8 Stunden täglich nötig.
Für unsere Kunden: Die Fische haben Code 883203 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Lepomis: altgriechisch, bedeutet „mit beschupptem Kiemendeckel“. megalotis: altgriechisch, bedeutet „mit großem Ohr“.
Deutscher Name: Großohriger Sonnenbarsch
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Taiwan |
| Verfügbare Größe in cm | 6-8 |

Ganz wunderbare, ausgewachsene Exemplare dieses amazonischen Großbuntbarsches sind als Wildfang aus Brasilien bei uns eingetroffen. Uaru sind friedliche Fische, deren Pflegeansprüche bezüglich Wasser und Temperatur den Diskusbuntbarschen entsprechen, die jedoch weitgehend auf pflanzliche Nahrung spezialisiert sind.


Für unsere Kunden: die Fische haben Code 688517 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Uaru: nach einem Wort der Ureinwohner, die damit eine Kröte bezeichnen. amphiacanthoides: altgriechisch, bedeutet „ähnlich einem Amphiacanthus“. Amph(i)acanthus ist eine andere Fischgattung, der Name gilt heute als Synonym zu Siganus (Kaninchenfische).
Text & Photos: Frank Schäfer

Dieser in weiten Teilen Südamerikas beheimatete Großcichlide, der im Aquarium durchaus 30 cm erreichen kann hat sich trotz seiner dezenten Färbung und seiner Größe einen sicheren Stammplatz in den Aquarien erwerben können, da er äußerst ruhig ist, andere Fisch nicht belästigt und über eine interessantes Verhalten verfügt. Besonders während der Brutphase ist es immer wieder interessant zu beobachten wie aufopferungsvoll sich dieser Offenbrüter um seinen Nachwuchs kümmert. Wie auch bei den Diskus werden die Jungtiere während der ersten Lebensphase mit Körpersekret der Eltern gefüttert, welches sie von den Körperseiten der Eltern abweiden dürfen. Die Aufzucht der kleinen Cichliden ist ansonsten relativ problemlos und gelingt mit dem gängigen Futter ohne größere Verluste. Ab einer Größe von 5 cm sollte aber unbedingt Salat oder Gemüse zugefüttert werden. Und im Alter ernähren sich diese Cichliden dann praktisch hauptsächlich allein von Grünpflanzen und dabei wird meist sogar von den härtesten Pflanzen nicht Halt gemacht. So sollte die Dekoration ausschließlich aus Wurzeln oder Steinen bestehen, denn Pflanzen werden ohne Kompromisse gefressen. (Text & Photo: Thomas Weidner)
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Brasilien, Amazonas, Rio Negro |

Aus Indien konnten wir jetzt erstmals eine neue, interessante Süßwassernadel importieren: Hippichthys penicillus. Bei den Nadeln kann man grundsätzlich zwei Hauptgruppen unterscheiden: erstens Arten, die frei im Wasser schwimmen und dabei Pflanzenstücke (Stöckchen etc.) imitieren. Hierher gehören z.B. die Microphis-Arten. Und zweitens eher bodenlebende Arten, die sich zwischen Steinen, Wurzeln und Pflanzen hindurchschlängeln. Die bekannteste Aquariennnadel dieses Typs ist Enneacampus ansorgii.
Die Hippichthys-Arten stellen einen Mischtyp zwischen diesen beiden Extremen dar. Auch bezüglich ihres Lebensraumes lassen sich die Hippichthys-Arten nicht gern festlegen. H. penicillus trifft man sowohl im Meer, wie auch im Brackwasser, wie auch im Süßwasser an, sie ist also vollständig euryhalin.
Im Aquarium pflegt man sie am besten in schwachem Brackwasser (3-5 Gramm Salz pro Liter), dann halten die Artemia, ihr Hauptfutter in menschlicher Obhut, besser und ein eventueller Salzbedarf der Nadeln wird sicher abgedeckt. Bitte immer Meersalz für Riffaquarien verwenden!
Die Männchen von Hippichthys penicillus erkennt man einerseits an der ausgeprägten Bruttasche am Bauch, andererseits aber auch an der Farbe: sie sind schwarz mit glänzenden, silbernen Punkten, während die Färbung der Weibchen unauffälliger ist. Die Tiere sind von einer Länge von etwa 6 – 8 cm an sexuell aktiv, sie sollen aber bis 18 cm lang werden können.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 421522 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Hippichthys: altgriechisch, bedeutet „Pferdefisch“. penicillus: latein, bedeutet „Pinsel“; wegen der an einen Pinsel erinnernden Flossenstrahlenstruktur am Schwanzende. Microphis: altgriechisch, bedeutet „kleine Schlange“. Enneacampus: altgriechisch, bedeutet „mit neun Ecken“, bezieht sich wohl auf den Körperquerschnitt. ansorgii: Widmungsname.
Vorschlag eines deutschen Namens: Nachthimmel-Nadel
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indien / India |
| Verfügbare Größe in cm | 6-8 |

Wieder einmal konnten wir ein echtes Juwel unter den Aquarienfischen in unsere Stockliste aufnehmen: Lucania goodei! Der Rotschwanzkärpfling stammt ursprünglich aus Florida und wird ungefähr 5 cm lang. Unsere Tiere sind deutsche Nachzuchten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Killifischen ist diese Art ein Schwarmfisch und es ist ein prachtvoller Anblick, die harmlosen Rivalenkämpfe der Männchen zu beobachten.
Es handelt sich beim Rotschwanzkärpfling um einen Haftlaicher, der seine Eier in feinfiedrigen Pflanzen absetzt. Die Eireife benötigt etwa 14 Tage. Lucania goodei kommt in der Natur in hartem Wasser vor und schätzt solches Wasser auch im Aquarium. Wer einen kleinen Gartenteich besitzt, kann diese hübschen Tiere dort wunderbar vom späten Frühling bis zum frühen Herbst pflegen, was die Fische mit besonderer Farbenpracht danken.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 329003 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Lucania: latein, bedeutet „die Leuchtende“. goodei: Widmungsname
Text: Frank Schäfer, Photo: Dieter Bork
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 2-3 |

Zur Zeit haben wir wunderschöne deutsche Nachzuchttiere von Corydoras gossei im Stock. Diese sehr schwimmfreudige Panzerwels-Art stammt aus dem Einzug des Rio Mamoré in Brasilien und steht als Wildfang nur äußerst selten zur Verfügung. Corydoras gossei ist eng mit C. sterbai verwandt, dem er auch farblich ähnelt, allerdings kommen bei C. gossei aufgrund der dunkleren Grundfärbung die wunderbar orangefarbenen Brustflossenstrahlen noch besser zur Geltung. Wie C. sterbai wird C. gossei etwa 6 cm lang.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 230243 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Corydoras: aus dem Altgriechischen, bedeutet „mit Helm und Lanze“, was sich auf die äußeren Knochenpanzer und die kräftigen Flossenstacheln bezieht. gossei: Widmungsname zu Ehren des Ichthyologen Jean-Pierre Gosse. sterbai: Widmungsname zu Ehren des Zoologen Günther Sterba.
Deutsche Namen: Orangeflossenpanzerwels, Orangeflossencory, Gosses Panzerwels
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Flösselhechte sind so genannte lebende Fossilien. Man fand schon 60 Millionen Jahre alte Versteinerungen, die noch heute lebenden Arten zugeordnet werden können. Dabei gibt es nur 16 bekannte Arten, alle kommen aus Afrika.
Die zuletzt entdeckte und zugleich kleinste Art der Gattung ist P. mokelembembe, die erst 2006 als eigene Art beschrieben wurde. Vorher verwechselte man sie mit P. retropinnis. P. mokelembembe ist ein Bewohner kleinerer Schwarzwasserbäche im Kongogebiet und wird etwa 25 cm lang. Männchen und Weibchen kann man, wie bei allen Polypterus-Arten, leicht anhand der unterschiedlich geformten Afterflosse unterscheiden, die beim Männchen mehr als doppelt so groß wird wie beim Weibchen. Während der Paarung wird diese Afterflosse wie eine Schüssel ausgebreitet. Das Männchen schwimmt während der Paarung Seite an Seite mit dem Weibchen, umfasst die Afterflossenregion des Weibchens mit der aufgespreizten Afterflosse und stellt so die Befruchtung der frei ins Wasser abgegebenen Eier sicher. Brutpflege wird von Flösselhechten nicht ausgeübt. Die Larven haben äußere Kiemen und sehen damit Molchlarven sehr ähnlich.
Im Aquarium sind Polypterus mokelembembe gegenüber allen Mitbewohnern, die nicht als Futter in Frage kommen, sehr friedlich. Die Tiere mögen keine grelle Beleuchtung. Gefressen wird grobes Frost- und Lebendfutter aller Art, sofern es tierischen Ursprungs ist.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 165533 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Polypterus: altgriechisch, bedeutet „Vielflosser“, was sich auf die zahlreichen einzelnen Rückenflössel bezieht. mokelembembe: Name eines sagenhaften, dinosaurier-artigen Wesens aus dem Kongo, vergleichbar mit Nessie aus dem Loch Ness. Der Name wurde gewählt, um auf das hohe erdgeschichtliche Alter der Flösselhechte hinzuweisen, die es bereits zur Zeit der Dinosaurier gab. retropinnis: latein, bedeutet „mit nach hinten gerichteten Flossen“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Urwald-Flösselhecht
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | D.R. Congo |
| Verfügbare Größe in cm | 10-20 |

Der Papageienplaty, Xiphophorus variatus, schwimmt in ungezählten Zuchtvarianten in Millionen Aquarien der Welt. Doch seine wildlebenden Urformen – von denen es zahlreiche gibt – sind selbst erfahrenen Aquarianer/innen meist unbekannt. Der Artname „variatus“ weist bereits darauf hin: jede Lokalform sieht anders aus.
Der Fundort der Wildform, die wir nun erstmals in kleiner Stückzahl von einem deutschen Züchter erhalten haben, liegt bei Tampico in Mexiko. Es handelt sich um ein kleines Fließgewässer, in das leider die ungeklärten Abwässer einer Fabrik fließen. Möglicherweise hat diese bildhübsche Papageienplaty-Population daher in der Natur keine Überlebenschance und kann nur im Aquarium weiterexistieren.
Für unsere Kunden: Die Tiere haben Code 442993 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Xiphophorus: altgriechisch, bedeutet „Schwertträger“. variatus: latein, bedeutet „veränderlich“.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 4-5 |

Die Killifische der Gattung Rivulus stellen die artenreichste Gruppe neuweltlicher Killifische dar. Aus Peru erhielten wir wunderschöne R. rectocaudatus, die durch ihre herrlichen Orangetöne in der After- und Schwanzflosse, sowie durch orangefarbene Körperschuppen auffallen.
Rivulus sind keine Saisonfische sondern erreichen ein Alter, das dem anderer Fische entsprechender Größe (Salmler, Lebendgebärende etc.) entspricht. Eine Besonderheit von Rivulus-Arten ist, dass sie bei feuchter Witterung gerne ihre Wohngewässer verlassen und über Land wandern, wobei sie sich an feuchte Pflanzenblätter etc. anheften. Da sie diese Gewohnheit auch im Aquarium nachzugehen versuchen, muss man ihr Becken absolut dicht abdecken, sie finden jeden noch so kleinen Spalt!
Die Geschlechter der Population, die wir jetzt importieren konnten, sind noch nicht leicht zu unterscheiden, denn alle 3-4 cm langen Tiere haben den Schwanzwurzelfleck, den im Alter nur die Weibchen zeigen. Am besten erkennt man die Männchen an dem rötlichen Saum der Afterflosse, die bei den Weibchen durchgängig orange ist. Erwachsene Männchen haben eine bläuliche Grundfärbung, keinen Schwanzwurzelfleck mehr und sind außerdem an der typisch spatelförmigen Schwanzflosse zu erkennen, die beim Weibchen rund ist.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 344063 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Rivulus: latein, bedeutet „kleiner Bach“, wohl in der Annahme vergeben, die Tiere seien Bachbewohner. rectocaudatus: latein, recto bedeutet „gerade, aufrecht“ und caudatus bedeutet „geschwänzt“, bezieht sich auf die charakteristische, spatelförmige Schwanzflossenform.
Vorschlag eines deutschen Gebrauchsnamens: Orangeflossen-Bachling, Spatelschwanz-Bachling
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Die Gattungseinteilungen bei den Haplochromis-artigen Buntbarschen des Malawisees erfolgt nach dem so genannten Melanophoren-Muster, also den schwarzen Grundzeichnungselementen. Leider lassen sich diese Zeichnungselemente bei dem 1935 beschriebenen Typusexemplar von Haplochromis phenochilus nicht erkennen, so dass seine korrekte Gattungszugehörigkeit bis heute ungeklärt ist.

Die wunderschönen Fische, die wir jetzt als deutsche Nachzuchten anbieten können, gehören unzweifelhaft zu der Gattung Placidochromis und höchstwahrscheinlich zur Art phenochilus, doch sollte man bis zu der wissenschaftlichen Klärung dieser Frage lieber die oben verwendete Schreibweise als Artbezeichnung benutzen.

Placidochromis sp. „Phenochilus Tanzania“ gehört zu den friedlichsten Malawi-Buntbarschen. Er wird etwa 17 cm lang (Männchen, Weibchen bleiben kleiner). In der Natur betätigt er sich als „Verfolgerfisch“, das bedeutet, er schwimmt im Gefolge großer, den Boden durchwühlender Buntbarsche wie Fossorochromis oder Taeniolethrinops und schnappt aufgescheuchte Kleintiere und sonstige Nahrungspartikel, die für die großen Burschen nicht interessant sind. Da dieses Verhalten kein Revierverhalten erfordert, können sie es sich leisten, mit Artgenossen und fremden Fischen friedlich umzugehen.
Zu den Besonderheiten des „Phenochilus Tanzania“ gehört es, dass die Männchen ab einem Alter von 1-2 Jahren damit beginnen, weiße Schuppen im Farbkleid auszubilden. Im Alter von ca. 4 Jahren sind die Tiere ausgewachsen und ihre Färbung abgeschlossen. Ähnlich wie Cyrtocara moorii, der Malawi-Beulenkopf, entwickeln die voll ausgewachsenen Männchen Von Placidochromis sp. „Phenochilus Tanzania“ einen Stirnbuckel, der allerdings bei weitem nicht so imposant ist.
Bereits Jungtiere dieser Art sind ausgesprochen schön gefärbt, wie den Bildern zu entnehmen ist. Gemäß ihres friedlichen Temperamentes darf man diese Fische nicht mit aggressiven Mbunas vergesellschaften. Andere Utakas oder Aulonocara-Arten sind die richtige Gesellschaft.

Für unsere Kunden: die Fische haben Code 564701 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Placidochromis: latein, bedeutet „ruhiger Chromis“, was sich auf die Schwimmweise bezieht. Die Endung „chromis“ wird allgemein für afrikanische Barsche verwendet. Es handelt sich um einen alten Fischnamen, der heute im wissenschaftlichen Sinne für den Mönchsfisch, Chromis chromis, einen im Mittelmeer und Atlantik vorkommenen Riffbarsch, verwendet wird. phenochilus: altgriechisch, bedeutet „mit glänzenden Lippen“. Fossorochromis: altgriechisch, bedeutet „grabender Chromis“. Taeniolethrinops: altgriechisch, bedeutet „gestreifter Lethrinops“. Lethrinops ist eine andere Buntbarschgattung. Haplochromis: altgriechisch, bedeutet „einfacher Chromis“.
Text: Frank Schäfer, Photos: Frank Schäfer und Erwin Schraml

Haiwelse der Gattungen Pangasius und Pangasianodon erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Ihre eigenartige Schwimmweise, die an das Schwimmverhalten der Haie erinnert, ist der Grund dafür. Haiwelse haben nur einen Nachteil: sie werden sehr groß. Die kleinste Art, der Gewöhnliche Haiwels, Pangasianodon hypophthalmus, wird im Aquarium immerhin auch 30-35 cm lang. In ihrer Heimat werden die Fische als Speisefische gezüchtet, darum sind die Jungtiere stets verfügbar. Nun ist es aber nicht jedermanns Sache die Tiere, die sie jahrelang gepflegt haben, aufzuessen.
Mit der Gattung Pseudeutropius hat der Handel jetzt endlich eine kleinwüchsige Alternative zu den Haiwelsen anzubieten. Farblich unterscheiden sie sich nicht von ihnen, ebensowenig im Schwimmverhalten, wohl aber in der Endgröße: sie werden nur etwa 10 cm lang, die Geschlechtsreife setzt bereits bei der Hälfte dieser Endlänge ein!
Es gibt zwei Arten der Gattung, die beide auf Sumatra vorkommen und sich weder farblich, noch in der Größe, noch im Verhalten unterscheiden. Im Handel werden sie daher gewöhnlich nicht unterschieden. Man kann sie allerdings relativ leicht auseinanderhalten, denn P. brachypopterus, der außer auf Sumatra auch auf Borneo vorkommt, hat eine relativ kurze Afterflosse mit ca. 30 Strahlen, während der nur auf Sumatra vorkommende P. moolenburghae eine deutlich längere Afterflosse mit etwa 40 Strahlen aufweist. Die Bilder zu diesem Eintrag zeigen Pseudeutropius brachypopterus.
Neben der geringen Endgröße haben die Mini-Haiwelse eine weitere Eigenschaft, die sie als Aquarienpflegling sehr begehrenswert macht: Regenschirmbarteln! Anders als die großen Haiwelse besitzen Pseudeutropius nämlich acht lange Barteln rund um das Maul, die – je nach Bedarf – am Körper angelegt getragen oder nach vorn gestreckt werden. Das Besondere daran ist, dass das Aufklappen der Barteln ausgesprochen ruckartig vor sich geht. Man glaubt förmlich, dabei ein „Plopp“ zu hören. Das Ganze erinnert sehr an das Aufspannen eines Regenschrirms mit Aufklappautomatik.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 445504 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Pangasius: nach einer einheimischen Bezeichnung für die im Ganges lebende Typusart der Gattung, Pangasius pangasius. Pangasianodon: altgriechisch, bedeutet „mit Zähnen wie Pangasius“. Pangasius ist eine andere Welsgattung. hypophthalmus: altgriechisch, bedeutet „glotzäugig“. Pseudeutropius: altgriechisch, bedeutet „täuscht vor, Eutropius zu sein“. Eutropius ist eine andere Welsgattung. brachypoptertus: altgriechisch, bedeutet „mit kurzer Flosse“. moolenburghae: Widmungsname zu Ehren von Mrs. Moolenburgh, die geinsam mit ihrem Mann eine reichhaltige Präparatesammlung von Fischen von Sumatra zusammentrug und Weber und de Beaufort für ihr epochales Werk über die Fische des Indo-Australischen Archipels zur Verfügung stellte.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Indonesien / Indonesia |
| Verfügbare Größe in cm | 5-6 |

Im Jahr 2005 konnten wir erstmals diesen hübschen kleinen Danio aus Burma importieren, damals noch unter der provisorischen Handelsbezeichnung „pantherinus“ (siehe http://www.aquariumglaser.de/de/danio-sp-pantherinus-_de_699.html). 2009 wurde die Art formell beschrieben und heißt jetzt Danio aesculapii. Benannt wurde die Art nach den griechischen Gott der Heilkunst, Äskulap, dessen Insignien zwei sich um einen Stab windende Schlangen sind. Das Zeichnungsmuster von Danio aesculapii wird im englischsprachigen Raum als „snakeskin pattern“, also „Schlangenhaut-Zeichnung“ genannt, daher die Namensgebung. Darf ich ein bischen klugscheißen? Danke! Das Symbol des Äskulap geht nämlich wahrscheinlich nicht auf Schlangen zurück, sondern zeigt einen Stock, auf dem der Medinawurm aufgewickelt wird. Der Medinawurm (Dracunculus medinensis) ist ein Parasit des Menschen, der ihn als Larve über infizierte Kleinkrebschen mit dem Trinkwasser zu sich nimmt. Während das Männchen des Medinawurms nach der Paarung stirbt, lebt das Weibchen in einer taubeneigroßen Beule am Körper des Menschen weiter. Kommt diese Beule mit Wasser in Berührung, platzt die Haut im Zentrum der Beule auf, das Weibchen schiebt einen Teil des Körpers heraus und entlässt seine Larven ins Wasser. Die Entfernung des bis zu einem Meter langen, aber nur 1,5 mm dicken Weibchens geschieht, indem man es täglich um max. 10 cm auf ein Stöckchen aufwickelt, mehr darf nicht sein, sonst besteht die Gefahr, dass der Wurm abreißt und eine schwere Infektion verursacht. Diese Krankheit ist bzw. war in den Tropen Afrikas und Asiens weit verbreitet (heute gilt sie als nahezu ausgerottet), war in Griechenland aber unbekannt. So wurde das Heilersymbol des auf ein Stöckchen gewickelten Medinawurms wahrscheinlich in den Äskulapstab mit den Schlangen umgedeutet. Aber das nur am Rande…
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Burma |
| Verfügbare Größe in cm | 3-4 |

Die Gattung Trachycorystes umfasst zur Zeit 3 anerkannte Arten, von denen jedoch nur T. trachycorystes bislang aquaristisch bekannt wurde. Siehe für diesen, bis zu 45 cm langen Trugdornwels http://www.aquariumglaser.de/aktuelles/trachycorystes-trachycorystes/

Aus Peru erhielten wir kürzlich ein 25-30 cm langes Exemplar, das bezüglich seiner Färbung völlig abweichend ist, es besitzt nämlich auf beiden Körperseiten unregelmäßig geformte, weiße Flecken. Ob es sich um eine andere Art oder um ein aberrant gefärbtes Exemplar von T. trachycorystes handelt, ist unbekannt.


Als ich das Tier fotografieren und mit einem Aquarienkescher in eine günstige Position schieben wollte, reagierte es äußerst ungewöhnlich: es attackierte das nervige Netz und verbiss sich darin! So etwas gibt es bei Süßwasserfischen so gut wie nie, ganz selten erlebt man ähnliches bei Raubsalmlern oder brutpflegenden Buntbarschen, aber auch hier ist es die absolute Ausnahme.

Die Zähne von Trachycorystes sind in bandartigen Kissen angelegt, und durchaus geeignet, unangenehme Verletzungen zu verursachen.
Für unsere Kunden: das Tier hat Code 297958 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Trachycorystes: aus dem Altgriechischen trachys für „rauh“ und korystes für „Helmträger“.
Text & Photos: Frank Schäfer

Der Diamantbarsch (Enneacanthus gloriosus) ist ein Kaltwasserfisch und ein echter Oldtimer unter den Aquarienfischen. In Aquarianerkreisen bezeichnete man die etwa 7,5 cm lang werdende Art auch gerne als „Arbeiterdiskus“, weil er die Farbenpracht und ruhige Schwimmweise des Diskusfisches aufweist, aber bei weitem nicht so viel Geld kostet.
Diamantbarsche kommen in der Natur entlang eines relativ schmalen Küstenstreifens im Südosten der USA vor. Hier besiedeln sie klare Süßgewässer mit reichem Pflanzenwuchs. Auch im Aquarium sind sie nicht anspruchslos. Sie verlangen klares, möglichst weiches und leicht saures Wasser. Außerdem gelten sie als sehr schreckhaft und können unter Umständen an Schock zugrunde gehen.
Doch diese Forderungen lassen sich ja leicht erfüllen und ein Aquarium mit Diamantbarschen ist ein so prachtvoller Anblick, dass es für jede Mühe entlohnt. Trockenfutter nehmen Diamantbarsche nur ungern an, besser reicht man Lebend- und Frostfutter.
Der Begriff „Kaltwasserfisch“ wird oft falsch verstanden, eine Kühlung brauchen Diamantbarsche in Wohnräumen nicht. Temperaturen, die kurzfristig bis 26°C ansteigen, werden problemlos vertragen. Allerdings muss man die Fische bei Temperaturen von 4-10°C überwintern, sonst züchten sie nicht. Im Gartenteich sind die Tiere nur bedingt winterhart, sicherheitshalber holt man sie von Dezember bis März in einen kühlen Keller.
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 415203 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Enneacanthus: altgriechisch, bedeutet „mit neun Stacheln“; bezieht sich auf die Rückenflossenstruktur. gloriosus: latein, bedeutet „ruhmvoll“.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Nachzucht / bred |
| Verfügbare Größe in cm | 6-8 |

Wir haben wieder einmal den kleinsten Labyrinthfisch der Welt im Stock, den Mini-Schokogurami Parasphaerichthys lineatus. Diese winzige Art aus Burma wird noch nicht einmal 2 cm lang. Im Gegensatz zu allen anderen Schokoguramis ist die Art ein Schaumnestbauer (normalerweise sind Schokoguramis Maulbrüter) und lässt sich in härterem, leicht alkalischen Wasser pflegen und züchten (alle anderen Schokos brauchen weiches und saures Wasser).
Die Geschlechter lassen sich kaum unterscheiden, jedenfalls außerhalb der Fortpflanzungszeit. Kommt das Männchen aber in Laichstimmung, erkennt man es kaum wieder, denn dann erstrahlt es in einer satten goldorangenen Grundfärbung.
Gegenüber anderen Mitbewohnern (die natürlich ihrerseits klein und harmlos sein müssen, es bieten sich Microdevario nana, Microrabora spp. und Celestichthys spp. zur Vergesellschaftung an) und auch untereinander sind die Fische ziemlich verträglich. Um allerdings das überaus spannendende Verhalten dieser neugierigen Zwerge ausgiebig beobachten zu können, empfiehlt sich eine Gruppenhaltung in nicht zu kleinen Aquarien.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 441212 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Parasphaerichthys: altgriechisch, bedeutet „ähnlich Sphaerichthys“. Sphaerichthys ist eine andere Fischgattung. lineatus: latein, bedeutet „liniiert“, bezieht sich auf das Zeichnungsmuster.
Text & Photos: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Burma |
| Verfügbare Größe in cm | 1-2 |

Im zentralen Kongobecken gibt es drei einander sehr ähnliche Arten von Zwergbarben, die nur 3-4 cm groß werden. Hinzu kommen einige weitere sehr ähnliche, aber wissenschaftlich noch nicht bearbeitete Arten. Die drei beschriebenen Arten sind Barbus candens, B. hulstaerti und B. papilio. Alle leben in schattigen Waldbächen mit saurem pH-Wert (pH 5,0 – 5,7) und bei relativ kühlen Wassertemperaturen (21-23°C).

Barbus candens, die wir gerade einführen konnten, ist mit etwa 4 cm Maximallänge die größte der drei Arten. Es handelt sich um einen wunderschönen und friedlichen Zwergfisch, der sich hervorragend für Nano-Aquarien eignet. Wie bei allen Arten der Gruppe erkennt man die Männchen an der farbigen Rückenflosse, die bei den Weibchen immer durchsichtig ist.
Für unsere Kunden: die Fische haben Code 100694 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Barbus: Latein, bedeutet „der Bärtige“, was sich auf die Barteln bezieht. candens: latein: bedeutet „glänzend, glitzernd, weißglühend“; hulstaerti: Widmungsname. papilio: latein, bedeutet „Schmetterling“
Vorschlag eines deutschen Gebrauchsnamens: Rußnasen-Schmetterlingsbarbe

Dass die Klasse der Amphibien die Ordnungen Froschlurche (Anura; Frösche, Kröten, Unken etc.) und Schwanzlurche (Caudata; Molche Salamander etc.) enthält, wissen viele. Die dritte Ordnung der Amphibien kennen hingegen nur Wenige: die Schleichenlurche (Gymnophiona). Immerhin umfasst diese Ordnung rund 180 Arten, die jedoch fast alle unterirdisch leben und nachtaktiv sind. Trifft man dennoch zufällig einmal auf sie, werden sie oft für gigantische Regenwürmer gehalten.
Einige Arten der Gymnophiona sind rein wasserlebend. Eine davon, die Art Typhlonectes natans aus Kolumbien, hat als „Blind eel“ sogar eine gewisse aquaristische Verbreitung gefunden.
Biologisch sind die Schleichenlurche hochinteressant; die Eier legenden, Land bewohnenden Arten betreiben Brutpflege, die Wasser lebenden hingegen sind lebend gebärend. Dabei versorgt das Muttertier die Jungen im Mutterleib über eine Art Nabelschnur. Schleichenlurche sind getrennt geschlechtlich, die Befruchtung erfolgt innerlich über ein penisartiges Organ.
Im Gegensatz zur einfarbig schwarzen Typhlonectes natans ist Potamotyphlus kaupii, die wir aus Peru erhalten haben, recht attraktiv gezeichnet. Die wenigen Exemplare, die wir bisher importieren konnten, erwiesen sich als deutlich empfindlicher, als die kolumbianische Verwandte; vor allem neigen die Tiere zu Pilzerkrankungen der Haut. Einmal eingewöhnt kann aber auch P. kaupii als harte, ausdauernde Aquarienbewohnerin gelten. Die augenlosen Tiere finden ihr Futter (im Aquarium vor allem Frostfutter, wie rote Mückenlarven etc.) über den Geruchsinn. Das Aquarium muss unbedingt lückenlos abgedeckt sein!
Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 281724 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.
Lexikon: Potamotyphlus aus dem Altgriechischen „Potamon“ für „Fluss“ und „typhlos“ für „blind“, also etwa „blinder Flussbewohner“. kaupii: Widmungsname. Typhlonectes: altgriechisch typhlos für „blind“ und nectes „Schwimmer“, also etwa „blinder Schwimmer“. natans: latein, bedeutet „schwimmend“.
Vorschlag eines deutschen Namens: Zebra-Schwimmwühle
Text & Photo: Frank Schäfer
| Angaben zum Tier | |
|---|---|
| Herkunft | Peru |
| Verfügbare Größe in cm | 25 - 35 |