Beaufortia polylepis

25. September 2026

Das aquaristische Interesse an Flossensaugern ist seit etwa 15 Jahren stetig gewachsen. Etliche Arten haben sich als äußerst attraktive und außerdem gut pfleg- und nachzüchtbare Fische erwiesen. So kommt es, dass auch immer wieder wissenschaftlich noch unbestimmte Arten von den Zierfischfängern mitgebracht werden, deren korrekte Identifikation allerdings in sehr vielen Fällen kaum möglich ist. Das liegt zum einen an den sehr zahlreichen Arten (Stand 2026: 160 Arten in 22 Gattungen gelten als gültig, insgesamt 184 Arten wurden bislang beschrieben, zusätzlich gilt es unter Experten als gesichert, dass erst ein Bruchteil der tatsächlich existierenden Arten wissenschaftlich erfasst ist), zum anderen an der meist nur sehr ungenau bekannten Herkunft und zum dritten daran, dass viele der in den wissenschaftlichen Arbeiten genannten Artunterschiede an lebenden Tieren nicht erkennbar sind. Die von uns gewählte Bestimmung als Beaufortia polylepis für einen für uns neuen und jetzt erstmals aus Vietnam importierten Flossensauger erfolgte daher nur nach der Bilderbuchmethode und ist insofern ungesichert. 

Offensichtlich ist jedoch, dass dieser Flossensauger eng mit der im Hobby seit Jahrzehnten vertretenen Art Beaufortia kweichowensis (meist falsch als B. leveretti bezeichnet) verwandt ist (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/beaufortia-kweichowensis/). Entsprechend macht man sicher nichts falsch, wenn man die Pflegebedingungen für diese Art auch bei B. polylepis anwendet.

Maximalgröße: ca. 4-5 cm; Temperatur: 18-22°C; pH und Härte: für die Pflege unwesentlich (Trinkwasser); kräftige Strömung! Ernährung: Aufwuchsfresser, Frost- und Trockenfutter passender Größe; Sozialverhalten: friedlich gegen artfremde Fische, untereinander scheinen die Tiere eine Art Rangordnung zu bilden, ohne dass es aber zu Beschädigungskämpfen kommt.

Für unsere Kunden: die Tiere haben Code 373253 auf unserer Stockliste. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich den Großhandel beliefern.

Text & Photos: Frank Schäfer