10e. Welse Asien (37)

  • Sperata acicularis

    26. Juli 2018

    Die Welse der Gattung Sperata kann man sehr leicht an dem schwarzen Punkt in der Fettflosse erkennen. Die vier derzeit anerkannte Arten zu unterscheiden, ist hingegen sehr kniffelig. Lediglich Sperata seenghala, der in Indien weit verbreitet ist, hat ein gut erkennbares Art-Merkmal. Bei ihm sind die Augen im vorderen Kopfdrittel positioniert, bei den anderen Arten […]

  • Akysis portellus

    13. April 2018

    Die Wespenwelse der Gattung Akysis erfreuen sich unter Aquarianern zunehmender Beliebtheit. Ihren deutschen Gebrauchsnamen haben sie, weil sie an der Basis der Rücken- und Brustflossen eine Giftdrüse besitzen. Der Stich mit den Stacheln dieser Flossen ist sehr schmerzhaft, aber harmlos, nur Allergiker sollten doppelt vorsichtig sein. Akysis portellus wird 4-5 cm lang und stammt aus […]

  • Bagarius suchus

    9. März 2018

    Vier Arten der Gattung Bagarius mit dem wenig freundlichen deutschen Namen „Teufelswels“ sind zur Zeit bekannt. Der größte, der die ganze Gattung in Verruf brachte, ist B. yarelli, der gut zwei Meter groß wird und ein gewaltiger Raubfisch ist. Man findet ihn in großen Teilen Süd- und Südostasiens. B. bagarius  kommt nur in Indien vor und […]

  • Wallagonia micropogon

    7. Februar 2018

    Ein Fisch wie ein Dezemberabend im Moor: düster und unheimlich. Wallagonia micropogon kann seine Raubfischnatur kaum verbergen. Die Gültigkeit der Art ist umstritten, viele glauben, es handele sich um ein Synonym zu W. leerii. Unsere Tiere stammen aus Thailand. Noch sind sie mit 7-9 cm Länge klein und handlich, doch werden sie eines Tages (wenn […]

  • Hyalobagrus flavus

    22. Dezember 2017

    Bereits 1903 beschrieb Georg Duncker vom Hamburger Museum einen kleinen Wels von der malaiischen Halbinsel als Pseudobagrus ornatus. Dies geschah in der gleichen berühmten Arbeit, in der u.a. auch die Keilfleckbarbe (Trigonostigma heteromorpha) und der Zwergbärbling (Boraras maculatus) beschrieben wurden. Im Gegensatz zu den beiden Bärblingen, die bis heute zu den beliebtesten Zierfischen Südostasiens gehören, […]

  • Hemibagrus wyckioides

    21. Juni 2017

    Die großen Raubwelse Süd- und Südstasiens sind eine aus Sicht der Systematik hochkomplexe Gruppe. Obwohl sie wegen ihrer Größe (bis zu 130 cm Länge und 70-80 kg Gewicht) beeindruckende Tiere sind, die als Speisefisch eine Rolle spielen, sind die Arten nur schwer zu unterscheiden. Wir haben jetzt aus Thailand niedliche Babys einer Hemibagrus-Art erhalten. Nach […]

  • Chaca chaca

    17. Juni 2017

    Ihren lustigen Namen haben diese Welse davon erhalten, dass sie, wenn sie aus dem Wasser genommen werden, knarrende, quarzende Geräusche von sich geben, die als „chaca“ lautmalerisch wiedergegeben werden. Gewöhnlich wird C. chaca aus Bengalen importiert, wo die Art sehr häufig ist. Sie wird nicht gegessen, da man die 15-20 cm langen Tiere für zu […]

  • Ompok pinnatus

    12. Juli 2016

    Erstmals erhielten wir aus Thailand einen ganz und gar ungewöhnlichen Glaswels, an dem sofort die unglaublich langen Barteln ins Auge fallen. Es handelt sich um die erst im Jahre 2003 beschriebene Art Ompok pinnatus. Mit den Ompok, die wir bisher importierten (siehe http://www.aquariumglaser.de/de/ompok-cf-fumidus_de_1594.html und http://www.aquariumglaser.de/de/archiv.php?news_id=1422) haben diese Fische wenig gemein, sie sehen eher aus wie […]

  • Pseudomystus heokhuii

    29. Februar 2016

    Die hübsche Zwerghummelwels von Sumatra wurde erst 2008 entdeckt und beschrieben. Wir konnten die Art jetzt erstmals importieren. P. heokhuii wird etwa 6 cm lang und ist sehr friedlich. Obwohl Pseudomystus heokhuii in der Natur in extremen Schwarzwasserbiotopen vorkommt, die einen pH von 3,5-4,5 aufweisen, passt sich die Art sehr gut an andere Wasserwerte an. […]

  • Chandramara chandramara, Rama rama und Batasio tengana

    8. Februar 2016

    Der gefleckte Zwergstachelwels, Chandramara chandramara, ist ein wirklich netter, nur rund 5 cm lang werdender, völlig friedlicher Zwergwels, der ideal in ein Gesellschaftsaquarium mit bengalischen Fischen, wie Zebrabärblingen, Prachtbarben, Zwergfadenfischen etc. passt. Wissenschaftlich wurde die Art erstmals 1822 beschrieben, doch erst 1972 wiederentdeckt. Gemeinsam mit Chandramara chandramara wurde eine zweite Art beschrieben, nämlich Rama rama, […]