25b. Barschverwandte, Zweiter Teil: Cichliden der Afrikanischen Graben-Seen (46)

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  • Tropheus sp. „Phoenix“

    28. Juni 2019

    Die Buntbarsche der Gattung Tropheus sind rund um den riesigen Tanganjikasee in zahlreichen Fundortvarianten verbreitet. Die zum Teil sehr verschieden aussehenden Tiere zeugen von steigenden und sinkenden Wasserständen im Laufe der Jahrtausende. Als strikte Aufwuchsfresser sind Tropheus-Buntbarsche nicht in der Lage, größere Sandflächen zu überwandern und so kommt es an den Stein-Riffen des Sees schnell […]

  • Pseudotropheus sp. „Acei“

    22. Mai 2019

    Es ist kaum verständlich, warum eine so gut abgegrenzte und im Verhalten einzigartige Spezies noch nicht wissenschaftlich beschrieben ist, obwohl die Tiere schon seit Jahrzehnten im Aquarium gepflegt und gezüchtet werden. Und doch ist es so; „Acei“ ist ein reiner Populärname und keine wissenschaftliche Bezeichnung. Die Art kommt in mehreren farblich unterschiedlichen Population im Malawisee […]

  • Callochromis pleurospilus „Kigoma“

    15. Mai 2019

    Dieser Sandcichlide stammt aus dem Tanganjikasee, wo er fast im ganzen See mit Ausnahme des äußersten Südens verbreitet ist. Unsere Tiere stammen von Eltern ab, die bei der Kigoma Bay gesammelt wurden; voll ausgefärbte Männchen (leider zeigen unsere recht jungen, 4-6 cm langen Tiere das noch nicht) dieser Fundortvariante werden auch als „Regenbogen-Callochromis“ bezeichnet, weil […]

  • Haplochromis sp. „Thick Skin“ (CH44)

    3. Mai 2019

    Leider sind viele Haplochromis-artige Buntbarsche des Viktoriasees durch tiefgreifende Umweltveränderungen vom Aussterben bedroht. Der dort ausgesetzte Riesenbarsch (Lates niloticus), die Trübung des Wassers durch Überdüngung und der daraus resultierende Massenwuchs der Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) sind die bekanntesten Ursachen. Darum wird für etliche Arten ein Erhaltungszuchtprogramm betrieben, an dem sich auch zahlreiche (leider nicht genug) Hobby-Aquarianer […]

  • Neolamprologus marunguensis

    8. Januar 2019

    Wir können gerade wieder einmal die kleine, blauäugige Schwester der Prinzessin von Burundi anbieten: Neolamprologus marunguensis. Der bildschöne Zwergbuntbarsch aus dem Tanganjikasee gehört zu den problemlosen Pfleglingen. Wie bei allen Prinzessinen kann man häufig Etagenbruten beobachten, wobei sich die älteren Geschwister an der Aufzucht der kleinen Jungtiere beteiligen. Darum sollte man N. marunguensis auch nicht […]

  • Aulonocranus dewindti

    28. Dezember 2018

    Dieser interessanten Buntbarsch, die Gattung ist mit Aulonocanus dewindti monotypisch, es wird ihr also gegenwärtig nur diese eine Art zugeordnet, stammt aus dem Tanganjikasee. Die bis zu 14 cm lange Art ist ein Maulbrüter im weiblichen Geschlecht und lebt im See über Sandflächen. Hier heben die Männchen Sandgruben aus, die als Balzarena dienen. Es ist […]

  • Telmatochromis vittatus

    8. August 2018

    Nur relativ selten wird Telmatochromis vittatus aus dem Tanganjikasee gepflegt und gezüchtet, obwohl sich dieser Zwergbuntbarsch – er wird etwa 8,5 cm lang – hervorragend für das Aquarium eignet. Das liegt vielleicht daran, dass er den Julidochromis-Arten etwas ähnlich sieht, ohne indessen ganz so intensiv gefärbt zu sein. Die Pflege dieses Buntbarsches ist leicht und […]

  • Neolamprologus tetracanthus

    13. Juni 2018

    Dieser Buntbarsch aus dem Tanganjikasee ist ein Bewohner zweier Welten. Die maximal 20 cm lange Art (allerdings findet man in der Natur kaum jemals Tiere, die größer als 12 cm sind) ist einerseits ein typischer Bewohner von Sandflächen, wo sie als Kleintierfresser lebt. Am liebsten frisst N. tetracanthus kleine Schnecken, die er aus ihrem Gehäuse […]

  • Neolamprologus cylindricus

    8. Juni 2018

    Unter den kleinen Buntbarschen des Tanganjikasees ist Neolamprologus cylindricus einer der hübschesten. Seine auffällige Ringelzeichnung macht ihn unverwechselbar. Im Verhalten ähnelt diese maximal 11 cm lange Art (Weibchen bleiben kleiner) am ehesten den Julidochromis-Arten. Wie diese bildet auch N. cylindricus feste Paarbindungen (in sehr großen Becken kann sich ein Männchen auch mit mehreren Weibchen verpaaren). […]

  • Sciaenochromis fryeri „Iceberg“

    7. Mai 2018

    Viele Felsencichliden (Mbunas) des Malawisees leben isoliert an bestimmten Felsküsten. Diese sind von anderen Felsbiotopen oft kilometerweit entfernt, so dass die geografische Isolation relativ rasch zu lokalen Farbvarianten führt. Andere Buntbarsche des Sees, so Sciaenchromis fryeri, sind nicht an bestimmte Biotope gebunden und kommen entsprechend im gesamten See vor. Zwar gibt es auch bei ihnen […]