Hemiodontichthys acipenserinus

17. Februar 2014

 

Dieser skurille, Sandflächen bewohnende Hexenwels wird zwar häufig, aber immer nur in geringen Stückzahlen importiert. Die Art verlangt unbedingt feinen Bodengrund, in den sie sich nach Belieben eingraben kann. Da es sich zudem um eine äußerst zurückhaltende und schüchterne Art handelt, müssen Beifische mit äußerster Sorgfalt ausgewählt werden. Bei entsprechender Pflege, ist auch die Vermehrung dieser Lippenmaulbrüter nicht sonderlich schwierig. Das Männchen trägt den Eiballen etwa 14 Tage, mit den Lippen fest umschlossen mit sich herum (siehe Bild). Sind die Larven geschlüpft, sind sie auf sich selbst gestellt. Etwas vorsichtig sollte man sein, wenn man versucht diese Hexenwelse mit einem Netz zu fangen, denn am Rostrum befinden sich feine Odontoden (Hautzähnchen) mit denen sie sich leicht im Netz verheddern und wenn man dann nicht vorsichtig genug die Welse wieder aus dem Netz zu lösen versucht, kann man ihnen irreparable Schäden zufügen. In der Ernährung sind sie nicht wählerisch und so wird neben feinem Frostfutter auch gerne an lebenden Artemien, aber auch an feinem Trockenfutter genascht. (Photo & Text: Thomas Weidner)

Angaben zum Tier
Herkunft Peru