09. Salmlerverwandte (361)

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  • Hasemania nambiquara

    16. Juni 2018

    Dies ist eine sehr ungewöhnliche Salmlerart, deren Gruppierung in der Gattung Hasemania sicher weiterer Untersuchungen bedarf. Die Erstbeschreiber (Bertaco und Malabarba, 2007) schreiben dies auch ausdrücklich. Es ist die Kombination aus fehlender Fettflosse (sehr ungewöhnlich bei Salmlern) und bestimmten Gebissmerkmalen, die zu der vorläufigen Zuordnung zu Hasemania führte. Optisch und bezüglich des Verhaltens erinnern die […]

  • Hydrocynus vittatus

    16. Juni 2018

    Die Systematik der riesigen Wolfssalmler Afrikas ist nach wie vor nur unbefriedigend geklärt. Nach der aktuellsten Literatur kommen in Nigeria zwei Arten vor, nämlich Hydrocynus forskahlii und H. vittatus. Beide sind einander so ähnlich, dass sie schon als Synonyme zueinander erklärt wurden. Gegenwärtig unterscheidet man sie aber wieder, wobei das wichtigste Erkennungsmerkmal von H. vittatus […]

  • Hyphessobrycon piranga

    11. Juni 2018

    Wir können gerade einige Top-Raritäten unter den Salmlern exklusiv als deutsche Nachzuchten anbieten. Eine der Arten ist Hyphessobrycon piranga, die Peter und  Martin Hoffmann in DATZ 11/2017 noch unter dem provisorischen Namen „Hyphessobrycon sp. Non-Red Devil“ vorstellten. Obwohl die Fischchen nämlich viel Rot in der Färbung zeigen, sind sie wohl nicht identisch mit der wissenschaftlich […]

  • Hyphessobrycon elachys

    11. Mai 2018

    Zu den kleinsten Salmlerarten gehört der Schilfslamler, Hyphessobrycon elachys, aus Paraguay. Er wird (ohne Schwanzflosse) nur 1,5-2 cm lang. Die niedlichen Fische leben in sumpfigen Bereichen des Rio-Paraguay-Einzuges. Innerhalb der Gattung Hyphessobrycon, die ja ohnehin keine natürliche Verwandtschaftsgruppe, sondern eine behelfsmäßige Sammelgattung darstellt, sind die Männchen von H. elachys einzigartig durch ihre seltsam geformte Afterflosse […]

  • Exodon paradoxus

    6. April 2018

    Für viele ist er der schönste Salmler Südamerikas: der Zweitupfensalmler, Exodon paradoxus. Die prächtigen Fische glitzern und funkeln, dass es eine wahre Schau ist, denn sie stehen kleinen Moment still. Ununterbrochen haschen sie einander, dass es dem uneingeweihten Betrachter Angst und Bang wird; jedoch beschädigen sie sich nicht. Exodon paradoxus ernähren sich in der Natur […]

  • Acestrorhynchus isalineae

    26. März 2018

    Die Barrakuda-Salmler der Gattung Acestrorhynchus eignen sich sehr gut für die Pflege im Aquarium, obwohl sie ausgesprochene Raubfische sind und sich vorzugsweise von kleinen Fischen ernähren. Etliche Arten werden mittelgroß, ca. 20-30 cm, doch gibt es auch Zwergarten, darunter A. isalineae, der nur rund 7,5 cm Standardlänge (also ca. 10 cm Totallänge, man rechnet bei […]

  • Nannostomus harrisoni

    19. März 2018

    Der Goldbinden-Ziersalmler wurde 1909 aus Guyana beschrieben, wo er ausschließlich im Einzug des Demerara-Flusses gefunden wird. Der schöne Fisch wird maximal 4,5 cm lang und ist sehr friedlich. Früher stellte man ihn – der langen Schnauze wegen – in die Gattung Poecilobrycon, die jedoch inzwischen aufgelöst und in die Synonymie von Nannostomus gestellt worden ist. […]

  • Bryconalestes longipinnis

    9. März 2018

    Der Afrikanische Langflossensalmler, Bryconalests longipinnis (= Brycinus longipinnis), gehört zu den Klassikern aus Nigeria; wir haben den schönen Fisch nahezu immer im Bestand. Gewöhnlich sind die Tiere 3-5 cm lang, also etwa halbwüchsig (das größte je gemeldete Tier war etwa 16 cm lang, aber das ist so selten wie ein 2,3 m großer Mensch), da […]

  • Hemigrammus levis Gold

    7. März 2018

    Gold-Salmler sind nicht leicht zu bestimmen. Die Goldfärbung ist eine Hautreaktion auf einen an sich harmlosen Parasitenbefall. Fressen Salmler den mit den Eiern des Parasiten – eines Wurms – befallenen Kot eines fischfressenden Vogels, so schlüpfen im Darm das Fisches Wurmlarven, die sich in der Muskulatur einkapseln und dort in ein inaktives Stadium fallen. Ihre […]

  • Nannostomus rubrocaudatus

    2. März 2018

    Zwei Zwergziersalmler aus Peru haben ganz fantastische rote Farben: N. mortenthaleri und N. rubrocaudatus. Trotz ihrer geringen Größe von nur 3-4 cm sollte man die Kampfkraft dieser Fische nicht unterschätzen, vor allem N. mortenthaleri kann gelegentlich ausgesprochen aggressiv sein. Daher sollte man diese Zwergfische in möglichst großen Aquarien pflegen, in denen andere Fische gut ausweichen […]