Fischarchiv (2292)

  • Hey, hey, hey, hey, kleiner Pirat…

    5. April 2019

    So lautet der Refrain eines Songs der Rodgau Monotones über einen kleinen Angestellten, der aus seinem verhassten Alltag ausbricht und sich mit einer Augenklappe versieht, um künftig als Pirat weiterzuleben. An diesen Song mussten wir denken, als am Mittwoch ein prachtvoller Leiarius pictus aus Peru bei uns eintraf. Das Tier ist schon gute 30-35 cm […]

  • Sensationell: Rote Pseudohemiodon apithanos!

    3. April 2019

    Kürzlich haben wir aus Kolumbien rote Chamäleon-Flunderharnischwelse (Pseudohemiodon apithanos) erhalten. Die Färbung der acht Exemplare (ein neuntes war ein „normaler“ apithanos, die wie ebenfalls erhalten haben) ist wirklich fantastisch. Rote Varianten kommen bei verschiedenen Harnischwelsen vor, man denke an Hexenwelse und Ancistrus, aber für die Gattung Pseudohemiodon sind sie bislang nicht bekannt.  Die individuelle Färbung […]

  • Gastromyzon viriosus

    2. April 2019

    Aus Indonesien haben wir diesen niedlichen Zebra-Flossensauger importieren können. Die Bestimmung der zahlreichen Gastromyzon-Arten von Borneo (es gibt dort über 30 verschiedene Arten) ist kaum möglich, teils sehen sie sich sehr ähnlich; es kann darum sein, dass es sich auch um eine andere, eng mit G. viriosus verwandte Art handelt. Unsere Tiere sind noch jung, […]

  • Syncrossus berdmorei

    29. März 2019

    Die Tigerschmerlen (Syncrossus) sind eine Gattung relativ großwüchsiger (ca. 15 cm), sehr schöner Schmerlen. Früher zählte man sie zur Gattung Botia. Fünf Arten werden unterschieden, darunter Syncrossus berdmorei. Diese Art ist leider nur gelegentlich erhältlich; farblich gehört sie zu den schönsten Syncrossus-Arten. Ihr natürliches Vorkommen liegt in Burma, Provinz Tenasserim, es gibt auch Berichte, sie […]

  • Dichotomyctere ocellatus (früher: Tetraodon biocellatus)

    29. März 2019

    Díe Grünen Kugelfische (Gattung Dichotomyctere) sind die bekanntesten Aquarienkugelfische. Es sind Brackwassertiere, bei denen man, möchte man sie in reinem Süßwasser pflegen, besonders auf den pH-Wert achten sollte. Ein pH unter 8 bekommt ihnen auf die Dauer nicht und das Wasser sollte möglichst hart sein. Am einfachsten gelingt die Pflege im Brackwasser, 5-10 Gramm Seesalz/Liter […]

  • Peckoltia sp. L135

    27. März 2019

    Gerade ist Saison für eine der schönsten Peckoltia-Arten, nämlich L135. Sie stammt aus dem Rio Negro und ist leicht an dem „Wurmlinienmuster“ auf dem Kopf zu erkennen. Nur Peckoltia braueri aus dem Takutu River und L121 aus Guyana haben ebenfalls ein solches Muster, doch eine deutlich andere, weniger kontrastreiche Körperfärbung. Die Art wird etwa 15 […]

  • Betta pi

    25. März 2019

    Warum heißt ein vom Aussterben bedrohter, maulbrütender Kampffisch wie die mathematische Kreiszahl? Es ist noch gar nicht lange her, 1986, da wurde der erste der maulbrütenden Großkampffische in Malaysia von reisenden Labyrinthfisch-Verrückten entdeckt und zu Ehren eines Urgesteins der Labyrinthfischszene, Alfred Waser, als Betta waseri beschrieben. Diese durch und durch friedlichen Kampffische sind streng an […]

  • Andinoacara rivulatus

    22. März 2019

    Einst waren bunte Großcichliden so begehrt, dass hauptsächlich wegen ihnen Importe aus Ekuador organisiert wurden. Auf der pazifischen Seite des Landes leben die „Green Terror“ (= Grüne Schrecken), so wurden die damals noch als Aequidens rivulatus bezeichneten Goldsaumbuntbarsche genannt, und die „Red Terror“ ( = Roter Schrecken), damals Cichlasoma festae, heute Mesoheros festae. Beide Arten […]

  • Melanotaenia boesemani Red

    22. März 2019

    Der blau-rote Boesemans Regenbogenfisch ist seit seiner aquaristischen Entdeckung im Jahr 1981 nicht wieder aus den Aquarien verschwunden. Eine Zeit lang war er so begehrt, dass er massenhaft für den Export gefangen wurde; diese Tiere gingen fast ausschließlich nach Japan, wo irre Summen dafür bezahlt wurden. Man befürchtete sogar eine Übertfischung der nur ein einem […]

  • Apistogramma cf. taeniata

    20. März 2019

    So ganz genau weiß niemand, was Apistogramma taeniata ist, denn die Art wurde 1862 nach einem Exemplar beschrieben, das heute in einem sehr schlechten Zustand ist und die verbale Beschreibung ist mehr als knapp. Zur Zeit der Beschreibung gab es die Gattung Apistogramma noch gar nicht, von ihrer Formenvielfalt ahnte man nichts. Immerhin sind die […]