Fischarchiv (2825)

  • Ammocryptocharax elegans

    15. Juli 2022

    Es gibt wohl keinen anderen Süßwasserfisch, der ein derartiges Giftgrün als Körperfärbung aufweisen kann, wie der etwa 4-5 cm lange  Bodensalmler Ammocryptocharax elegans, den wir in kleiner Stückzahl aus dem Orinoko-Einzug (Kolumbien/Venezuela) importieren konnten. Allerdings verfügen die Tiere über ein extremes Farbwechselvermögen und wenn sie Gefahr wittern, sind sie blitzschnell Tarnbraun. Man sollte die Tierchen […]

  • Myloplus schomburgkii

    15. Juli 2022

    Über diesen prächtigen Großsalmler haben wir schon häufiger berichtet, z.B. hier: https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/myleus_schomburgkii_de/ und hier: https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/myleus_schomburgkii_wild_de/ Jetzt haben wir jung geschlechtsreife Tiere der schmalbindigen Form (Art?) erhalten, 12-15 cm lang. Die Männchen haben – zusätzlich zu den modifizierten Afterflossen, wie sie typisch für geschlechtsreife Myloplus-Männchen sind – schwarze horizontale Binden auf der Bauchseite entwickelt. Unseres Wissens […]

  • Steatocranus tinanti

    13. Juli 2022

    Leider werden Importe aus dem Kongo immer seltener, jedoch wenn sie kommen, sind meist auch Buckelkopfcichliden (Steatocranus) dabei. Es kommen nahezu immer drei Arten gemischt. Der kräftigste und hochrückigste davon ist S. casuarius, den man an den schwarzen Schuppenzentren erkennt. Er hat – stimmungsbedingt – unregelmäßige senkrechte Körperbinden (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/steatocranus_casuarius_wild_de/). Etwas schlanker und mit hellen […]

  • Nothobranchius rachovii ALBINO

    11. Juli 2022

    Rachows Prachtgrundkärpfling (benannt zu Ehren von Arthur Rachow, daher im deutschen Namen mit „w“ am Ende) gehört nicht nur zu den dienstältesten, sondern auch zu den zeitlos schönsten Killifischen im Aquarium. Am häufigsten ist die orange Farbform von Beira im Handel, die seit 1958 ununterbrochen von begeisterten Liebhabern im Aquarium erhalten wird. Für weitere Informationen […]

  • Pygocentrus ternetzi

    8. Juli 2022

    Um es gleich zu sagen: ja, wir wissen auch, dass die Art P. ternetzi derzeit von den meisten Ichthyologen als Synonym zu P. nattereri gesehen wird. Diese Einschätzung beruht darauf, dass der „echte“ Pygocentrus nattereri die gelbbrüstige Art aus dem Einzug des Rio Paraguay sei (Typuslokalität des 1858 von Kner beschriebenen P. nattereri sind Cuiabá […]

  • L90a Panaque bathyphilus

    8. Juli 2022

    Der großwüchsige, großartige Panaque bathyphilus ist sehr variabel gefärbt. Wir haben zur Zeit ganz prachtvolle 16-20 cm lange Tiere im Stock. Damit sind sie etwa halbwüchsig, als Maximallänge für P. bathyphilus werden ca. 60 cm angegeben. Es versteht sich also von selbst, dass diese großen Fische nur in großen Aquarien gepflegt werden sollten. Wie alle […]

  • Paracheirodon innesi Wild

    6. Juli 2022

    An diesen Neons ist doch nichts besonders, denken Sie? Doch! Es handelt sich nämlich um Wildfänge aus Peru. Wenngleich sicher 99,99% aller weltweit gehandelter Neons Nachzuchtexemplare sind, es gibt sie auch noch sehr häufig in der Natur. Und als gute Botschafter ihrer Art kommen sie, wenn auch selten, zu uns. Interessant ist, dass die Wildfänge […]

  • Cynodon gibbus

    4. Juli 2022

    Nur äußerst selten gelangt dieser „Vampir-Raubsalmler“ in unsere Becken, denn diese Art ist extrem empfindlich. So freut es uns natürlich besonders, dass unsere Exemplare sehr stabil und kerngesund sind. Wir haben die Tiere aus Peru erhalten. Cynodon gibbus ist ein Raubfisch, der sich von kleinen Fischen ernährt. Die Art ist sehr weit im Amazonas und […]

  • Dicrossus filamentosus

    1. Juli 2022

    Der Schachbrettcichlide (Dicrossus filamentosus) ist der typischste Zwergbuntbarsch im Lebensraum des Roten Neon (Paracheirodon axelrodi). Es gibt ihn sowohl in Brasilien (Rio-Negro-Einzug) wie auch in Kolumbien und Venezuela (Orinoko-Einzug). Die Männchen haben eine leierförmige Schwanzflosse und werden fast 8 cm lang, die Schwanzflosse der Weibchen ist abgerundet. Weibchen bleiben immer kleiner als die Männchen. In […]

  • Xenotoca doadrioi

    1. Juli 2022

    Früher kannte man diesen besonders hübschen Banderolenkärpfling (Xenotoca doadrioi) unter der Bezeichnung „Xentotoca eiseni San Marcos“. Leider ist die Art, die erst im Jahr 2016 „offiziell“ als eigenständige Spezies beschrieben wurde, hochgradig vom Aussterben bedroht. Über 50% der ursprünglich bekannten Populationen sind bereits verschwunden, bei Rest zeigt sich ein steter Abwärtstrend. Die Ursachen sind immer […]