Fischarchiv (2421)

  • Bunocephalus coracoideus

    31. Januar 2020

    Bratpfannenwelse (Bunocephalus) sind in der Natur ungemein häufig. Darum haben wir sie stets im Angebot. Meist bezeichnen wir die Tiere als Bunocephalus coracoideus, was in vielen Fällen auch richtig sein mag. Aber wenn man in so ein Gewimmel von Bratpfannenwelsen blickt, fällt doch auf, dass immer wieder andere Arten dazwischen sind. In aller Regel lassen […]

  • Channa melanoptera

    29. Januar 2020

    Channa melanoptera aus Indonesien gehört mit maximal 65 cm Länge zu den großen Channa-Arten aus dem Artenkreis um Channa marulius. Wie alle Arten dieser Gruppe durchläuft auch C. melanoptera einen drastischen Farbwechsel vom Jugend- zum Erwachsenenkleid. Gerade haben wir entzückende Jungtiere von etwa 4-5 cm Länge im Stock. Bei der Anschaffung sollte man die erreichbare […]

  • Wakin Goldfisch Hoe Kim

    27. Januar 2020

    Zu den frühesten Flossenveränderungen, die bei Goldfischen entstanden, gehört eine Verdoppelung der Schwanzflosse; dies ist übrigens eine Mutation, die ausschließlich bei der Spezies „Goldfisch“ auftritt. Einfache Goldfische mit doppelter Schwanzflosse nennt man Wakin. Die Rot-Weiß-Scheckung ist eine der häufigsten und schönsten Farbspielarten beim Goldfisch. Man nennt rot-weiß-gefärbte Tiere Sarasa. Der Sarasa-Wakin heißt auch Wakin Hoe […]

  • Nannostomus anduzei

    24. Januar 2020

    Endlich konnten wir wieder einmal eine der kleinsten Fischarten des Amazonas-Beckens importieren: Nannostomus anduzei. Sie werden – inklusive Schwanzflosse – keine 2 cm lang. Unser aktueller Import kam über Manaus, es handelt sich also um brasilianische Tiere; die der Erstbeschreibung zugrunde liegenden Exemplare stammten aus dem Departement Amazonas in Venezuela. Optisch gibt es keinen Unterschied […]

  • Dianema urostriatum

    24. Januar 2020

    Der schönste der Schwielenwelse ist zweifellos Dianema urostriatum. Die auffällig schwarz-weiß gestreifte Schwanzflosse deutet auf die Herkunft hin: von Huminstoffen dunkelbraun gefärbtes Wasser. Hier brauchen Fische, die bevorzugt in Gruppen mit ihresgleichen leben, Signale, an denen sie sich auch bei schlechter Sicht erkennen können. Neonfische, die im gleichen Biotop leben, haben dazu ihren Leuchtstreifen, Dianema […]

  • Ancistrus leucostictus

    22. Januar 2020

    Aus den Guyana-Staaten (Französisch Guyana, Guyana und Surinam) erfolgen aus verschiedenen Gründen kaum  kommerzielle Zierfischexporte. Die von dort stammenden Zierfische, z.B. der Glühlichtsalmler, werden daher praktisch ausschließlich als Nachzuchten gehandelt. Das trifft auch auf Ancistrus leucostictus zu, der im Jahr 2000 von reisenden Aquarianern aus einem Nebenfluss des Mazaruni River, nahe dessen Einmündung in den […]

  • Steatogenys elegans

    20. Januar 2020

    Aus Peru haben wir außerordentlich hübsche Messerfische der Art Steatogenys elegans erhalten. Die Gattung Steatogenys umfasst nach aktuellem Wissensstand drei Arten, die alle zebra-artig gestreift sind. Mit einer Endlänge von rund 20 cm bleiben sie vergleichsweise klein, nur S. ocellatus wird mit 30 cm deutlich größer. Die drei Arten sind farblich einander sehr ähnlich. Am […]

  • Parosphromenus paludicola

    17. Januar 2020

    Die Prachtzwergguramis (Parosphromenus) gehören zu den am stärksten bedrohten Fischarten der Erde. Das liegt an der großflächigen Umweltzerstörung in ihren Lebensräumen. Die meisten der aktuell 20 wissenschaftlich beschriebenen Arten wurden erst in den letzten 40 Jahren dank der Aquarienkunde entdeckt, da sich die Prachtzwergguramis vorwiegend farblich unterscheiden. Eine Bestimmung der meisten Arten ist ohne das […]

  • Channa sp. Laos Fireback

    17. Januar 2020

    Erstmals haben wir im Jahr 2011 diesen farbenprächtigen Schlangenkopffisch erhalten, der offenbar einer wissenschaftlich noch unbeschriebenen Art angehört. Er erinnert sehr an die weit verbreitete und variantenreiche Art C. gachua, ist jedoch deutlich größer (15-20 cm, nach manchen Angaben auch 25 cm), es fehlen die für Channa gachua so typischen Streifen auf den Brustflossen und […]

  • Datnoides quadrifasciatus

    15. Januar 2020

    Manche Aquarienfische sind eher Haustier als nur reines Beobachtungsobjekt. Sie werden größer als üblich und kommunizieren mit ihrem Pfleger. Oftmals ist nicht klar, wer wen intensiver beobachtet: das Wirbeltier vor der Scheibe oder das dahinter. Datnioides quadrifasciatus gehört eindeutig in diese Kategorie Fisch. Mit maximal 30-40 cm Länge (die meisten Exemplare in der Natur werden […]